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neue Tarifrunde

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BAT:
Wurde das begleitete Fahren mit 16 schon beschlossen?

FearOfTheDuck:
Eigentlich bräuchte es Verbesserungen in alle Richtungen, also sowohl bei den Arbeitsbedingungen als auch beim Gehalt, eigentlich bräuchte es die 35h-Woche (gerne im Options-Modell) und gleichzeitig mind. 10% Gehalt. Das ist aber illusorisch. Das liegt vor allem daran, dass die AG-Seite den Schuss nicht gehört hat und daneben Verdi nur Klientel-Politik macht. Letztlich ist es den Entscheidern oben in den Verwaltungen auch egal, ob ihr den Job in 50h macht, Organisationsversagen ist im Personalbereich scheinbar lukrativ.

NelsonMuntz:

--- Zitat von: MoinMoin am 18.06.2024 16:24 ---
--- Zitat von: NelsonMuntz am 18.06.2024 15:58 ---Zulagen gibt's erst gar nicht, wenn das beaufsichtigende Ministerium dann Schnappatmung bekommt ;)

--- End quote ---
Und die Verantwortlichen bekommen Schnappatmung, wenn man sie mit den Konsequenzen konfrontiert.

--- End quote ---

Haben die ja schon ;) - Aber die Nähe zum Ministerium lässt enorme Mengen an "Beamtenkalkriesel" im Hause niedergehen. So spricht man z.B. auch ganz natürlich von mD, gD und hD im Bereich der Tarifbeschäftigten. Neben diversen anderen Punkten liegt hier auch ein Grund in den Bestrebungen zu mehr rechtlicher Eigenverantwortlichkeit - was sich final auch im "Abschütteln" des TV niederschlagen würde. Dass die Personal-Situation ernst ist, ist vielen durchaus bewusst, aber "alleine Laufen" wollen viele Entscheidungsträger dann doch nicht - vielleicht aus Angst, sich den Karrieresprung in die Ministerien durch zu viel "Querulantentum" zu verbauen? Man weiß es nicht.

MoinMoin:

--- Zitat von: NelsonMuntz am 19.06.2024 07:47 ---
--- Zitat von: MoinMoin am 18.06.2024 16:24 ---
--- Zitat von: NelsonMuntz am 18.06.2024 15:58 ---Zulagen gibt's erst gar nicht, wenn das beaufsichtigende Ministerium dann Schnappatmung bekommt ;)

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Und die Verantwortlichen bekommen Schnappatmung, wenn man sie mit den Konsequenzen konfrontiert.

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Haben die ja schon ;) - Aber die Nähe zum Ministerium lässt enorme Mengen an "Beamtenkalkriesel" im Hause niedergehen. So spricht man z.B. auch ganz natürlich von mD, gD und hD im Bereich der Tarifbeschäftigten. Neben diversen anderen Punkten liegt hier auch ein Grund in den Bestrebungen zu mehr rechtlicher Eigenverantwortlichkeit - was sich final auch im "Abschütteln" des TV niederschlagen würde. Dass die Personal-Situation ernst ist, ist vielen durchaus bewusst, aber "alleine Laufen" wollen viele Entscheidungsträger dann doch nicht - vielleicht aus Angst, sich den Karrieresprung in die Ministerien durch zu viel "Querulantentum" zu verbauen? Man weiß es nicht.

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Durch "Versagertum", weil man Schuld an einen monetären Schaden hat, macht den Karrieresprung auch nicht einfacher.
Einfach Berichten welcher Schaden entstehen kann, weil man nicht gewillt ist 10T€ mehr für eine Person auszugeben.
Bei uns kann ich da schnell 100T€ Schaden begründen.
Den Reputationsschaden mal außen vor.

JahrhundertwerkTVÖD:
Ob Erhöhungen von 10 -20% realistisch sind, ist doch nicht das Thema.

Dieser mittlerweile eklatanter Bedarf ist nun mal auch durch die letzten Tarifverhandlungen entstanden und durch die Verdi Ideologie.
Es wurden zu Gunsten der unteren Gehaltsstufen, in den oberen gekürzt.
Da ist es doch völlig logisch, dass die Abstände immer größer werden.

Jetzt zu sagen solche Forderungen sind unrealistisch, ist einzig und allein das Problem von Verdi und VKA.
Offene Stellen werden in diesen Bereichen nicht besetzt und der öffentliche Dienst bedient sich nur noch aus der "Resterampe" des Arbeitsmarktes.
Die Qualität ist entsprechend.
Ein hausgemachtes Problem, ohne wenn und aber.

Um Steuergelder sinnvoll einzusetzen und zu verwalten  müssen auch gute Mitarbeiter da sein. Diese kommen nicht, bei den bekannten Arbeits- und Gehaltsbedingungen.

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