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[SH] Besoldungsrunde 2023-2025 Schleswig-Holstein

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Admin:
Das Update für Schleswig-Holstein ist nun erfolgt.

Gesetz über Sonderzahlungen aus Anlass der gestiegenen Verbraucherpreise
https://oeffentlicher-dienst.info/g/sh-einmalzahlung-2023

Freddy24:
Gestern erhielt ich eine Bezügemitteilung betreffend die sogenannten Inflationsausgleichszahlungen für 2023 und 2024. Diese belaufen sich bei mir als Versorgungsempfänger (R1) auf 84 € netto monatlich und damit auf weniger als ein Drittel des Reallohnverlustes durch die Inflation. Ende 2024 fällt diese Zahlung dann weg und wird durch die anteilige Erhöhung der Pension aufgrund der 200 €-Erhöhung der Grundtabellenwerte abgelöst. Damit ist natürlich der Reallohnverlust für 2024 auch bei weitem nicht ausgeglichen. Angesichts dessen, dass seit mindestens 2007 eine verfassungswidrige Unteralimentation gegeben ist, wird diese damit noch verschärft. Solange das Streikverbot für Beamte und Richter besteht,  wird sich an der verfassungswidrigen Unteralimentation nichts ändern.

Sonny:
Ich bin auch Versorgungsempfänger, habe aber keine neue Bezügemitteilung von der VAK SH erhalten, für Februar wurde heute auch nur das Ruhegehalt für Februar ohne jegliche Sonderzahlung überwiesen. Auf der Website der VAK SH findet man auch keinerlei Informationen zur Auszahlung der beschlossenen Sonderzahlungen. Ist jemand bekannt, wann die Versorgungsempfänger in SH die Sonderzahlung erhalten sollen?

Curtis:
Meine Frau hat heute 2040 Euro zusätzlich überwiesen bekommen. Abrechnung liegt jedoch noch nicht vor.

Malkav:
Ich erlaube mir einen Hinweis auf die LT-Drs. 20/1773 (https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl20/drucks/01700/drucksache-20-01773.pdf) hinsichtlich der Anträge auf amtsangemessene Alimentation 2023.

"Es wurden bis zum 15.01.2024 insgesamt 16.967 Anträge auf amtsangemes-sene Alimentation für 2023 gestellt. Hiervon entfallen 15.445 auf den Besoldungsbereich und 1.522 Anträge auf den Versorgungsbereich."

Bei ca. 73.000 Landesbeamt:innen entspricht dies etwa einer Widerspruchsquote von 21,5 %. Dies ist in meinen Augen leider viel zu niedrig, lässt sich nachträglich jedoch nicht mehr ändern. Da hat Frau Heinold durch ihr Handeln mal wieder massiv Haushaltsmittel zu Lasten der 78,5 % Beamt:innen eingespart, welche nicht widersprochen haben.

Hinsichtlich des Anpassungsgesetzes wird angekündigt, dass die Anträge für 2023 nach Verabschiedung des Besoldungsanpassungsgesetzes durch das DLZP beschieden (= abgelehnt) werden. Da rollt also bereits die nächste Klagewelle auf das VG Schleswig zu.

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