Wegstreckenentschädigung? Gibt es Neuigkeiten?

Begonnen von martin0312, 07.03.2022 20:27

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BAT

Es gab früher mal öfters - ich glaube auch bei EInführung des Sicherheitsgurtes - den Effekt, das Menschen riskanter agierten, weil sie ja mehr Sicherheit hatten. Unter dem Strich erst mal durch Sicherheitsmaßnahmen Verletzte und Tote anstiegen. Dauerhaft wirkt das aber wohl. Bei den Masken mit Corona bin ich mir nicht ganz sicher, ob nicht der Effekt dauerhaft ist.

WasDennNun

Zitat von: Organisator in 14.04.2022 13:23
Zitat von: BAT in 14.04.2022 12:27
Kurz gesagt: wir verbieten indirekt kleine, günstigere und umweltschonende Fahrzeuge. Sicherlich ein Erfolg deutscher Intessen auf EU-Ebene.  ;)

Dafür sorgen wir für mehr Verkehrssicherheit und weniger Verkehrstote.
Eine Alternative ist z.B. ein 25 Jahre alter Toyota Corolla als Nullausstatter. Weniger pannenanfällig als ein neuer Dacia und deutlich billiger.
Naja für 12T€ bekommt man doch auch heute noch fast neuwertige Autos, die den ganzen Kram an Airbags, ESP EBR EKG EÄh sonstige Assis haben.
Also darauf muss man nicht verzichten beim Kleinwagen für die 25km zur Arbeit
Und der mit 30cent pro KM kostendeckend zu betreiben ist.

Organisator

Zitat von: WasDennNun in 14.04.2022 13:37
Naja für 12T€ bekommt man doch auch heute noch fast neuwertige Autos, die den ganzen Kram an Airbags, ESP EBR EKG EÄh sonstige Assis haben.
Also darauf muss man nicht verzichten beim Kleinwagen für die 25km zur Arbeit
Und der mit 30cent pro KM kostendeckend zu betreiben ist.

Das stimmt. Mein Modell kostet aber nur einen Bruchteil davon ;)

Schmitti

Der GStB RLP schreibt heute, dass man sich wegen der reisekostenrechtlichen Wegstreckenentschädigung an das MdF gewandt hat, und dieses (nach 6 Wochen) mitgeteilt hat, die mittelfristige Entwicklung am Kraftstoffmarkt intensiv zu beobachten, eine Anhebung der Entschädigungssätze ist aber aktuell nicht geplant. Man verweist darauf, dass man schon höhere Sätze zahlt als beim Bund, die Autos bei der letzten Anhebung 2009 i.d.R. mehr verbrauchten wie heute, das LRKG inzwischen einen Grundsatz der ökologischen Nachhaltigkeit enthält und Corona gezeigt habe, auf wieviele Dienstreisen man ja eh verzichten könnte... Außerdem wird auf das Klimaschutzprogramm 2030 der (vorherigen) Bundesregierung verwiesen, dort hat man unter Punkt 3.5.1.3 grundsätzliche festgelegt, dass es bei Dienstreisen/Reisekosten keine Erweiterung der Kostenerstattung bei PKW-Nutzung mehr geben wird.