Autor Thema: Home-Office Pflicht  (Read 9281 times)

Spid

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Antw:Home-Office Pflicht
« Antwort #90 am: 12.05.2021 11:07 »
Angenommen es flöge ein Komet direkt auf Deutschland zu. Sollte dann auch erstmal in aller Ruhe nach Lösungen gesucht werden oder vielleicht eine naheliegende umgesetzt werden um die Vollkatastrophe zu vermeiden?
Inwiefern wäre eine akute Bedrohungslage mit der aktuellen Situation vergleichbar? Und inwiefern müßte "in aller Ruhe nach Lösungen gesucht werden", wenn eine wie auch immer zu bewertende Situation bereits über ein Jahr andauert? Und inwiefern sollte der Anspruch an gesetzliche Regelungen nicht mehr der sein, daß sie rechtmäßig und konsistent zu bestehenden Regelungen ergehen? Und inwiefern handelte es sich überhaupt um eine Lösung? Und für welches Problem? Und ist die Gesundheit der Arbeitnehmer nun wichtig oder nicht?

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Antw:Home-Office Pflicht
« Antwort #91 am: 12.05.2021 11:07 »

 Uns geht es um das Ergebnis und nicht darum wo dieses erzielt wird. Ganz einfach.

Du hast dich gerade um 180 Grad gedreht. Also doch alle Wege offen zur Bekämpfung der Krise oder nur räumliche Trennung? Eine scheinbar nicht ganz klare und offen Unternehmenspolitik. Und damit offenbar Teil des Problems.

Wie meinen? Du hattest gesagt die Empfindlichkeit läge darin begründet, dass früher HO abgelehnt wurde. Ich habe erwidert, dass hier HO schon immer möglich war.

Aktuell arbeiten alle selbstverständlich, wenn es geht, im HO. Zum Wolle aller und auch zum eigenen.

Das Ergebnis zeigt signifikant geringere Ausfallquoten aufgrund Krankheit und eine Zunahme der Produktivität. Aber auch hier gibt es ein paar Querulanten die auf HO keine Lust haben und deshalb das ganze Bürogebäude samt Hausmeister, Wachdienst etc. geöffnet bleiben muss.

BAT

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Antw:Home-Office Pflicht
« Antwort #92 am: 12.05.2021 11:08 »
Angenommen es flöge ein Komet direkt auf Deutschland zu. Sollte dann auch erstmal in aller Ruhe nach Lösungen gesucht werden oder vielleicht eine naheliegende umgesetzt werden um die Vollkatastrophe zu vermeiden?

Das spricht für die zeitliche statt räumlicher Trennung, da dies schneller umgesetzt werden kann. Eine erneute Kehrtwende deinerseits und ein weiterer Beleg der mangelnden Durchdringung der Gesamtthematik?

Langsam wird es albern und kindisch. ::)

Spid

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Antw:Home-Office Pflicht
« Antwort #93 am: 12.05.2021 11:08 »
Der Skandal ist, daß flächendeckend gegen den Arbeitsschutz verstoßen wird. Die gesetzlichen Vorschriften zum Arbeitsschutz sind nicht disponibel, das hätte man bei der Ergänzung des IfSG regeln können, hat man aber nicht - und solange Arbeitsschutz nicht disponibel ist, ist jeder AG, der dagegen verstößt, ein verbrecherischer Ausbeuter und nicht etwa der AN, der seine Rechte einfordert, ein Querulant. So einfach ist das.

Jemanden zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung zu befähigen, geht deutlich über die reine Informationsvermittliung hinaus.

Sag ich ja, und keinen interessiert es obwohl allseits bekannt. Deswegen ist eine Änderung der gesetzlichen Regelungen zum Arbeitsschutz wahrscheinlich.

Weder sehe ich, daß es keinen interessierte, noch wäre ein irgendwie geartetes Interesse Voraussetung für die Allgemeinverbindlichkeit von Gesetzen und somit deren Geltung.

BAT

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Antw:Home-Office Pflicht
« Antwort #94 am: 12.05.2021 11:09 »

Du hattest gesagt die Empfindlichkeit läge darin begründet, dass früher HO abgelehnt wurde. Ich habe erwidert, dass hier HO schon immer möglich war.


Das war ein Nebensatz. Du scheinst meine Einwände bis jetzt noch nicht verstanden zu haben. Was mich gelinde gesagt, nicht überrascht. 8)

Spid

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Antw:Home-Office Pflicht
« Antwort #95 am: 12.05.2021 11:10 »

 Uns geht es um das Ergebnis und nicht darum wo dieses erzielt wird. Ganz einfach.

Du hast dich gerade um 180 Grad gedreht. Also doch alle Wege offen zur Bekämpfung der Krise oder nur räumliche Trennung? Eine scheinbar nicht ganz klare und offen Unternehmenspolitik. Und damit offenbar Teil des Problems.

Wie meinen? Du hattest gesagt die Empfindlichkeit läge darin begründet, dass früher HO abgelehnt wurde. Ich habe erwidert, dass hier HO schon immer möglich war.

Aktuell arbeiten alle selbstverständlich, wenn es geht, im HO. Zum Wolle aller und auch zum eigenen.

Das Ergebnis zeigt signifikant geringere Ausfallquoten aufgrund Krankheit und eine Zunahme der Produktivität. Aber auch hier gibt es ein paar Querulanten die auf HO keine Lust haben und deshalb das ganze Bürogebäude samt Hausmeister, Wachdienst etc. geöffnet bleiben muss.

Dann kann der AG ja die Einrichtung von Telearbeitsplätzen anbieten und eine - ggfs. finanzielle - Anreizstruktur dafür schaffen, wenn das für ihn vorteilhaft ist - und nicht die Rechte der AN mit Füßen treten.

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« Antwort #96 am: 12.05.2021 11:16 »
Angenommen es flöge ein Komet direkt auf Deutschland zu. Sollte dann auch erstmal in aller Ruhe nach Lösungen gesucht werden oder vielleicht eine naheliegende umgesetzt werden um die Vollkatastrophe zu vermeiden?
Inwiefern wäre eine akute Bedrohungslage mit der aktuellen Situation vergleichbar? Und inwiefern müßte "in aller Ruhe nach Lösungen gesucht werden", wenn eine wie auch immer zu bewertende Situation bereits über ein Jahr andauert? Und inwiefern sollte der Anspruch an gesetzliche Regelungen nicht mehr der sein, daß sie rechtmäßig und konsistent zu bestehenden Regelungen ergehen? Und inwiefern handelte es sich überhaupt um eine Lösung? Und für welches Problem? Und ist die Gesundheit der Arbeitnehmer nun wichtig oder nicht?

Ob die Regelungen des Arbeitsschutzes für mobil arbeitende AN überhaupt geeignet sind um deren Gesundheit zu schützen ist doch gar nicht klar.

Gesundheit und Leben sind durch die Pandemie akut bedroht. Es starben in Deutschland täglich so viele Menschen an der Pandemie, als wenn täglich ein voll besetztes Verkehrsflugzeug abstürzen würde. Und die Überlastung des Gesundheitssystems stand kurz bevor und in dessen Folge wären noch viel mehr Tote zu verzeichnen gewesen.

Durch die ergriffen Maßnahme konnte dies abgewendet werden und wir könne bald wieder zurück zut Normalität. Das ist doch gut.

Anrosten empfehle ich die Doku des RBB "sterben":

https://www.ardmediathek.de/video/charite-intensiv/folge-1-station-43-sterben-s01-e01/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvY2hhcml0ZS1pbnRlbnNpdi8yMDIxLTA0LTE0VDIxOjAwOjAwXzc1YTZhYTgwLThlZjYtNDE3Yy05ZjRhLTI1YjZhZDNkMDRiMC9jaGFyaXRlLWludGVuc2l2LXN0YXRpb24tNDMtZm9sZ2UtMS1zdGVyYmVu/

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« Antwort #97 am: 12.05.2021 11:18 »

 Uns geht es um das Ergebnis und nicht darum wo dieses erzielt wird. Ganz einfach.

Du hast dich gerade um 180 Grad gedreht. Also doch alle Wege offen zur Bekämpfung der Krise oder nur räumliche Trennung? Eine scheinbar nicht ganz klare und offen Unternehmenspolitik. Und damit offenbar Teil des Problems.

Wie meinen? Du hattest gesagt die Empfindlichkeit läge darin begründet, dass früher HO abgelehnt wurde. Ich habe erwidert, dass hier HO schon immer möglich war.

Aktuell arbeiten alle selbstverständlich, wenn es geht, im HO. Zum Wolle aller und auch zum eigenen.

Das Ergebnis zeigt signifikant geringere Ausfallquoten aufgrund Krankheit und eine Zunahme der Produktivität. Aber auch hier gibt es ein paar Querulanten die auf HO keine Lust haben und deshalb das ganze Bürogebäude samt Hausmeister, Wachdienst etc. geöffnet bleiben muss.

Dann kann der AG ja die Einrichtung von Telearbeitsplätzen anbieten und eine - ggfs. finanzielle - Anreizstruktur dafür schaffen, wenn das für ihn vorteilhaft ist - und nicht die Rechte der AN mit Füßen treten.

Weil die Einrichtung von Millionen Telearbeitsplätzen auch kurzfristig und vorübergehend sehr sinnvoll ist.

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« Antwort #98 am: 12.05.2021 11:18 »

Du hattest gesagt die Empfindlichkeit läge darin begründet, dass früher HO abgelehnt wurde. Ich habe erwidert, dass hier HO schon immer möglich war.


Das war ein Nebensatz. Du scheinst meine Einwände bis jetzt noch nicht verstanden zu haben. Was mich gelinde gesagt, nicht überrascht. 8)

Was sind deine Einwände?

BAT

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Antw:Home-Office Pflicht
« Antwort #99 am: 12.05.2021 11:22 »

Was sind deine Einwände?

Einfach mal lesen und verstehen. Oh man...

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Antw:Home-Office Pflicht
« Antwort #100 am: 12.05.2021 11:26 »
Eine zeitliche Trennung im Büro würde bedeuten, dass gleichzeitig aber auch immer andere Personen gezwungen sind, vor Ort zu sein: Ersthelfer, Brandschutzhelfer, ggf. Wachdienst, Haustechniker, ÖPNV-Fahrer die, die Leute da hinbringen usw. Die Liste ließe sich fast endlos fortführen.

Ein derartiger Vorschlag kann nur von jemanden kommen, dem der Überblick fehlt.

Spid

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« Antwort #101 am: 12.05.2021 11:29 »
Angenommen es flöge ein Komet direkt auf Deutschland zu. Sollte dann auch erstmal in aller Ruhe nach Lösungen gesucht werden oder vielleicht eine naheliegende umgesetzt werden um die Vollkatastrophe zu vermeiden?
Inwiefern wäre eine akute Bedrohungslage mit der aktuellen Situation vergleichbar? Und inwiefern müßte "in aller Ruhe nach Lösungen gesucht werden", wenn eine wie auch immer zu bewertende Situation bereits über ein Jahr andauert? Und inwiefern sollte der Anspruch an gesetzliche Regelungen nicht mehr der sein, daß sie rechtmäßig und konsistent zu bestehenden Regelungen ergehen? Und inwiefern handelte es sich überhaupt um eine Lösung? Und für welches Problem? Und ist die Gesundheit der Arbeitnehmer nun wichtig oder nicht?

Ob die Regelungen des Arbeitsschutzes für mobil arbeitende AN überhaupt geeignet sind um deren Gesundheit zu schützen ist doch gar nicht klar.

Gesundheit und Leben sind durch die Pandemie akut bedroht. Es starben in Deutschland täglich so viele Menschen an der Pandemie, als wenn täglich ein voll besetztes Verkehrsflugzeug abstürzen würde. Und die Überlastung des Gesundheitssystems stand kurz bevor und in dessen Folge wären noch viel mehr Tote zu verzeichnen gewesen.

Durch die ergriffen Maßnahme konnte dies abgewendet werden und wir könne bald wieder zurück zut Normalität. Das ist doch gut.

Anrosten empfehle ich die Doku des RBB "sterben":

https://www.ardmediathek.de/video/charite-intensiv/folge-1-station-43-sterben-s01-e01/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvY2hhcml0ZS1pbnRlbnNpdi8yMDIxLTA0LTE0VDIxOjAwOjAwXzc1YTZhYTgwLThlZjYtNDE3Yy05ZjRhLTI1YjZhZDNkMDRiMC9jaGFyaXRlLWludGVuc2l2LXN0YXRpb24tNDMtZm9sZ2UtMS1zdGVyYmVu/

Die arbeitsschutzrechtlichen Regelungen gelten jedoch uneingeschränkt, während nicht klar ist, inwiefern eine HO-"Pflicht" irgendeine Wirksamkeit hätte oder gehabt hätte - und die ohnehin unter dem Vorbehalt der Realisierbarkeit innerhalb des arbeitsschutzrechtlichen Regelungsregimes steht.

Spid

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« Antwort #102 am: 12.05.2021 11:34 »

 Uns geht es um das Ergebnis und nicht darum wo dieses erzielt wird. Ganz einfach.

Du hast dich gerade um 180 Grad gedreht. Also doch alle Wege offen zur Bekämpfung der Krise oder nur räumliche Trennung? Eine scheinbar nicht ganz klare und offen Unternehmenspolitik. Und damit offenbar Teil des Problems.

Wie meinen? Du hattest gesagt die Empfindlichkeit läge darin begründet, dass früher HO abgelehnt wurde. Ich habe erwidert, dass hier HO schon immer möglich war.

Aktuell arbeiten alle selbstverständlich, wenn es geht, im HO. Zum Wolle aller und auch zum eigenen.

Das Ergebnis zeigt signifikant geringere Ausfallquoten aufgrund Krankheit und eine Zunahme der Produktivität. Aber auch hier gibt es ein paar Querulanten die auf HO keine Lust haben und deshalb das ganze Bürogebäude samt Hausmeister, Wachdienst etc. geöffnet bleiben muss.

Dann kann der AG ja die Einrichtung von Telearbeitsplätzen anbieten und eine - ggfs. finanzielle - Anreizstruktur dafür schaffen, wenn das für ihn vorteilhaft ist - und nicht die Rechte der AN mit Füßen treten.

Weil die Einrichtung von Millionen Telearbeitsplätzen auch kurzfristig und vorübergehend sehr sinnvoll ist.

Nun, entweder möchte der AG seine Gebäude schließen, dann muß er halt was dafür tun, oder er läßt es. So einfach ist das.

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« Antwort #103 am: 12.05.2021 11:36 »
Angenommen es flöge ein Komet direkt auf Deutschland zu. Sollte dann auch erstmal in aller Ruhe nach Lösungen gesucht werden oder vielleicht eine naheliegende umgesetzt werden um die Vollkatastrophe zu vermeiden?
Inwiefern wäre eine akute Bedrohungslage mit der aktuellen Situation vergleichbar? Und inwiefern müßte "in aller Ruhe nach Lösungen gesucht werden", wenn eine wie auch immer zu bewertende Situation bereits über ein Jahr andauert? Und inwiefern sollte der Anspruch an gesetzliche Regelungen nicht mehr der sein, daß sie rechtmäßig und konsistent zu bestehenden Regelungen ergehen? Und inwiefern handelte es sich überhaupt um eine Lösung? Und für welches Problem? Und ist die Gesundheit der Arbeitnehmer nun wichtig oder nicht?

Ob die Regelungen des Arbeitsschutzes für mobil arbeitende AN überhaupt geeignet sind um deren Gesundheit zu schützen ist doch gar nicht klar.

Gesundheit und Leben sind durch die Pandemie akut bedroht. Es starben in Deutschland täglich so viele Menschen an der Pandemie, als wenn täglich ein voll besetztes Verkehrsflugzeug abstürzen würde. Und die Überlastung des Gesundheitssystems stand kurz bevor und in dessen Folge wären noch viel mehr Tote zu verzeichnen gewesen.

Durch die ergriffen Maßnahme konnte dies abgewendet werden und wir könne bald wieder zurück zut Normalität. Das ist doch gut.

Anrosten empfehle ich die Doku des RBB "sterben":

https://www.ardmediathek.de/video/charite-intensiv/folge-1-station-43-sterben-s01-e01/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvY2hhcml0ZS1pbnRlbnNpdi8yMDIxLTA0LTE0VDIxOjAwOjAwXzc1YTZhYTgwLThlZjYtNDE3Yy05ZjRhLTI1YjZhZDNkMDRiMC9jaGFyaXRlLWludGVuc2l2LXN0YXRpb24tNDMtZm9sZ2UtMS1zdGVyYmVu/

Die arbeitsschutzrechtlichen Regelungen gelten jedoch uneingeschränkt, während nicht klar ist, inwiefern eine HO-"Pflicht" irgendeine Wirksamkeit hätte oder gehabt hätte - und die ohnehin unter dem Vorbehalt der Realisierbarkeit innerhalb des arbeitsschutzrechtlichen Regelungsregimes steht.

Es wäre sicher schlimmer, wenn sich später herausstellen wird, dass die HO-Pflicht eine große Wirksamkeit hätte, als wenn sich herausstellen würde, dass sie obsolet war. Da kann man die ggf. stattfindende Nichteinhaltung des Arbeitsschutzes (Bei Bildschirmarbeitsplätzen) in Kauf nehmen. Wahrscheinlich könnte der Gesetzgeber diese Regelungen mit o. s. Verweis sogar außer Kraft setzen oder einschränken.

Es geht ja auch nur um ein paar Hansel, die sich weigern im HO zu arbeiten.

Dass millionenfach die Regelungen des Arbeitsschutzes ignoriert werden streite ich nicht ab, jedoch hat dies offenbar aktuell keinen messbaren Einfluss auf die Gesundheit. Was die Frage Nahe legt, ob die Regelungen für das mobile Arbeiten weiterhin so Bestand haben müssen, oder ggf. Änderungen sinnhaft sind.

BAT

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« Antwort #104 am: 12.05.2021 11:39 »
Eine zeitliche Trennung im Büro würde bedeuten, dass gleichzeitig aber auch immer andere Personen gezwungen sind, vor Ort zu sein: Ersthelfer, Brandschutzhelfer, ggf. Wachdienst, Haustechniker, ÖPNV-Fahrer die, die Leute da hinbringen usw. Die Liste ließe sich fast endlos fortführen.

Ein derartiger Vorschlag kann nur von jemanden kommen, dem der Überblick fehlt.

Danke, es wird langsam freundlich.  ??? (und diese Helferlein stehen im HO zur Verfügung? - ein Erste Hilfe - Mensch in jedem HO Haushalt?) ;)

Wir machen das schon monatelang so ohne großes HO - Mimimi, unter Beachtung des Gesundheitsschutzes und es funktioniert. ZUSÄTZLICH zum HO. Man muss nur mal den Ar... hochkriegen. Und vor allem: die Gesundheit beachten!


« Last Edit: 12.05.2021 11:45 von BAT »