Autor Thema: Tarifverhandlungen und die Inflation  (Read 236951 times)

kommunalhesse

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2250 am: 14.09.2022 10:19 »
Übrigens so toll wie Verdi tut, mit ihren Rechtsschutz zum Thema Arbeitsrecht, ist mehr Schein als sein. Schon selbst im engeren Bekanntenkreis miterlebt das verdi sich einfach nicht mehr meldet wenn es hart auf hart kommt. Thema entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und Urlaub als MIDI Jobber. Trotz Belege und Beweise hat Verdi nicht unterstützt.
Verdi geht ja mit den eigenen "Kollegen" schon Scheisse um ;D; was will man erwarten.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/corona-bonus-verdi-gewerkschaft-dgb-rechtsschutz-1.5586174

Wie kann man da noch ernsthaft mit dem Gedanken spielen, sich dieser Organisation anzuschließen?
Schafft den Verein ab, den braucht kein Mensch.

Emmi87

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2251 am: 14.09.2022 14:16 »
Übrigens so toll wie Verdi tut, mit ihren Rechtsschutz zum Thema Arbeitsrecht, ist mehr Schein als sein. Schon selbst im engeren Bekanntenkreis miterlebt das verdi sich einfach nicht mehr meldet wenn es hart auf hart kommt. Thema entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und Urlaub als MIDI Jobber. Trotz Belege und Beweise hat Verdi nicht unterstützt.
Verdi geht ja mit den eigenen "Kollegen" schon Scheisse um ;D; was will man erwarten.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/corona-bonus-verdi-gewerkschaft-dgb-rechtsschutz-1.5586174

Der Verein ist sowieso schon fast dem Tod geweiht, Zuviele Bezirke, Zuviele Fachbereiche, Zuviele die sich aus der Kasse bedienen.
Wie kann man da noch ernsthaft mit dem Gedanken spielen, sich dieser Organisation anzuschließen?
Schafft den Verein ab, den braucht kein Mensch.

blauesviereck

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2252 am: 14.09.2022 17:12 »
Bei der WELT ist unter dem Titel "fatale Wegmarke" zum Bürgergeld zu lesen dass für die Berechnung des Regelsatzes künftig die bevorstehende Inflationsrate Richtschnur wird. Konsequent weitergedacht implementiert dies, über die 115 % Regel, die unmittelbare Umstellung unserer Besoldung auf das belgische System, welches automatisch bei Inflation die Besoldung erhöht. Was sagt ihr dazu?

Britta2

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2253 am: 14.09.2022 19:18 »
Was WIR sagen ist eh Wurscht. Hauptsache Dauerarbeitslise sind auf ewig versorgt.  Sohn vom Vermieter gab als Berufswunsch nach Schulabschluss an: Frührentner oder Harzer (heisst ab 1.1.2.23 wohl Bürger)?

TVWaldschrat

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2254 am: 14.09.2022 21:54 »
Was WIR sagen ist eh Wurscht. Hauptsache Dauerarbeitslise sind auf ewig versorgt.  Sohn vom Vermieter gab als Berufswunsch nach Schulabschluss an: Frührentner oder Harzer (heisst ab 1.1.2.23 wohl Bürger)?

Immer schön von oben herab treten, das ist gut.

Bob Kelso

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2255 am: 14.09.2022 22:04 »
Was WIR sagen ist eh Wurscht. Hauptsache Dauerarbeitslise sind auf ewig versorgt.  Sohn vom Vermieter gab als Berufswunsch nach Schulabschluss an: Frührentner oder Harzer (heisst ab 1.1.2.23 wohl Bürger)?

Immer schön von oben herab treten, das ist gut.

Wie kommen Sie auf "nach unten treten"!
Der Vorkommentar beschrieb seine Erfahrung mit einem Jugendlichen!

Silentgalaxy

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2256 am: 14.09.2022 22:26 »
Na dann wissen wir  ja, was mindestens ab 01.01.23  für 12 Monate raus kommen muss. 11,8%. Soviel erhalten die bereits viel zu viel alimentierten Hartzis. Einfach unfassbar. Sollte weniger raus kommen, passt das nur zu dem Bild des besten Deutschland aller Zeiten. Finde es ja persönlich immer wieder sehr erheiternd, für was sich die User hier halten. Man könnte meinen, alle erhalten Ministergehälter und sind Börsenmillionäre. Ihr wisst aber schon, das man mit 5000€ Brutto nicht Großverdiener ist, oder?
« Last Edit: 14.09.2022 22:34 von Silentgalaxy »

Suntzu

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2257 am: 15.09.2022 07:45 »
Zum neuen Bürgergeld muss man einfach eine Rechnung für sich auftun ob das Arbeiten sich dann noch lohnt.

Zum Bürgergeld werden ja zusätzlich Aufwendungen übernommen (Wohnkosten?)

Nun könnte man man ja meinen. Die Leute zahlen ja nicht in die Rente ein oder sichern sich ab... Wer sichert sich für die Rente in der "Rente" ab?

Wenn man das als Kaufkraft Umgerechnet. Da kann man sich schon fragen was sich mehr lohnt.

Um den Bogen zu Tariferhöhungen zu spannen. Wer glaubt da das da viel Spielraum drin ist? Die ganze Party muss finanziert werden...

Man sieht es aktuell jetzt schon bei den Entlastungspaketen...


Platten

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2258 am: 15.09.2022 08:31 »
Passend zur anstehenden Tarifrunde:

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/inflation-haushalte-muessen-ihr-erspartes-aufbrauchen-18313546.html

"Von 3600 Euro netto bleibt jetzt nichts mehr übrig"

Da bin ich ja mal mega gespannt, wer wieder die agressivsten Vorstands-Verhandlungsführer aus der Insolvenzbude im letzten Loch zu den Tarifverhandlungen schicken wird... Direkt die hauseigene Studie unter die Nase reiben und dann vom Gelände verweisen, diese Typen.

Babbe1986

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2259 am: 15.09.2022 08:55 »
Also der Inflationsbonus von 3000 Euro netto steuerfrei ist nicht schlecht.
Dafür lass ich mir aber eine prozentuale Erhöhung der Bezüge in Höhe der Inflation nicht abkaufen.
Gerne verzichte ich in Anbetracht der politischen und wirtschaftlichen Lage vorübergehend auf eine
Anhebung des Reallohns.

Abwarten und Tee trinken.

Garfield

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2260 am: 15.09.2022 09:10 »
Zum neuen Bürgergeld muss man einfach eine Rechnung für sich auftun ob das Arbeiten sich dann noch lohnt.

Dass man sich diesen Unsinn nicht mal sparen kann.
Immer dieser Neid auf die Ärmsten in der Gesellschaft.
Ja bitte, dann werde doch arbeitslos und lege dem Amt gegenüber ständig alles offen, lass dich in alle möglichen Maßnahmen drängeln, weise nach, dass deine Wohnung nur angemessen ist usw. und lebe dann am Ende des Tages von den 500 Euro.

Dieses Scheinargument hört man seit es Hartz IV gibt und irgendwie hab noch nicht einen Fall getroffen, der tatsächlich entschieden hat, dass "morgens aufstehen nicht mehr lohnt".

Falls dir wirklich nicht mehr bleibt als jemand der Bürgergeld bezieht: Mach ne Ausbildung oder Fortbildung, mach ein Studium, bilde dich irgendwie weiter und such dir was besseres als deinen aktuellen Job. Mehr als einfache Hilfskraft kannst du dann eigentlich aktuell nicht sein.

Platten

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2261 am: 15.09.2022 09:22 »
Zum neuen Bürgergeld muss man einfach eine Rechnung für sich auftun ob das Arbeiten sich dann noch lohnt.

Dass man sich diesen Unsinn nicht mal sparen kann.
Immer dieser Neid auf die Ärmsten in der Gesellschaft.
Ja bitte, dann werde doch arbeitslos und lege dem Amt gegenüber ständig alles offen, lass dich in alle möglichen Maßnahmen drängeln, weise nach, dass deine Wohnung nur angemessen ist usw. und lebe dann am Ende des Tages von den 500 Euro.

Dieses Scheinargument hört man seit es Hartz IV gibt und irgendwie hab noch nicht einen Fall getroffen, der tatsächlich entschieden hat, dass "morgens aufstehen nicht mehr lohnt".

Falls dir wirklich nicht mehr bleibt als jemand der Bürgergeld bezieht: Mach ne Ausbildung oder Fortbildung, mach ein Studium, bilde dich irgendwie weiter und such dir was besseres als deinen aktuellen Job. Mehr als einfache Hilfskraft kannst du dann eigentlich aktuell nicht sein.

Ausschlaggebend dabei werden jetzt die immensen Energiekosten, die nun mal vom Amt übernommen werden.

Bisher war es immer Käse, jetzt bewahrheitet es sich aber leider genau so. Und das auch für die Nicht-Hilfskraft, ggf. bis in die zweistelligen Entgeltgruppen hinein!

Hugo Stieglitz

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2262 am: 15.09.2022 09:28 »
Eine Abwägung die Arbeit einzustellen und Leistungen zu beziehen ist für Mitarbeiter des ÖD vermutlich keine Option. Aber für Aspiranten auf weniger gut bezahlte Jobs schon. Und hier fehlt es ja auch an Personal. Von daher ist das für mich nicht nachvollziehbar.

Beamtenmichel

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2263 am: 15.09.2022 09:33 »
Na dann wissen wir  ja, was mindestens ab 01.01.23  für 12 Monate raus kommen muss. 11,8%. Soviel erhalten die bereits viel zu viel alimentierten Hartzis. Einfach unfassbar. Sollte weniger raus kommen, passt das nur zu dem Bild des besten Deutschland aller Zeiten. Finde es ja persönlich immer wieder sehr erheiternd, für was sich die User hier halten. Man könnte meinen, alle erhalten Ministergehälter und sind Börsenmillionäre. Ihr wisst aber schon, das man mit 5000€ Brutto nicht Großverdiener ist, oder?

Wundert im besten Deutschland aller Zeiten wirklich niemanden mehr. Aber was erwartet man denn von einer Regierung bestehend aus (nicht vorhandenen) Sozis, Ökofaschisten und dem Porsche Fahrer.

Eine Wirtschaftsnation die über Generationen aufgebaut wurde schafft sich ab. Aber wie heißt es so schön? Wie bestellt so geliefert. Diesem Land ist (scheinbar) nicht mehr zu helfen.

Die Kompetenz der jetzigen Regierung (vor allem bei den Ökofantasten) ist ein Traum! Angefangen vom Wirtschaftsminister der von Wirtschaft soviel Ahnung hat wie eine Kuh vom Autofahren und die Fr. Baerbock sind natürlich die Spitze des Eisbergs ;). Insbesondere die "Feststellung", dass man ja eine Industrienation ausschließlich mit erneuerbaren Energien versorgen könne. Mit einer Vorlaufzeit von 30 Jahren wäre dies u.U. "machbar" aber nicht von "heute auf morgen". Aber der böse Atomstrom ist ja nicht mehr tragbar. Und grenznahe Länder bauen und planen neue Atomkraftwerke 50 km von der Grenze. Aber es scheinen ja 20% der Deutschen TOP zu finden :).

Weiterhin ist ja nach Ansicht der Regierung Arbeit böse (siehe Bürgergeld), und DE als Sozialamt der Welt Top aufgestellt. Wer Zeit hat kann sich auch gerne einmal den Migrationsreport des BMI? anschauen.

Kurz gesagt Leistungsträger wandern aus, vor allem nach Skandinavien, Niederlande, Schweiz, USA, Australien und das leistungsfeindliche "Lowperformer" Volk bleibt bzw. wird um ein gewisses Klientel aus einem gewissen Kulturkreis bereichert.

Ich für meinen Teil werde auch bei der ersten (guten) Gelegenheit versuchen hier in DE die Biege zu machen.

DiVO

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2264 am: 15.09.2022 09:49 »
Na dann wissen wir  ja, was mindestens ab 01.01.23  für 12 Monate raus kommen muss. 11,8%. Soviel erhalten die bereits viel zu viel alimentierten Hartzis. Einfach unfassbar. Sollte weniger raus kommen, passt das nur zu dem Bild des besten Deutschland aller Zeiten. Finde es ja persönlich immer wieder sehr erheiternd, für was sich die User hier halten. Man könnte meinen, alle erhalten Ministergehälter und sind Börsenmillionäre. Ihr wisst aber schon, das man mit 5000€ Brutto nicht Großverdiener ist, oder?

Was hindert dich daran selbst Minister oder Börsenmillionär zu werden?

Klar ist man 5.000 Brutto kein Großverdiener, aber eben man kommt doch damit ganz gut zurecht. Wenn dir dieses Einkommen nicht reicht, würde ich mir Gedanken machen zur Steuer- und Ausgabenoptimierung.