Autor Thema: Bewerbungsverfahren / Konkurrentenklage  (Read 2202 times)

MoinMoin

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Antw:Bewerbungsverfahren / Konkurrentenklage
« Antwort #15 am: 03.01.2024 08:32 »
Wer Wörter mit * verunstaltet, hat nichts im hD zu suchen. Deshalb wurdest du nicht eingeladen.

Das wesentliche ist ja bereits dazu gesagt worden, ich gestatte mir hier aber speziell hierzu bei allem Respekt eine freundliche Anmerkung. Eine grundsätzliche Ablehnung des Gendersternes oder das herabwürdigen anderer Personen oder Beiträge die solche oder ähnliche Merkmale zum Inhalt haben spricht regelmäßig nicht für eine Eignung des (höheren) Dienstes oder sonst als Empfehlung der eigenen Person.

Die Erklärung dazu würde mich schon mal interessieren. Man muss nicht alles was die Absicht hat eine Gleichstellung herbeizuführen auch gut heißen wenn sie offensichtlich schlecht ist.
Ich denke Saxum geht es nicht um die Kritik am Gendern, sondern um die Form der Kritik und dem Rumtrollen von Bastel.
Menschen die andere herabwürdigen (insbesondere in diesem Fall ungerechtfertigt, da die Person nicht gegendert hat, sondern undeutlich zitiert hat) zeigen ein beschränkte charakterliche Eignung und da sie nicht verständig gelesen haben, durchaus auch eine fachliche eingeschränkte Eignung für den hD (denn es ging hier mitnichten um hD).
Sprich bei Bastels unsinns Post sind auch noch zwei fundamentale inhaltliche Fehler (abseits des trolligem und überflüssigem herabwürdigen, was er wohlmöglich witzig findet).

Saxum

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Antw:Bewerbungsverfahren / Konkurrentenklage
« Antwort #16 am: 03.01.2024 11:43 »
Genau so, wie es @MoinMoin zutreffend ausgeführt hat, jedoch mit einer Einschränkung bzw. Ergänzung: herabwürdigen ist immer ungerechtfertigt bzw. es gibt absolut keine Rechtfertigung dafür. Vermutlich ist das jetzt falsch ausgedrückt worden, aber ja genau das.

brian

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Antw:Bewerbungsverfahren / Konkurrentenklage
« Antwort #17 am: 03.01.2024 11:48 »
Wer Wörter mit * verunstaltet, hat nichts im hD zu suchen. Deshalb wurdest du nicht eingeladen.

Seit wann hat man im hD nichts zu suchen wenn man korrektes Deutsch schreibt?

andreb

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Antw:Bewerbungsverfahren / Konkurrentenklage
« Antwort #18 am: 03.01.2024 12:01 »
Ob korrekt oder nicht sei dahin gestellt.
Es gibt in Deutschland keine Norm, die das Gendern zwingend vorschreibt (zum Glück), auch wenn der Duden in dieser Hinsicht verschiedene Optionen darstellt.

wenn das die Probleme unserer Zeit (Gendern) sind, dann gute Nacht.
Es gibt weitaus wichtigere Probleme. 

Ich würd sagen BTT
;)

cyrix42

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Antw:Bewerbungsverfahren / Konkurrentenklage
« Antwort #19 am: 03.01.2024 12:31 »
Es gibt in Deutschland keine Norm, die das Gendern zwingend vorschreibt (zum Glück), auch wenn der Duden in dieser Hinsicht verschiedene Optionen darstellt.

Lustigerweise vermuten immer die Gegner_innen des Gendern, dass ihm/ihr irgendetwas vorgeschrieben wird. ;-) Aber hey, nachdem Söder das Gendern verbieten will, ist ja die Verbotspartei in Bayern an der Macht -- ach Mist, das waren ja nach seiner Ansicht die Grünen. Irgendwas ist da schiefgelaufen...

(Übrigens auch lustig, dass die erste Antwort in diesem Beitrag sich offensichtlich völlig themenfremd darauf stürzt. Manche Menschen scheinen ja schwer daran zu knabbern zu haben, dass sich ihre Sprache weiterentwickelt. Aber klar, es ist ja kein Geheimniß, die Rechtschreibreform von 1901 hat vielem Humbug Thür und Thor geöffnet. Darauf einen Liqueur! :P )

BAT

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Antw:Bewerbungsverfahren / Konkurrentenklage
« Antwort #20 am: 03.01.2024 13:07 »
Die Sprache entwickelt sich selbstredend immer weiter, jedoch im Falle des Genderns ist es halt ein Rückschritt in Bezug auf die Gleichberechtigung. Und das muss auch so benannt werden (dürfen).

Das muss auch nicht verboten werden, aber man darf durchaus Personen Hilfestellung geben, die mit der Würde ALLER Menschen Probleme haben. Insofern schein mir der Verweis auf den hD zu eingeschränkt zu sein, sondern für  der ganze öD könnte es Hemmnisse bereits bei der Einstellung geben.


Schmitti

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Antw:Bewerbungsverfahren / Konkurrentenklage
« Antwort #21 am: 03.01.2024 14:20 »
Die Sprache entwickelt sich selbstredend immer weiter, jedoch im Falle des Genderns ist es halt ein Rückschritt in Bezug auf die Gleichberechtigung. Und das muss auch so benannt werden (dürfen).
Zum einen das, zum anderen gibt es in den letzten Jahren auch lauter werdende Rufe und Versuche, die "Amtssprache" in eine sog. Leichte Sprache oder wenigstens Einfache Sprache weiterzuentwickeln, sie dadurch für manche Bevölkerungsteile einfacher, verständlicher zu machen. Sprache wird dadurch auch zum Gegenstand der Inklusion. Für die "Leichte Sprache" gibt es ein Regelwerk, und eine Regel ist es beispielsweise, Sonderzeichen zu vermeiden. Die von manchen eher als wortverunstaltend empfundenen Konstrukte mit Gender-*, Doppelpunkt, Unter- oder Schrägstrichen fallen dadurch weg.