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Arbeitnehmer bittet um Kündigung durch Arbeitgeber

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Ole:
Hallo,

eine Mitarbeiterin hat uns um Kündigung gebeten. Sie ist 1959 geboren, möchte noch ALG beziehen, bevor sie in Rente gehe. Sie schaffe ihre Arbeit nicht mehr, aus verschiedenen Gründen (gesundheitlich, schwerbehinderte Kinder zur erziehen..)

Aber rechtfertigt dies eine Kündigung durch den Arbeitgeber? Ich glaube, da kommt der AG doch in TEufels Küche oder was haltet ihr davon? Aufhebungsvertrag ist sicherlich die bessere Alternative..

Danke im Vorauf für Eure Meinungen

Bastel:
Bei einem Aufhebungsvertrag wird Sie für das ALG I fürs erste gesperrt. Das möchte die Dame bestimmt nicht...
Wenigstens ist Sie ehrlich und macht nicht krank...

Rene:
Arbeitgeberseitige Kündigung würde auch die Chance für die Mitarbeiterin eröffnen, dagegen zu klagen und bei der Sachlage wohl auch Recht zu bekommen, was wohl einem Jackpot gleichkommen würde, wenn man ihr Alter und  (mutmasslich langjährige) Betriebszugehörigkeit berücksichtigt.
Von einem Aufhebungsvertrag kann man der Mitarbeiterin nur abraten, wegen der bereits erwähnten Sperrfrist, wobei dass sicherlich kein Arbeitgeberproblem darstellt.

WasDennNun:
Mit welcher Begründung soll der AG kündigen?
Entweder sie gibt dem AG einen Kündigungsgrund (unentschuldigtes fehlen z.B.), oder Aufhebungsvertrag oder selbst kündigen.
Sprich , wenn sie eine Kündigung will, dann soll sie doch einfach nicht mehr zur Arbeit gehen.
(Mit dem ALG I wird es aber auch dann schwer)

Pepper2012:
Sie kann sich ein Attest vom Arzt besorgen, um die Sperrzeit zu umgehen. Das ist in einem mir bekannten Fall relativ geschmeidig durchgelaufen...

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