Autor Thema: Tarifrunde TV-L 2021 - Diskussion  (Read 500895 times)

Knarfe1000

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Antw:Tarifrunde TV-L 2021 - Diskussion
« Antwort #2475 am: 26.04.2023 07:48 »

Es geht ja darum, wenn das Land sagt: sorry wir haben kein Geld und können daher NICHTS, oder zu wenig Erhöhung geben, dann sollen die wenigstens die Arbeitszeit reduzieren.

Das Land soll bitte nicht NICHTS geben, also entweder Geld oder weniger Arbeitszeit.
Das wäre doch nur ein Trick, auf den man sich im Vorfeld gar nicht einlassen sollte. Eine AZ-Reduzierung kostet das Land nichts. Und die wissen ganz genau, dass das nur zu mehr Überstunden führen würde, die auch nicht bezahlt werden. Bringt also keinem etwas, nicht mal mehr Freizeit.

neodeo2

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Antw:Tarifrunde TV-L 2021 - Diskussion
« Antwort #2476 am: 26.04.2023 09:10 »

Es geht ja darum, wenn das Land sagt: sorry wir haben kein Geld und können daher NICHTS, oder zu wenig Erhöhung geben, dann sollen die wenigstens die Arbeitszeit reduzieren.

Das Land soll bitte nicht NICHTS geben, also entweder Geld oder weniger Arbeitszeit.
Das wäre doch nur ein Trick, auf den man sich im Vorfeld gar nicht einlassen sollte. Eine AZ-Reduzierung kostet das Land nichts. Und die wissen ganz genau, dass das nur zu mehr Überstunden führen würde, die auch nicht bezahlt werden. Bringt also keinem etwas, nicht mal mehr Freizeit.

Wer macht den unbezahlte Überstunden??? wir sind hier nicht in der privaten Wirtschaft!

Also mir und meinen Kollegas würde eine Zeitreduzierung VIEL bringen.

Knarfe1000

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« Antwort #2477 am: 26.04.2023 09:16 »

Wer macht den unbezahlte Überstunden??? wir sind hier nicht in der privaten Wirtschaft!


Beamte in RLP. Nur bestimmte Überstunden sind überhaupt bezahlbar, ansonsten ist nur Abfeiern möglich. Was wegen Personalmangels nur sehr eingeschränkt möglich ist.

neodeo2

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« Antwort #2478 am: 26.04.2023 09:25 »

Wer macht den unbezahlte Überstunden??? wir sind hier nicht in der privaten Wirtschaft!


Beamte in RLP. Nur bestimmte Überstunden sind überhaupt bezahlbar, ansonsten ist nur Abfeiern möglich. Was wegen Personalmangels nur sehr eingeschränkt möglich ist.

Wir sind hier im TV-L... also Tarifbeschäftigte und wir feiern die Überstunden IMMER ab.

Klar, wenn das Geld fehlt, kann man auch nichts ausbezahlen -> jedoch abfeiern geht immer.

Und sollte man doch keine Überstunden (aufgrund von Personalmangels) abfeiern können, ist es ja ein Problem des Vorgesetzten und nicht unseres.

Die können ja versuchen mehr Personal zu finden, jedoch bewerben sich dann bei schlechterer Bezahlung weniger Leute. ohh wait. Badumms

Knarfe1000

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« Antwort #2479 am: 26.04.2023 09:32 »

Wir sind hier im TV-L... also Tarifbeschäftigte und wir feiern die Überstunden IMMER ab.

Klar, wenn das Geld fehlt, kann man auch nichts ausbezahlen -> jedoch abfeiern geht immer.

Dann herzlichen Glückwunsch dazu    ;)

neodeo2

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« Antwort #2480 am: 26.04.2023 10:11 »
nicht falsch verstehen, mir wäre mehr Geld auch lieber. Aber wenn es nicht anders geht und das sagt die  Arbeitgeberseite ja IMMER. Dann wenigstens auf 35 Stunden runter.


Lieber Arbeitszeitreduzierung als NIX, oder sehr wenig.

Und wenn das Tarifergebnis auf die Beamte übernommen werden soll, umso besser! Freut euch doch, ich gönne es euch :-P

Zinc

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« Antwort #2481 am: 26.04.2023 11:24 »
nicht falsch verstehen, mir wäre mehr Geld auch lieber. Aber wenn es nicht anders geht und das sagt die  Arbeitgeberseite ja IMMER. Dann wenigstens auf 35 Stunden runter.


Lieber Arbeitszeitreduzierung als NIX, oder sehr wenig.

Und wenn das Tarifergebnis auf die Beamte übernommen werden soll, umso besser! Freut euch doch, ich gönne es euch :-P

Mal davon abgesehen, dass es keine einheitliche Arbeitszeit im TV-L gibt (ca. 38,5 - 40 Stunden), ist das einfach nur bis zum Zaun gedacht. Schon alleine hinsichtlich der steigenden Lebenserhaltungskosten, die nicht weniger werden, nur weil du paar Stunden in der Woche weniger arbeitest. Achja und nicht zu vergessen natürlich die steigenden Beitragszahlungen, die uns demnächst und weiterhin erwarten (Pflegekasse etc.).
« Last Edit: 26.04.2023 11:32 von Zinc »

aliengunner

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« Antwort #2482 am: 26.04.2023 11:39 »
nicht falsch verstehen, mir wäre mehr Geld auch lieber. Aber wenn es nicht anders geht und das sagt die  Arbeitgeberseite ja IMMER. Dann wenigstens auf 35 Stunden runter.


Lieber Arbeitszeitreduzierung als NIX, oder sehr wenig.

Und wenn das Tarifergebnis auf die Beamte übernommen werden soll, umso besser! Freut euch doch, ich gönne es euch :-P

Mal davon abgesehen, dass es keine einheitliche Arbeitszeit im TV-L gibt (ca. 38,5 - 40 Stunden), ist das einfach nur bis zum Zaun gedacht. Schon alleine hinsichtlich der steigenden Lebenserhaltungskosten, die nicht weniger werden, nur weil du paar Stunden in der Woche weniger arbeitest. Achja und nicht zu vergessen natürlich die steigenden Beitragszahlungen, die uns demnächst und weiterhin erwarten (Pflegekasse etc.).

"steigende Lebenserhaltungskosten" übernimmt deine Krankenkasse. Ich hoffe jedoch, dass es dazu nicht kommen muss...

neodeo2

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« Antwort #2483 am: 26.04.2023 11:57 »
nicht falsch verstehen, mir wäre mehr Geld auch lieber. Aber wenn es nicht anders geht und das sagt die  Arbeitgeberseite ja IMMER. Dann wenigstens auf 35 Stunden runter.


Lieber Arbeitszeitreduzierung als NIX, oder sehr wenig.

Und wenn das Tarifergebnis auf die Beamte übernommen werden soll, umso besser! Freut euch doch, ich gönne es euch :-P

Mal davon abgesehen, dass es keine einheitliche Arbeitszeit im TV-L gibt (ca. 38,5 - 40 Stunden), ist das einfach nur bis zum Zaun gedacht. Schon alleine hinsichtlich der steigenden Lebenserhaltungskosten, die nicht weniger werden, nur weil du paar Stunden in der Woche weniger arbeitest. Achja und nicht zu vergessen natürlich die steigenden Beitragszahlungen, die uns demnächst und weiterhin erwarten (Pflegekasse etc.).


eine Zeitreduzierung von, sagen wir, einheitlich Minus 4 Stunden, ist immer noch besser als NIX oder wenig.

Also sollte keine oder minimale Erhöhung drin sein, dann wenigstens eine einheitliche Zeitreduzierung von sagen wir minus 4 Stunden.

Damit wir wenigstens etwas bekommen.

Albeles

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« Antwort #2484 am: 26.04.2023 12:04 »
Das kann ja jeder sehen wie er will. Ich möchte keine Freizeit, ich möchte Kohle sehen. Von Freizeit kann ich mir nix kaufen. Wenn mir das Zeitlich zu stressig wäre, würde ich eine Arbeitszeitreduzierung machen. Vorausgesetzt ich kann es mir finanziell erlauben.
Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

MoinMoin

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« Antwort #2485 am: 26.04.2023 12:32 »

Es geht ja darum, wenn das Land sagt: sorry wir haben kein Geld und können daher NICHTS, oder zu wenig Erhöhung geben, dann sollen die wenigstens die Arbeitszeit reduzieren.

Das Land soll bitte nicht NICHTS geben, also entweder Geld oder weniger Arbeitszeit.
Das wäre doch nur ein Trick, auf den man sich im Vorfeld gar nicht einlassen sollte. Eine AZ-Reduzierung kostet das Land nichts. Und die wissen ganz genau, dass das nur zu mehr Überstunden führen würde, die auch nicht bezahlt werden. Bringt also keinem etwas, nicht mal mehr Freizeit.
Doch mehr Geld.

MoinMoin

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« Antwort #2486 am: 26.04.2023 12:36 »

Wer macht den unbezahlte Überstunden??? wir sind hier nicht in der privaten Wirtschaft!


Beamte in RLP. Nur bestimmte Überstunden sind überhaupt bezahlbar, ansonsten ist nur Abfeiern möglich. Was wegen Personalmangels nur sehr eingeschränkt möglich ist.

Wir sind hier im TV-L... also Tarifbeschäftigte und wir feiern die Überstunden IMMER ab.

Klar, wenn das Geld fehlt, kann man auch nichts ausbezahlen -> jedoch abfeiern geht immer.

Und sollte man doch keine Überstunden (aufgrund von Personalmangels) abfeiern können, ist es ja ein Problem des Vorgesetzten und nicht unseres.

Die können ja versuchen mehr Personal zu finden, jedoch bewerben sich dann bei schlechterer Bezahlung weniger Leute. ohh wait. Badumms
Also wenn du ein einer Woche auf Anordnung mehr Stunden gemacht hast und diese nicht in der Folgewoche ausgeglichen hast, dann sind es Überstunden, die man tarifliche mit dem entsprechenden Aufschlag (15% bzw. 30%) vergütet bekommt.

Knarfe1000

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« Antwort #2487 am: 26.04.2023 14:17 »

Es geht ja darum, wenn das Land sagt: sorry wir haben kein Geld und können daher NICHTS, oder zu wenig Erhöhung geben, dann sollen die wenigstens die Arbeitszeit reduzieren.

Das Land soll bitte nicht NICHTS geben, also entweder Geld oder weniger Arbeitszeit.
Das wäre doch nur ein Trick, auf den man sich im Vorfeld gar nicht einlassen sollte. Eine AZ-Reduzierung kostet das Land nichts. Und die wissen ganz genau, dass das nur zu mehr Überstunden führen würde, die auch nicht bezahlt werden. Bringt also keinem etwas, nicht mal mehr Freizeit.
Doch mehr Geld.
Eine Reduzierung der Arbeitszeit bringt also mehr Geld - wieder was gelernt.

MoinMoin

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« Antwort #2488 am: 26.04.2023 14:22 »

Es geht ja darum, wenn das Land sagt: sorry wir haben kein Geld und können daher NICHTS, oder zu wenig Erhöhung geben, dann sollen die wenigstens die Arbeitszeit reduzieren.

Das Land soll bitte nicht NICHTS geben, also entweder Geld oder weniger Arbeitszeit.
Das wäre doch nur ein Trick, auf den man sich im Vorfeld gar nicht einlassen sollte. Eine AZ-Reduzierung kostet das Land nichts. Und die wissen ganz genau, dass das nur zu mehr Überstunden führen würde, die auch nicht bezahlt werden. Bringt also keinem etwas, nicht mal mehr Freizeit.
Doch mehr Geld.
Eine Reduzierung der Arbeitszeit bringt also mehr Geld - wieder was gelernt.
"Eine AZ-Reduzierung kostet das Land nichts. Und die wissen ganz genau, dass das nur zu mehr Überstunden führen würde," die natürlich im TV-L mit 15/30% mehr bezahlt werden.
Fazit:
Wenn es eine AZ-Reduzierung gibt und du die gleiche Stundenzahl arbeitest, dann hast du mehr Geld.

Prüfer SH

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