Tarifverhandlungen TVöD 2023 - Diskussion I

Begonnen von ChesterBe, 30.12.2022 15:11

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alterschlingel


Pfleger000

Zitat von: blanket in 27.03.2023 11:44
Erneutes Angebot der Arbeitgeber liegt auf dem Tisch.

Einmalzahlung: 1.500 Euro im Mai 2023
Erhöhung: Mindestbetrag von 250 Euro ab 01.07.2023

Einmalzahlung: 1.500 Euro im Februar 2023
Erhöhung: 4 % ab 01.07.2024

Laufzeit 24 Monate

Kann jetzt schnell gehen. Die Verdi-Führung ist aber wohl noch nicht zufrieden.

Könnte ich persönlich damit leben! Aber Lohnerhöhung erst ab 01.07, geht gar nicht! Rückwirkend zum 01.01.23!

burnoutWerner

#5222
Moin Gefährten,

ich bin hier an der Front und die Stimmung ist gereizt - zurecht!
Wir brauchen Solidarität und ich fordere alle Heimarbeitsplatz Kollegen auf, sich dem Protest anzuschließen.
Eine Form wäre, das Telefon nicht mehr zu benutzen und die Arbeitsleistung auf das minimum zu reduzieren.
Wer heute nicht kämpft, der wird niemals für seine Rechte etwas tun.
Wir werden extremst - Entschuldigung - besc*isse und sollen noch dankbar sein, dass unsere Maximalforderung grade mal die Inflation ausgleicht.

Peter Zwegat, ein guter Freund von mir, meinte, dass es nur klappt, wenn es eine breite Solidarität gibt - auch EG10 aufwärts. Sonst wird es wieder nur eine Mogelpackung XL.

Das ist heute der Weg, wo sind die Männer? Wo sind die Frauen?
Zeit ist Geld. Deswegen bin ich im öD.
Arbeite sehr gerne von Zuhause aus.
Hobbykampfsportler, sieht man mir aber nicht an.

alterschlingel

Ne, damit darf Werneke nicht zufrieden sein. Ist weniger als die Hälfte dessen , was verlangt wurde. Die EZ zählt für mich nicht. Aber mir fehlt immer noch eine Quelle....

Prüfer SH

Zitat von: blanket in 22.03.2023 15:18
Aus sicherer Quelle habe ich gerade erfahren, dass die AG sich auf folgende Einigung vorbereiten/einstellen:

2023: Einmalzahlung 1.500 Euro
2024: Einmalzahlung 1.500 Euro

lineare Erhöhung 2023 : 4,5 % bzw. Mindestens 250 Euro 
lineare Erhöhung 2024:  3 %

Laufzeit: 24 Monate

Was ist hiermit?

Pfleger000

Zitat von: burnoutWerner in 27.03.2023 11:51
Moin Gefährten,

ich bin hier an der Front und die Stimmung ist gereizt - zurecht!
Wir brauchen Solidarität und ich fordere alle Heimarbeitsplatz Kollegen auf, sich dem Protest anzuschließen.
Eine Form wäre, das Telefon nicht mehr zu benutzen und die Arbeitsleistung auf das minimum zu reduzieren.
Wer heute nicht kämpft, der wird niemals für seine Rechte etwas tun.
Wir werden extremst - Entschuldigung - besc*isse und sollen noch dankbar sein, dass unsere Maximalforderung grade mal die Inflation ausgleicht.
Das ist heute der Weg, wo sind die Männer? Wo sind die Frauen?
Bin da voll bei dir! Wir brauchen die Kolleginnen und Kollegen auf der Straße!

Marber85

Zitat von: alterschlingel in 27.03.2023 11:52
Ne, damit darf Werneke nicht zufrieden sein. Ist weniger als die Hälfte dessen , was verlangt wurde. Die EZ zählt für mich nicht. Aber mir fehlt immer noch eine Quelle....

Quelle: zu viel Fantasie der Foristen hier.

Pfleger000

Zitat von: Prüfer SH in 27.03.2023 11:53
Zitat von: blanket in 22.03.2023 15:18
Aus sicherer Quelle habe ich gerade erfahren, dass die AG sich auf folgende Einigung vorbereiten/einstellen:

2023: Einmalzahlung 1.500 Euro
2024: Einmalzahlung 1.500 Euro

lineare Erhöhung 2023 : 4,5 % bzw. Mindestens 250 Euro 
lineare Erhöhung 2024:  3 %

Laufzeit: 24 Monate

Was ist hiermit?
Da sind ja wieder die "7%" ;) ::)

JahrhundertwerkTVÖD

Wenn wir schon die BILD als Quelle zitieren.
Dort wird u.a. auch zitiert dass Herr Werneke mindestens 190.000 € Jahresgehalt hat (2020 wenn ich mich richtig erinnere)

Ist das nicht auch als unsozial zu bezeichnen?
Wenn schon eine Angleichung der JSZ ab E9 von ihm so bezeichnet wird und die bereits so gut verdienenden Amtsleiter davon profitieren würden?
Sind die 190.000 € wirklich gerechtfertigt?

Es lebt sich ja gut in diesen Regionen.
Dazu auch noch die kostenlosen Lachshäppchen  ;D

blanket

Ja, das ist ja fast genau das Angebot was ich vor ein paar Tagen mitgeteilt haben. Die Arbeitgeber wollen wohl schnell ein Ergebnis haben, der Streik und die große Zustimmung der Öffentlichkeit bzgl. der Streiks bzw. der Forderung von Verdi und Eisenbahner zeigt wohl Wirkung.

Und 250 Euro Mindestbetrag und dann noch 4 % im nächsten Jahr ist echt nicht schlecht.
Das ist auch bei höheren EG´s dann um die 8 %, allerdings auf 2 Jahre.
Dafür aber die 3.000 Euro noch.

Ist nicht schlecht.

alterschlingel

Vergiss die EZ !!! Das ist unterhälftig verhandelt. Nicht gut genug aus meiner Sicht. Es müssten mind. 10 % bis Ende 24 sein ! Und dann neu verhandeln.

Lio1896

Wenn das Ergebnis so kommt dann können sehr viele damit leben. Nur der Beginn 01.07.2023 ist wieder Mist. Ein Traum 01.01.2023 aber realitsisch 01.05.2023. Wenn die JSZ auch noch angehoben wird dann kann da gerne ein Stempel drauf.

JahrhundertwerkTVÖD

Die Angleichung der JSZ ist ein Muss!!!

Ich vermute 2023: 7% (weil die 7 hier so oft genannt wird  8) )
2024: 3%

Otto1

Es ist nur mal wieder enttäuschend, dass nichts strukturell angegangen wird... Es werden kaum Probleme durch ein paar Prozente gelöst.

Kryne

Zitat von: blanket in 27.03.2023 11:44
Erneutes Angebot der Arbeitgeber liegt auf dem Tisch.

Einmalzahlung: 1.500 Euro im Mai 2023
Erhöhung: Mindestbetrag von 250 Euro ab 01.07.2023

Einmalzahlung: 1.500 Euro im Februar 2023
Erhöhung: 4 % ab 01.07.2024

Laufzeit 24 Monate

Kann jetzt schnell gehen. Die Verdi-Führung ist aber wohl noch nicht zufrieden.

Nehme mal an 2023 soll auch 4% sein ?

Ab 01.07. geht garnicht.

Beides auf jeweils 01.01. legen, 2023 auf 5% erhöhen, JSZ auf 90% für alle und ich persönlich würde sagen man kann damit gerade so leben.