Tarifverhandlungen TVöD 2023 - Diskussion II

Begonnen von Germanmann, 29.03.2023 05:40

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Prüfer SH

Das lange "Verhandeln" lässt ja echt darauf schließen, dass es wieder nichts wird am Ende.


pascal

Zitat von: Fowler in 22.04.2023 22:20
Na dann, Streik ne? Würde da etz nimmer ewig rumtun als AN-Vertreter. Ich mein, wenn es die AG nicht mal hinbekommen eine einheitliche Front darzustellen. Meine Fresse eh...

Finde ich auch. Das Schlichtungsergebnis ist ja schon ein krasser Kompromiss. Langsam reicht es. Streik ab Montag und gut ist. Und am besten direkt die sensiblen Bereiche bestreiken. Flughafen, Kita, Kliniken.

Umlauf

2020 gab es das Ergebnis um 2:30 Uhr.

Pfleger000

Lt. VKA Fr. Welge Mehrkosten von 17 Milliarden.
Ich frage mich ernsthaft, was sich die VKA dabei denkt? Zu kurzsichtig? Es fehlt doch jetzt schon überall Personal! Was wäre wenn Beispielsweise Betten in den Kliniken nicht belegt werden können /gesperrt werden aufgrund Personalmangel, da ist doch langfristig teurer als die 17 Milliarden!

Prüfer SH

Und nach dem Streik braucht man dann wieder mehrere Termine bis zum Winter um sich noch mal alles genau so zu erzählen wie zuvor oder wie funktioniert das? Die einen wollen weiterhin Geld welches die anderen nicht ausgeben wollen, super.


schnitzelesser

Die brechen noch vor 12 ab, damit ihre Schergen keine Sonntagszuschläge bekommen.

Lio1896

Wird gleich als gescheitert vermeldet. Eigentlich waren nur noch Kleinigkeiten zu besprechen wie: Inflationsausgleichszahlungen in Voller Höhe oder anteilig, Verlängerung der Altersteilzeit, Azubis und ein paar Kleinigkeiten.

Das dauert einfach viel zu lange heute. Das Hauptproblem sind aber die AG Verbände die sich selber gar nicht einig sind.

Muschebubu

Das Schauspiel ist einfach nur traurig. Wie kann man so als Arbeitgebervertreterin eigentlich den eigenen Mitarbeitenden unter die Augen treten? Was mag das eigene Vorzimmer eigentlich denken, wenn die Chefin meint, dass das perfekte Ergebnis bei genau 0,0 liegen müsste.

danielocean

Die Vernunft hat Einhalt geboten, dass Ergebnis ist da:
3000 Euro Inflationsprämie und allgemein 7,2 Prozent plus, rückwirkend ab 1. Januar 2023. Ein leistbares Ergebnis für die Kommunen und Kämmerer. Vielen Dank für den zukünftigen Arbeitsplatzerhalt!

FollFosten

Auf AG-Seite hat Nancy die Stimmung und Einigkeit innerhalb von drei Minuten beim Pressegespräch verkackt ... ich glaub, dass derzeit nur die AG-Seite mit sich selbst verhandelt ...

Fowler

Wird mit Sicherheit noch darum gerungen, wie man Geld sparen kann. Laufzeit, ATZ, Azubis, Mindestbetrag, Krankenhäuser, Sparkassen, klamme Kommunen (eigene Angabe), das alles dauert und dauert, da v.a. die AG-Verbände sich nicht einig sind.

Ich komm da immer noch nicht klar drauf. 3 Runden verhandeln für nix. Des ist doch mittlerweile Schikane und Teil der Taktik. Wenn man ernsthaft an einem Ergebnis interessiert wäre, ohne die jeweilige Daseinsberechtigung zu rechtfertigen, würde man das locker in 2 Runden über mehrere Tage hinbekommen.

BoostArmy

Kann mir zufällig mal jemand erklären warum Gewerkschaften in solchen Fällen nicht mit der Brechstange vorgehen?
Auch wenns vielleicht krass klingt, wäre es nicht möglich in Bereichen zu streiken die so empfindlich sind, dass die AG es sich garnicht leisten können da lange gegenzuhalten?
Sprich unterm Strich den AGs die Pistole auf die Brust zu setzen und zu fordern entweder wird den Forderungen in vernünftigen Maße entgegengekommen oder es finden wochenlang umfassende Streiks statt in allen empfindlichen Bereichen?
Irgendwann wird der Verlust/Druck doch so groß, dass der AG nachgeben muss oder sehe ich das falsch / zu einfach?