Rente für Beamte

Begonnen von BeamtenMikado, 10.03.2024 13:29

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MoinMoin

Und neulich bei einer Ausstellung, wo es um drei Künstlerinnen ging, da wurde plötzlich von KünsterInnen gesprochen.
Das nenne ich dann mal einen Sprachfehler im Gehirn.

Hugo Stieglitz

Zitat von: Faunus in 15.04.2024 11:09
Zitat von: Bastel in 15.04.2024 09:47
Im Kriegsfall bekennt sich der Staat auch nur zu zwei Geschlechtern. Es ist also alles rot-grüner Quatsch...

Ich verstehe einfach nicht, was an Sprachentwicklung so verwerflich ist. Wer heute ein 200 Jahre altes Schriftstück im Original liest, muss schon sehr belesen sein, um es zu verstehen.
Ich finde jeder sollte so sprechen, wie es ihm beliebt auch auf die Gefahr hin, dann halt nicht oder falsch verstanden zu werden.
Es gibt Menschen, die vertreten dich Ansicht, dass die Sprache an sich Einfluss auf das Denken nimmt. Demnach hätte jemand, der Kontrolle über die Worte hat auch ein Stück weit Kontrolle über die Gedanken. Das kann erstrebenswert oder erschreckend sein. Ich vermute, dass deshalb so verbittert darüber diskutiert wird.

BAT

Zitat von: JC83 in 15.04.2024 10:04

Ein ernst gemeinter Tipp von mir (weil ich selbst so war wie du, von dem was ich hier von dir so lese):

Wenn du das stoisch wegatmest und keine entsprechenden medialen Ergüsse dazu konsumierst, geht es dir viel besser und du wirst feststellen, dass das Thema Gendern in deinem Alltag zu 99,99% überhaupt keine Rolle spielt. Warum sich daher von irgendeinem Problem im Nachkommabereich triggern lassen?

Öh, das ist genau umgekehrt. Ich hatte das Genderwort hier eingebracht und die Foristen füheln sich getriggert, so wie du. Ich bin durchaus entspannt.

Faunus

Zitat von: BAT in 15.04.2024 13:39
Es geht doch nicht um die Sprache, es ist die Einstellung. Ernsthaft: denkt ihr bei dem Wort Studenten wirklich nur an männliche Personen?

Wenn ich die Studentenschaft  ansprechen will: "Studierende" und nicht "Studenten" und schon garnicht Student:innen oder sowas konstruiertes. Ich schätze in 50 Jahren wird das dann kein Thema mehr sein, aber dafür etwas anderes ;)

Natürlich kann man durch häufigen entsprechenden Sprachgebrauch das Gendern in den Fokus rücken und das überlasse ich gerne den Jüngeren aber gleich ein Verbot zu erlassen...*kopfschüttel*

Ich lasse mir weder das eine noch das andere Vorschreiben & gehe da ganz entspannt ran - so wie an die neue deutsche Rechtschreibung: vieles geht inzw. ganz gut von der Hand & anderes werde ich nie anwenden.

bebolus

Zitat von: JC83 in 15.04.2024 14:13Mach dich einfach locker.

Genau.. dieses sinnlose Gegendere wird von alleine wieder verschwinden, außer vielleicht beim Deutschlandfunk.. Da wird demnächst wohl auch der Zebrastreifen gegendert oder -wegen kultureller Aneignung- gecancelt..

BAT

Zitat von: Hugo Stieglitz in 15.04.2024 14:26

Es gibt Menschen, die vertreten dich Ansicht, dass die Sprache an sich Einfluss auf das Denken nimmt. Demnach hätte jemand, der Kontrolle über die Worte hat auch ein Stück weit Kontrolle über die Gedanken. Das kann erstrebenswert oder erschreckend sein. Ich vermute, dass deshalb so verbittert darüber diskutiert wird.

Zumindest scheint das Gendern gerade bei Ausländern nicht gut anzukommen, die ehe Probleme mit dem Erwerb der recht schwierigen deutschen Sprache haben. Da hat sich glaube ich auch schon so manch Mensch als Integrationshelfer beschwert...

JC83

Zitat von: BAT in 15.04.2024 14:27
Zitat von: JC83 in 15.04.2024 10:04

Ein ernst gemeinter Tipp von mir (weil ich selbst so war wie du, von dem was ich hier von dir so lese):

Wenn du das stoisch wegatmest und keine entsprechenden medialen Ergüsse dazu konsumierst, geht es dir viel besser und du wirst feststellen, dass das Thema Gendern in deinem Alltag zu 99,99% überhaupt keine Rolle spielt. Warum sich daher von irgendeinem Problem im Nachkommabereich triggern lassen?

Öh, das ist genau umgekehrt. Ich hatte das Genderwort hier eingebracht und die Foristen füheln sich getriggert, so wie du. Ich bin durchaus entspannt.

Ne, du hast einen klassischen Boomer-Move wie er im Buche steht vollzogen und ohne Not und Bedarf diesen Quatsch gebracht:

Zitat von: BAT

MütterInnenlandsliebe bitte schön.


Sprich irgendeinen sarkastischen over-the-Top-Bullshit schreiben, um deinen Unmut auszudrücken.

"Entspannt" wäre es, so einen Quark gar nicht schreiben.



JC83

Zitat von: bebolus in 15.04.2024 14:28
Zitat von: JC83 in 15.04.2024 14:13Mach dich einfach locker.

Da wird demnächst wohl auch der Zebrastreifen gegendert oder -wegen kultureller Aneignung- gecancelt..

Das "Boomer"-Dasein, ganz unabhängig von Alter, muss im Alltag schrecklich anstrengend sein. Du solltest weniger Social Media konsumieren. Das hilft.

Faunus

Das Latschen auf Zebrasteifen ist doch eher etwas für den Tierschutz. Was hat das jetzt mit Boomer zu tun  :o

Faunus

Kommen wir mal wieder zurück zum Thema:

Beamte haben einen gesetzlichen Anspruch auf eine Mindestpension. Die lag 2022 für Bundesbeamte bei rund 1.866 Euro brutto im Monat bei 40 5 Jahren Dienst. Das ist mehr als bei einem besonders langjährigen versicherten Rentner, der nach 45 Arbeits- und Beitragsjahren auf 1.636 Euro kommt.

BAT

Das würde doch sicher bei einer Übertragung der Beamten in die allgemeine Rentenversicherung nicht übernommen werden.

Aber es ist doch eigentlich alles geklärt, Beamte wären ob ihrer längeren Bezugszeit ein Downgrade für die Rentenversicherung.

bebolus

Zitat von: JC83 in 15.04.2024 14:38
Zitat von: bebolus in 15.04.2024 14:28
Zitat von: JC83 in 15.04.2024 14:13Mach dich einfach locker.

Da wird demnächst wohl auch der Zebrastreifen gegendert oder -wegen kultureller Aneignung- gecancelt..

Das "Boomer"-Dasein, ganz unabhängig von Alter, muss im Alltag schrecklich anstrengend sein. Du solltest weniger Social Media konsumieren. Das hilft.

Es wäre weniger anstrengend, wenn ich nicht an meinem Dienstgebäude aufgezwungene Regenbogenflaggen ertragen müsste. Ich denke auch, dass sich meine Doppelpunkttaste nicht mehr rechts sondern eher links, ganz weit links, auf meiner Tastatur wiederfinden wird. Und spätestens dann werde ich jährlich mein Geschlecht und meinen Vornamen wechlselseitig ändern, nur um herauszufinden, welche Sauna besser ist. Und dann verusuche ich ein Kind aus meinem Penis zu gebähren und anschließend mit Vatermilch groß zu ziehen.

Faunus

Nicht wenn die AG Ihren Anteil und die Beamten Ihren Anteil abführen und übergangsweise der Steuerzahler weiter aufkommt wie bisher.

Das gilt auch für die ganzen Selbständigen in diesem Land. Z.zt. ist ja die Schauspielerriege am Heulen, wie wenig sie bekommen.  Nach dem Motto: die Beamten zahlen nix ein und sind gut versorgt, dann machen wird das auch so.

bebolus

achso.. und dabei kiffe ich dann noch..


Organisator

Zitat von: Faunus in 15.04.2024 14:46
Kommen wir mal wieder zurück zum Thema:

Beamte haben einen gesetzlichen Anspruch auf eine Mindestpension. Die lag 2022 für Bundesbeamte bei rund 1.866 Euro brutto im Monat bei 40 5 Jahren Dienst. Das ist mehr als bei einem besonders langjährigen versicherten Rentner, der nach 45 Arbeits- und Beitragsjahren auf 1.636 Euro kommt.

Na der passende Vergleich wäre doch eher die gesetzliche Erwerbsminderungsrente und zusätzlich die betriebliche Erwerbsminderungsrente. Wie hoch wäre diese denn nach 5 Jahren durchschnittlicher Einzahlungshöhe?