Besoldungsrunde 2025-2028 Nordrhein-Westfalen

Begonnen von Admin, 14.02.2026 19:57

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Uriex

Zitat von: Schneewitchen in Heute um 15:56Äh, doch! In meiner PKV gab und gibt es so etwas wie eine Familienversicherung. Meine Frau war jahrelang kostenlos mitversichert. Damals  lag die Grenze bei einem eigenen Ehegattenverdienst von 17.000 Euro brutto p.a.. Bis zu diesem Einkommen war der Ehegatte mitversichert. Nach Überschreiten dieser Grenze musste sich meine Frau dann damals selbst versichern.



Wie du schon sagtest "In meiner pKV"... Vom Dienstherren gab es - meiner Kenntnis nach - nie die 100% Versicherung bei Familienangehörigen wie in der gKV.

Aber die Diskussion ist grundsätzlich müßig, da hier ein Nebenkriegsschauplatz vorhanden ist, der genutzt werden wird. Würde mich auch nicht wundern, wenn im Zuge der Diskussion wieder die Kostendämpfungspauschale eingeführt wird, da neben den Ehegatten ja auch die erhöhte Zuzahlung in der Pipeline ist. "Warum sollen die gesetzlich Versicherten hinzuzahlen und die Beamten nicht" passt doch wunderbar in die mediale Landschaft, die sich weiterhin gegen uns "warmschießt".

Oh man, ich brauch unbedingt mal wieder ne Portion Optimismus, der Speicher scheint völlig alle zu sein  ::)

Robertbob

Tolle Idee, Beamte zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung und Krankenversicherung ein, behalten aber alle Nachteile des Beamtentums. Vielleicht sollten sie künftig auch in die Arbeitslosenversicherung einzahlen, denn Gedanken daran, auch Beamten kündigen zu können, gibt es auch schon. Nur die Nachteile sollen bitteschön erhalten bleiben. Tolle neue Zeit. (Kein Streikrecht, kein Recht auf Kündigung, 41 Stundenwoche, kein Recht auf angemessen Bezahlung usw.) Vielen Dank auch



Schneewitchen

Zitat von: Uriex in Heute um 16:49Wie du schon sagtest "In meiner pKV"... Vom Dienstherren gab es - meiner Kenntnis nach - nie die 100% Versicherung bei Familienangehörigen wie in der gKV.

Aber die Diskussion ist grundsätzlich müßig, da hier ein Nebenkriegsschauplatz vorhanden ist, der genutzt werden wird. Würde mich auch nicht wundern, wenn im Zuge der Diskussion wieder die Kostendämpfungspauschale eingeführt wird, da neben den Ehegatten ja auch die erhöhte Zuzahlung in der Pipeline ist. "Warum sollen die gesetzlich Versicherten hinzuzahlen und die Beamten nicht" passt doch wunderbar in die mediale Landschaft, die sich weiterhin gegen uns "warmschießt".

Oh man, ich brauch unbedingt mal wieder ne Portion Optimismus, der Speicher scheint völlig alle zu sein  ::)

Ja, die Kostendämpfungspauschale könnte wieder auf den Tisch kommen. Im Kontext der beabsichtigten Verschl.., ähm Optimierungen in der GKV könnte man das wunderbar begründen.

Tja, ich könnte auch eine Portion Optimismus gebrauchen. Der ist mir ziemlich abhanden gekommen.

Naja, dass hat auch etwas Gutes:Eigentlich kann man ja nur noch positiv überrascht werden.

Egge2206

Zitat von: Robertbob in Heute um 17:20Tolle Idee, Beamte zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung und Krankenversicherung ein, behalten aber alle Nachteile des Beamtentums. Vielleicht sollten sie künftig auch in die Arbeitslosenversicherung einzahlen, denn Gedanken daran, auch Beamten kündigen zu können, gibt es auch schon. Nur die Nachteile sollen bitteschön erhalten bleiben. Tolle neue Zeit. (Kein Streikrecht, kein Recht auf Kündigung, 41 Stundenwoche, kein Recht auf angemessen Bezahlung usw.) Vielen Dank auch




sag mir du bist erst 1 Jahr im öD, ohne mir zu sagen dass du erst 1 Jahr im öD bist.

Ist alles nur Stimmungsmache und leere Worthülsen. Kein Mensch spricht ernsthaft davon das Beamte in die GKV sollen. Da werden zudem auch die PKV auch auf die Barrikaden gehen.
Die Rede von der GRV hingegen gibt es schon solange, wie es das Beamtentum gibt. Wird durchgerechnet und am Ende passiert nichts.

Und wenn es doch anders kommt, werden die Gehälter entsprechend der (AN) Beiträge angepasst werden. Warum? Siehe allgegenwärtiges Urteil zur aA.

Schneewitchen

Zitat von: Egge2206 in Heute um 18:30sag mir du bist erst 1 Jahr im öD, ohne mir zu sagen dass du erst 1 Jahr im öD bist.

Ist alles nur Stimmungsmache und leere Worthülsen. Kein Mensch spricht ernsthaft davon das Beamte in die GKV sollen. Da werden zudem auch die PKV auch auf die Barrikaden gehen.
Die Rede von der GRV hingegen gibt es schon solange, wie es das Beamtentum gibt. Wird durchgerechnet und am Ende passiert nichts.

Und wenn es doch anders kommt, werden die Gehälter entsprechend der (AN) Beiträge angepasst werden. Warum? Siehe allgegenwärtiges Urteil zur aA.

Und da die Bezüge in dem Falle um die Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile zur GKV und GRV durch die DHn zusätzlich zu zahlen wären, wird die Sache unbezahlbar. Das Sahnehäubchen:Will man die derzeit aktiven Beamten in die GRV überführen, dann müsste jeder Beamte nachversichern werden. Bei einem Beamten mit 25-30 Dienstjahren kommen da Recht nette Beträge zusammen. Das würde jeden  Haushalt pulverisieren.

Som etwas kann man nur ab einem definierten Datum für Neueinstellungen machen, wenn überhaupt.

Robertbob

Hier nur eine Aussage welche im Internet gefunden habe:

Die Vorstandsvorsitzende des SoVD betonte gegenüber unserer Redaktion: ,,Das würde die gesetzlichen Krankenversicherungen um Milliarden entlasten. Bislang hatte sich hier allerdings Bundesfinanzminister Lars Klingbeil strikt dagegen ausgesprochen." Aus Sicht von Engelmeier gibt es einen Weg, dieses Problem zu lösen: ,,Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muss darum auch von allen finanziert werden – nicht nur von den Menschen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das heißt konkret: Auch Privatversicherte sowie Beamtinnen und Beamte müssen hier beteiligt werden."

Egge2206

Zitat von: Robertbob in Heute um 19:02Hier nur eine Aussage welche im Internet gefunden habe:

Die Vorstandsvorsitzende des SoVD betonte gegenüber unserer Redaktion: ,,Das würde die gesetzlichen Krankenversicherungen um Milliarden entlasten. Bislang hatte sich hier allerdings Bundesfinanzminister Lars Klingbeil strikt dagegen ausgesprochen." Aus Sicht von Engelmeier gibt es einen Weg, dieses Problem zu lösen: ,,Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muss darum auch von allen finanziert werden – nicht nur von den Menschen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das heißt konkret: Auch Privatversicherte sowie Beamtinnen und Beamte müssen hier beteiligt werden."

Aussagen von irgendwelchen Sozialverbänden als Quelle zu nutzen ist mal mehr als interessant :D


Ich kann mich auch aufn Marktplatz hinstellen und sagen, dass ich (Random Beispiel) die Vermögenssteuer zurück will. Juckt das irgendwen, der das zu entscheiden hat? Wohl eher nicht

Egge2206

Zitat von: Robertbob in Heute um 19:02Hier nur eine Aussage welche im Internet gefunden habe:

Die Vorstandsvorsitzende des SoVD betonte gegenüber unserer Redaktion: ,,Das würde die gesetzlichen Krankenversicherungen um Milliarden entlasten. Bislang hatte sich hier allerdings Bundesfinanzminister Lars Klingbeil strikt dagegen ausgesprochen." Aus Sicht von Engelmeier gibt es einen Weg, dieses Problem zu lösen: ,,Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muss darum auch von allen finanziert werden – nicht nur von den Menschen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das heißt konkret: Auch Privatversicherte sowie Beamtinnen und Beamte müssen hier beteiligt werden."

Und mit bisschen Recherche hab ich gefunden worum es in deinem Zitat geht. Nicht um die Einbeziehung der Beamten in GKV. Komplett kontextlos von dir

Hier für alle die es interessiert
,, Ein weiteres Problem sieht die SoVD-Chefin in der Frage, wie mit Bürgergeld-Empfängern und Beziehenden von Grundsicherung umgegangen wird. ,,Bislang blieb die Frage offen, wie sich eigentlich der Bund selbst einbringen werde. Denn zunächst müsste er die Krankenversicherungsbeiträge für Menschen in Grundsicherung aus Steuermitteln finanzieren", erklärte Engelmeier. Sie betonte: ,,Das würde die gesetzlichen Krankenversicherungen um Milliarden entlasten. Bislang hatte sich hier allerdings Bundesfinanzminister Lars Klingbeil strikt dagegen ausgesprochen." Sie schlägt vor: ,,Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muss darum auch von allen finanziert werden – nicht nur von den Menschen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das heißt konkret: Auch Privatversicherte sowie Beamtinnen und Beamte müssen hier beteiligt werden.
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Schneewitchen

Zitat von: Egge2206 in Heute um 19:11Und mit bisschen Recherche hab ich gefunden worum es in deinem Zitat geht. Nicht um die Einbeziehung der Beamten in GKV. Komplett kontextlos von dir

Hier für alle die es interessiert
,, Ein weiteres Problem sieht die SoVD-Chefin in der Frage, wie mit Bürgergeld-Empfängern und Beziehenden von Grundsicherung umgegangen wird. ,,Bislang blieb die Frage offen, wie sich eigentlich der Bund selbst einbringen werde. Denn zunächst müsste er die Krankenversicherungsbeiträge für Menschen in Grundsicherung aus Steuermitteln finanzieren", erklärte Engelmeier. Sie betonte: ,,Das würde die gesetzlichen Krankenversicherungen um Milliarden entlasten. Bislang hatte sich hier allerdings Bundesfinanzminister Lars Klingbeil strikt dagegen ausgesprochen." Sie schlägt vor: ,,Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muss darum auch von allen finanziert werden – nicht nur von den Menschen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das heißt konkret: Auch Privatversicherte sowie Beamtinnen und Beamte müssen hier beteiligt werden.
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Tja, es kommt tatsächlich immer auf den Kontext an. Die Förderung ist auch nicht neu, ist aber in der Form im Grunde auch zu kurz gegriffen. Die Finanzierung muss vollständig von Steuerzahler übernommen werden. Aber gegen diese konsequente Lösung wehrt sich unser Bundesfinanzminister. Dann hätte er nämlich noch weniger Spielgeld.....