Autor Thema: Tarifverhandlungen und die Inflation  (Read 489252 times)

JC83

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3930 am: 10.11.2022 15:32 »

Soooo nämlich!

Mach doch mal eine Rechnung auf, mit der du

a) mit einem monatlichen Invest von 1000 EUR über 20 Jahre Gewinne abzüglich Steuern machst
UND
b) nebenbei nochmal 1000 EUR Kaltmiete zahlst (man will ja auch wohnen).

Wo stehst du dann finanziell ungefähr?

Würde mich wundern wenn das nachvollziehbar/belegbar das EFH schlagen würde.

https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen-rechner/

EK: 125 k
Kaufpreis: 600 k
Kaufkosten: 11,57%
Effektivzins p.a.: 3%
Tilgungszeitraum: 20 Jahre
Investment-Rendite p.a.: 7%
Wertsteigerung Immobilie / Mietsteigerung p.a.: 1,5%

Kreditsumme für Immobilie: 544.420 Euro
Monatliche Rückzahlung Kredit: 3.049 Euro
Der Wert der Immobilie beträgt nach 20 Jahren 600.000 Euro (inflationsbereinigt).
Das Vermögen, das am Kapitalmarkt angelegt wurde, beträgt nach 20 Jahren 914.389 Euro (inflationsbereinigt).


Im Übrigen möchte ich sehen, wer die 3 k monatliche Rate zahlt...

Naja... Ich habe dir ja meine Rechnung "aus dem echten Leben" bereits hier aufgezeigt, und die sieht erheblich rosiger aus.

Wie du deine Weltmarkt-Invests ebenfalls "real" umsetzt und hierbei Mietkosten und Kapitalertragsteuern kompensierst, konnte ich jetzt noch nicht sehen.

Du hast dir den Link nicht mal angesehen. DU hast die Parameter vorgegeben (20 Jahre, 1000 € Kaltmiete) und mit denen habe ich gerechnet...

Der Weltmarkt hat eine historisch belegte Rendite von 7%. Das ist genauso real wie 600 k für ein EFH, oder nicht?
Kapitalertragssteuer ist kein Problem, sofern man z.B. thesaurierende ETF/Fonds wählt; davon ab, hat man bei ETF sogar noch 30% Teilfreistellung...

Kaiser80

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3931 am: 10.11.2022 15:34 »
Das einzigste( ;D) wo feststeht ist: ihr seid's alle miese Kapitalisten

Hugo Stieglitz

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3932 am: 10.11.2022 16:11 »

Soooo nämlich!

Mach doch mal eine Rechnung auf, mit der du

a) mit einem monatlichen Invest von 1000 EUR über 20 Jahre Gewinne abzüglich Steuern machst
UND
b) nebenbei nochmal 1000 EUR Kaltmiete zahlst (man will ja auch wohnen).

Wo stehst du dann finanziell ungefähr?

Würde mich wundern wenn das nachvollziehbar/belegbar das EFH schlagen würde.

https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen-rechner/

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Investment-Rendite p.a.: 7%
Wertsteigerung Immobilie / Mietsteigerung p.a.: 1,5%

Kreditsumme für Immobilie: 544.420 Euro
Monatliche Rückzahlung Kredit: 3.049 Euro
Der Wert der Immobilie beträgt nach 20 Jahren 600.000 Euro (inflationsbereinigt).
Das Vermögen, das am Kapitalmarkt angelegt wurde, beträgt nach 20 Jahren 914.389 Euro (inflationsbereinigt).


Im Übrigen möchte ich sehen, wer die 3 k monatliche Rate zahlt...

Naja... Ich habe dir ja meine Rechnung "aus dem echten Leben" bereits hier aufgezeigt, und die sieht erheblich rosiger aus.

Wie du deine Weltmarkt-Invests ebenfalls "real" umsetzt und hierbei Mietkosten und Kapitalertragsteuern kompensierst, konnte ich jetzt noch nicht sehen.

Du hast dir den Link nicht mal angesehen. DU hast die Parameter vorgegeben (20 Jahre, 1000 € Kaltmiete) und mit denen habe ich gerechnet...

Der Weltmarkt hat eine historisch belegte Rendite von 7%. Das ist genauso real wie 600 k für ein EFH, oder nicht?
Kapitalertragssteuer ist kein Problem, sofern man z.B. thesaurierende ETF/Fonds wählt; davon ab, hat man bei ETF sogar noch 30% Teilfreistellung...
Auch bei Thsaurierern muss man Vorabpauschale entrichten. Die war allerdings sehr niedrig aufgrund der niedrigen Zinsen. Wird interessant zu sehen sein, wie die sich nun entwickelt.

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3933 am: 10.11.2022 16:36 »

Soooo nämlich!

Mach doch mal eine Rechnung auf, mit der du

a) mit einem monatlichen Invest von 1000 EUR über 20 Jahre Gewinne abzüglich Steuern machst
UND
b) nebenbei nochmal 1000 EUR Kaltmiete zahlst (man will ja auch wohnen).

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Würde mich wundern wenn das nachvollziehbar/belegbar das EFH schlagen würde.

https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen-rechner/

EK: 125 k
Kaufpreis: 600 k
Kaufkosten: 11,57%
Effektivzins p.a.: 3%
Tilgungszeitraum: 20 Jahre
Investment-Rendite p.a.: 7%
Wertsteigerung Immobilie / Mietsteigerung p.a.: 1,5%

Kreditsumme für Immobilie: 544.420 Euro
Monatliche Rückzahlung Kredit: 3.049 Euro
Der Wert der Immobilie beträgt nach 20 Jahren 600.000 Euro (inflationsbereinigt).
Das Vermögen, das am Kapitalmarkt angelegt wurde, beträgt nach 20 Jahren 914.389 Euro (inflationsbereinigt).


Im Übrigen möchte ich sehen, wer die 3 k monatliche Rate zahlt...

Naja... Ich habe dir ja meine Rechnung "aus dem echten Leben" bereits hier aufgezeigt, und die sieht erheblich rosiger aus.

Wie du deine Weltmarkt-Invests ebenfalls "real" umsetzt und hierbei Mietkosten und Kapitalertragsteuern kompensierst, konnte ich jetzt noch nicht sehen.

Du hast dir den Link nicht mal angesehen. DU hast die Parameter vorgegeben (20 Jahre, 1000 € Kaltmiete) und mit denen habe ich gerechnet...

Der Weltmarkt hat eine historisch belegte Rendite von 7%. Das ist genauso real wie 600 k für ein EFH, oder nicht?
Kapitalertragssteuer ist kein Problem, sofern man z.B. thesaurierende ETF/Fonds wählt; davon ab, hat man bei ETF sogar noch 30% Teilfreistellung...
In der Tat ein mieses Investment bei einem Kaufpreis-Mietverhältnis von 50
Wer sich eine Bude für 600k für der er nur 12k Jahresmiete kassiert, der spekuliert aber krass auf höhere eine Wertsteigerung.
Davon ab scheint der Rechner keine Mietsteigerung zu rechnen. Bug?

Bei eine entsprechend eher passenderen 2k Miete ist das natürlich schon wieder ein anderes Verhältnis.
Und wenn man das dann auf 30 Jahre auslegt, sieht es natürlich wiederum anders aus (2315 Monatliche Zins/Tilgungsbelastung vs anfänglich 315 zum Invest über, da aber nach 1 oder 2 Mieterhöhungen sich umdreht)
Schade das der Rechner nicht funktioniert.

JC83

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3934 am: 10.11.2022 17:23 »
In der Tat ein mieses Investment bei einem Kaufpreis-Mietverhältnis von 50
Wer sich eine Bude für 600k für der er nur 12k Jahresmiete kassiert, der spekuliert aber krass auf höhere eine Wertsteigerung.
Davon ab scheint der Rechner keine Mietsteigerung zu rechnen. Bug?
Bei eine entsprechend eher passenderen 2k Miete ist das natürlich schon wieder ein anderes Verhältnis.
Und wenn man das dann auf 30 Jahre auslegt, sieht es natürlich wiederum anders aus (2315 Monatliche Zins/Tilgungsbelastung vs anfänglich 315 zum Invest über, da aber nach 1 oder 2 Mieterhöhungen sich umdreht)
Schade das der Rechner nicht funktioniert.

Es ginh doch um den klassichen Mieten vs. Kaufenvergleich. Die 1000 € Kaltmiete hat der Kollege vorgegeben.

Der Rechner funktioniert wunderbar. Ich kenne keinen besseren. Du musst auf "Steigerungsraten eingeben" klicken, dann kann man die Steigerungen zusätzlich eingeben.

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3935 am: 10.11.2022 18:31 »
In der Tat ein mieses Investment bei einem Kaufpreis-Mietverhältnis von 50
Wer sich eine Bude für 600k für der er nur 12k Jahresmiete kassiert, der spekuliert aber krass auf höhere eine Wertsteigerung.
Davon ab scheint der Rechner keine Mietsteigerung zu rechnen. Bug?
Bei eine entsprechend eher passenderen 2k Miete ist das natürlich schon wieder ein anderes Verhältnis.
Und wenn man das dann auf 30 Jahre auslegt, sieht es natürlich wiederum anders aus (2315 Monatliche Zins/Tilgungsbelastung vs anfänglich 315 zum Invest über, da aber nach 1 oder 2 Mieterhöhungen sich umdreht)
Schade das der Rechner nicht funktioniert.

Es ginh doch um den klassichen Mieten vs. Kaufenvergleich. Die 1000 € Kaltmiete hat der Kollege vorgegeben.

Der Rechner funktioniert wunderbar. Ich kenne keinen besseren. Du musst auf "Steigerungsraten eingeben" klicken, dann kann man die Steigerungen zusätzlich eingeben.
Oink, der Klick war mir spontan nicht ersichtlich, danke!

Jaja, da bin ich bei dir, aber was er vorgibt und was dämlich ist (KMV 50!) und ob man sein Geld aufs Sparbuch legt....
600T vs. 1000 miete DUMM! (was investment angeht)
600T vs  1650 bei 30 Jahrenlaufzeit Gleichstand monetär aber mehr Risiko beim Betongold!


Drum Immobilie-> nix pauschal gutes Invest (monetär)
Kommt auf Zeitpunkt, Lage, ....an
ich besitze 3 Immobilien und die machen mich glücklich (und meine Mieter auch) -> alle vor 10+ Jahren angeschafft zu Zinsen jenseits der 4%
Betongold!
Reales Beispiel:
90T€ vs 700€ Miete 0 Eigenkapital -> -34T€ versus 90T€ (bei bauzins 4%)
340T€ vs 2500 Miete 36T EK -> 72T€ miese versus 365T€
(Wobei die 1,5% Wertsteigerung halt derzeitig massiv untertrieben ist)

Danke für den Rechner, der zeigt mir, dass ich gut investiert habe!

TVWaldschrat

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3936 am: 10.11.2022 20:57 »
In der Tat ein mieses Investment bei einem Kaufpreis-Mietverhältnis von 50
Wer sich eine Bude für 600k für der er nur 12k Jahresmiete kassiert, der spekuliert aber krass auf höhere eine Wertsteigerung.
Davon ab scheint der Rechner keine Mietsteigerung zu rechnen. Bug?
Bei eine entsprechend eher passenderen 2k Miete ist das natürlich schon wieder ein anderes Verhältnis.
Und wenn man das dann auf 30 Jahre auslegt, sieht es natürlich wiederum anders aus (2315 Monatliche Zins/Tilgungsbelastung vs anfänglich 315 zum Invest über, da aber nach 1 oder 2 Mieterhöhungen sich umdreht)
Schade das der Rechner nicht funktioniert.

Es ginh doch um den klassichen Mieten vs. Kaufenvergleich. Die 1000 € Kaltmiete hat der Kollege vorgegeben.

Der Rechner funktioniert wunderbar. Ich kenne keinen besseren. Du musst auf "Steigerungsraten eingeben" klicken, dann kann man die Steigerungen zusätzlich eingeben.
Oink, der Klick war mir spontan nicht ersichtlich, danke!

Jaja, da bin ich bei dir, aber was er vorgibt und was dämlich ist (KMV 50!) und ob man sein Geld aufs Sparbuch legt....
600T vs. 1000 miete DUMM! (was investment angeht)
600T vs  1650 bei 30 Jahrenlaufzeit Gleichstand monetär aber mehr Risiko beim Betongold!


Drum Immobilie-> nix pauschal gutes Invest (monetär)
Kommt auf Zeitpunkt, Lage, ....an
ich besitze 3 Immobilien und die machen mich glücklich (und meine Mieter auch) -> alle vor 10+ Jahren angeschafft zu Zinsen jenseits der 4%
Betongold!
Reales Beispiel:
90T€ vs 700€ Miete 0 Eigenkapital -> -34T€ versus 90T€ (bei bauzins 4%)
340T€ vs 2500 Miete 36T EK -> 72T€ miese versus 365T€
(Wobei die 1,5% Wertsteigerung halt derzeitig massiv untertrieben ist)

Danke für den Rechner, der zeigt mir, dass ich gut investiert habe!

Für 90T€ kriegt man heute leider nur noch Bauruinen mit Erbpachtrecht oder 50m2 Messi(e)-Wohnungen, in der auch die Tatortreiniger nicht rein wollten... Gute alte Zeit :D

VaPi

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3937 am: 11.11.2022 06:56 »
@ JC83

Wieso sollte eine selbst benutzte Immobilie ein Klumpenrisiko sein? Wohnen muss ich sowieso. 4 Raum Wohnungen (die keine Bruchbude sind) gehen bei uns bei ca. 1400,00€ kalt los (realistisch eher 1800,00€). Da zahle ich doch lieber den Kredit ab, der mit der Zeit auch immer günstiger wird, die Mieten allerdings steigen weiter. Man kann nicht alles immer nur unter dem Aspekt "Invest" betrachten.

Ob das investieren in weltweite Firmen (ich nehme an per World ETF), in 30 Jahren auch noch so funktioniert, weiß keiner. (und ja ich mach es trotzdem)

Hugo Stieglitz

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« Antwort #3938 am: 11.11.2022 07:27 »
@ JC83

Wieso sollte eine selbst benutzte Immobilie ein Klumpenrisiko sein?
Weil man mutmaßlich nicht nur alles Kapital, welches einem zur Verfügung steht, sondern auch den Großteil des künftig verfügbaren Kapitals in ein einziges Objekt investiert. Baut man gegenüber eine Müllkippe oder gibt es eine Naturkatastrophe, steht es schlecht um das Invest. Selbst dann, wenn es nicht ein monetäres Invest ist, sondern eines in den Lenbesstil. Kann mir nicht vorstellen, dass die Eigenheimbesitzer im Ahrtal gegenwärtig ihren Lebensstil besonders feiern.


WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3939 am: 11.11.2022 07:33 »
In der Tat ein mieses Investment bei einem Kaufpreis-Mietverhältnis von 50
Wer sich eine Bude für 600k für der er nur 12k Jahresmiete kassiert, der spekuliert aber krass auf höhere eine Wertsteigerung.
Davon ab scheint der Rechner keine Mietsteigerung zu rechnen. Bug?
Bei eine entsprechend eher passenderen 2k Miete ist das natürlich schon wieder ein anderes Verhältnis.
Und wenn man das dann auf 30 Jahre auslegt, sieht es natürlich wiederum anders aus (2315 Monatliche Zins/Tilgungsbelastung vs anfänglich 315 zum Invest über, da aber nach 1 oder 2 Mieterhöhungen sich umdreht)
Schade das der Rechner nicht funktioniert.

Es ginh doch um den klassichen Mieten vs. Kaufenvergleich. Die 1000 € Kaltmiete hat der Kollege vorgegeben.

Der Rechner funktioniert wunderbar. Ich kenne keinen besseren. Du musst auf "Steigerungsraten eingeben" klicken, dann kann man die Steigerungen zusätzlich eingeben.
Oink, der Klick war mir spontan nicht ersichtlich, danke!

Jaja, da bin ich bei dir, aber was er vorgibt und was dämlich ist (KMV 50!) und ob man sein Geld aufs Sparbuch legt....
600T vs. 1000 miete DUMM! (was investment angeht)
600T vs  1650 bei 30 Jahrenlaufzeit Gleichstand monetär aber mehr Risiko beim Betongold!


Drum Immobilie-> nix pauschal gutes Invest (monetär)
Kommt auf Zeitpunkt, Lage, ....an
ich besitze 3 Immobilien und die machen mich glücklich (und meine Mieter auch) -> alle vor 10+ Jahren angeschafft zu Zinsen jenseits der 4%
Betongold!
Reales Beispiel:
90T€ vs 700€ Miete 0 Eigenkapital -> -34T€ versus 90T€ (bei bauzins 4%)
340T€ vs 2500 Miete 36T EK -> 72T€ miese versus 365T€
(Wobei die 1,5% Wertsteigerung halt derzeitig massiv untertrieben ist)

Danke für den Rechner, der zeigt mir, dass ich gut investiert habe!

Für 90T€ kriegt man heute leider nur noch Bauruinen mit Erbpachtrecht oder 50m2 Messi(e)-Wohnungen, in der auch die Tatortreiniger nicht rein wollten... Gute alte Zeit :D
und wird sie in 5 Jahren per Zwangsversteigerungen bekommen. bla blub.

Also es geht um Investments und den Vergleich mit etf etc.

aktuell sieht es im Immobereich eher schwierig aus, ja stimmt.
Das Argument hörte ich aber auch schon vor 10Jahren und vor 30Jahren bin ich uA wegen Miethöhe nicht nach Mü gewechselt.

also was willst du mit deiner Aussage uns mitteilen, dass du den Zeitpunkt verpasst hast?


WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3940 am: 11.11.2022 07:35 »
@ JC83

Wieso sollte eine selbst benutzte Immobilie ein Klumpenrisiko sein? Wohnen muss ich sowieso. 4 Raum Wohnungen (die keine Bruchbude sind) gehen bei uns bei ca. 1400,00€ kalt los (realistisch eher 1800,00€). Da zahle ich doch lieber den Kredit ab, der mit der Zeit auch immer günstiger wird, die Mieten allerdings steigen weiter. Man kann nicht alles immer nur unter dem Aspekt "Invest" betrachten.

Ob das investieren in weltweite Firmen (ich nehme an per World ETF), in 30 Jahren auch noch so funktioniert, weiß keiner. (und ja ich mach es trotzdem)
Weil viele Menschen diesen Klumpen nicht so leicht verlassen, wenn ein beruflicher Ortswechsel angesagt ist, als wenn sie Mieter wären.

Ist eine Emotionales Hirnproblem.

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3941 am: 11.11.2022 07:37 »
@ JC83

Wieso sollte eine selbst benutzte Immobilie ein Klumpenrisiko sein?
Weil man mutmaßlich nicht nur alles Kapital, welches einem zur Verfügung steht, sondern auch den Großteil des künftig verfügbaren Kapitals in ein einziges Objekt investiert. Baut man gegenüber eine Müllkippe oder gibt es eine Naturkatastrophe, steht es schlecht um das Invest. Selbst dann, wenn es nicht ein monetäres Invest ist, sondern eines in den Lenbesstil. Kann mir nicht vorstellen, dass die Eigenheimbesitzer im Ahrtal gegenwärtig ihren Lebensstil besonders feiern.
Lage Lage Lage
Wer riskante Lage wählt kann auf die Fresse fallen.
Leider bedenken dieMenschen ihr Invest in BGold nicht mit einer Risikoabschätzung auf 20 Jahre und beobachten die Lageentwicklung nicht.

Bastel

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3942 am: 11.11.2022 07:45 »
@ JC83

Wieso sollte eine selbst benutzte Immobilie ein Klumpenrisiko sein?
Weil man mutmaßlich nicht nur alles Kapital, welches einem zur Verfügung steht, sondern auch den Großteil des künftig verfügbaren Kapitals in ein einziges Objekt investiert. Baut man gegenüber eine Müllkippe oder gibt es eine Naturkatastrophe, steht es schlecht um das Invest. Selbst dann, wenn es nicht ein monetäres Invest ist, sondern eines in den Lenbesstil. Kann mir nicht vorstellen, dass die Eigenheimbesitzer im Ahrtal gegenwärtig ihren Lebensstil besonders feiern.
Lage Lage Lage
Wer riskante Lage wählt kann auf die Fresse fallen.
Leider bedenken dieMenschen ihr Invest in BGold nicht mit einer Risikoabschätzung auf 20 Jahre und beobachten die Lageentwicklung nicht.

Richtig. Die Leute im Ahrtal können schon einmal den Timer stellen wann es wieder zu einer Überschwemmung kommt. Dürfte spätestens 2100-2120 wieder soweit sein.

JC83

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« Antwort #3943 am: 11.11.2022 07:54 »
@ JC83

Wieso sollte eine selbst benutzte Immobilie ein Klumpenrisiko sein?

Die anderen haben es ja bereits gut erklärt.

Und du hast es korrekt erkannt; nicht alles ist ein Investment - eine selbstbewohnte Immobilie z.B.; ich verstehe nicht, wieso die meisten Immobilienbesitzer auf diese Aussage stets emotional reagieren?

JC83

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3944 am: 11.11.2022 08:02 »
Jaja, da bin ich bei dir, aber was er vorgibt und was dämlich ist (KMV 50!) und ob man sein Geld aufs Sparbuch legt....
600T vs. 1000 miete DUMM! (was investment angeht)
600T vs  1650 bei 30 Jahrenlaufzeit Gleichstand monetär aber mehr Risiko beim Betongold!

Moin, das war ein reales Beispiel, nämlich von mir, wo es monetär sogar noch krasser ist.
Es steht die Entscheidung an, ob wir aus unserer billigen Wohnung ausziehen und uns ein Haus kaufen:

350 € kalt für die 3-Zi Mietwohnung 

vs.

EHF/Reihenhaus, je nach Ort und Lage:

Heimatort: 300 k min., 100 km Fahrtweg zur Arbeit, 2 Autos nötig
Speckgürtel: 400 bis 500 k plus, 2fache Fahrzeit zur Arbeit, vermutlich mindestens ein Auto notwendig
Aktuelle Gegend: 500 bis 600 k plus, kein Auto notwendig.