Autor Thema: Söder plant weniger Homeoffice und längere Arbeitszeiten in Bayern  (Read 7472 times)

Umlauf

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Genauso ist es und unsere Fachbehörde ist eher klein, zumal die Kolleginnen, sind in unserem Fall nur Frauen, ihr Freistellungsanträge von Jahr zu Jahr verlängern.

Das sind natürlich schlechte Grundlagen für eine tragbare Planung.
Steht es eigentlich dem DH nicht frei, die Anträge abzulehnen, wenn es seiner Planung zuwider läuft?

Keine Ahnung, wie die Regeln zu langfristigen Freistellungen sind.
Aber eine Ausweichreaktion wäre die familienbedingte Teilzeit. Ab kann der DH wenig ausrichten…

Faunus

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Genauso ist es und unsere Fachbehörde ist eher klein, zumal die Kolleginnen, sind in unserem Fall nur Frauen, ihr Freistellungsanträge von Jahr zu Jahr verlängern.

Das sind natürlich schlechte Grundlagen für eine tragbare Planung.
Steht es eigentlich dem DH nicht frei, die Anträge abzulehnen, wenn es seiner Planung zuwider läuft?

Wenn Du mit DH den Obersten meinst... ja! Wenn Du aber einen Verwaltungsdirektor/Kanzler/etc. meinst... nein!
Die aktuelle Vorgabe und die daraus resultierenden DV für HO scheint noch im Wesentlichen aus Corona-Zeiten zu stammen: alles ins HO, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist oder so ähnlich.
Da hat sich halt bei dem einen oder anderen HO-Fall etwas eingeschlichen.
Meine Vermutung: möglicherweise wird hin und wieder bezahltes HO der unbezahlten TZ bei Kindererziehung vorgezogen und es könnten auch Einzelfälle geben....Es muss kein HO bei Kindern gewährt werden, aber TZ schon. Das wäre aber letztlich den TZ-Kräften gegenüber sehr unfair.
Ich vermute mal, dass ein neue Dienstanweisung von ganz oben kommt und die "kann-Regelungen" von HO wieder gekippt werden, außer die im HO erbrachten Leistungen sind nachweislich messbar!

Faunus

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Ich gehe auch davon aus, dass die Änderungen bitte alle bay. Beschäftigten (Beamte & TB) im ÖD trifft - außer die, die sich im BayHochschulpersonalgesetz wiederfinden. Die hatten schon immer HO, wenn sie wollten ;)

Fakon

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Ich gehe auch davon aus, dass die Änderungen bitte alle bay. Beschäftigten (Beamte & TB) im ÖD trifft - außer die, die sich im BayHochschulpersonalgesetz wiederfinden. Die hatten schon immer HO, wenn sie wollten ;)

https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/TV_L-11
.. da müsste Bayern erstmal aus dem TV-L austreten.. ich erinnere mich noch an die 42 Stunden pro Woche für Beamte die Tarifbeschäftigten jeden Freitag 2h eher gingen..

Nur beim mobilen Arbeiten / Telearbeit könnten die vielen DV gekippt werden. (auch wenn das sicher nicht zu Mehrarbeit führt..)

railjet

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Nachdem im Bereich des FM gerade erst die neuen DV Telearbeit in Kraft getreten sind und hier sogar Homeoffice aufgestockt wurde, kann ich mir nicht vorstellen, dass man jetzt 1 Monat später die Rolle rückwärts macht.
Solche aussagen kommen halt beim Wähler gut an. Genauso wie das Ständige Beamtenbashing von Herrn Linnemann.
Die einzige Konsequenz von Söders aussage war für mich, dass ich gleich meine Teilzeit um 5 Jahre verlängert habe