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interner Dienststellenwechsel als TB

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nicwood:
Hallo in die Runde,

ich bin seit Jahren tarifbeschäftigt beim BUND und möchte mich im Nachbar-Bundesland neu orientieren.
Ich würde demnach von einer Direktion (BUND) zu einer Inspektion (BUND) wechseln.
Nun stelle ich mir zwei Fragen: Erwartet mich eine Probezeit und falls ja, wie lange?
Bewerbe ich mich direkt bei der Inspektion ohne meinen Vorgesetzten in Kenntnis zu setzen oder bin ich verpflichtet mich im ersten Schritt an meinen Vorgesetzten zu wenden? (Stichwort Einhaltung der Dienstwege)

Ich bin mir in diesen zwei Punkten unsicher und bitte um Rat.
Vielen Dank!

XTinaG:
Eine Probezeit ist in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis nach TVÖD ohne jede Wirkung. In Angelegenheiten des Arbeitsverhältnisses gibt es keinen Dienstweg, Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind Vertragspartner auf Augenhöhe.

nicwood:
Danke für deine Antwort.

Mich wundert nur, dass in den hausinternen E-Mails (Stellenangebote) immer sinngemäß der Satz steht "Bewerbungen haben über den Dienstweg zu erfolgen".

XTinaG:
Vielleicht richtet sich Dein Arbeitgeber damit an seine Knechte, mit denen er nach Belieben verfahren kann. Oder der Autor der E-Mails ist zu dumm zu differenzieren.

nicwood:
Ok, also rechtlich bin ich nicht verpflichtet.

Ist es empfehlenswert den Vorgesetzten mit ins Boot zu nehmen oder stellt man ihn vor vollendete Tatsachen?
Meine Überlegung war, dass es eventuell hilfreich sein kann den Chef einzuweihen, damit er mein Anliegen unterstützt und für die neue Dienststelle eine Empfehlung ausspricht. Meiner Kenntnis nach muss der jetzige Chef eine Beurteilung abgeben, die ich zur Bewerbung in der neuen Dienststelle mitbringen muss. So ist es zumindest einem Kollegen ergangen. Andererseits habe ich Sorge dass der Chef dann alles dafür tut daß ich den neuen Posten nicht bekomme, weil er mich gern behalten will. Ich habe an sich ein gutes Verhältnis zu meinen Vorgesetzten und möchte klug handeln.

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