Besoldungsrunde 2025-2028 Nordrhein-Westfalen

Begonnen von Admin, 14.02.2026 19:57

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Rheini

Zitat von: SAS in Gestern um 21:26Ich muss ja sagen das ich hier nicht immer mit allem einverstanden bin was hier geschrieben wird insbesondere wenn es politisch wird.
Der Thread hat aber jenseits aller ernsten Themen um die es hier ja eigentlich geht. Einen sehr hohen Unterhaltungswert. Ja und gelegentlich auch eine Bildungswert ich hole jetzt meine Bitterschokolade aus dem Kühlschrank

NRW, arma aber sexyer als Berlin 😁.

DJ79

Zitat von: Schneewitchen in Gestern um 08:11Das hat doch auch, soweit ich das sehe, niemand behauptet. Wenn im aktuellen Kontext spekuliert wird, dass die derzeit sehr hohen kinderbezogenen FamZ möglicherweise in die Grundbesoldung überführt werden, dann würden die betroffenen Beamten ja nicht weniger Sold bekommen. Dieser Besoldungsanteile würde eben nur als Grundbesoldung dauerhaft und unabhängig von den Kindern gezahlt und bei der Pension berücksichtigt, was ja definitiv kein Nachteil für alle betroffenen Kollegen wäre.

Diese betreffenden Beamten würden dann jetzt nur bei den anstehenden Änderungen bezüglich der Verbesserung der Grundbesoldung wohl nicht mit größeren Verbesserungen zu rechnen haben.

Weniger bekommt aber definitiv niemand. Das geht aus rechtlichen Gründen alleine schon nicht, wie Robertbob schon treffend bemerkt hat,

Da bin ich ja mal gespannt, wie man die bei manchen Beamten über 2000€+ Brutto hohen Familienzuschläge in die Grundbesoldung integrieren will? Ledige Kinderlose müssten ja dann auch eine deutlich höhere Besoldung im Bereich von 20%+ erhalten.
Die Bereitschaft dazu sehe ich bei unserer Landesregierung beim besten Willen nicht.

SAS

Zitat von: DJ79 in Gestern um 23:32Da bin ich ja mal gespannt, wie man die bei manchen Beamten über 2000€+ Brutto hohen Familienzuschläge in die Grundbesoldung integrieren will? Ledige Kinderlose müssten ja dann auch eine deutlich höhere Besoldung im Bereich von 20%+ erhalten.
Die Bereitschaft dazu sehe ich bei unserer Landesregierung beim besten Willen nicht.

Muss nicht wenn der Ehegattenzuschlag und der Zuschlag für K1 vollständig integriert wird und der Zuschlag für K2 teilweise ist das nicht sofort viel. Vll integriert man auch den für K1 nur teilweise und für K2 ebenfalls nur teilweise dann wäre es noch günstiger. Jenseits von K2 denke ich wird nichts mehr integriert das würde den Rahmen der Nachzahlung derart überstrapazieren.
Der Dienstherr wird sparen wo er kann.

Wenn ich Gesetzgeber wäre würde es eine sehr große Reform.

Denkbar wäre für mich ein neuer eigenständiger Beamtenstatus nach französischen Vorbild für nicht hoheitliche Aufgaben z.B. im Bildung und Wissenschafts Bereich.

Würde dan̈n natürlich nicht den Bestand betreffen aber so könnte der Dienstherr sich in Zukunft Probleme aus dem Weg schaffen wenn er weiter Lehrer "verbeamten" möchte. Kritisch wäre nur ob sowas im Föderalismus eine Chance hätte wo der Beamtenstatus ja zum anwerben von Personal verwendet wird und wurde.

Reisinger850

Zitat von: DJ79 in Gestern um 23:32Da bin ich ja mal gespannt, wie man die bei manchen Beamten über 2000€+ Brutto hohen Familienzuschläge in die Grundbesoldung integrieren will? Ledige Kinderlose müssten ja dann auch eine deutlich höhere Besoldung im Bereich von 20%+ erhalten.
Die Bereitschaft dazu sehe ich bei unserer Landesregierung beim besten Willen nicht.

Genau darum geht es doch hier seit Jahren und das ist genau das zusammengefasst, was wegen des BverG bald geändert werden muss.

Statt Kinderprämien von mehr als 80% des Grundgehalts nun rechtlich die legale Variante: erhöhtes Grundgehalt für alle. Oder denkst du es ist normal, dass die Kollegin im Lehrerzimmer mit 75% Stelle und zwei Kindern genauso verdient wie der Schulleiter mit 100% Stelle?

Optenddrenk sind die Hänge gebunden, ich gebe ihm schon mal meine Iban für die Nachzahlung seit 2020.

LehrerInNRW

Endlich belebt jemand die Debatte um Kinderzuschläge wieder!

Du hast schonletzten Herbst hier allen erzählt, das mit der nächsten Entscheidung es Geld regnen wird.

Außer in Brandenburg gleichen die bereits in der Beratung befindlichen Gesetze eher dem aktuellen Sommer. Da tröpfelt es nur ein wenig.


Schneewitchen

Das seinerzeitige Aufpimpern der kinderbezogenen FamZ kann im Kontext des aktuellen Reformbedarfes so jedenfalls nicht bleiben.

Fakt ist, dass der FM die Grundbesoldung erhöhen muss.

Das kann m.E. jedoch nur passieren, wenn gleichzeitig Teile der FamZ über die Verlagerung in die Grundbesoldung verstetigt werden.

Ich glaube nicht, dass der FM die FamZ unangetastet lässt und jetzt zusätzlich " nur noch" die Grundgehälter erhöht.

Wie auch immer, wir werden dann ja hoffentlich nach dem 08.09.2026 mal langsam Klarheit bekommen, was der FM tatsächlich machen wird.
Deus hic finitur

BÜRGERFREUNDLICH

Zitat von: Schneewitchen in Heute um 07:45Das seinerzeitige Aufpimpern der kinderbezogenen FamZ kann im Kontext des aktuellen Reformbedarfes so jedenfalls nicht bleiben.

Fakt ist, dass der FM die Grundbesoldung erhöhen muss.

Das kann m.E. jedoch nur passieren, wenn gleichzeitig Teile der FamZ über die Verlagerung in die Grundbesoldung verstetigt werden.

Ich glaube nicht, dass der FM die FamZ unangetastet lässt und jetzt zusätzlich " nur noch" die Grundgehälter erhöht.

Wie auch immer, wir werden dann ja hoffentlich nach dem 08.09.2026 mal langsam Klarheit bekommen, was der FM tatsächlich machen wird.

Davon gehe ich auch aus zumal der FM an irgendeiner Stelle bei Abgeordnetenwatch auch die Begrifflichkeit "Bestandsschutz" in den Raum geworfen hat.

Schneewitchen

Zitat von: LehrerInNRW in Heute um 07:35Endlich belebt jemand die Debatte um Kinderzuschläge wieder!

Du hast schonletzten Herbst hier allen erzählt, das mit der nächsten Entscheidung es Geld regnen wird.

Außer in Brandenburg gleichen die bereits in der Beratung befindlichen Gesetze eher dem aktuellen Sommer. Da tröpfelt es nur ein wenig.



Das sehe ich auch so. Wer jetzt auf eine Lösung nach dem Muster "Brandenburg" hofft, der wird enttäuscht werden.

Brandenburg hat 30.000 aktive Beamte. NRW hat 282.000 aktive Beamte. Die Anzahl der Pensionäre habe ich gerade nicht zur Hand.

Brandenburg nimmt jetzt pro Jahr zusätzlich 600 Mio. € in die Hand, die die beschlossenen Besoldungsverbesserungen eben kosten.

Wenn man das mal für NRW hochrechnet, dann reden wir hier von heftigen Zahlen.

Natürlich sieht der Landeshaushalt NRW auch anders aus als der vom kleinen Brandenburg.

Es wird hier aber nicht auf die Relation zwischen den anfallenden Mehrkosten und dem Landeshaushalt ankommen. Hier spielt die Magie der großen, absoluten Zahl eine gewichtige Rolle.

Die Reform nach dem Muster von Brandenburg würde das Land NRW nicht mehr Hunderte Millionen Kosten. Wir würden von Milliarden reden.

Das wird weder der FM noch der MP in der Öffentlichkeit vertreten wollen.

Ich würde mich freuen, wenn ich unrecht hätte.

Das Saarland hat jetzt Verbesserungen rückwirkend ab 2023 in Höhe von durchschnittlich 4,1% angekündigt.

In diese Richtung könnte es in NRW auch gehen. Wobei wir ja noch die Besonderheit der hohen kinderbezogenen FamZ haben. Ich denke, dass der FM auch hier eine Änderung im Gesamtkonzept vorsieht.

Wir werden bald klüger sein.....

Deus hic finitur