Autor Thema: [NI] Vorzeitiges Ende des Vorbereitungsdienstes - Besoldungsrückzahlung  (Read 1330 times)

Organisator

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Hallo
Sorry, dass ich mich einmische. Muss man die Anwärtergrundbeträge für das ganze Studium zurückzahlen oder nur für die Monate, die man studiert hat?

:))))

K? Bist du es?

NGS

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Hallo
Sorry, dass ich mich einmische. Muss man die Anwärtergrundbeträge für das ganze Studium zurückzahlen oder nur für die Monate, die man studiert hat?

:))))

K? Bist du es?


Wie bitte?

bgler

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Hallo
Sorry, dass ich mich einmische. Muss man die Anwärtergrundbeträge für das ganze Studium zurückzahlen oder nur für die Monate, die man studiert hat?

:))))

K? Bist du es?


Wie bitte?

"Der Anspruch auf den Anwärtergrundbetrag entfällt...rückwirkend..." - er entfällt also rückwirkend und natürlich für die Zukunft. Für die Zukunft ist das weniger dramatisch, in der Zukunft liegende Bezüge sind ja noch nicht geflossen und können daher auch nicht zurückgefordert werden. Also nein, es muss (logischerweise) nichts zurückgezahlt werden, was man nicht bekommen hat.

Für Mazedonier wie K gilt das selbstverständlich nicht, derlei müssen im Falle eines Abbruchs des Vorbereitungsdienstes auch die nach dem Vorbereitungsdienst zu erwartenden Bezüge der nächsten zehn Jahre als Entschädigung für den Entfall ihrer eingeplanten Arbeitskraft "zurück"zahlen.

Kaiser003

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Erstmal vielen Dank für die ganze Hilfe.

Ja, ich bin wirklich sehr unzufrieden mit dem Studium und im Grunde noch mehr mit dem Gedanken eine solche Arbeit die nächsten Jahrzehnte machen zu müssen. Ärgerlich ist natürlich, dass ich die 6-Monatsfrist, die ich nicht kannte, verpasst habe. Ein dummer Fehler, wobei diese Entscheidung auch erst in den letzten 2-3 Wochen gereift ist.

Bezüglich der vollen Rückzahlung der Bezüge liegt dann wohl eine Fehlinformation seitens des Mitarbeiters vor, immerhin ein bisschen Schadensbegrenzung. Ich möchte nun aber natürlich auch keine Zeit vertrödeln und nach Möglichkeit sofort ab Sommer eine andere Ausbildung aufnehmen. Das "Rausprüfen" würde mich ja einerseits noch deutlich länger an den Dienst binden (bis zum 3. Fehlversuch würde es wohl noch bis Ende des Jahres dauern, je nachdem wie die Nachschreibetermine gelegt werden), zudem wäre mir bei so einer "Masche" auch nicht ganz wohl dabei, mal ganz davon abgesehen was an Kosten auf mich zukommt, wenn das Ganze am Ende nicht funktioniert.

bgler

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Dazu sei aber gesagt, dass du die Arbeit sicherlich nicht dein ganzes Leben lang machen wirst - und du durchaus die Möglichkeit haben wirst, in andere Bereiche zu wechseln.

Vielleicht kann es dir aber auch helfen, ein Gespräch zu suchen. Dort könntest du dann Dinge a la "es überfordert mich" vortragen - und mit Glück zeigt man sich ja kulant.