Autor Thema: Stufenmitnahme bei Jobwechsel mit höherer Eingruppierung  (Read 701 times)

Fetzi

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Hallo zusammen,

es gibt ganz viele Themen mit Fragen und Antworten zur Stufenmitnahme, allerdings habe ich die richtigen Antworten für meinen Fall noch nicht gefunden. Sorry, falls ich besser hätte suchen sollen!

Derzeit bin ich an den TVöD angelehnt und werde nach E 12, Stufe 4 bezahlt (Arbeit in einem Verein). Stufe 4 erhalte ich seit etwa zwei Jahren.

Derzeit bewerbe ich mich auf eine andere Stelle, die direkt bei einer Stadt ist. Sie ist ausgeschrieben auf E 14. Im ersten Bewerbungsgespräch (Verfahren ist dreistufig) wurde ich nach meinem derzeitigen Lohn gefragt, was ich auch beantwortet habe.

Nun schaue ich mir die Entgelttabelle an. Kann der neue AG (Stadt, 30.000 EW) meine Stufe auch senken, mich also nach E 14, Stufe 3 bezahlen? Das wäre zwar mehr als bisher in E 12, Stufe 4 - aber eben nur sehr wenig mehr. Oder habe ich ein Recht, in E 14 zumindest in Stufe 4 neu zu beginnen (also erst nach 4 Jahren in Stufe 5)?

Was also steht mir rechtlich zu?

Und danach direkt die Frage: Wie wird es normalerweise gehandhabt? Müsste ich davon ausgehen, die Stufe 4 in E 14 neu zu beginnen? Oder ist es Usus, dass ich die zwei Jahre in Stufe 4 angerechnet bekomme und dann nach zwei Jahren in Stufe 5 komme?

Herzlichen Dank für die Antworten!
Fetzi

JesuisSVA

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Rechtlich steht Dir Stufe 1 zu.

Organisator

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Alles andere wäre zu verhandeln

Fetzi

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Das ist ja krass; sie könnten mich also theoretisch runterstufen und schlechter bezahlen als zuvor. Wobei ich sicherlich mit Stufe 3 rechnen könnte (ca. 3% mehr Lohn)?! Mein Verhandlungspunkt 1 wäre Stufenmitnahme (11,7%) samt Mitnahme der Erfahrungsjahre in Stufe 4, Verhandlungspunkt 2 dann Stufe 4 Neubeginn.

Muss aber eh erstmal klappen ;)

JesuisSVA

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Was ist daran "krass"? Warum erwartest Du eine rechtliche Regelung, die einem Arbeitgeber vorschreibt, Dir mindestens das gleiche Entgelt zu zahlen wie das, das Du bei einem anderen Arbeitgeber erhältst?