Hallo,
ich bin in einem Berliner Bezirksamt als Stadtinspektorin (A9) tätig. Meine Probezeit endete am 31.10.2020, ich wurde Anfang Dezember 2020 auf Lebenszeit ernannt. Seit über einem Jahr arbeite ich bereits in dem Bereich, in dem eigentlich eine Stelle (A 10) für mich geschaffen werden sollte. Während der Zeit meiner Tätigkeit hier hieß es immer "Kein Problem, das klappt mit der Stelle" etc. Nun ist es so, dass es wohl doch nicht geklappt hat. Fragt mich nicht warum, unsere Personalleitung ist da noch nicht mal selbst auf mich zugekommen. Ich hänge jetzt irgendwie in der Luft, bin im Stellenpool oder so und mache aber genau die gleichen Tätigkeiten, die meine A10-Kolleg*innen machen.
Einer aus der Personalabteilung meinte, ich könnte keine A10 nach der Probezeit bekommen. Ich habe gelesen, dass es da auch Ausnahmen gibt, meine Beurteilungen während der Probezeit waren durchweg gut und ich mache die Arbeit ja nun schon seit einem Jahr .
Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen sauer, dass es erst hieß "kein Problem" und nun ist es doch ein Problem.
Meine Frage ist nun, sollte ich analog § 37 TVL meine Ansprüche auf die höhere Besoldung irgendwie geltend machen oder ist das bei Beamten sinnlos und ich habe einfach Pech gehabt?
Liebe Grüße