Aus Vorstellungsgespräch wieder ausgeladen

Begonnen von Lima01, 11.02.2021 20:18

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Lima01

Hallo ,

evtl.könnt ihr mir helfen.

Ich habe mich Mitte November auf eine Stellenausschreibung zur stellt Kitaleitung bei einem städtischen Träger beworben.
Zum 1.Vorstellungsgespräch wurde ich Anfang Dezember geladen.
Danach gab es noch 2 Hospitationstage in der Kita.
Der 2.fand am 8.1.2021 statt.
Alles lief super.
Ich bekam die Einladung zum 2. finalen Vorstellungsgespräch zum 17.2.

Heute bekam ich eine Mail, dass das Gespräch aufgrund interner personeller Rotation nicht stattfinden wird.


Ist das so ok?
Viele Grüsse

Spid

Der TVÖD trifft dazu keine Regelung.

Lima01

Also rechtlich haltbar.
Moralisch unter aller Sau?

Spid

Inwiefern wäre das ein zulässiger Schluß aus meinen Ausführungen?

Eukalyptus

Natürlich ist das unschön dir gegenüber. Aber du hast keinen Anspruch darauf, dass dir nach Beginn eines Bewerbungsverfahrens die Stelle auch zugesprochen wird.

Ansprüche beginnen erst ab der beiderseitigen Unterschrift... (und selbst dann gibt es eine Probefrist)

WasDennNun

Zitat von: Lima01 in 11.02.2021 20:31
Also rechtlich haltbar.
Moralisch unter aller Sau?
Spid's Aussage bezieht sich alleinige auf die Wahl des Unterforums hier.
Er ist der Meinung, dass in diesem Unterforum nur rechtliche Fragen bzgl. des oben genannten Tarifes zu erfolgen haben.

Deine Anfrage wäre bei der allgemeinen Diskussion sicher besser aufgehoben.

Ansonsten schließe ich mich den Ausführungen von Eukalyptus an.

Lars73

Der Abbruch eines Stellenbesetzungsverfahrens mit der Grund, dass kein Bedarf an der Einstellung mehr besteht, ist grundsätzlich zulässig. Eine solche Entscheidung ist nur eingeschränkt gerichtlich überprüfbar und Hinweise auf eine unzulässige willkürliche Entscheidung sind nicht zu erkenne. Also Pech gehabt.
Aber vielleicht ist es ganz gut nicht dort zu arbeiten, denn ein Arbeitgeber der die andere Option so spät im Verfahren erkennt könnte auch in anderen Dingen unprofessionell agieren.

Falke007

Zitat von: Lima01 in 11.02.2021 20:31
Also rechtlich haltbar.
Moralisch unter aller Sau?

Ne, es steht dem Arbeitgeber natürlich frei, sich auch für eine interne Lösung zu entscheiden.
Höchstens ein bisschen fraglich, warum man erst so "spät" auf diese Lösung kommt.

Ansprüche hast du, wie Eukalyptus schon gesagt hat, nicht.

Wdd3

Das kann auch an der mangelnden Entscheidungsfreudigkeit der rotierenden liegen ;) "Nee, will ich nicht" Tage oder Wochen später:"Is vielleicht doch interessant" Nochmal später: "Ich glaub ich mach das doch!"
Der sich für transaktional haltende AL sagt zu und den Bewerbern ab...