Autor Thema: Einschätzung zur Hamburg Zulage  (Read 25408 times)

Sozialarbeiter

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Antw:Einschätzung zur Hamburg Zulage
« Antwort #60 am: 12.10.2023 09:07 »
Am 11.10. wurden in Bremen, analog zur Aktion in Hamburg, Brandbriefe verschiedener Abteilungen und Bereiche des öD an die Fraktionsvorsitzenden überreicht, mit der Aufforderung sich für eine bessere Finanzierung für die Beschäftigten der Stadt Bremen bzw. der Stadtstaaten einzusetzen. Es war auch eine Delegation aus Hamburg zur Unterstützung da.
Mail-Aktion zur TV-L Tarifrunde:
Solidarisch zeigen und die Verantwortlichen in Hamburg via Mail auffordern auf eine bessere Bezahlung hinzuwirken: https://wastunfuerhamburg.de/

Ich empfehle den Thread zur Hamburg Zulage unter der Rubik Allgemeines, den ich seit 1-2 Jahren stetig füttere.

Sozialarbeiter

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Antw:Einschätzung zur Hamburg Zulage
« Antwort #61 am: 13.10.2023 18:46 »
Prognose für die TV-L Forderung aus Hamburg heraus:

12,5%, Mindestbetrag 400,-€ für Alle
+ 450,-€ Stadtstaaten-Zulage
+ SuE Angleichung (180,-€ + Weiteres)
Die Forderung wurde am 11.10.2023 durch die BTK offensichtlich noch ein wenig geglättet. Berlin und Bremen haben beide auch jeweils weniger als Hamburg gefordert. Trotzdem haben o.g. Punkte es in die Agenda geschafft:

  • 10,5%, Mindest. 500,-€
  • Stadtstaaten Zulage 300,-€
  • SuE Angleichung (180,-€ und Weiteres)

Zur Wortwahl Forderung vs. Erwartung hat tatsächlich für große Irritationen gesorgt. Zum einem ging es hierbei darum eine Unterscheidung zwischen allgemeinen Forderungen für Alle zu den Branchen/themen/lokal-spezifischen Forderungen. Zum anderen muss auch unterschieden werden zwischen Entgelttabellen Forderungen, welche ja auch gekündigt sind und Verhandlungsthemen, die eigentlich im Mantel liegen, der ja nicht gekündigt ist, wodurch diese tarifrechtlich nicht als Forderung für die Tabellen zu benennen sind.
Letztlich kommen diese Themen aber auf den Verhandlungstisch und das ist es worauf es ankommt.

Mail-Aktion gestartet:
Man kann sich nun solidarisch zeigen und die Verantwortlichen in Hamburg via Mail auffordern für eine bessere Bezahlung der Beschäftigten hinzuwirken: https://wastunfuerhamburg.de/
« Last Edit: 13.10.2023 18:54 von Sozialarbeiter »
Mail-Aktion zur TV-L Tarifrunde:
Solidarisch zeigen und die Verantwortlichen in Hamburg via Mail auffordern auf eine bessere Bezahlung hinzuwirken: https://wastunfuerhamburg.de/

Ich empfehle den Thread zur Hamburg Zulage unter der Rubik Allgemeines, den ich seit 1-2 Jahren stetig füttere.

Zinc

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Antw:Einschätzung zur Hamburg Zulage
« Antwort #62 am: 14.10.2023 11:57 »
Prognose für die TV-L Forderung aus Hamburg heraus:

12,5%, Mindestbetrag 400,-€ für Alle
+ 450,-€ Stadtstaaten-Zulage
+ SuE Angleichung (180,-€ + Weiteres)
Die Forderung wurde am 11.10.2023 durch die BTK offensichtlich noch ein wenig geglättet. Berlin und Bremen haben beide auch jeweils weniger als Hamburg gefordert. Trotzdem haben o.g. Punkte es in die Agenda geschafft:

  • 10,5%, Mindest. 500,-€
  • Stadtstaaten Zulage 300,-€
  • SuE Angleichung (180,-€ und Weiteres)

Zur Wortwahl Forderung vs. Erwartung hat tatsächlich für große Irritationen gesorgt. Zum einem ging es hierbei darum eine Unterscheidung zwischen allgemeinen Forderungen für Alle zu den Branchen/themen/lokal-spezifischen Forderungen. Zum anderen muss auch unterschieden werden zwischen Entgelttabellen Forderungen, welche ja auch gekündigt sind und Verhandlungsthemen, die eigentlich im Mantel liegen, der ja nicht gekündigt ist, wodurch diese tarifrechtlich nicht als Forderung für die Tabellen zu benennen sind.
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Mail-Aktion gestartet:
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Kein Politiker interessiert sich für euch..., für Probleme..
Seid ihr sone Träumer?
Die Politiker schüren im Gegenteil mit Hass und Unwahrheiten die Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst..
Seid ihr so "Blauäugig"?
Anscheinend müssen auch in HH viele junge Mitarbeiter im öffentlichen Dienst lernen wie es läuft...Ihr seid eh die Verlierer..
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LogiJöw

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Antw:Einschätzung zur Hamburg Zulage
« Antwort #63 am: 15.10.2023 07:07 »
Am besten ist es sowieso, nichts zu erwarten, dann kann man auch nicht enttäuscht werden. Der Dressel hat doch, wenn es um die Beschäftigten geht, sowieso einen Igel in der Tasche. Wenn die Forderung bzw. Erwartung aber Radweg oder noch besser Fahrradparkhaus lautete, dann würden die Füllhörner richtig ausgeschüttet, weil dann ja auch der besessene Velo-Tjarks sein Foto in der Presse sehen könnte...

Sozialarbeiter

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Antw:Einschätzung zur Hamburg Zulage
« Antwort #64 am: 15.10.2023 09:28 »
Prognose für die TV-L Forderung aus Hamburg heraus:

12,5%, Mindestbetrag 400,-€ für Alle
+ 450,-€ Stadtstaaten-Zulage
+ SuE Angleichung (180,-€ + Weiteres)
Die Forderung wurde am 11.10.2023 durch die BTK offensichtlich noch ein wenig geglättet. Berlin und Bremen haben beide auch jeweils weniger als Hamburg gefordert. Trotzdem haben o.g. Punkte es in die Agenda geschafft:

  • 10,5%, Mindest. 500,-€
  • Stadtstaaten Zulage 300,-€
  • SuE Angleichung (180,-€ und Weiteres)

Zur Wortwahl Forderung vs. Erwartung hat tatsächlich für große Irritationen gesorgt. Zum einem ging es hierbei darum eine Unterscheidung zwischen allgemeinen Forderungen für Alle zu den Branchen/themen/lokal-spezifischen Forderungen. Zum anderen muss auch unterschieden werden zwischen Entgelttabellen Forderungen, welche ja auch gekündigt sind und Verhandlungsthemen, die eigentlich im Mantel liegen, der ja nicht gekündigt ist, wodurch diese tarifrechtlich nicht als Forderung für die Tabellen zu benennen sind.
Letztlich kommen diese Themen aber auf den Verhandlungstisch und das ist es worauf es ankommt.

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Für Skivieren, ein Ausschnitt aus dem anderen Thread. Es geht mir hierbei um das anekdotische Hamburger Beispiel.
Und warum sollen denn jetzt in Städten, wo nichts los ist, keiner aktiv ist, für die Nicht-Organisierten etwas verhandelt werden

Weil auch dort Wettbewerb herrscht und neue qualifizierte Mitarbeiter benötigt werden, welche nur durch gute Tarifabschlüsse eine attraktive Gehaltstabelle geboten werden können und deren Entscheidung dann nicht auf die Privatwirtschaft fällt.
Joa, sorry. Aber da hört es für mich dann auf. Das sind dann Arbeitgeberprobleme in München, Frankfurt etc. Wenn die Leute für ihre Sache aktiv werden und wir mehr oder weniger ein selben Ziel haben, dann erkläre ich mich da gerne solidarisch und wir können gemeinsam für mehr eintreten. Aber ich mach hier jetzt aus Hamburg heraus keine Stellvertreter Verhandlungspolitik für die ganze Bundesrepublik. Wenn die Arbeitnehmerschaft dort nicht will, ist das für mich ok. Dann mach ich mein Ding in Hamburg eben ohne die. Und klar, in den Diskussionen haben andere Bundesländer dann auch Sonderlocken angemeldet. Die wurden aber auch schön zurückgepfiffen, weil die alle nichts (sogenannte „Stärketests“, Presseberichte, Aktivität etc.) vorweisen konnten.

Wie schon geschrieben, Ver.di ist kein Lohn-Verhandlungs-Dienstleister und eine Gewerkschaft ist die Selbstorganisation der Arbeitnehmerschaft. Dort kann man dann vorhandene Strukturen für sich nutzen und einfordern (was ja in Hamburg für mich soweit ja auch funktioniert).

Und klar, man kann sagen, ich Wechsel meinen AG wenn mir das Geld nicht passt. Wenn die meisten anderen Faktoren aber passen und es nur das Geld ist, kann man da auch anders gegen vorgehen. So wie viele im Forum Berichten (AG Bösglaubig machen, für Schäden in die Verantwortung ziehen, Zulagen durchboxen etc.) oder halt die Spielregeln der Tarifautonomie mitspielen und die eigenen Interessen dort mit entsprechenden Merhheiten die es zu bilden gibt durchzusetzen.

Und zum Punkt „Es bringt nichts mit der Fahne vor dem Rathaus zu stehen“. Am Ende geht es hier auch um Politik und da wirkt sowas tatsächlich. Es geht um Wählerschaft, Popularität, um Presse, um persönliche Karrieren, um Machtverhältnisse und parteipolitisches Kalkül, um Außenwirkung und und und….
Kleine Hamburgische Anekdote:
Ausgangslage: Die Sportplatzwarte betreuen seit gefühlt 100 Jahren jeweils eigene Sportplätze. Dazu gehören alle Vereine von den Kleinen die gerade Laufen bis hin zu den Profis, Schulbetriebe etc. Pp. Man kennt sich persönlich. Bei Schwierigkeiten wissen die Leute wen sie ansprechen und wo sie zeitnah kompetente Hilfe und Unterstützung bekommen.
Idee der Hamburger Politik: Wir stellen um von Sportplatzbezogener Betreuung zu Kolonnen. Die Sportplatzwarte sind nicht mehr vor Ort, passen auch nicht mehr auf, sind nicht mehr ansprechbar, sondern fahren vor allem Touren und sollen nur noch aufräumen und reparieren.
Gewerkschaftliches Gegengewicht: Die Jungs dort haben die Vereine und Nachbarschaft informiert und sich die dann Solidarität aller ihrer betreuenden Vereine, darunter auch Spitzen/Profiverine geholt. Schriftlich, als Papier, mit Vereinsstempel usw. An einem Organisationsentwicklungstag,, wo „wichtige“ Leute den Sportplatzwarten dann die nächsten Organisationsanpassungen verkaufen wollten, hat ein Kollege 25 Solidaritätserklärungen auf den Tisch geklatscht. Die Sportplatzwarte sollten den Raum verlassen, damit die hohen Tiere sich beraten können. Ende vom Lied: Der Prozess der Organisationsentwicklung ist erstmal beendet.

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Antw:Einschätzung zur Hamburg Zulage
« Antwort #66 am: 18.10.2023 13:29 »
Bitte an Admins / Moderation:
Kann dieser Thread in "Verlauf Hamburg / Stadtstaaten-Zulage" umbenannt werden?
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Antw:Einschätzung zur Hamburg Zulage
« Antwort #67 am: 23.10.2023 13:38 »
Die Streikplanung für den November ist im vollem Gange. Die jetzige Streikplanung übersteigt die Streikaktivität der letzten TVL Runde in Hamburg um ein Vielfaches. Basis hierfür bildet wieder die Aktivität der BeschäftiGuten, welche sich in Gruppen organisieren und großes Interesse zeigen.
Neben großen zentralen GesamtStreiks wird es eine Reihe regionaler Streiks sowie themen- und branchenspezifische Streikaktionen geben.
Ich rechne mit wöchentlich mehreren Streiks im November, die bis in den Dezember hineingehen.
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Antw:Einschätzung zur Hamburg Zulage
« Antwort #68 am: 25.10.2023 21:34 »
Und mal wieder ein Beitrag im NDR / Hamburg Journal:

https://www.ardmediathek.de/video/hamburg-journal/tarifverhandlungen-der-laender-die-hamburger-erwartungen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9hOGYxNDc0OC1iNmM2LTQzNTktOTRkZi0wN2Q5MWQ5ZGYwNmU

Die Stadtstaaten-Zulage wurde explizit wieder genannt. Die SuE Angleichung hat es leider nicht in den Bericht geschafft.
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DirtyDeedsDoneDirtCheap

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Antw:Einschätzung zur Hamburg Zulage
« Antwort #69 am: 25.10.2023 22:54 »
Und mal wieder ein Beitrag im NDR / Hamburg Journal:

https://www.ardmediathek.de/video/hamburg-journal/tarifverhandlungen-der-laender-die-hamburger-erwartungen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9hOGYxNDc0OC1iNmM2LTQzNTktOTRkZi0wN2Q5MWQ5ZGYwNmU

Die Stadtstaaten-Zulage wurde explizit wieder genannt. Die SuE Angleichung hat es leider nicht in den Bericht geschafft.

macht aber Hoffnung, dass er einen “kräftigen” Abschluss zumindest für notwendig betrachtet.

Sozialarbeiter

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Antw:Einschätzung zur Hamburg Zulage
« Antwort #70 am: 26.10.2023 16:33 »
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/tarifverhandlungen-oeffentlicher-dienst-start-100.html

Und die Stadtstaaten Zulage findet nicht nur bei den "regionalen" Medien ihren Platz sondern findet sich auch überregional im ZDF wieder. Sehr schön
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Antw:Einschätzung zur Hamburg Zulage
« Antwort #71 am: 26.10.2023 16:58 »
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/tarifverhandlungen-oeffentlicher-dienst-start-100.html

Und die Stadtstaaten Zulage findet nicht nur bei den "regionalen" Medien ihren Platz sondern findet sich auch überregional im ZDF wieder. Sehr schön

Hast du interne Infos zur SuE-Zulage? Die wird ja wirklich nirgendwo erwähnt.

Sozialarbeiter

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Antw:Einschätzung zur Hamburg Zulage
« Antwort #72 am: 27.10.2023 18:20 »
Für die Tarifbotschafter gab es gesternabend noch einen Zoom Stream mit den Ver.di Verhandlungsführungen.
Das erste Treffen ging nur wenige Stunden und Ver.di hat v.a. seinen Verhandlungstisch bereitet und dargestellt. Von der AG Seite gab es keinen Input. Aber es gab Statements zu verschiedenen Punkten von Ver.di sowie eigene Angriffe auf die Belegschaft.

Beispiele:
Man müsse sich nun auf neues Personal und die Akquise kümmern. Beamte und Versorgungsempfänger müssen da ggf. zurückstecken. Eine zeitgleiche Übertragung der Ergebnisse wird massivst in Frage gestellt. Auch wird in Frage gestellt, ob das Ergebnis überhaupt in voller Höhe übertragen werden sollte, insbesondere für Versorgungsempfänger.

Es sei durchaus zu vertrete, dass öD Beschäftige auch in Vollzeit noch Wohngeld beziehen

Bei TVstud gebe es große Uneinigkeit auf AG Seite. Man konnte sich noch zu keinem Statement durchringen.

Beim SuE Bereich müssen man noch weitere Zahlen und Statistiken analysieren und auswerten.

______

 Beim Zoom Meeting hat die Verhandlungsführung Christine Behle Hamburg mehrfach hervorgehoben und sich stark für die Forderung der Stadtstaaten Zulage ausgesprochen.

Bezüglich der SuE Zulage. Ja leider läuft die weniger prominent in den Medien, ist aber ebenfalls Gegenstand.
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VaPi

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Antw:Einschätzung zur Hamburg Zulage
« Antwort #73 am: 28.10.2023 15:05 »
Dort steht doch 300€. Realistisch sind also , wenn es überhaupt kommt, 150-200€ .

Sozialarbeiter

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Antw:Einschätzung zur Hamburg Zulage
« Antwort #74 am: 01.11.2023 22:44 »
Heute bei einem offenen Abendgespräch mit Andy Grote (Innensenator) für die Hamburger Bevölkerung wurde die Hamburg- bzw. Stadtstaaten-Zulage vielfach thematisiert. Sowohl SPD Funktionäre als auch weitere Gäste interessierten sich sehr für das Thema und die Flugblätter. Im Einzelgespräch habe Andy wohl zugesichert, dass es einen Tarifabschluss mit mindest. 10% für uns gebe.
(Anmerkung: ich war in Hamburg nicht dabei. Ich berichte ggf. Morgen aus Potsdam heraus.)
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