Autor Thema: Tarifverhandlungen und die Inflation  (Read 489274 times)

Flying

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3870 am: 09.11.2022 11:13 »
In Frankfurt kostet der Döner jetzt 10 €.
Vor 5 Monaten noch 7 €.
Eine Steigerung von 43 %.
Nehmen wir mal den Döner und nicht mehr den BigMäc..um weltweit zu vergleichen..

Zum Thema..:
Die Preissteigerungen merke ich noch nicht so..
Leute.., das ist erst der Anfang..
Wir profitieren im Moment noch von alten Lieferverträgen im Einzelhandel..
Macht euch auf ein kaltes Frühjahr bereit.., denn dann explodieren die Preise.
Das und dann vor Weihnachten.., das ist Geplänkel..
Die Welle kommt erst noch..

Zwei Minuten gegoogelt und einige Dönerläden in Frankfurt gefunden, wo es Döner sogar unter 7 Euro gibt. Bei uns aufm Dorf sogar teilweise noch für fünf Euro.
Reine Panikmache

Momentan sind viele Trittbrettfahrer unterwegs, die im Zuge der allgemeinen Inflation ihre Produkte künstlich teurer machen. Das erlebe ich derzeit in allen Bereichen und finde das ehtlich gesagt schade.

Ist ja auch legitim - aber zu solchen "Dönerbuden" (oder was auch immer) muss ich ja nicht gehen.

BATKFMaui

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3871 am: 09.11.2022 12:50 »
Arbeitet jetzt jeder deiner Kollegen pro Woche 60 Minuten länger, um deine 5 Stunden aufzufangen? Oder gibt es einen wundersamen Effizienzgewinn? Als Führungskraft würde ich mich dann wohl fragen, was die vorher in der Zeit gemacht haben…
Wird wohl zulasten der Qualität gehen.

Qualität ist immer relativ. Wir haben vor einigen Jahren in fünf Verwaltungen die Personalabteilung durchleuchtet. Vier von fünf haben aus allen Löchern gepfiffen und gejammert, dass sie mit ihrer Arbeit nicht fertig werden und mehr Stunden brauchen. Ein Blick auf die Personalfälle pro Vollzeitäquivalent ergab folgendes Bild:

Abteilung A = 480 Fälle, Abteilung B = 560 Fälle, Abteilung C = 640 Fälle, Abteilung D = 640 Fälle, Abteilung E = 800 Fälle.

Die Abteilung, die am wenigsten gejammert hat, war übrigens Abteilung E. Das war die strukturierteste Ateilung von den fünfen, in der die Aufgaben am sinnvollsten verteilt waren und gleichzeitig die Arbeitsqualität und Rechtssicherheit am höchsten war.

Bei den Abteilungen A bis D gab es danach lange Gesichter und es wurden den Mitarbeitern zusätzliche Aufgaben übertragen, damit alle die gleiche Arbeitsbelastung haben. In der Folge sind die größten Schreihälse und "Ich-muss-verzweifelt-vor-meinem-leeren-Schreibtisch-sitzen-bleiben-und-Stunden-schieben"-Typen von sich aus gegangen und haben gekündigt, weil sie mit der neuen Arbeitsbelastung nicht zurecht kamen.

Die neuen Mitarbeiter in den Abteilungen beschweren sich übrigens nicht über die Arbeitsbelastung und haben nach wie vor auch Zeit für Privatgespräche...

Worauf ich hinaus will: In der hier häufig angesprochenen Privatwirtschaft geht es bei Effizienzsteigerungen darum die letzten 5 % der Organisation zu optimieren, da der Rest schon gut strukturiert ist. Im Öffentlichen Dienst kann man ohne weiteres 70 % der Organisation optimieren und findet immer noch was.

Dies dürfte für die pädagogischen, sozialen, psychotherapeutischen, medizinische Bereiche nicht nachvollziebar sein!

BAT

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3872 am: 09.11.2022 13:29 »
Gerade dort. Medizinisches Personal hat nicht die entsprechenden Ausbildungen abgeschlossen, um ein Drittel Verwaltungstätigkeiten zu machen.

DiVO

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3873 am: 09.11.2022 13:46 »
Arbeitet jetzt jeder deiner Kollegen pro Woche 60 Minuten länger, um deine 5 Stunden aufzufangen? Oder gibt es einen wundersamen Effizienzgewinn? Als Führungskraft würde ich mich dann wohl fragen, was die vorher in der Zeit gemacht haben…
Wird wohl zulasten der Qualität gehen.

Qualität ist immer relativ. Wir haben vor einigen Jahren in fünf Verwaltungen die Personalabteilung durchleuchtet. Vier von fünf haben aus allen Löchern gepfiffen und gejammert, dass sie mit ihrer Arbeit nicht fertig werden und mehr Stunden brauchen. Ein Blick auf die Personalfälle pro Vollzeitäquivalent ergab folgendes Bild:

Abteilung A = 480 Fälle, Abteilung B = 560 Fälle, Abteilung C = 640 Fälle, Abteilung D = 640 Fälle, Abteilung E = 800 Fälle.

Die Abteilung, die am wenigsten gejammert hat, war übrigens Abteilung E. Das war die strukturierteste Ateilung von den fünfen, in der die Aufgaben am sinnvollsten verteilt waren und gleichzeitig die Arbeitsqualität und Rechtssicherheit am höchsten war.

Bei den Abteilungen A bis D gab es danach lange Gesichter und es wurden den Mitarbeitern zusätzliche Aufgaben übertragen, damit alle die gleiche Arbeitsbelastung haben. In der Folge sind die größten Schreihälse und "Ich-muss-verzweifelt-vor-meinem-leeren-Schreibtisch-sitzen-bleiben-und-Stunden-schieben"-Typen von sich aus gegangen und haben gekündigt, weil sie mit der neuen Arbeitsbelastung nicht zurecht kamen.

Die neuen Mitarbeiter in den Abteilungen beschweren sich übrigens nicht über die Arbeitsbelastung und haben nach wie vor auch Zeit für Privatgespräche...

Worauf ich hinaus will: In der hier häufig angesprochenen Privatwirtschaft geht es bei Effizienzsteigerungen darum die letzten 5 % der Organisation zu optimieren, da der Rest schon gut strukturiert ist. Im Öffentlichen Dienst kann man ohne weiteres 70 % der Organisation optimieren und findet immer noch was.

Dies dürfte für die pädagogischen, sozialen, psychotherapeutischen, medizinische Bereiche nicht nachvollziebar sein!

Wir haben in diesem Beispiel, wie explizit geschrieben, Personalabteilungen und die dort betreuten Personalfälle untersucht. Meine Einschätzung zu Effizienzsteigerungen und Optimierungen bezieht sich ebenso rein auf Verwaltung. Im pädagogischen Bereich sind gewisse Einsparungen gar nicht möglich, da dies zu Lasten des Betreuungsschlüssels ginge und im schlimmsten Fall mit Wegfall der Förderung bzw. Kindswohlgefährdung enden würde.

Flying

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3874 am: 09.11.2022 14:14 »
Arbeitet jetzt jeder deiner Kollegen pro Woche 60 Minuten länger, um deine 5 Stunden aufzufangen? Oder gibt es einen wundersamen Effizienzgewinn? Als Führungskraft würde ich mich dann wohl fragen, was die vorher in der Zeit gemacht haben…
Wird wohl zulasten der Qualität gehen.

Qualität ist immer relativ. Wir haben vor einigen Jahren in fünf Verwaltungen die Personalabteilung durchleuchtet. Vier von fünf haben aus allen Löchern gepfiffen und gejammert, dass sie mit ihrer Arbeit nicht fertig werden und mehr Stunden brauchen. Ein Blick auf die Personalfälle pro Vollzeitäquivalent ergab folgendes Bild:

Abteilung A = 480 Fälle, Abteilung B = 560 Fälle, Abteilung C = 640 Fälle, Abteilung D = 640 Fälle, Abteilung E = 800 Fälle.

Die Abteilung, die am wenigsten gejammert hat, war übrigens Abteilung E. Das war die strukturierteste Ateilung von den fünfen, in der die Aufgaben am sinnvollsten verteilt waren und gleichzeitig die Arbeitsqualität und Rechtssicherheit am höchsten war.

Bei den Abteilungen A bis D gab es danach lange Gesichter und es wurden den Mitarbeitern zusätzliche Aufgaben übertragen, damit alle die gleiche Arbeitsbelastung haben. In der Folge sind die größten Schreihälse und "Ich-muss-verzweifelt-vor-meinem-leeren-Schreibtisch-sitzen-bleiben-und-Stunden-schieben"-Typen von sich aus gegangen und haben gekündigt, weil sie mit der neuen Arbeitsbelastung nicht zurecht kamen.

Die neuen Mitarbeiter in den Abteilungen beschweren sich übrigens nicht über die Arbeitsbelastung und haben nach wie vor auch Zeit für Privatgespräche...

Worauf ich hinaus will: In der hier häufig angesprochenen Privatwirtschaft geht es bei Effizienzsteigerungen darum die letzten 5 % der Organisation zu optimieren, da der Rest schon gut strukturiert ist. Im Öffentlichen Dienst kann man ohne weiteres 70 % der Organisation optimieren und findet immer noch was.

Dies dürfte für die pädagogischen, sozialen, psychotherapeutischen, medizinische Bereiche nicht nachvollziebar sein!

Wir haben in diesem Beispiel, wie explizit geschrieben, Personalabteilungen und die dort betreuten Personalfälle untersucht. Meine Einschätzung zu Effizienzsteigerungen und Optimierungen bezieht sich ebenso rein auf Verwaltung. Im pädagogischen Bereich sind gewisse Einsparungen gar nicht möglich, da dies zu Lasten des Betreuungsschlüssels ginge und im schlimmsten Fall mit Wegfall der Förderung bzw. Kindswohlgefährdung enden würde.
Gewisse sicherlich - andere gehören hingegen zwingend optimiert.
Wenn ich sehe, was in unserem Jugendamt an Papierflut herrscht für Termine bei Gericht oder internen Entscheidungsgreminien bin ich schon erstaunt. Das dies aber im Termin selbst auch nochmal alles mündlich wieder gegeben wird, macht mich manchmal sprachlos. Entweder spart man sich den Termin oder den ganzen Schreibkram.
Und das ist nur ein Beispiel von vielen.

skiveren

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3875 am: 09.11.2022 21:57 »
Das Debakel kann auch auf uns zukommen!
Ver.di Nord einigt sich mit den privaten Busbetrieben in Schleswig-Holstein..und teilt mit:
1000 € Einmalzahlung im November 2022
1000 € Einmalzahlung im Mai 2023
Ab 01.11.2023..nochmal erst ab 01.11.2023 gibt es 8,5% und das bei einer Laufzeit von 24 Monaten...
Unfassbar, was für Minusergebnisse Ver.di aushandelt..
Das ist doch nicht normal..



Britta2

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3876 am: 10.11.2022 05:58 »
Falls Verdi  DAS auch für uns rausholt, müssen wir dankbar die Füße küssen!
Nebenbei steht seit gestern wohl das tolle 49-Euro-Ticket wieder auf der Kippe trotz aller Versprechnungen.
Und die Pendlerpauschale für die ersten 20km wurde seit Jahren nicht erhöht. Nicht jeder kann ganzjährig mit dem Rad zur Arbeit fahren und nicht jeder muss ins andere Bundesland und braucht trotzdem das Auto. Die ÖPNV-Monatskarten für die Landkreise kostet mindestens genausoviel wie die Tankfüllung ... Der Doofe ist und bleibt der, der arbeiten geht. Quetscht die Zitrone bis zum letzten möglichen Tropfen aus! Da geht doch noch mehr!

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3877 am: 10.11.2022 07:15 »
Der Doofe ist und bleibt der, der arbeiten geht. Quetscht die Zitrone bis zum letzten möglichen Tropfen aus! Da geht doch noch mehr!
Das Doofe ist, wenn man bei seiner „gewählten“ Kombination von Wohnort und Arbeitsort eine unglückliche Situation hat.
Ich bekomme danke meine LuLu Entfernung nur den Steuerfreibetrag, meine Gattin mit 55km ihre Kosten fast komplett vom Staat finanziert und wird zukünftig dran verdienen.
Ich bin trotzdem grundsätzlich dafür, dass jeder Angestellte seine tatsächlichen Arbeitswegkosten steuerlich gelten machen können sollte, aber es ist Quatsch, dass der Staat diese kosten bezahlen soll.
Derzeitig deckt die Entfernungspauschale ja immerhin die Benzinkosten.

BAT

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3878 am: 10.11.2022 08:40 »

Ich bin trotzdem grundsätzlich dafür, dass jeder Angestellte seine tatsächlichen Arbeitswegkosten steuerlich gelten machen können sollte, aber es ist Quatsch, dass der Staat diese kosten bezahlen soll.


Da werden dir die Fahrgemeinschaften aber auf das Dach steigen.  ;)

Flying

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3879 am: 10.11.2022 08:55 »
Das Debakel kann auch auf uns zukommen!
Ver.di Nord einigt sich mit den privaten Busbetrieben in Schleswig-Holstein..und teilt mit:
1000 € Einmalzahlung im November 2022
1000 € Einmalzahlung im Mai 2023
Ab 01.11.2023..nochmal erst ab 01.11.2023 gibt es 8,5% und das bei einer Laufzeit von 24 Monaten...
Unfassbar, was für Minusergebnisse Ver.di aushandelt..
Das ist doch nicht normal..

Das wäre tatsächlich für den aktuellen Zeitraum kein gutes Ergebnis..
Ist aber auch nicht vergleichbar, da unsere Verhandlungen ja erst im März enden und man sicherlich eine bessere Ausgangsvoraussetzung hat als private Busbetriebe.

Zum 49-Euro Ticket:
Das hilft doch ohnehin nur Städtern. Unsere Bahn-und Busverbindungen sind ohnehin so wenig frequentiert, dass sich das für die Leute hier kaum lohnen wird. Ist auch so eine typische Alles-für-Alle Entscheidung.

Kaiser80

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3880 am: 10.11.2022 09:19 »

Zum 49-Euro Ticket:
Das hilft doch ohnehin nur Städtern. Unsere Bahn-und Busverbindungen sind ohnehin so wenig frequentiert, dass sich das für die Leute hier kaum lohnen wird. Ist auch so eine typische Alles-für-Alle Entscheidung.

Spasseshalber grad mal ÖPNV Verbindung zur neuen Arbeitsstelle (ca 20km) gecheckt:
PKW:     22min 
Öffis: 1h 36min (NUR BUS), mit Bahn+Bus >2Std
Läuft aufm Dorf... ;D
Von meiner individuellen Betrachtung abgesehen, würded das 49€ Ticket hier im Speck- und Grüngürtel Bonn/Köln/D'dorf viele AN erheblich entlasten, sofern sie in o.g. Städte Pendeln.


BAT

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3881 am: 10.11.2022 09:27 »
Also ich stand bei der Nutzung des Tickets kurz vor dem Nervenzusammenbruch.

Kleine Stichworte von unseren netten Mitmenschen in der Bahn "die Baerbock soll man aufhängen, Gaskammern brauchen wir wieder..." am Bahnhofsgelände auch von Achmed ohne Grund angesprochen "ey alder, peace... gib mir fünf...."

Nein, danke. Sowas brauche ich nicht. und wir redeln vom Pendeln an einem Mittwoch nach mittag im Emsland, nicht vom Samstag in Dortmund.  ;)

Rumo1895

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3882 am: 10.11.2022 11:01 »
Das hilft doch ohnehin nur Städtern. Unsere Bahn-und Busverbindungen sind ohnehin so wenig frequentiert, dass sich das für die Leute hier kaum lohnen wird. Ist auch so eine typische Alles-für-Alle Entscheidung.

Aus diversen Gründen - nicht nur die Klimaproblematik sondern auch der Flächenverbrauch sowie Skalierungseffekte was die Versorgung angeht - ist eine Landflucht gesamtgesellschaftlich gesehen sinnvoll. Muss man dem Deutschen nur noch die Abkehr vom freistehenden EFH als einzig menschenwürdige Wohnform schmackhaft machen.

JC83

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3883 am: 10.11.2022 11:15 »
Muss man dem Deutschen nur noch die Abkehr vom freistehenden EFH als einzig menschenwürdige Wohnform schmackhaft machen.

Hä, wie soll das denn gehen? Dann können sich jene doch gar nicht mehr 30 Jahre und länger über beide Ohren verschulden.

Flying

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3884 am: 10.11.2022 11:19 »
Das hilft doch ohnehin nur Städtern. Unsere Bahn-und Busverbindungen sind ohnehin so wenig frequentiert, dass sich das für die Leute hier kaum lohnen wird. Ist auch so eine typische Alles-für-Alle Entscheidung.

Aus diversen Gründen - nicht nur die Klimaproblematik sondern auch der Flächenverbrauch sowie Skalierungseffekte was die Versorgung angeht - ist eine Landflucht gesamtgesellschaftlich gesehen sinnvoll. Muss man dem Deutschen nur noch die Abkehr vom freistehenden EFH als einzig menschenwürdige Wohnform schmackhaft machen.

Mag sicherlich im Grundsatz stimmen - nur wo willste die ganzen Leute lassen?

Mal abgesehen davon, dass ich ein freistehendes EFH tatsächlich als die einzig menschenwürdige Wohnform ansehe ;) Und ja, ich habe beides ausprobiert.