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Lohnt sich Arbeit noch?

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BAT:
Nein, das sind Asozialwohnungen, weil Wohnen in Miete vom Prinzip her teurer ist als Wohnen im Eigentum.

Warum soll der Staat solche Kosten tragen, statt ausreichend Bauland zur Verfügung zu stellen (Death to the Feldhamster, etc.) und die Bauvorschriften stark abzusenken. Dann wird alles günstiger, ohne nun Milliarden zu investieren.

Wir nehmen als Staat dem Bürger immer mehr ab. Das ist der falsche Weg. In der Miete sowieso. Man stelle sich einfach mal vor, ich leihe meinem Nachbarn meine Auto für ein paar Wochen und wenden dann auf das Auto die Mietregelungen an. Ob ich es noch mal zurück bekomme?

Johann:
Immer mehr Bauland zur Verfügung zu stellen wird nicht sonderlich zielführend sein. Die Wohnproblem ergeben sich ja in der Regel im Umfeld großer Städte. Da gibts dann höchstens ganz am Stadtrand noch potentiell als Bauland nutzbare Fläche.

Um mehr Wohnraum in Städten (und nicht drum herum) zu schaffen, wäre es eher sinnig, Wohnhäuser statt 30m in die Höhe auch mal 100-200m zuzulassen. Da kriegt man auf einem m² Bauland wesentlich mehr Menschen unter. Und das sogar in der Stadt, statt 40 Minuten ÖPNV davon entfernt.

Thomber:

--- Zitat von: Johann am 13.11.2023 09:39 ---Immer mehr Bauland zur Verfügung zu stellen wird nicht sonderlich zielführend sein. Die Wohnproblem ergeben sich ja in der Regel im Umfeld großer Städte. Da gibts dann höchstens ganz am Stadtrand noch potentiell als Bauland nutzbare Fläche.

Um mehr Wohnraum in Städten (und nicht drum herum) zu schaffen, wäre es eher sinnig, Wohnhäuser statt 30m in die Höhe auch mal 100-200m zuzulassen. Da kriegt man auf einem m² Bauland wesentlich mehr Menschen unter. Und das sogar in der Stadt, statt 40 Minuten ÖPNV davon entfernt.

--- End quote ---


Ja und nein.
Baut man in die Höhe, kann man mehr Menschen darin wohnen lassen. Ja.
Der weg zur Arbeit wird durch eine Wohnung in der Stadt zwar kürzer, aber nicht autom. auch zeitsparsamer. Wird eine Stadt voller, so wirkt sich das auch auf den Verkehr aus. In Berlin gibt es keine 100m Häuser und dennoch braucht man dort, je nach Fall, laaange zur Arbeit. Das Fahren dauert dabei nicht so lange.  ;)

MoinMoin:

--- Zitat von: Johann am 13.11.2023 09:20 ---
--- Zitat von: BAT am 10.11.2023 10:08 ---
--- Zitat von: Hugo Stieglitz am 09.11.2023 15:31 ---
Wohnen ist allerdings der größte Ausgabenposten der meisten Haushalte. Da wird es in den nächsten Jahren zu starken Kostensteigerungen kommen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass sich das dann in bestimmten Gegenden wandelt, da die Kommunen diese Kosten übernehmen.

--- End quote ---

Was meinst du mit dem letzten Satz?

Wohnen ist halt für zu teuer in Deutschland. Unnötigerweise. Mehr bauen.

--- End quote ---

Zumindest was Sozialbauten angeht wäre es auch wichtig, dass man langsam mal die dämliche 20 Jahres Bindung gegen eine immerwährende Bindung ersetzt.

Irgendwie ist es dämlich, dass immer nur Wohnungen jünger als 20 Jahre Sozialwohnungen sein können. Damit man davon ausreichend hat, müssen also ständig welche neu gebaut werden. Und wenn man dieses Jahr weniger baut als vor 20 Jahren, gibt es wieder weniger Sozialwohnungen als letztes Jahr. Dabei bräuchte es eigentlich immer mehr davon.

--- End quote ---
Oder aber den Wiener Weg: Einfach als größter Vermieter den Markt mit beeinflussen.
Und dann kann man den Mietern eine Sozialauswahl treffen.

MoinMoin:

--- Zitat von: BAT am 13.11.2023 09:28 ---Nein, das sind Asozialwohnungen, weil Wohnen in Miete vom Prinzip her teurer ist als Wohnen im Eigentum.

Warum soll der Staat solche Kosten tragen, statt ausreichend Bauland zur Verfügung zu stellen

--- End quote ---
Welche Kosten meinst du?
Die die eine Vermieter vom Staat kassiert und damit sein Eigentum finanziert, welches ihm die H4/BGler in Form von KdU geben?

--- Zitat --- die Bauvorschriften stark abzusenken. Dann wird alles günstiger, ohne nun Milliarden zu investieren.

--- End quote ---
Eben warum noch Energiesparhäuser mit utopische Dämmwerte vorschreiben.
Heizen ist doch in 50 Jahren eh CO2 neutral und sicherlich nachhaltiger als jetzt Plastikdämmung an die Wände zu nageln, welches später vom Specht als Sondermüll entsorgt wird.


--- Zitat ---Wir nehmen als Staat dem Bürger immer mehr ab. Das ist der falsche Weg. In der Miete sowieso. Man stelle sich einfach mal vor, ich leihe meinem Nachbarn meine Auto für ein paar Wochen und wenden dann auf das Auto die Mietregelungen an. Ob ich es noch mal zurück bekomme?

--- End quote ---
Warum solltest du dein Auto nicht zurückbekommen, du bekommst deine (Ver)Mietwohnung doch auch zurück, alles eine Frage des Vertrages.
und wieso nimmt der Staat bei der Miete dem Bürger as ab, dass hab ich noch nicht ganz verstanden.

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