Autor Thema: Lohnt sich Arbeit noch?  (Read 30915 times)

BAT

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Antw:Lohnt sich Arbeit noch?
« Antwort #390 am: 30.11.2023 09:23 »

Ich denke eine Quellenangabe ist bei solchen Thesen nicht zu viel verlangt.
https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgermeister_Max_II

BAT

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Antw:Lohnt sich Arbeit noch?
« Antwort #391 am: 30.11.2023 11:41 »

Schonvermögen NL: 5.920 €
Schonvermölgen D: 40.000 €

Alien1973

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Antw:Lohnt sich Arbeit noch?
« Antwort #392 am: 30.11.2023 13:45 »
Also ich habe schon genügend Autos mit UA gesehen, welche ich mir niemals leisten könnte.

Eher ist die Mär vom armen Ukrainer zu hinterfragen. Wie immer gibt es beide Seiten, solche und solche...

BAT

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Antw:Lohnt sich Arbeit noch?
« Antwort #393 am: 30.11.2023 13:56 »
Wer hätte eine Mär über arme Ukrainer in die Welt gesetzt?

simon1979

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Antw:Lohnt sich Arbeit noch?
« Antwort #394 am: 30.11.2023 15:02 »
Also ich habe schon genügend Autos mit UA gesehen, welche ich mir niemals leisten könnte.

Eher ist die Mär vom armen Ukrainer zu hinterfragen. Wie immer gibt es beide Seiten, solche und solche...

Es gibt genügend Ukrainer der Mittel- und Oberschicht, die nach Deutschland geflohen sind und von hier aus weiter arbeiten.
Oder aber auch bei Familie und Freunden zu Besuch sind.

Ich verstehe das Problem von vielen hier nicht. Das Ukrainer direkt in den SGB II Leistungsbereich fallen, war eine Entscheidung der EU. Sobald sie einen Antrag im Jobcenter stellen, wird der Sachverhalt genau so geprüft, wie bei jedem anderen Antragsteller auch.
Es gelten für alle Antragsteller in Deutschland die gleichen Regeln.

Früher hieß es mal: "Deutschland, dass Land der Dichter und Denker!",
heute heißt es: "Deutschland das Land der Neider und Rechten!"

Armes Deutschland.....

Bob Kelso

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Antw:Lohnt sich Arbeit noch?
« Antwort #395 am: 30.11.2023 15:24 »
Also ich habe schon genügend Autos mit UA gesehen, welche ich mir niemals leisten könnte.

Eher ist die Mär vom armen Ukrainer zu hinterfragen. Wie immer gibt es beide Seiten, solche und solche...

Es gibt genügend Ukrainer der Mittel- und Oberschicht, die nach Deutschland geflohen sind und von hier aus weiter arbeiten.
Oder aber auch bei Familie und Freunden zu Besuch sind.

Ich verstehe das Problem von vielen hier nicht. Das Ukrainer direkt in den SGB II Leistungsbereich fallen, war eine Entscheidung der EU. Sobald sie einen Antrag im Jobcenter stellen, wird der Sachverhalt genau so geprüft, wie bei jedem anderen Antragsteller auch.
Es gelten für alle Antragsteller in Deutschland die gleichen Regeln.

Früher hieß es mal: "Deutschland, dass Land der Dichter und Denker!",
heute heißt es: "Deutschland das Land der Neider und Rechten!"

Armes Deutschland.....

Da ist es wieder: Hinterfragen ist gleich "rääächts"!

Organisator

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Antw:Lohnt sich Arbeit noch?
« Antwort #396 am: 30.11.2023 15:49 »
Also ich habe schon genügend Autos mit UA gesehen, welche ich mir niemals leisten könnte.

Eher ist die Mär vom armen Ukrainer zu hinterfragen. Wie immer gibt es beide Seiten, solche und solche...

Es gibt genügend Ukrainer der Mittel- und Oberschicht, die nach Deutschland geflohen sind und von hier aus weiter arbeiten.
Oder aber auch bei Familie und Freunden zu Besuch sind.

Ich verstehe das Problem von vielen hier nicht. Das Ukrainer direkt in den SGB II Leistungsbereich fallen, war eine Entscheidung der EU. Sobald sie einen Antrag im Jobcenter stellen, wird der Sachverhalt genau so geprüft, wie bei jedem anderen Antragsteller auch.
Es gelten für alle Antragsteller in Deutschland die gleichen Regeln.

Früher hieß es mal: "Deutschland, dass Land der Dichter und Denker!",
heute heißt es: "Deutschland das Land der Neider und Rechten!"

Armes Deutschland.....

Da ist es wieder: Hinterfragen ist gleich "rääächts"!

nicht hinterfragen, sondern reduzieren. Z.B. darauf, dass alle Ukrainer in Deutschland das Sozialsystem ausplündern und dabei teure Autos fahren. Zu Hinterfragen wäre allenfalls wie man zu diesem Schluss kommt, schließlich können sich nur reiche Ukrainer (die, mit den teuren Autos) leisten, das Land auf Dauer zu verlassen. Logisch, dass man dann keine billigen Autos sieht, denn die sind noch weiter zu Hause.

Johann

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Antw:Lohnt sich Arbeit noch?
« Antwort #397 am: 30.11.2023 16:34 »
Zumal man heutzutage eigentlich gar nicht mehr wirklich erkennen dürfte, welche KFZ aus der Ukraine stammen.
Nach einem Jahr Aufenthalt müssen die Kennzeichen gegen reguläre deutsche Kennzeichen mit Versicherung und TÜV getauscht werden.

Im ersten Jahr und insbesondere in den ersten Monaten nach Kriegsbeginn habe ich die volle Bandbreite vom 1993er Corsa mit Rostüberzug hin zum Lamborghini Urus mit ukrainischem Kennzeichen gesehen. Mittlerweile sehe ich nur noch ganz vereinzelt UA Kennzeichen herumfahren oder stehen. Und die parken meistens vor Mehrfamilienhäusern, in denen man 24/7 laute Gespräche und Geschrei bei mit Minusgeraden geöffneten Fenstern hört.

Opa

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Antw:Lohnt sich Arbeit noch?
« Antwort #398 am: 30.11.2023 18:13 »
Zweidimensional wäre zumindest mal besser als die eindimensionale Weltsicht, nach der alle ukrainischen Geflüchteten Sozialleistungen beziehen und einen dicken Benz fahren.

Im Juli 2023 haben bereits 143.000 ukrainische Geflüchtete in Deutschland sozialversicherungspflichtig gearbeitet. Die sind offensichtlich der Meinung, dass sich Arbeit lohnt.

Opa

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Antw:Lohnt sich Arbeit noch?
« Antwort #399 am: 30.11.2023 20:04 »
Warum muss man eigentlich eine Meinung vertreten, wenn es eine öffentlich zugängliche, verlässliche Faktenlage gibt, die diese Meinung widerlegt?

Nur, um sich schlauer, weitsichtiger und besser zu fühlen, als die schweigende Mehrheit, der dieser Populismus nur noch auf den Senkel geht? Den Querdenkern nehme ich es dauerhaft übel, dass sie den einst positiv besetzten Begriff des quer denkens für ihre verachtenswerten Zwecke gekapert haben.

Bauernopfer

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Antw:Lohnt sich Arbeit noch?
« Antwort #400 am: 30.11.2023 22:38 »
Zweidimensional wäre zumindest mal besser als die eindimensionale Weltsicht, nach der alle ukrainischen Geflüchteten Sozialleistungen beziehen und einen dicken Benz fahren.

Im Juli 2023 haben bereits 143.000 ukrainische Geflüchtete in Deutschland sozialversicherungspflichtig gearbeitet. Die sind offensichtlich der Meinung, dass sich Arbeit lohnt.
Laut ebenfalls, öffentlich zugänglicher, verlässlicher Faktenlage waren das 19% der erwerbsfähigen ukrainischen Geflüchteten, in Europa waren es im Durchschnitt 43%.

Opa

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Antw:Lohnt sich Arbeit noch?
« Antwort #401 am: 01.12.2023 05:26 »
Zweidimensional wäre zumindest mal besser als die eindimensionale Weltsicht, nach der alle ukrainischen Geflüchteten Sozialleistungen beziehen und einen dicken Benz fahren.

Im Juli 2023 haben bereits 143.000 ukrainische Geflüchtete in Deutschland sozialversicherungspflichtig gearbeitet. Die sind offensichtlich der Meinung, dass sich Arbeit lohnt.
Laut ebenfalls, öffentlich zugänglicher, verlässlicher Faktenlage waren das 19% der erwerbsfähigen ukrainischen Geflüchteten, in Europa waren es im Durchschnitt 43%.
Also hat es fast die Hälfte irgendwie geschafft, trotz Kinderbetreuung, trotz unvorstellbarer Belastung dadurch, dass die Heimat gerade in Schutt und Asche gelegt wird, trotz Sprachbarriere innerhalb von weniger als 2 Jahren in einem fremden Land legale Arbeit zu finden.
Das verdient doch wohl unseren allergrößten Respekt und keinen Bullshit wie „die fahren teure Autos und plündern den Sozialstaat aus“.

MoinMoin

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Antw:Lohnt sich Arbeit noch?
« Antwort #402 am: 01.12.2023 07:53 »
Die erste Dimension: Ich habe mit meinen Meinungen und Einstellungen vollumfänglich recht und liege politisch korrekt! Also: Gut!
Die zweite Dimension: Alle anderen, mit zart abweichender Meinungen und Einstellungen haben nicht Recht! Also: Schlecht, böse und Rassisten; Afd´ler und Nazis!
Oder grüne Spinner, Gutmenschen, Sozies, Klimakleber ....

Opa

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Antw:Lohnt sich Arbeit noch?
« Antwort #403 am: 01.12.2023 08:02 »
Warum muss man eigentlich eine Meinung vertreten, wenn es eine öffentlich zugängliche, verlässliche Faktenlage gibt, die diese Meinung widerlegt?

Organisator

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Antw:Lohnt sich Arbeit noch?
« Antwort #404 am: 01.12.2023 08:04 »
Zweidimensional wäre zumindest mal besser als die eindimensionale Weltsicht, nach der alle ukrainischen Geflüchteten Sozialleistungen beziehen und einen dicken Benz fahren.

Im Juli 2023 haben bereits 143.000 ukrainische Geflüchtete in Deutschland sozialversicherungspflichtig gearbeitet. Die sind offensichtlich der Meinung, dass sich Arbeit lohnt.
Laut ebenfalls, öffentlich zugänglicher, verlässlicher Faktenlage waren das 19% der erwerbsfähigen ukrainischen Geflüchteten, in Europa waren es im Durchschnitt 43%.
Also hat es fast die Hälfte irgendwie geschafft, trotz Kinderbetreuung, trotz unvorstellbarer Belastung dadurch, dass die Heimat gerade in Schutt und Asche gelegt wird, trotz Sprachbarriere innerhalb von weniger als 2 Jahren in einem fremden Land legale Arbeit zu finden.
Das verdient doch wohl unseren allergrößten Respekt und keinen Bullshit wie „die fahren teure Autos und plündern den Sozialstaat aus“.

Korrekt. Und es verdient eine differenzierte Sicht darauf, warum die Erwerbsquote ukrainischer Flüchtlinge in Deutschland deutlich niedriger ist als in anderen europäischen Ländern.