Autor Thema: Tarifverhandlungen und die Inflation  (Read 489241 times)

Matti101

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4170 am: 21.11.2022 19:07 »
....mit der AU ist es eine grenzwertige Sache, wobei letztendlich der Arzt die Verantwortung für Diagnose und Attest übernimmt. Insofern sehe ich in der AU kein betrügerisches Verhalten. Zudem hat ja der Arbeitgeber bei Zweifeln die Möglichkeit der amtsärztlichen Überprüfung. In meinen 20 Jahren in der Verwaltung habe ich eine Überprüfung der AU noch nie erlebt. Wer den Schein abgegeben hat, ist zu Hause geblieben und damit Pasta.

Auch beim Thema Kinderpflege - springt eben in Zukunft nicht mehr die Oma ein, damit Mama und Papa in der Verwaltung arbeiten gehen können, sondern Mama oder Papa bleiben mit dem regulären Kinderpflegeschein beim Kind zu Hause, immerhin 20 Tage im Jahr.
Wenn es sowas wie einen „regulären Kinderpflegeschein“ gäbe, wäre das bestimmt toll. Gibt es aber nicht. Und sofern damit Die unbezahlte Freistellung mit Anspruch auf Kinderkrankengeld gemeint ist, so ist die ja unbezahlt und wirkt sich sogar noch positiv auf den Haushalt des Arbeitgebers aus.

Die Vorlage einer Bescheinigung über eine Arbeitsunfähigkeit ohne Vorliegen einer Arbeitsunfähigkeit mit der Absicht, für seine Abwesenheit Entgeltfortzahlung zu erschleichen, ist Betrug.

...in der Praxis interessiert es niemanden, das ist wichtig ... also wird die Möglichkeit genutzt.

JesuisSVA

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4171 am: 21.11.2022 19:12 »
Du kannst ja gerne darlegen, warum und auf welcher Grundlage das Direktionsrecht des Arbeitgebers derart beschränkt sein sollte, wie Du es behauptest und es seine Grenzen nicht etwa vielmehr dort fände, wo es das BAG in seiner jahrzehntelangen und gefestigten Rechtsprechung, nämlich bei einer eingruppierungsrelevanten Tätigkeitsänderung, verortet. Ich bin gespannt.

Matti101

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4172 am: 21.11.2022 19:20 »
....Sprachmittlertätigkeiten sind nicht Gegenstand meiner Stellenbeschreibung und meines Arbeitsvertrages, ebenso nicht eingruppierungsrelevant. Sollte der Arbeitgeber zukünftig Sprachmittlertätigkeiten von mir verlangen, werde ich dies auf Honorarbasis anbieten.

Und was will der Arbeitgeber bei Weigerung tun? Bei dem wenigen Personal, was noch da ist, macht sich kein Arbeitgeber mit einem Direktionsrecht unbeliebt und vergrault damit seine Mitarbeiter. Du solltest Deine Philosophie mal etwas lebensnah und an den Gegebenheiten der derzeitigen Arbeitsmarktsituation ausrichten.... ansonsten wird das hier nur wieder Komik  ;D ;D ;D

JesuisSVA

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4173 am: 21.11.2022 19:23 »
Wenn die Tätigkeitsänderung nicht eingruppierungsrelevant ist, ist sie regelmäßig durch das Direktionsrecht des Arbeitgebers gedeckt. Ich warte immer noch auf eine Darlegung, warum das dem Arbeitgeber entgegen der gefestigten Rechtsprechung des BAG nicht erlaubt sein sollte. Also?

Matti101

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4174 am: 21.11.2022 19:27 »
...Sprachmittlertätigkeiten sind nicht eingruppierungsrelevant in Bezug auf meine Eingruppierung. In meiner Entgeltgruppe muss ich keine Sprachmittlertätigkeiten erbringen.

JesuisSVA

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4175 am: 21.11.2022 19:30 »
Das macht lediglich deutlich, dass Du absolut keine Ahnung hast, was eine eingruppierungsrelevante Tätigkeitsänderung ist oder nicht ist. Und keine Ahnung hast, wo die Grenzen des Direktionsrechtsverlaufen. Und das trotz mehrfachen deutlichen Hinweises.  Ich warte immer noch auf Deine Darlegung, warum und auf welcher Grundlage das Direktionsrecht des Arbeitgebers derart beschränkt sein sollte, wie Du es behauptest und es seine Grenzen nicht etwa vielmehr dort fände, wo es das BAG in seiner jahrzehntelangen und gefestigten Rechtsprechung, nämlich bei einer eingruppierungsrelevanten Tätigkeitsänderung, verortet. Also?

Matti101

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« Antwort #4176 am: 21.11.2022 19:33 »
Das macht lediglich deutlich, dass Du absolut keine Ahnung hast, was eine eingruppierungsrelevante Tätigkeitsänderung ist oder nicht ist. Und keine Ahnung hast, wo die Grenzen des Direktionsrechtsverlaufen. Und das trotz mehrfachen deutlichen Hinweises.  Ich warte immer noch auf Deine Darlegung, warum und auf welcher Grundlage das Direktionsrecht des Arbeitgebers derart beschränkt sein sollte, wie Du es behauptest und es seine Grenzen nicht etwa vielmehr dort fände, wo es das BAG in seiner jahrzehntelangen und gefestigten Rechtsprechung, nämlich bei einer eingruppierungsrelevanten Tätigkeitsänderung, verortet. Also?

...dann lege doch mal die "jahrzehntelange Rechtsprechung des BAG" dar. Dann haben hier alle was zu lachen  ;D ;D ;D ;D

JesuisSVA

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« Antwort #4177 am: 21.11.2022 19:45 »
Nun, die Masse der Teilnehmer kennt die BAG-Rechtsprechung und macht sich nicht derart lächerlich wie Du. Wenn Du den Urteilen inhaltlich zu folgen in der Lage wärest, könntest Du BAG 12.01.2011 – 7 AZR 194/09 – Rn. 19, NZA 2011, 507; 14.04.2010 – 7 AZR 121/09 – Rn. 22 mwN, AP TzBfG § 14 Nr. 72 = EzA TzBfG § 14 Nr. 65; 21.11.2002 – 6 AZR 82/01 – zu II 2 der Gründe, BAGE 104, 16; 24.04.1996 – 4 AZR 976/94 – zu II 2.2 der Gründe, AP BGB § 611 Direktionsrecht Nr. 49 = EzA BGB § 611 Direktionsrecht Nr. 17; 30.08.1995 – 1 AZR 47/95 – zu II 1 der Gründe, AP BGB § 611 Direktionsrecht Nr. 44 = EzA BGB § 611 Direktionsrecht Nr. 14; 17.08.2011, 10 AZR 322/10 in Rn. 15 entnehmen, dass das Direktionsrecht des Arbeitgebers grundsätzlich lediglich darauf begrenzt ist, dass sich durch die Tätigkeitsänderung nicht die Entgeltgruppe ändert.

Und jetzt warte ich immer noch auf Deine Darlegung, warum und auf welcher Grundlage das Direktionsrecht des Arbeitgebers derart beschränkt sein sollte, wie Du es behauptest und es seine Grenzen nicht etwa vielmehr dort fände, wo es das BAG in seiner jahrzehntelangen und gefestigten Rechtsprechung, nämlich bei einer eingruppierungsrelevanten Tätigkeitsänderung, verortet. Also?

Matti101

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« Antwort #4178 am: 21.11.2022 19:55 »
Nun, die Masse der Teilnehmer kennt die BAG-Rechtsprechung und macht sich nicht derart lächerlich wie Du. Wenn Du den Urteilen inhaltlich zu folgen in der Lage wärest, könntest Du BAG 12.01.2011 – 7 AZR 194/09 – Rn. 19, NZA 2011, 507; 14.04.2010 – 7 AZR 121/09 – Rn. 22 mwN, AP TzBfG § 14 Nr. 72 = EzA TzBfG § 14 Nr. 65; 21.11.2002 – 6 AZR 82/01 – zu II 2 der Gründe, BAGE 104, 16; 24.04.1996 – 4 AZR 976/94 – zu II 2.2 der Gründe, AP BGB § 611 Direktionsrecht Nr. 49 = EzA BGB § 611 Direktionsrecht Nr. 17; 30.08.1995 – 1 AZR 47/95 – zu II 1 der Gründe, AP BGB § 611 Direktionsrecht Nr. 44 = EzA BGB § 611 Direktionsrecht Nr. 14; 17.08.2011, 10 AZR 322/10 in Rn. 15 entnehmen, dass das Direktionsrecht des Arbeitgebers grundsätzlich lediglich darauf begrenzt ist, dass sich durch die Tätigkeitsänderung nicht die Entgeltgruppe ändert.

Und jetzt warte ich immer noch auf Deine Darlegung, warum und auf welcher Grundlage das Direktionsrecht des Arbeitgebers derart beschränkt sein sollte, wie Du es behauptest und es seine Grenzen nicht etwa vielmehr dort fände, wo es das BAG in seiner jahrzehntelangen und gefestigten Rechtsprechung, nämlich bei einer eingruppierungsrelevanten Tätigkeitsänderung, verortet. Also?

...das interessiert niemanden. Der Arbeitgeber wird kein Direktionsrecht ausüben, um sein weniges Personal nicht zu vergraulen. Dir fehlt es an lebensnahen und arbeitsmarktbezogenen Lösungsansätzen. Das ist Dein Problem  ;D ;D ;D

JesuisSVA

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4179 am: 21.11.2022 19:59 »
Ich warte immer noch auf Deine Darlegung, warum und auf welcher Grundlage das Direktionsrecht des Arbeitgebers derart beschränkt sein sollte, wie Du es behauptest und es seine Grenzen nicht etwa vielmehr dort fände, wo es das BAG in seiner jahrzehntelangen und gefestigten Rechtsprechung, nämlich bei einer eingruppierungsrelevanten Tätigkeitsänderung, verortet. Deine neuerlichen Vorbringungen stellen lediglich darauf ab, warum der Arbeitgeber aus tatsächlichen Gründen davon absehen sollte. Sie sind also dahingehend irrelevant. Also?

Matti101

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4180 am: 21.11.2022 20:03 »
Ich warte immer noch auf Deine Darlegung, warum und auf welcher Grundlage das Direktionsrecht des Arbeitgebers derart beschränkt sein sollte, wie Du es behauptest und es seine Grenzen nicht etwa vielmehr dort fände, wo es das BAG in seiner jahrzehntelangen und gefestigten Rechtsprechung, nämlich bei einer eingruppierungsrelevanten Tätigkeitsänderung, verortet. Deine neuerlichen Vorbringungen stellen lediglich darauf ab, warum der Arbeitgeber aus tatsächlichen Gründen davon absehen sollte. Sie sind also dahingehend irrelevant. Also?

...nur die tatsächlichen Gründe sind für mich relevant und so werde ich meinen Honorarvertrag für Sprachmittlertätigkeiten bekommen. Alles andere interessiert mich nicht.

JesuisSVA

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« Antwort #4181 am: 21.11.2022 20:06 »
Was für Dich relevant ist oder was Dich interessiert, ist völlig belanglos. Ich warte immer noch auf Deine Darlegung, warum und auf welcher Grundlage das Direktionsrecht des Arbeitgebers derart beschränkt sein sollte, wie Du es behauptest und es seine Grenzen nicht etwa vielmehr dort fände, wo es das BAG in seiner jahrzehntelangen und gefestigten Rechtsprechung, nämlich bei einer eingruppierungsrelevanten Tätigkeitsänderung, verortet. Also?

Matti101

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« Antwort #4182 am: 21.11.2022 20:07 »
Was für Dich relevant ist oder was Dich interessiert, ist völlig belanglos. Ich warte immer noch auf Deine Darlegung, warum und auf welcher Grundlage das Direktionsrecht des Arbeitgebers derart beschränkt sein sollte, wie Du es behauptest und es seine Grenzen nicht etwa vielmehr dort fände, wo es das BAG in seiner jahrzehntelangen und gefestigten Rechtsprechung, nämlich bei einer eingruppierungsrelevanten Tätigkeitsänderung, verortet. Also?

...jetzt wirds psychopathisch ;D ;D ;D

JesuisSVA

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« Antwort #4183 am: 21.11.2022 20:09 »
Auch Deine Selbsterkenntnis ist ist völlig belanglos. Ich warte immer noch auf Deine Darlegung, warum und auf welcher Grundlage das Direktionsrecht des Arbeitgebers derart beschränkt sein sollte, wie Du es behauptest und es seine Grenzen nicht etwa vielmehr dort fände, wo es das BAG in seiner jahrzehntelangen und gefestigten Rechtsprechung, nämlich bei einer eingruppierungsrelevanten Tätigkeitsänderung, verortet. Also?

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« Antwort #4184 am: 21.11.2022 20:13 »
Auch Deine Selbsterkenntnis ist ist völlig belanglos. Ich warte immer noch auf Deine Darlegung, warum und auf welcher Grundlage das Direktionsrecht des Arbeitgebers derart beschränkt sein sollte, wie Du es behauptest und es seine Grenzen nicht etwa vielmehr dort fände, wo es das BAG in seiner jahrzehntelangen und gefestigten Rechtsprechung, nämlich bei einer eingruppierungsrelevanten Tätigkeitsänderung, verortet. Also?

...geht schon langsam in die psychotische Ebene. Du tust mir ein wenig leid und ich würde Dir gern Hilfe anbieten.