Autor Thema: Bundestagswahl 2021  (Read 10052 times)

Bastel

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Antw:Bundestagswahl 2021
« Antwort #90 am: 16.09.2021 16:29 »
Wirklich erschreckend auf welchem Niveau hier diskutiert wird, dabei heißt es Beamte sind übersichtlich gebildet...

...schrieb das Häschen...und hoppelte von dannen... ;D

Bis der Jäger kam...

Bastel

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Antw:Bundestagswahl 2021
« Antwort #91 am: 16.09.2021 16:30 »
Es geht hier nicht um irgendwelche Hartzer, da deckt sich unsere Meinung.

Es geht mir um die untere und mittlere Einkommensschicht, die jeden Monat brav ihre Lohnsteuer abgezogen bekommt und nicht die Möglichkeit hat, sich armzurechnen, wie es vielen "Reichen" ermöglicht wird.

Reich ist man in Augen der Kommunisten ja schon bei lächerlichen 80k BRUTTO/Jahr.

Landsknecht

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Antw:Bundestagswahl 2021
« Antwort #92 am: 17.09.2021 09:35 »
Die Linke will Vermögensteuer plus Vermögensabgabe
Nicht nur eine Vermögensteuer, sondern zusätzlich auch eine Vermögensabgabe, fordert die Linke. Sie will einen progressiven Steuertarif, der bei einer Million mit einem Prozent beginnt und dann bis auf fünf Prozent steigt, die bei Vermögen über 50 Millionen Euro fällig werden. Bei Betriebsvermögen beginnt die Steuer erst ab fünf Millionen Euro. Zusätzlich zur Steuer will die Linke aber auch noch eine Vermögensabgabe - zehn bis 30 Prozent auf 20 Jahre verteilt.

Bei SPD und Grünen fällt das ganz noch gemäßigter aus. Kommunismus, Sozialismus kann ich hier nicht erkennen.... 8)

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/steuern-bundestagswahl-union-gruene-spd-fdp-linke-afd-100.html

Spid

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Antw:Bundestagswahl 2021
« Antwort #93 am: 17.09.2021 09:41 »
Dann nimm die Sonnebrille ab. Es geht um die Vergemeinschaftung von Eigentum. Das ist Kernelement des Sozialismus.

yamato

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Antw:Bundestagswahl 2021
« Antwort #94 am: 17.09.2021 10:38 »
Die Linke will Vermögensteuer plus Vermögensabgabe
Nicht nur eine Vermögensteuer, sondern zusätzlich auch eine Vermögensabgabe, fordert die Linke. Sie will einen progressiven Steuertarif, der bei einer Million mit einem Prozent beginnt und dann bis auf fünf Prozent steigt, die bei Vermögen über 50 Millionen Euro fällig werden. Bei Betriebsvermögen beginnt die Steuer erst ab fünf Millionen Euro. Zusätzlich zur Steuer will die Linke aber auch noch eine Vermögensabgabe - zehn bis 30 Prozent auf 20 Jahre verteilt.

Bei SPD und Grünen fällt das ganz noch gemäßigter aus. Kommunismus, Sozialismus kann ich hier nicht erkennen.... 8)

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/steuern-bundestagswahl-union-gruene-spd-fdp-linke-afd-100.html

Wenn ich also eine Wohnung mit ca. 100 qm in der Münchner Innenstadt besitze die ich selbst bewohne und die meinetwegen 1,1 Millionen wert ist, dann muss ich jedes Jahr (weil der Wert vermindert sich ja nicht) 11000 € Steuern zusätzlich zur Grundsteuer zahlen, bloß weil ich das Pech habe, dass ich in München und nicht in Görlitz wohne. und zusätzlich noch eine Vermögensabgabe von  ca. 5000 € jährlich für die nächsten 20 Jahre.
Da könnte manch Rentner gezwungen sein die Wohnung zu verkaufen, wobei er dann auf die Wertsteigerung seit Kauf nochmal Steuern zahlen müsste, denn auch die Spekulationsfrist von 10 Jahren will man ja abschaffen.

Das nenne ich aber eine lupenreine Enteignung.

Wasserkopp

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Antw:Bundestagswahl 2021
« Antwort #95 am: 17.09.2021 10:58 »
Zitat
Wenn ich also eine Wohnung mit ca. 100 qm in der Münchner Innenstadt besitze die ich selbst bewohne und die meinetwegen 1,1 Millionen wert ist, dann muss ich jedes Jahr (weil der Wert vermindert sich ja nicht) 11000 € Steuern zusätzlich zur Grundsteuer zahlen, bloß weil ich das Pech habe, dass ich in München und nicht in Görlitz wohne. und zusätzlich noch eine Vermögensabgabe von  ca. 5000 € jährlich für die nächsten 20 Jahre.
Da könnte manch Rentner gezwungen sein die Wohnung zu verkaufen, wobei er dann auf die Wertsteigerung seit Kauf nochmal Steuern zahlen müsste, denn auch die Spekulationsfrist von 10 Jahren will man ja abschaffen.

Das nenne ich aber eine lupenreine Enteignung.

Spekulationsfrist bei selbstbewohnten Immobilien beträgt nicht 10 Jahre. Wenn er die Wohnung vermietet, hat er ja zusätzlich Einkünfte.
Glück und Unglück liegen nah bei einander. Die Wertsteigerung die letzten Jahre hat er mitgenommen, aber eine Besteuerung ist zu unfair und großes Unglück?
Eine einseitige Betrachtungsweise ...

Spid

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Antw:Bundestagswahl 2021
« Antwort #96 am: 17.09.2021 11:02 »
Besteuerung ist grundsätzlich Diebstahl und nur ausnahmsweise gerechtfertigt. Ich sehe für Besteuerung von Vermögen keinerlei Rechtfertigung. Der Vermögenserwerb wurde bereits besteuert.

yamato

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Antw:Bundestagswahl 2021
« Antwort #97 am: 17.09.2021 11:03 »
JA wenn ich die Wohnung ausschließlich selbst bewohne ziehe ich keinerlei wirtschaftlichen Gewinn aus dem Wert der Immobilie.

"Zitat Wasserkopp:
Spekulationsfrist bei selbstbewohnten Immobilien beträgt nicht 10 Jahre"

Ok und soll der Verkauf dann auch weiterhin steuerfrei bleiben oder wollen die Linken auch in diesen Fällen da ran.


Schokobon

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Antw:Bundestagswahl 2021
« Antwort #98 am: 17.09.2021 11:33 »
Die Linke will Vermögensteuer plus Vermögensabgabe
Nicht nur eine Vermögensteuer, sondern zusätzlich auch eine Vermögensabgabe, fordert die Linke. Sie will einen progressiven Steuertarif, der bei einer Million mit einem Prozent beginnt und dann bis auf fünf Prozent steigt, die bei Vermögen über 50 Millionen Euro fällig werden. Bei Betriebsvermögen beginnt die Steuer erst ab fünf Millionen Euro. Zusätzlich zur Steuer will die Linke aber auch noch eine Vermögensabgabe - zehn bis 30 Prozent auf 20 Jahre verteilt.

Bei SPD und Grünen fällt das ganz noch gemäßigter aus. Kommunismus, Sozialismus kann ich hier nicht erkennen.... 8)

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/steuern-bundestagswahl-union-gruene-spd-fdp-linke-afd-100.html

Wenn ich also eine Wohnung mit ca. 100 qm in der Münchner Innenstadt besitze die ich selbst bewohne und die meinetwegen 1,1 Millionen wert ist, dann muss ich jedes Jahr (weil der Wert vermindert sich ja nicht) 11000 € Steuern zusätzlich zur Grundsteuer zahlen, bloß weil ich das Pech habe, dass ich in München und nicht in Görlitz wohne. und zusätzlich noch eine Vermögensabgabe von  ca. 5000 € jährlich für die nächsten 20 Jahre.
Da könnte manch Rentner gezwungen sein die Wohnung zu verkaufen, wobei er dann auf die Wertsteigerung seit Kauf nochmal Steuern zahlen müsste, denn auch die Spekulationsfrist von 10 Jahren will man ja abschaffen.

Das nenne ich aber eine lupenreine Enteignung.

Das dürfte Unsinn sein und nicht dem entsprechen was die Linken mit der Vermögensabgabe meinen.
Es ist ja nichtmal abschließend definiert ob selbstgenutzter Wohnraum Vermögen oder Verbindlichkeit ist.

Organisator

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Antw:Bundestagswahl 2021
« Antwort #99 am: 17.09.2021 11:35 »
Spekulationsfrist bei selbstbewohnten Immobilien beträgt nicht 10 Jahre. Wenn er die Wohnung vermietet, hat er ja zusätzlich Einkünfte.
die dann der Besteuerung unterliegen.

Glück und Unglück liegen nah bei einander. Die Wertsteigerung die letzten Jahre hat er mitgenommen, aber eine
Nein, eine Wertsteigerung hat man erst dann mitgenommen, wenn man das Objekt verkauft.
Insofern sollte eine Besteuerung erst dann stattfinden, wenn tatsächlich Geld fließt.

Bastel

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« Antwort #100 am: 17.09.2021 11:56 »
Das dürfte Unsinn sein und nicht dem entsprechen was die Linken mit der Vermögensabgabe meinen.
Es ist ja nichtmal abschließend definiert ob selbstgenutzter Wohnraum Vermögen oder Verbindlichkeit ist.

Und warum wird es nicht definiert? Weil es Wähler vergraulen könnte?

Kaiser80

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Antw:Bundestagswahl 2021
« Antwort #101 am: 17.09.2021 11:56 »


Glück und Unglück liegen nah bei einander. Die Wertsteigerung die letzten Jahre hat er mitgenommen, aber eine
Nein, eine Wertsteigerung hat man erst dann mitgenommen, wenn man das Objekt verkauft.
Insofern sollte eine Besteuerung erst dann stattfinden, wenn tatsächlich Geld fließt.

Bei den Linken kommt es doch auf die Mitnahme/Gewinn gar nicht an

"Deshalb wollen wir leistungslose Gewinne durch den Wertzuwachs an Grundstücken über eine Bodenwertzuwachssteuer abschöpfen."

Bastel

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Antw:Bundestagswahl 2021
« Antwort #102 am: 17.09.2021 11:59 »
Die Linke will Vermögensteuer plus Vermögensabgabe
Nicht nur eine Vermögensteuer, sondern zusätzlich auch eine Vermögensabgabe, fordert die Linke. Sie will einen progressiven Steuertarif, der bei einer Million mit einem Prozent beginnt und dann bis auf fünf Prozent steigt, die bei Vermögen über 50 Millionen Euro fällig werden. Bei Betriebsvermögen beginnt die Steuer erst ab fünf Millionen Euro. Zusätzlich zur Steuer will die Linke aber auch noch eine Vermögensabgabe - zehn bis 30 Prozent auf 20 Jahre verteilt.

Bei SPD und Grünen fällt das ganz noch gemäßigter aus. Kommunismus, Sozialismus kann ich hier nicht erkennen.... 8)

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/steuern-bundestagswahl-union-gruene-spd-fdp-linke-afd-100.html

Im nächsten Schritt kommt dann ein grünes Superministerium das alle Gesetze kassieren darf. Oder man führt „Bürgerräte“ ein...

Bastel

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« Antwort #103 am: 17.09.2021 12:01 »


Glück und Unglück liegen nah bei einander. Die Wertsteigerung die letzten Jahre hat er mitgenommen, aber eine
Nein, eine Wertsteigerung hat man erst dann mitgenommen, wenn man das Objekt verkauft.
Insofern sollte eine Besteuerung erst dann stattfinden, wenn tatsächlich Geld fließt.

Bei den Linken kommt es doch auf die Mitnahme/Gewinn gar nicht an

"Deshalb wollen wir leistungslose Gewinne durch den Wertzuwachs an Grundstücken über eine Bodenwertzuwachssteuer abschöpfen."

Und wenn das Grundstück drei Tage später nur noch die Hälfte wert ist, da man gegenüber ein paar Sozialwohnungen baut, hat man ein Problem.

Deutschland wird sich ändern und ich freu mich drauf. Die CDU hat es verkackt.

Schokobon

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« Antwort #104 am: 17.09.2021 12:02 »


Glück und Unglück liegen nah bei einander. Die Wertsteigerung die letzten Jahre hat er mitgenommen, aber eine
Nein, eine Wertsteigerung hat man erst dann mitgenommen, wenn man das Objekt verkauft.
Insofern sollte eine Besteuerung erst dann stattfinden, wenn tatsächlich Geld fließt.

Bei den Linken kommt es doch auf die Mitnahme/Gewinn gar nicht an

"Deshalb wollen wir leistungslose Gewinne durch den Wertzuwachs an Grundstücken über eine Bodenwertzuwachssteuer abschöpfen."

Das ist doch Unsinn. Wie soll das funktionieren? Wer kann den Wertzuwachs beziffern wenn es nicht verkauft/realisiert wurde um dann die Abgabe festzusetzen? Der Wert bestimmt sich erst wenn ich es am Markt anbiete - ergo verkaufe.

Und bei Wertverlust: Gleicht das dann der Staat aus?