Ungleichbehandlung zum Beamten

Begonnen von derhubbe, 22.04.2022 10:13

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Opa

Zitat von: ichundich in 30.04.2022 06:29
Müsste es eigentlich so sein, dass verbeamtete Kolleginnen und Kollegen prioritär als Wahlhelfer verpflichtet werden müssten und Angestellte dann nur nachrangig  wenn es dann trotzdem nicht genug Leute gibt? Das Thema führt bei uns immer wieder mal zu Diskussionen, weil hier kein Unterschied gemacht wird. Nach dem Verständnis vieler müsste das aber so sein, wegen Sicherstellung grundsätzlicher Staatsaufgaben durch Beamte.
Die Argumentation kann ich nicht nachvollziehen, da es um eine allgemeine Bürgerpflicht geht, zu der jeder volljährige Wahlberechtigte herangezogen werden kann.

ichundich

Zitat von: BAT in 30.04.2022 10:51
Scheint ja alles sehr kollegial zu sein bei Euch ::)

Naja...gewisse Vorzüge bringen halt schon auch gewisse Nachteile mit sich... hat nichts mit (un)kollegialität zu tun.

BAT

Aha. Also sollten auch IG Metaller mit ihren 35 stunden eher zu Wahlhelfern berufen werden? Oder Personen, die mehr als 50 K geerbt haben? Oder alle, die noch alle Zähne im Mund haben?  ;)

WasDennNun

Zitat von: ichundich in 30.04.2022 12:59
Zitat von: BAT in 30.04.2022 10:51
Scheint ja alles sehr kollegial zu sein bei Euch ::)

Naja...gewisse Vorzüge bringen halt schon auch gewisse Nachteile mit sich... hat nichts mit (un)kollegialität zu tun.
Wenn die Gemeinde es nicht schafft Wahlhelfer zu finden, dann kann sie natürlich eher den Beamten dieses anordnen als dem Angestellten. Aber bis dahin gilt: Alle sind als Bürger gleich.
Denn das Ziel ist ja auch, dass der allgemeine Bürger den Wahlprozess begleitet und kontrolliert und nicht nur eine einzelne Berufsgruppe.

BAT

Zitat von: WasDennNun in 30.04.2022 15:22

Denn das Ziel ist ja auch, dass der allgemeine Bürger den Wahlprozess begleitet und kontrolliert und nicht nur eine einzelne Berufsgruppe.

Dann ist das aber bei der hohen Quote der Briefwahl bald hinfällig.

WasDennNun

Zitat von: BAT in 30.04.2022 15:40
Zitat von: WasDennNun in 30.04.2022 15:22

Denn das Ziel ist ja auch, dass der allgemeine Bürger den Wahlprozess begleitet und kontrolliert und nicht nur eine einzelne Berufsgruppe.

Dann ist das aber bei der hohen Quote der Briefwahl bald hinfällig.
Die werden doch auch ausgezählt. Und dieser Prozess ist ja genauso wichtig.

BAT

Dafür ist die Auszahlung ja öffentlich. Also ist das insofern auch kein Argument. ;)