Stellenanteil vs. Öffnungszeit

Begonnen von Julia12345, 10.03.2023 18:09

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Julia12345

Bin gleichzeitig Standesbeamtin mit 10 Wochenstunden. Müsste also theoretisch dann die 3 fehlenden Stunden Öffnungszeit als Sprechzeit Standesamt deklarieren.

Mein AG argumentiert damit, dass nicht immer Bürger zur Sprechzeit da sind und ich in der Zwischenzeit andere Tätigkeiten erledigen soll (artfremde Aufgaben, obwohl auch im Meldeamt genug anliegt, auch wenn kein Bürger dasitzt, deshalb reichen ja angeblich die 10 Stunden )



Organisator

Zitat von: Julia12345 in 10.03.2023 19:26
Bin gleichzeitig Standesbeamtin mit 10 Wochenstunden. Müsste also theoretisch dann die 3 fehlenden Stunden Öffnungszeit als Sprechzeit Standesamt deklarieren.

Mein AG argumentiert damit, dass nicht immer Bürger zur Sprechzeit da sind und ich in der Zwischenzeit andere Tätigkeiten erledigen soll (artfremde Aufgaben, obwohl auch im Meldeamt genug anliegt, auch wenn kein Bürger dasitzt, deshalb reichen ja angeblich die 10 Stunden )

Irgendwie wird das immer unklarer. Mir ist der gesamte Zusammenhang nicht klar. Wo ist das Problem mit den vom AG vorgegebenen Arbeitszeiten für die unterschiedlichen Aufgaben und was hat das mit Stellenanteilen zu tun?

Julia12345

Meine Stelle soll wie folgt umstrukturiert werden:

10 Stunden Meldeamt
10 Stunden Standesamt
10 Stunden noch unklar

Problem: 13 Stunden Öffnungszeit Meldeamt, nach meinem Verständnis dann bitte auch 13 Stunden Meldeamt, anstatt nur 10

SVAbackagain

Und watschelst Du dann immer von Raum zu Raum? Oder ist das alles im selben Büro und Du wechselst zwischen den Tätigkeiten, ohne auch nur vom Stuhl aufzustehen?

Organisator

Zitat von: Julia12345 in 10.03.2023 19:33
Meine Stelle soll wie folgt umstrukturiert werden:

10 Stunden Meldeamt
10 Stunden Standesamt
10 Stunden noch unklar

Problem: 13 Stunden Öffnungszeit Meldeamt, nach meinem Verständnis dann bitte auch 13 Stunden Meldeamt, anstatt nur 10
Verstehe. Wenn du 10 Stunden im Meldeamt arbeiten sollst, was spricht dagegen, genau das zu tun? Dein AG wird dann schon sich etwas einfallen lassen, was mit den 3 übrigen Stunden Öffnungszeit zu tun ist.

Julia12345

Bin mittlerweile zum Glück mit allen Tätigkeiten am gleichen Arbeitsplatz

SVAbackagain

Dann sehe ich das Problem nicht.

Julia12345

Dann mache ich es wahrscheinlich nur zum Problem, weil ich die ganze Umstrukturierung mit der Zeitabstufung für das Meldeamt nicht gut finde...

FearOfTheDuck

So scheint es. .

Ich sehe das Problem auch nicht. Dann fallen gegebenenfalls verschiedene Bereiche in dieselbe Öffnungszeit. Du arbeitest die Leute ab, wie sie kommen und gut ist. Nach deiner vereinbarten Arbeitszeit gehst du nach Hause.

Julia12345


MoinMoin

Wenn die unterschiedlichen Tätigkeiten gleich eingruppiert sind, dann kann dir das doch egal sein, welchen Plan der AG (warum auch immer) aufstellt.
Du dokumentierst deine Tätigkeiten so wie sie anfallen und wenn es ein Unterschied zwischen Soll und Ist gibt, dann meldest du das dem Vorgesetzten und gut ist.
Denn melden macht frei!

Sollte jedoch die Wertigkeit unterschiedlich sein, dann würde ich da schon genauer hinschauen.