Autor Thema: Tarifverhandlungen und die Inflation  (Read 706830 times)

Flying

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3810 am: 03.11.2022 16:09 »

Am Ende der Verhandlung steht es doch allen frei die X,X% in Entgelt anzunehmen oder gegenüber ihrem AG die Arbeitszeit um diese X,X% zu reduzieren.

Aber das entspricht doch nicht der Wirklichkeit - bei uns im Haus gibt es 25%/50%/75% und 100% Stellen. Klar, in Ausnahmen sind da auch mal andere Konstruktionen möglich, aber ich kenne keinen der 36-38 Wochenstunden hat.
Meine Arbeitszeit um 1-3 Wochenstunden zu reduzieren wird der AG nicht mitmachen - warum auch? Ich habe ja einen Vertrag über 39 Stunden. Und wenn ich reduzieren will, dann doch wenigstens so, dass er alternativ jemanden einstellen kann, damit die Kollegen nicht über die fehlenden Zeitanteile klagen können.

Ansonsten hat BAT dazu ja noch weiter ausgeführt.

Wie oben geschrieben, hast Du einen Anspruch auf Reduzierung der Arbeitszeit, und da ist es egal, ob auf eine "runde" Arbeitszeit wie von Dir aufgeführt (25/50/75%), oder auf eine "krumme" Arbeitszeit wie in meinem Fall, meine 35h/Woche entspricht beispielsweise 89,7435%, die ich so im Gehaltsrechner auf dieser Seite eingeben muss :)

Wie der anteilige Wegfall Deiner Arbeitszeit kompensiert wird, ist Aufgabe des Arbeitgebers, da dies zur Arbeitsorganisation gehört. Und so hart es klingen mag: Auf sich beklagende Kollegen sollte man hierbei nicht zu viel Rücksicht nehmen, denn sonst arbeitet man bis zur Rente in Vollzeit. Den Zeitpunkt, wann ich meine Arbeitszeit reduziere, bestimme ich selbst im Rahmen meines Binnenverhältnisses zum Arbeitgeber.
[/quote]

Okay, tatsächlich habe ich mich soweit noch nie mit dem Thema beschäftigt. Wenn es da einen Anspruch gibt, sieht die Sache natürlich anders aus.
Durchaus attraktiv!

DiVO

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3811 am: 04.11.2022 07:58 »

Am Ende der Verhandlung steht es doch allen frei die X,X% in Entgelt anzunehmen oder gegenüber ihrem AG die Arbeitszeit um diese X,X% zu reduzieren.

Aber das entspricht doch nicht der Wirklichkeit - bei uns im Haus gibt es 25%/50%/75% und 100% Stellen. Klar, in Ausnahmen sind da auch mal andere Konstruktionen möglich, aber ich kenne keinen der 36-38 Wochenstunden hat.
Meine Arbeitszeit um 1-3 Wochenstunden zu reduzieren wird der AG nicht mitmachen - warum auch? Ich habe ja einen Vertrag über 39 Stunden. Und wenn ich reduzieren will, dann doch wenigstens so, dass er alternativ jemanden einstellen kann, damit die Kollegen nicht über die fehlenden Zeitanteile klagen können.

Ansonsten hat BAT dazu ja noch weiter ausgeführt.

Wie oben geschrieben, hast Du einen Anspruch auf Reduzierung der Arbeitszeit, und da ist es egal, ob auf eine "runde" Arbeitszeit wie von Dir aufgeführt (25/50/75%), oder auf eine "krumme" Arbeitszeit wie in meinem Fall, meine 35h/Woche entspricht beispielsweise 89,7435%, die ich so im Gehaltsrechner auf dieser Seite eingeben muss :)

Wie der anteilige Wegfall Deiner Arbeitszeit kompensiert wird, ist Aufgabe des Arbeitgebers, da dies zur Arbeitsorganisation gehört. Und so hart es klingen mag: Auf sich beklagende Kollegen sollte man hierbei nicht zu viel Rücksicht nehmen, denn sonst arbeitet man bis zur Rente in Vollzeit. Den Zeitpunkt, wann ich meine Arbeitszeit reduziere, bestimme ich selbst im Rahmen meines Binnenverhältnisses zum Arbeitgeber.

Okay, tatsächlich habe ich mich soweit noch nie mit dem Thema beschäftigt. Wenn es da einen Anspruch gibt, sieht die Sache natürlich anders aus.
Durchaus attraktiv!
[/quote]

Und ganz ehrlich: Inzwischen bin ich was solche Dinge angeht ein Egoist geworden. Es ist mir ehrlich gesagt egal, was Kollegen oder Vorgesetzte in so einem Fall von mir denken. Ich mache das, was für mich und meine Familie gut ist.

Beispiel: Meine Frau und ich haben seit Beginn von Corona voll im Home Office gearbeitet und haben auch, wenn wir selbst krank waren oder unsere Tochter wegen Krankheit oder Schließung der KiTa daheim war, ganz normal gearbeitet. Rückmeldung des Arbeitgebers: "Deine Arbeitsqualität war nicht wie gewohnt. Wieso hört man bei dir im Call im Hintergrund dein Kind? Kannst du das nicht irgendwie anders organisieren?"

Jupp, das kann ich: Seit dem Frühjahr gehe ich, wenn ich krank bin, konsequent zum Arzt und reiche anschließend meine AU-Bescheinigung an meinen Arbeitgeber weiter. Wenn mein Kind krank ist oder ide Kita geschlossen hat, arbeite ich auch konsequent nicht.

Was mache ich, wenn zu dem Zeitpunkt an der Arbeit die Hütte brennt, weil irgendwas mega Wichtiges fertig sein muss und ein wichtiger Termin ansteht? Richtig: trotzdem krank sein und nicht arbeiten.

Und wenn ich heute Bock habe meine Arbeitszeit zu reduzieren, dann mache ich das. Da sind mir Kollegen und Arbeitgeber herzlich egal.

Flying

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3812 am: 04.11.2022 08:47 »
@DiVO
Ich spar mir mal die Zitation:
Du hast vollkommen recht - tatsächlich danken tut dir das keiner. Und der Weg hin zum Egoismus ist sicherlich auch der Gesunde.
Tatsächlich bin ich auch noch nicht an dem Punkt, wo das für mich in Frage käme. Wenn es soweit wäre, würde ich da aber auch wenig Rücksicht nehmen auf die Belange von AG oder Kollegen.

Ich kannte es bisher nur als Argumentation des AG's, dass nicht um einzelne Stunden reduziert werden kann, da eben keine Bewerbungen für 3,867 Stunden eingehen werden. Ich habe das bisher einfach so hingenommen, da es mich persönlich ja auch nicht berührt hat.
Sollte ich irgendwann den Wunsch nach Reduzierung haben, ist das dann aber auch nicht mein Problem, wie es der AG regelt.

Organisator

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3813 am: 04.11.2022 09:10 »
@DiVO
Ich spar mir mal die Zitation:
Du hast vollkommen recht - tatsächlich danken tut dir das keiner. Und der Weg hin zum Egoismus ist sicherlich auch der Gesunde.
Tatsächlich bin ich auch noch nicht an dem Punkt, wo das für mich in Frage käme. Wenn es soweit wäre, würde ich da aber auch wenig Rücksicht nehmen auf die Belange von AG oder Kollegen.

Ich kannte es bisher nur als Argumentation des AG's, dass nicht um einzelne Stunden reduziert werden kann, da eben keine Bewerbungen für 3,867 Stunden eingehen werden. Ich habe das bisher einfach so hingenommen, da es mich persönlich ja auch nicht berührt hat.
Sollte ich irgendwann den Wunsch nach Reduzierung haben, ist das dann aber auch nicht mein Problem, wie es der AG regelt.

Einerseits kann dem AN die Argumentation egal sein, da mit dem Tarifvertrag bzw. dem Teilzeitgesetz (oder wie das genau heißt) Regelungen getroffen wurden, an den sich der AG zu halten hat. Wie er das umsetzt, ist in seiner Verantwortung.

Andererseits greift die Argumentation auch zu kurz, weil nur auf eine Person ausgerichtet. Bei größeren AG gibt es regelmäßig mehrere Personen in Teilzeit, so dass die übrig gebliebenen Stellenanteile gebündelt und für eine Ausschreibung genutzt weden können. 10x3,867 Stunden mach auch eine Vollzeitstelle.

Flying

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3814 am: 04.11.2022 11:47 »
@DiVO
Ich spar mir mal die Zitation:
Du hast vollkommen recht - tatsächlich danken tut dir das keiner. Und der Weg hin zum Egoismus ist sicherlich auch der Gesunde.
Tatsächlich bin ich auch noch nicht an dem Punkt, wo das für mich in Frage käme. Wenn es soweit wäre, würde ich da aber auch wenig Rücksicht nehmen auf die Belange von AG oder Kollegen.

Ich kannte es bisher nur als Argumentation des AG's, dass nicht um einzelne Stunden reduziert werden kann, da eben keine Bewerbungen für 3,867 Stunden eingehen werden. Ich habe das bisher einfach so hingenommen, da es mich persönlich ja auch nicht berührt hat.
Sollte ich irgendwann den Wunsch nach Reduzierung haben, ist das dann aber auch nicht mein Problem, wie es der AG regelt.

Einerseits kann dem AN die Argumentation egal sein, da mit dem Tarifvertrag bzw. dem Teilzeitgesetz (oder wie das genau heißt) Regelungen getroffen wurden, an den sich der AG zu halten hat. Wie er das umsetzt, ist in seiner Verantwortung.

Andererseits greift die Argumentation auch zu kurz, weil nur auf eine Person ausgerichtet. Bei größeren AG gibt es regelmäßig mehrere Personen in Teilzeit, so dass die übrig gebliebenen Stellenanteile gebündelt und für eine Ausschreibung genutzt weden können. 10x3,867 Stunden mach auch eine Vollzeitstelle.

Sicherlich - nur haben wir ein kleines Team und Mischarbeitsplätze sind in unserem Bereich gesetzlich nicht mehr zugelassen.
Aber wäre dann halt auch nicht Problem des AN

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3815 am: 04.11.2022 12:35 »
Sicherlich - nur haben wir ein kleines Team und Mischarbeitsplätze sind in unserem Bereich gesetzlich nicht mehr zugelassen.
Aber wäre dann halt auch nicht Problem des AN

Sich als AG auf Gesetze zu berufen ist selbstverständlich legitim - als AN aber ebenso. Soll sich der AG also beim Gesetzgeber beschweren ;) Den Tarifvertrag hat er ja selber mit geschlossen!

Flying

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3816 am: 04.11.2022 13:05 »
Sicherlich - nur haben wir ein kleines Team und Mischarbeitsplätze sind in unserem Bereich gesetzlich nicht mehr zugelassen.
Aber wäre dann halt auch nicht Problem des AN

Sich als AG auf Gesetze zu berufen ist selbstverständlich legitim - als AN aber ebenso. Soll sich der AG also beim Gesetzgeber beschweren ;) Den Tarifvertrag hat er ja selber mit geschlossen!

(das unterstreiche ich so  ;))

teclis22

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3817 am: 04.11.2022 15:18 »
Und wenn ich heute Bock habe meine Arbeitszeit zu reduzieren, dann mache ich das. Da sind mir Kollegen und Arbeitgeber herzlich egal.

Und deswegen ist die Welt so wie sie ist. Es gibt kein wir. Es gibt keinen Zusammenhalt. Es gibt nur ein "Me first". Jeder würde den anderen opfern wenn es einen eigenen Vorteil brächte. Mache ich übrigens genauso. Denn wer das nicht tut, ist nur der Dumme der von anderen ausgenutzt wird.


@DiVo ich greife dich nicht an. Ich nutze die Formulierung zur Äußerung einer Beobachtung.

BAT

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3818 am: 04.11.2022 17:16 »
Durch meine Reduzierung mussten auch die restlichen Kollegen jeweils mehr bewältigen. Ist halt so..., auch wenn man schon sicher weiß, daß der AG nicht für Ersatz sorgt.

TVWaldschrat

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3819 am: 04.11.2022 23:17 »
Und wenn ich heute Bock habe meine Arbeitszeit zu reduzieren, dann mache ich das. Da sind mir Kollegen und Arbeitgeber herzlich egal.

Und deswegen ist die Welt so wie sie ist. Es gibt kein wir. Es gibt keinen Zusammenhalt. Es gibt nur ein "Me first". Jeder würde den anderen opfern wenn es einen eigenen Vorteil brächte. Mache ich übrigens genauso. Denn wer das nicht tut, ist nur der Dumme der von anderen ausgenutzt wird.


@DiVo ich greife dich nicht an. Ich nutze die Formulierung zur Äußerung einer Beobachtung.

Der öD ist ein "Me First"-Unternehmen in Reinform, von daher passt es. In er pW habe ich deutlich mehr "wir" erleben dürfen, als im öD. Der öD und die Rechtsmeinung der Personalabteilungen verleitet einfach zum "Ich-Gefühl".

Es ist kein angenehmes arbeiten. Ich mein, wer es mag... aber es gibt auch Leute, die legen Wert auf Teamarbeit und ein gemeinsames, kollegiales miteinander. Das gibt es im öD nicht.. außer vielleicht innerhalb der Fachabteilungen.

Pauschalisierung war absicht ;)

DiVO

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3820 am: 04.11.2022 23:32 »
Und wenn ich heute Bock habe meine Arbeitszeit zu reduzieren, dann mache ich das. Da sind mir Kollegen und Arbeitgeber herzlich egal.

Und deswegen ist die Welt so wie sie ist. Es gibt kein wir. Es gibt keinen Zusammenhalt. Es gibt nur ein "Me first". Jeder würde den anderen opfern wenn es einen eigenen Vorteil brächte. Mache ich übrigens genauso. Denn wer das nicht tut, ist nur der Dumme der von anderen ausgenutzt wird.


@DiVo ich greife dich nicht an. Ich nutze die Formulierung zur Äußerung einer Beobachtung.

Ich habe sowohl beruflich als auch im Leistungssport viele zwischenmenschliche Erfahrungen gesammelt. Meine persönliche Erfahrung ist, dass wenn es hart auf hart jeder nur noch auf sich selbst schaut und das Beste für sich rausholt. Da ist das ganze Gelaber von wegen Team und dass man zusammen halten schnell vergessen...

Ich bringe es mal ganz überspitzt auf den Punkt: Auf der Arbeit muss mich niemand mögen und ich muss auch keinem auf der persönlichen Ebene gefallen. Das ist Business und die Zusammenarbeit findet auf der Sachebene statt.

Mögen muss/sollten mich nur meine Frau und Kind. Wenn ich mich mit denen nicht auf der persönlichen Ebene verstehe habe ich ein Problem, weil das die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind mit denen ich auch die meiste Zeit verbringe.

Wenn ich also Arbeitszeit reduzieren möchte, dann ist mir hier die Reaktion meiner Familie 1000 x wichtiger als die von Kollegen oder Vorgesetzten.

BAT

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3821 am: 05.11.2022 17:22 »
Beziehungsebene und Sachebene sind nicht immer getrennt zu sehen, die Beziehung kann auf der Sachebene durchaus zu schnelleren Höhergruppierungen führen.

Es gibt so einige Spezielisten auf der Fachebene, die wirklich gut sind, aber wegen der Beziehungsebene nicht weiter kommen.

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3822 am: 07.11.2022 11:45 »
Ich bringe es mal ganz überspitzt auf den Punkt: Auf der Arbeit muss mich niemand mögen und ich muss auch keinem auf der persönlichen Ebene gefallen. Das ist Business und die Zusammenarbeit findet auf der Sachebene statt.

Wenn man einander mag, ist die Kommunikation leichter und man kommt auch schneller bzw. leichter zu seinen sachlichen Zielen. Von daher kann man beides nicht strikt voneinander trennen.

Hugo Stieglitz

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3823 am: 07.11.2022 11:56 »
Unter den gegebenen Umständen halte ich es eher für wahrscheinlich, dass wir eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit erhalten, als eine Reduzierung.

DiVO

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3824 am: 07.11.2022 13:25 »
Ich bringe es mal ganz überspitzt auf den Punkt: Auf der Arbeit muss mich niemand mögen und ich muss auch keinem auf der persönlichen Ebene gefallen. Das ist Business und die Zusammenarbeit findet auf der Sachebene statt.

Wenn man einander mag, ist die Kommunikation leichter und man kommt auch schneller bzw. leichter zu seinen sachlichen Zielen. Von daher kann man beides nicht strikt voneinander trennen.

An der Arbeit ist es völlig pupsegal, ob der andere mich mag oder nicht. Wir werden beide dafür bezahlt, dass wir die uns übertragenen Tätigkeiten ausführen und nicht dass wir miteinander die Freizeit verbringen, Kaffee trinken, in Urlaub fahren oder nachts das Bett teilen. Macht es bei dir Klick? Diese Dinge mache ich mit - Trommelwirbel - meiner Familie.

Um nochmal auf meinen Ursprungspost zurückzukommen: Wenn ich heute meine Arbeitszeit reduzieren möchte hat das entweder mit meiner Familie oder meiner Gesundheit zu tun. Beides ist mir um ein vielfaches wichtiger als das Befinden meiner Kollegen oder ob die mich mögen oder nicht.

Business findet auf der Sachebene statt. Wir haben messbare Ziele, die alle erreichen wollen. Und da ist es nunmal völlig pupsegal, ob ich die anderen um mich herum mag oder nicht. Immer diese weichgespülten "wir-müssen-uns-alle-mögen-und-uns-gegenseitig-was-zu-Weihnachten-schenken"-Typen...