Beantragung höhere Stufe

Begonnen von Girlinpeacetime, 17.10.2022 12:50

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JesuisSVA

Zitat von: Saggse in 17.10.2022 14:30
Zitat von: JesuisSVA in 17.10.2022 13:00
Die Berücksichtigung förderlicher Zeiten setzt ein Personalgewinnungsproblem voraus und hätte somit vor Vertragsschluss verhandelt werden müssen.
Der Vertrag ist jederzeit kündbar und könnte im Anschluss neu ausgehandelt werden...

Wenn sich der Kündigende im anschließenden Auswahlverfahren durchsetzt...

JesuisSVA

Zitat von: mohlo in 17.10.2022 14:59
Besteht die Notwendigkeit, der bevorstehenden Abwanderung einzelner Beschäftigter
aus ihrem Bereich entgegenzuwirken
, kann die Fachkräftezulage entsprechend gewährt
werden.

Besteht die Notwendigkeit, der bevorstehenden Abwanderung einzelner Beschäftigter
entgegenzuwirken
, gilt dies entsprechend; in besonderen Fällen kann auch eine
Zuordnung zur Stufe 4 erfolgen


https://www.vka.de/tarifvertraege-und-richtlinien/richtlinien/richtlinie-fachkraefte

In der ohnehin tariflich irrelevanten Richtlinie geht es um die Ausgestaltung der übertariflichen Fachkräftezulage sowie der Vorweggewährung von Stufen. Beides läßt die Stufe unberührt.

JesuisSVA

Zitat von: daseinsvorsorge in 17.10.2022 15:36
Zitat von: WasDennNun in 17.10.2022 15:19
Ich kläre mein Gehalt immer vor Abschluss, aber warum sollte man nicht so wie oben beschrieben vorgehen.
Entweder AG braucht und will dich, dann mehr Geld oder andere AG freut sich deinen Leistung zu erhalten.

Ganz normal am Arbeitsmarkt.Wer sich nur an der Untersten Grenze Orientiert, darf nicht unzufrieden sein.
Genauso hat sich der Gesetzgeber das mit der negativen Koalitionsfreiheit gedacht; aber warum orientieren sich dann 95% der Nichtorganiserten an der untersten Grenze? Sie könnten als freie AN doch deutlich über dem Ergebnis der Gewerkschaften abschließen. Aber nur dann,wenn die AGs den Eindruck hätten; sie sind unverzichtbar. Haben die AGs aus ihrer Sicht aber nicht. Ob diese Haltung der AGs klug ist, ist eine andere Frage.

Gibt es irgendeinen Nachweis zur Behauptung hinsichtlich des Anteils der freien Arbeitnehmer, die mehr als das tarifliche Minimum erhalten oder ist das einfach mal wieder eine Behauptung vom Paula-Thiede-Ufer? Und wie verhält sich der Anteil bei den Gewerkschaftern, denen ja gleiches offenstünde?