Autor Thema: [MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern  (Read 9976 times)

Studienrat

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Antw:[MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern
« Antwort #60 am: 29.01.2022 21:11 »
Lehrer haben es mit allem zu tun.
Das Abbild der Gesellschaft ist schließlich auch in diesem Forum vertreten.
Inklusion ist das Zauberwort!

Aber sagt, existiert schon eine Mitteilung darüber, inwieweit die Ergebnisse im öffentlichen Dienst auf die Beamten übertragen werden?

SwenTanortsch

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Antw:[MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern
« Antwort #61 am: 30.01.2022 00:14 »
Der Gesetzentwurf findet sich als MV-Drs. 8/236 vom 11.01.2022 unter https://www.landtag-mv.de/parlamentsdokumente

BeamterBR

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Antw:[MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern
« Antwort #62 am: 31.01.2022 14:50 »


Wenn man mit dem Scherbenhaufen arbeiten muss den einem das Land M-V in anderen Angelegenheiten präsentiert und als Markenspiegel verkauft muss man sich doch in einigen Landesteilen nicht mehr über die Frustration wundern. Das unsere Regierung nichts von Beamtenrecht versteht zeigt Sie doch immer mal wieder:

https://www.rnd.de/wirtschaft/ab-1-november-kein-lohn-mehr-fuer-ungeimpfte-in-quarantaene-ausser-fuer-beamte-JXHS7L23RRFSHKHVEUIZX25TR4.html

Das soll kein Statement für oder gegen die Impfung sein. Soll lediglich verdeutlichen, dass vom Verständnis zum Beamtenstatus nicht viel da ist.

Ich finde den verlinkten Artikel etwas oberflächlich, um daraus wirklich Schlüsse ziehen zu können. Die Meinung einer DBB-Vertreterin zugunsten der Beamten ist erwartbar. Hier wären die von MV aufgeführten "Rechtsvorschriften" interessant, inwieweit die volle Hingabe an die Dienstgeschäfte ggf. einer selbstverschuldeten Quarantaine zuwiderläuft.

Der verlinkte Artikel sollte lediglich zeigen, welche Rechtsmeinung in M-V vertreten wird. Das Landesbesoldungsgesetz und das Landesbeamtengesetz ist in "Copy and Paste" manier fast deckungsgleich mit vielen Regelungen in anderen Bundesländern. Die Gesetzesauslegung das Quarantäne ohne Impfung unentschuldigtes Fehlen ist, ist allerdings einzigartig.

Studienrat

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Antw:[MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern
« Antwort #63 am: 16.03.2022 14:41 »
Übrigens noch ein Trick in Mecklenburg:
Die erste ausgewiesene Stufe in der A 13 ist die 3.Stufe.
In allen anderen Bundesländern ist es die 4.Stufe.
Clever gemacht und niemand checkt es.

SH4MP

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Antw:[MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern
« Antwort #64 am: 16.03.2022 19:03 »
Übrigens noch ein Trick in Mecklenburg:
Die erste ausgewiesene Stufe in der A 13 ist die 3.Stufe.
In allen anderen Bundesländern ist es die 4.Stufe.
Clever gemacht und niemand checkt es.

Warum sollte das niemand checken?
M-V spart halt wo man kann.
In anderen Bundesländern gibt es auch höhere Einstiegsämter. In S-H bspw. fängt man im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst mit A7 an und in M-V mit A6.
In B-W werden zeitnah auch die Eingangsämter angehoben.
Reine Sparmaßnahmen. Aber du wirst ja sicherlich nix anderes erwartet haben aus so einem "Hinterweltland".

Aber diese Sparmaßnahmen sind u.a. auch ausschlaggebend für folgendes:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157124/umfrage/schuldenstand-der-bundeslaender-2010/


WasDennNun

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Antw:[MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern
« Antwort #65 am: 17.03.2022 08:45 »

m3mn0ch

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Antw:[MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern
« Antwort #66 am: 17.03.2022 08:53 »
nein, in Millionen Euro

WasDennNun

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Antw:[MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern
« Antwort #67 am: 17.03.2022 08:54 »
Und was willst du dann damit sage?
Kleines Land Wenig Schulden
Grosses Land Grosse Schulden?

ChRosFw

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Antw:[MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern
« Antwort #68 am: 17.03.2022 09:19 »
Sparmaßnahmen:

Wenn man sich einen großen Verwaltungskörper nicht leisten kann, sollte man vielleicht zunächst eine Aufgabenkritik vornehmen. Aber es wird lieber über die ineffiziente und gierige Beamtenschaft geschimpft.

Gleichzeitig mangelt es an anderer Stelle an Kompetenz. Das bedeutet insbesondere: Keine vernünftige Gesetzesfolgenabschätzung bei Schaffung neuer Gesetze. Die Regelungswut führt zu immer neuen Aufgaben, denen mit Personal begegnet werden muss, das aber zugleich nicht bezahlt werden soll.

Gleichzeitig hat die schlechte Bezahlung zur Folge, dass man kein ausreichend qualifiziertes Personal bekommt,
um die immer neu geschaffenen Aufgaben zu erledigen. Man hat anscheinend nicht mal Personal, um ein simples und verfassungsgemäßes Besoldungsgesetz zu entwerfen. Die Argumente, weshalb eine Besoldung verfassungsgemäß sein sollte, sind teilweise an Peinlichkeit nicht zu übertreffen.

So entsteht Stillstand. Es gibt Länderhaushalte mit Sondervermögen die nicht genutzt werden können, weil schlichtweg das Personal für die Umsetzung großer Projekte nicht vorhanden ist.




lumer

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Antw:[MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern
« Antwort #69 am: 17.03.2022 12:37 »
Als ich mir die einzelnen Länderregelungen angeschaut habe, war die Eingangsstufe bei M-V in A13 auch die vierte Stufe. Wenn ich das richtig sehe, wurde Stufe 3 letztes Jahr mit dem Besoldungsneuregelungsgesetz gestrichen. Die Seite hier ist wohl nicht aktuell gehalten.

SH4MP

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Antw:[MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern
« Antwort #70 am: 14.04.2022 11:53 »
https://www.dbb-mv.de/aktuelles/news/knecht-kein-faules-ei-im-osternest-und-kein-endgueltiges-nein-zur-ruhegehaltsfaehigkeit-von-zulagen/

Vor der Einleitung der Ressortanhörung zur Anpassung der Besoldungs- und Versorgungsbezüge im Jahr 2022 aufgrund des Tarifabschlusses mit der TdL aus dem Herbst 2021 fand heute eine Beratung mit Finanzminister Dr. Heiko Geue statt.

 

Eingangs machte der Minister auf die schwierige Ausgangslage aufmerksam, in der sich einerseits Krise an Krise reiht, und andererseits die Notwendigkeit, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, der auch die Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung im Blick haben muss, Bereits am 6. Dezember 2021 sind mit dem Minister wesentlichen Punkte beraten worden, die heute erneut auf der Tagesordnung standen.

„Angesichts der anhaltenden Inflation, die uns allen Angst macht, ist die Anpassung der Besoldung und Versorgung 1:1 erreicht worden, es liegt also kein faules Ei im Osternest“, so dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht heute in Schwerin, „das bedeutet, dass am 1. Dezember 2022 die 2,8 Prozent aus dem Tarifabschluss ohne jeglichen Abzug wirksam werden. Das Land verzichtet 2022 und in den nächsten Jahren auf den 0,2-prozentigen Versorgungsabschlag“.

 

Damit kommt das Land einer langjährigen Gewerkschaftsforderung nach. Mecklenburg-Vorpommern war das letzte Land, was diesen Abzug noch praktizierte. Weiterhin werden auch die Anwärterbezüge analog dem Tarifbereich um 50 Euro erhöht.

 

Thomas Krupp als Vorsitzender der dbb Dienstrechtskommission zeigt sich zufrieden, „dass alle Zulagen, insbesondere die für Polizei, Feuerwehr und Strafvollzug gleichermaßen dynamisiert werden“.

Bezogen auf die Ruhegehaltsfähigkeit von Zulagen bleibt das Land vorerst bei der Schwerpunktsetzung auf die Leistungen der Kolleginnen und Kollegen, die im aktiven Dienst erbracht werden. „Im Sinne einer Perspektive für die Betroffenen begrüße ich die Aussage des Ministers, dass hierzu kein endgültiges Nein ausgesprochen wurde. Die nächste Zeit soll dazu dienen, die Entwicklungen in den anderen Ländern, insbesondere bei unseren Nachbarn zu beobachten“, bewertete Knecht.

Für das notwendige Gesetzgebungsverfahren startet nun die Ressortanhörung, Ende Juni ist die Kabinettsbefassung und bis Mitte August die Beteiligung der Verbände geplant. Die Landtagsberatungen starten dann nach der parlamentarischen Sommerpause rechtzeitig vor dem 1. Dezember 2022.

Bastel

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Antw:[MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern
« Antwort #71 am: 14.04.2022 12:12 »
Das ist ja ein ganz großer Wurf ;D

SH4MP

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Antw:[MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern
« Antwort #72 am: 14.04.2022 12:46 »
Das ist ja ein ganz großer Wurf ;D

Man weiß gar nicht ob man lachen oder verzweifeln soll  ;D

Studienrat

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Antw:[MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern
« Antwort #73 am: 14.04.2022 14:49 »
https://www.dbb-mv.de/aktuelles/news/knecht-kein-faules-ei-im-osternest-und-kein-endgueltiges-nein-zur-ruhegehaltsfaehigkeit-von-zulagen/

Vor der Einleitung der Ressortanhörung zur Anpassung der Besoldungs- und Versorgungsbezüge im Jahr 2022 aufgrund des Tarifabschlusses mit der TdL aus dem Herbst 2021 fand heute eine Beratung mit Finanzminister Dr. Heiko Geue statt.

 

Eingangs machte der Minister auf die schwierige Ausgangslage aufmerksam, in der sich einerseits Krise an Krise reiht, und andererseits die Notwendigkeit, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, der auch die Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung im Blick haben muss, Bereits am 6. Dezember 2021 sind mit dem Minister wesentlichen Punkte beraten worden, die heute erneut auf der Tagesordnung standen.

„Angesichts der anhaltenden Inflation, die uns allen Angst macht, ist die Anpassung der Besoldung und Versorgung 1:1 erreicht worden, es liegt also kein faules Ei im Osternest“, so dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht heute in Schwerin, „das bedeutet, dass am 1. Dezember 2022 die 2,8 Prozent aus dem Tarifabschluss ohne jeglichen Abzug wirksam werden. Das Land verzichtet 2022 und in den nächsten Jahren auf den 0,2-prozentigen Versorgungsabschlag“.

 

Damit kommt das Land einer langjährigen Gewerkschaftsforderung nach. Mecklenburg-Vorpommern war das letzte Land, was diesen Abzug noch praktizierte. Weiterhin werden auch die Anwärterbezüge analog dem Tarifbereich um 50 Euro erhöht.

 

Thomas Krupp als Vorsitzender der dbb Dienstrechtskommission zeigt sich zufrieden, „dass alle Zulagen, insbesondere die für Polizei, Feuerwehr und Strafvollzug gleichermaßen dynamisiert werden“.

Bezogen auf die Ruhegehaltsfähigkeit von Zulagen bleibt das Land vorerst bei der Schwerpunktsetzung auf die Leistungen der Kolleginnen und Kollegen, die im aktiven Dienst erbracht werden. „Im Sinne einer Perspektive für die Betroffenen begrüße ich die Aussage des Ministers, dass hierzu kein endgültiges Nein ausgesprochen wurde. Die nächste Zeit soll dazu dienen, die Entwicklungen in den anderen Ländern, insbesondere bei unseren Nachbarn zu beobachten“, bewertete Knecht.

Für das notwendige Gesetzgebungsverfahren startet nun die Ressortanhörung, Ende Juni ist die Kabinettsbefassung und bis Mitte August die Beteiligung der Verbände geplant. Die Landtagsberatungen starten dann nach der parlamentarischen Sommerpause rechtzeitig vor dem 1. Dezember 2022.




Ich schrieb hier das gleiche und wurde angefeindet.
Tja, die Brazendichte  schwankt von Bundesland zu Bundesland.

Beamter auf Schlafentzug

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Antw:[MV] Besoldungsrunde 2021-2023 Mecklenburg-Vorpommern
« Antwort #74 am: 26.04.2022 14:44 »
Ich schrieb hier das gleiche und wurde angefeindet.
Tja, die Brazendichte  schwankt von Bundesland zu Bundesland.

Der Ton macht bekanntlich die Musik - das sollte auch ein Studienrat wissen.

Niemand hat sich in diesem Thread zu etwas gegenteiligem geäußert. Es ging von Anfang an um Ihre widerliche Art und Wiese des Ausdrucks.