Autor Thema: Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher  (Read 64698 times)

Beamter

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Antw:Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher
« Antwort #225 am: 06.04.2024 08:52 »
Also ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen =) aber sorry Leute, hat das keiner von euch mal bei Tarifabschluss durchgerechnet ? Es war von Anfang an Klar, das es +-(10-50) sein können. Der Tarifabschluss war reiner misst, aber sehr viele haben das als super toll und klasse verstanden. Und nun schreien viele nach "ich habe weniger Geld". Alleine schon, dass das Inflationsausgleichsjahr nicht mal Rentenpunkte gebracht hat ist eine sauerei.

....jeder hat seine IAP i. H. v. 3.000 Euro zur freien Verfügung auf sein Konto bekommen,
....Rentenpunkte sind in 2023 auch geflossen - vom normal gezahlten Entgelt,
....ab 03 / 24 wird sich das erhöhte Entgelt positiv auf die Rentenpunkte auswirken.

Wo liegt das Problem?
Ganz einfach:
Während du als EG8S6
2020 1,13 Rentenpunkte gesammelt hast, hast du
2021 1,10
2022 1,09
2023 1,07 (vorläufiger Wert) gesammelt.
schauen wir mal ob wir 2024 wieder auf das Niveau von 2020 kommen, sieht aber eher nach 1,11 Rentenpunkte aus (Entwurf des Durchschnittsentgeltes)
Könnte man als Problem ansehen.

Jetzt kommst Du ihm ernsthaft mit Fakten, die Hinter den Vorhang sehen ;-)?

MoinMoin

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Antw:Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher
« Antwort #226 am: 06.04.2024 09:32 »
Also ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen =) aber sorry Leute, hat das keiner von euch mal bei Tarifabschluss durchgerechnet ? Es war von Anfang an Klar, das es +-(10-50) sein können. Der Tarifabschluss war reiner misst, aber sehr viele haben das als super toll und klasse verstanden. Und nun schreien viele nach "ich habe weniger Geld". Alleine schon, dass das Inflationsausgleichsjahr nicht mal Rentenpunkte gebracht hat ist eine sauerei.

....jeder hat seine IAP i. H. v. 3.000 Euro zur freien Verfügung auf sein Konto bekommen,
....Rentenpunkte sind in 2023 auch geflossen - vom normal gezahlten Entgelt,
....ab 03 / 24 wird sich das erhöhte Entgelt positiv auf die Rentenpunkte auswirken.

Wo liegt das Problem?
Ganz einfach:
Während du als EG8S6
2020 1,13 Rentenpunkte gesammelt hast, hast du
2021 1,10
2022 1,09
2023 1,07 (vorläufiger Wert) gesammelt.
schauen wir mal ob wir 2024 wieder auf das Niveau von 2020 kommen, sieht aber eher nach 1,11 Rentenpunkte aus (Entwurf des Durchschnittsentgeltes)
Könnte man als Problem ansehen.

Jetzt kommst Du ihm ernsthaft mit Fakten, die Hinter den Vorhang sehen ;-)?
Klar, wenn man bedenkt, dass man vor 10 Jahren ebenfalls ~1,12 Rentenpunkte bekommen hatte, dann sind wir im Vergleich zu den SV Pflichtigen AN klar hinten dran und es ist ein schlechtes Ergebnis in der Summe, weil
Im Vergleich zu "Restlicher Welt" nicht auf dem Niveau von vor 10 Jahren und erst Recht nicht do wo man vor 4 Jahren war.
und NULL Kompensation des Rentenverlustes durch die lange Delle.
Allerdings unter diesen Gesichtspunkten ist es kein saumäßiges Ergebnis, sondern nur ein sehr sehr mäßiges.

Wenn man aber die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit mit einbezieht:
2022 38,20 h
https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Arbeitsmarkt/Datensammlung/PDF-Dateien/tabIV2.pdf

Dann ist da Minimum 1,5h weniger arbeiten bei vollem Lohnausgleich angebracht, damit wir öDler nicht schlechter als der Rest da stehen!

und dann kann man es schon wieder stärker als saumäßig ansehen, da von uns mehr abverlangt wird als von dem Rest der Gesellschaft, der wir "dienen"  8)

BAT

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Antw:Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher
« Antwort #227 am: 06.04.2024 10:22 »
Das Ergebnis einer Tarifverhandlungen hängt davon ab, was der Adressatenkreis möchte, dieses wurde vollumfänglich verfehlt. Da kann auch eine 20 prozentige Erhöhung ab 23 drin stehen, dass war nicht das Begehr des Adressaten.

Setzen, 6, Ziel verfehlt.

Fear: in sechs Monaten und auch in sechs Jahren bleibt das natürlich hängen, weil solche Brüche im Zusammenhang  mit der Akquise keine Mitglieder binden oder neu erwerben.

MoinMoin

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Antw:Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher
« Antwort #228 am: 06.04.2024 12:13 »
Schon witzig, dass dann die grosse Mehrheit derjenigen, die die Verhandlungsführer bezahlten dem Ergebnis zugestimmt haben.
6 Setzen klingt anders.
Das die triitbrettfahrenden Adressaten es als mieses Ergebnis nicht abstrafen können ist halt ein Henne Ei Problem.

BAT

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Antw:Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher
« Antwort #229 am: 06.04.2024 14:24 »
Das ist nicht witzig, das der übliche Kadavergehorsam in den Gewerkschaften.

Davon ab, hast du mich gefragt, wie ich das Ergebnis bewerte. Und an dieser Bewertung halte ich aus den genannten Gründen fest.

Zumal ja aus den eigenen Reihen laufend Vorschläge kommen und dies dennoch nie aufgenommen wird.

Umlauf

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Antw:Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher
« Antwort #230 am: 08.04.2024 10:11 »

Für die Erkenntnis, dass man für netto 220€ brutto einiges in die Waagschale werfen muss, braucht man keine große Ahnung von Steuern oder von dem haben,

Das sage ich doch die ganze Zeit! Das ist doch die Kritik an Verdi!


Da sind wir gar nicht weit auseinander.

Bereits das Aufstellen der Forderungen war ein Schuss in den Ofen. Wie sieht die Folklore der Tarifverhandlungen im ÖD aus? 2 Verhandlungen bei denen die AG empört sind. Die 3. Verhandlung bringt nach langer Verhandlung ein Ergebnis, welches man bereits sofort ohne Streik hätte haben können. Es entspricht einem bekannten Muster: Laufzeit verdoppeln, Prozente halbieren. Dazu ein bisschen Streik als Folklore.

Nach der Logik war das Ergebnis besser als sonst üblich. Wenn man mit diesem Wissen die Forderungen einbezieht, war es durchwachsen. Auch wenn es im Vergleich zu anderen Abschlüssen recht gut dasteht. In Verbindung mit dem Ergebnis der Runde davor, war das Ergebnis unterirdisch.

Ganz nebenbei bringt die Stärke des folkloristischen Streiks fast nichts. Der extrem heftige Streik 1992 hat ein extrem katastrophales Ergebnis gebracht. Nur das Ergebnis des Schlichterspruchs konnte damit gehalten werden. Dafür hat es die Streikasse extrem erfolgreich geleert.

Mit anderen Worten, das Volumen der AG legt den Rahmen fest, in dem verhandelt wird.

Das die AG die Sparmaßnahme IAP nutzen, kann ich ihnen nicht mal groß vorwerfen. Nur wurde sie äußerst schlecht verpackt. Es war damals schon viel zu offensichtlich, dass damit die Steigerung abgefedert werden soll.
Dafür hat es die Urlaubssaison gepusht.

Ramirez

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Antw:Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher
« Antwort #231 am: 08.04.2024 17:40 »
Schon witzig, dass dann die grosse Mehrheit derjenigen, die die Verhandlungsführer bezahlten dem Ergebnis zugestimmt haben.
6 Setzen klingt anders.
Das die triitbrettfahrenden Adressaten es als mieses Ergebnis nicht abstrafen können ist halt ein Henne Ei Problem.

Das sogenannte Trittbrett ist ein Klebebrett, welches von der unnützen Gewerkschaft fleißig eingekleistert wird.
Ich wage die kühne Behauptung, dass es ohne Verdi, Komba ... besser für die Angestellten des ÖR wäre.

MoinMoin

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Antw:Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher
« Antwort #232 am: 08.04.2024 19:40 »
Schon witzig, dass dann die grosse Mehrheit derjenigen, die die Verhandlungsführer bezahlten dem Ergebnis zugestimmt haben.
6 Setzen klingt anders.
Das die triitbrettfahrenden Adressaten es als mieses Ergebnis nicht abstrafen können ist halt ein Henne Ei Problem.

Das sogenannte Trittbrett ist ein Klebebrett, welches von der unnützen Gewerkschaft fleißig eingekleistert wird.
Ich wage die kühne Behauptung, dass es ohne Verdi, Komba ... besser für die Angestellten des ÖR wäre.
Eine lustige kühne Behauptung.
Guckst du den Umgang des AG bzgl. der zweiten Charge, den Beamten an, würde ich es durchaus als KÜHN bezeichnen.
Und kuckst du wieviele TBler es noch nicht mal schaffen, die tariflichen Möglichkeiten für sich zu nutzen, dann hege ich durchaus Zweifel daran, dass, wenn der AG nicht via Gewerkschaft, sondern einfach so bzw. individuell den Lohn aushandelt, es bessere Ergebnisse für die Masse der AN gäbe.
Für mich durchaus denkbar, da ich im Lohn am tariflichen Maximum bin und beschränkt bin, aber die Masse dürfte nicht besser fahren, wenn sie eigenverantwortlich und selbstbestimmt verhandeln würden.
So meine Gegenthese und Behauptung.

KlammeKassen

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Antw:Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher
« Antwort #233 am: 08.04.2024 20:29 »
Schon witzig, dass dann die grosse Mehrheit derjenigen, die die Verhandlungsführer bezahlten dem Ergebnis zugestimmt haben.
6 Setzen klingt anders.
Das die triitbrettfahrenden Adressaten es als mieses Ergebnis nicht abstrafen können ist halt ein Henne Ei Problem.

Das sogenannte Trittbrett ist ein Klebebrett, welches von der unnützen Gewerkschaft fleißig eingekleistert wird.
Ich wage die kühne Behauptung, dass es ohne Verdi, Komba ... besser für die Angestellten des ÖR wäre.
Eine lustige kühne Behauptung.
Guckst du den Umgang des AG bzgl. der zweiten Charge, den Beamten an, würde ich es durchaus als KÜHN bezeichnen.
Und kuckst du wieviele TBler es noch nicht mal schaffen, die tariflichen Möglichkeiten für sich zu nutzen, dann hege ich durchaus Zweifel daran, dass, wenn der AG nicht via Gewerkschaft, sondern einfach so bzw. individuell den Lohn aushandelt, es bessere Ergebnisse für die Masse der AN gäbe.
Für mich durchaus denkbar, da ich im Lohn am tariflichen Maximum bin und beschränkt bin, aber die Masse dürfte nicht besser fahren, wenn sie eigenverantwortlich und selbstbestimmt verhandeln würden.
So meine Gegenthese und Behauptung.

Worauf willst du bei den Beamten raus?
Ich verstehe das sowieso nicht, warum die sich immer den Ergebnissen anschließen; der Staat muss doch sowieso für eine "angemessene" Alimentation sorgen.
Die schließen sich auch nur an, wenn es gut läuft.

Wenn wir 5 Jahre eine Nullrunde bekommen würden, würde das bei den Beamten wieder verfassungswidrig sein un die Alimentation wird ohnehin erhöht. Wenn die Angestellten mal gut abschließen, wollen die aber auch immer alles haben.

MoinMoin

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Antw:Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher
« Antwort #234 am: 08.04.2024 20:51 »
Ich wollte bei den Beamten darauf hinaus, dass ein Arbeitgeber, der als Dienstherr sich vehement gegen das BVerG stellt, nicht im Verdacht steht, als Arbeitgeber, freiwillig gut zu bezahlen.
Mit verdi nicht und ohne verdi erst recht nicht.
Bezogen auf die Masse der AN.
Ohne Tarifsystemkorsett wäre ich persönlich sicherlich auch im öD besser bezahlt, die Masse jedoch mitnichten.
Aber Ramirez schien ein solche These zu zu haben.

Das Beamten gedöns und TB nur mittelbar was mit einander in der Entlohnung zu tun haben, da bin ich voll bei dir.

Ramirez

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Antw:Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher
« Antwort #235 am: 11.04.2024 21:39 »
Schon witzig, dass dann die grosse Mehrheit derjenigen, die die Verhandlungsführer bezahlten dem Ergebnis zugestimmt haben.
6 Setzen klingt anders.
Das die triitbrettfahrenden Adressaten es als mieses Ergebnis nicht abstrafen können ist halt ein Henne Ei Problem.

Das sogenannte Trittbrett ist ein Klebebrett, welches von der unnützen Gewerkschaft fleißig eingekleistert wird.
Ich wage die kühne Behauptung, dass es ohne Verdi, Komba ... besser für die Angestellten des ÖR wäre.
Eine lustige kühne Behauptung.
Guckst du den Umgang des AG bzgl. der zweiten Charge, den Beamten an, würde ich es durchaus als KÜHN bezeichnen.
Und kuckst du wieviele TBler es noch nicht mal schaffen, die tariflichen Möglichkeiten für sich zu nutzen, dann hege ich durchaus Zweifel daran, dass, wenn der AG nicht via Gewerkschaft, sondern einfach so bzw. individuell den Lohn aushandelt, es bessere Ergebnisse für die Masse der AN gäbe.
Für mich durchaus denkbar, da ich im Lohn am tariflichen Maximum bin und beschränkt bin, aber die Masse dürfte nicht besser fahren, wenn sie eigenverantwortlich und selbstbestimmt verhandeln würden.
So meine Gegenthese und Behauptung.

Ich hätte es präzisieren sollen. Ich habe nicht individuelle Verhandlung gemeint, das wäre zu aufwendig und auch korruptionsanfällig. EG Tabellen wie jetzt auch, hat der Staat für Beamte ja auch, nur das die Spreizung und Anpassung eben beim Staat liegt. Wie gesagt, ich denke nicht das die AN schlechter wegkommen würden, es würde halt mehr nach Angebot und Nachfrage differenziert, auf jeden Fall wären die EG Gruppen nicht so zusammengschoben worden wie in den letzten Jahren.

BAT

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Antw:Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher
« Antwort #236 am: 12.04.2024 09:04 »
Das ist ein Argument, die Beamtentabelle hat eine sehr gute, recht lineare, Spreizung.

Wäre schön, wenn wir sowas auch hätten.

MoinMoin

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Antw:Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher
« Antwort #237 am: 12.04.2024 10:06 »
Schon witzig, dass dann die grosse Mehrheit derjenigen, die die Verhandlungsführer bezahlten dem Ergebnis zugestimmt haben.
6 Setzen klingt anders.
Das die triitbrettfahrenden Adressaten es als mieses Ergebnis nicht abstrafen können ist halt ein Henne Ei Problem.

Das sogenannte Trittbrett ist ein Klebebrett, welches von der unnützen Gewerkschaft fleißig eingekleistert wird.
Ich wage die kühne Behauptung, dass es ohne Verdi, Komba ... besser für die Angestellten des ÖR wäre.
Eine lustige kühne Behauptung.
Guckst du den Umgang des AG bzgl. der zweiten Charge, den Beamten an, würde ich es durchaus als KÜHN bezeichnen.
Und kuckst du wieviele TBler es noch nicht mal schaffen, die tariflichen Möglichkeiten für sich zu nutzen, dann hege ich durchaus Zweifel daran, dass, wenn der AG nicht via Gewerkschaft, sondern einfach so bzw. individuell den Lohn aushandelt, es bessere Ergebnisse für die Masse der AN gäbe.
Für mich durchaus denkbar, da ich im Lohn am tariflichen Maximum bin und beschränkt bin, aber die Masse dürfte nicht besser fahren, wenn sie eigenverantwortlich und selbstbestimmt verhandeln würden.
So meine Gegenthese und Behauptung.

Ich hätte es präzisieren sollen. Ich habe nicht individuelle Verhandlung gemeint, das wäre zu aufwendig und auch korruptionsanfällig. EG Tabellen wie jetzt auch, hat der Staat für Beamte ja auch, nur das die Spreizung und Anpassung eben beim Staat liegt. Wie gesagt, ich denke nicht das die AN schlechter wegkommen würden, es würde halt mehr nach Angebot und Nachfrage differenziert, auf jeden Fall wären die EG Gruppen nicht so zusammengschoben worden wie in den letzten Jahren.
Ok, die Sozialismuskomponente hätte es sicher nicht gegeben, der AG hätte immer fein eine prozente Erhöhung gemacht, da bin ich bei dir.
Und dann würde ich jetzt mehr verdienen, sofern der AG immer die gleiche Nominalgesamtausschüttung freiwillig rausgerückt hätt,  dann halt nur anders verteilt.

Aber wieso kommst du auf die Idee, der AG hätte diesen Pott ausgechüttet, wenn nicht eine Gewerkschaft verhandelt hätte.
Vielleicht hätte der AG die Ganze Zeit nur einen Reallohnausgleich ausgeschöpft und wir ständen jetzt schlechter da.

Ramirez

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Antw:Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher
« Antwort #238 am: 16.04.2024 19:48 »
...
Aber wieso kommst du auf die Idee, der AG hätte diesen Pott ausgechüttet, wenn nicht eine Gewerkschaft verhandelt hätte.
Vielleicht hätte der AG die Ganze Zeit nur einen Reallohnausgleich ausgeschöpft und wir ständen jetzt schlechter da.

Die öffentliche Hand muss ihre Aufgaben erfüllen. Das qualitative Arbeitskräfteangebot schrumpft, außer über den Lohn geht es daher nicht. Mir kommt es seit Jahren so vor, dass die mäßigen Leute bleiben und die besseren AN gehen. Da kann man mit Verditabellen nichts machen.

MoinMoin

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Antw:Tariferhöhung ab 1.3.24 - weniger Netto als vorher
« Antwort #239 am: 16.04.2024 22:26 »
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Aber wieso kommst du auf die Idee, der AG hätte diesen Pott ausgechüttet, wenn nicht eine Gewerkschaft verhandelt hätte.
Vielleicht hätte der AG die Ganze Zeit nur einen Reallohnausgleich ausgeschöpft und wir ständen jetzt schlechter da.

Die öffentliche Hand muss ihre Aufgaben erfüllen. Das qualitative Arbeitskräfteangebot schrumpft, außer über den Lohn geht es daher nicht. Mir kommt es seit Jahren so vor, dass die mäßigen Leute bleiben und die besseren AN gehen. Da kann man mit Verditabellen nichts machen.
Und ohne verditabellen würde der Ag mehr Geld an die Angestellten ausschütten und verdi verhindert das?