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Umsetzung Beamter

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ossibabe:
Hallo liebe Forummitglieder,
 
ich (A9 mittlerer Dienst) komme nach 12 Monaten aus meiner Elternzeit zurück. Vorher hatte ich eine Stelle A9 mittlerer Dienst, die durch eine Kollegin befristet besetzt wurde (sie bekam nur eine Zulage). Diese Kollegin möchte und soll dort bleiben und für mich wird eine neue Stelle geschaffen. Diese Stelle ist im Haushalt 2024 geplant, aber der Haushalt wird vorrausichtlich im Mai freigegeben. Ich übernehme nun Aufgaben dieser noch nicht vorhandenen Stelle. Auf dem Stellenplan besetze ich aber noch die vorherige Stelle. Damit die Kollegin weiterhin ihre Zulage bekommt bzw. richtig dort hingesetzt werden kann, soll ich jetzt auf einen nichtbesetzte Stelle im Haushalt umgesetzt werden. Diese Stelle ist allerding mit A12 deklariert. Ich soll weiterhin A9 besoldet werden, bis dann die neue Stelle offiziell geschaffen wurde. Ich soll der Umsetzung auf die A12 nun schriftlich zustimmen und auch eine Bewerbung für die noch nicht vorhandene Stelle abgeben. Irgendwie kommt mir das alles komisch vor. Ist das Rechtens?
 
 
Danke für eure Antworten schon mal im vorraus.

NoRhWe:

--- Zitat von: ossibabe am 18.04.2024 13:21 ---Hallo liebe Forummitglieder,
 
ich (A9 mittlerer Dienst) komme nach 12 Monaten aus meiner Elternzeit zurück. Vorher hatte ich eine Stelle A9 mittlerer Dienst, die durch eine Kollegin befristet besetzt wurde (sie bekam nur eine Zulage). Diese Kollegin möchte und soll dort bleiben und für mich wird eine neue Stelle geschaffen. Diese Stelle ist im Haushalt 2024 geplant, aber der Haushalt wird vorrausichtlich im Mai freigegeben. Ich übernehme nun Aufgaben dieser noch nicht vorhandenen Stelle. Auf dem Stellenplan besetze ich aber noch die vorherige Stelle. Damit die Kollegin weiterhin ihre Zulage bekommt bzw. richtig dort hingesetzt werden kann, soll ich jetzt auf einen nichtbesetzte Stelle im Haushalt umgesetzt werden. Diese Stelle ist allerding mit A12 deklariert. Ich soll weiterhin A9 besoldet werden, bis dann die neue Stelle offiziell geschaffen wurde. Ich soll der Umsetzung auf die A12 nun schriftlich zustimmen und auch eine Bewerbung für die noch nicht vorhandene Stelle abgeben. Irgendwie kommt mir das alles komisch vor. Ist das Rechtens?
 
 
Danke für eure Antworten schon mal im vorraus.

--- End quote ---

Das kommt mir auch komisch vor. Es lässt sich wohl nur damit erklären, dass die Kommune (?) eine freie A12-Stelle hat, aber eben keine A9. Dieser Zustand soll sich im Mai ändern. Das ist wiederum unproblematisch, Beamte können auf höherwertige Stellen gesetzt werden, und damit ist dem Stellenplan genüge getan. Warum dafür das Einverständnis erklärt werden muss, ist mir nicht klar. Vermutlich, weil der Personalrat dann leichter zu überzeugen ist.

Rein rechtlich ist das aber erst mal für deinen Status nicht relevant. Du hast deine Urkunde mit A9 und damit einen Anspruch auf amtsangemessene Beschäftigung und Besoldung. Wenn du keine Probleme mit dem neuen Aufgabenbereich hast, würde ich mich an deiner Stelle darauf einlassen. Allerdings solltest du dir doch einmal offen von der Personalverwaltung die Hintergründe erklären lassen. Soviel Fairness ist nicht zuviel verlangt.

Casa:
Ich sehe das wie mein Vorredner.

Allerdings halte ich die Umsetzung A9mD auf A12gD für ungewöhnlich. Der qualitative Unterschied der Aufgaben ist  doch recht deutlich und kann Schwierigkeiten mit sich bringen.

Landesdiener:
Das ist ja nur ein haushaltstechnisches Spielchen, sozusagen, wie du verbucht wirst im Haushalt. Warum es dafür deine Einverständnis braucht, ist mir auch nicht klar. Anspruch auf A12 hast du damit aber nicht  ;)

10481178:
Hallo allerseits,

man muss hier trennen. Das eine ist die Stellenführung. Diese ist möglich auf einer gleichen oder höheren Planstelle (mind. A9).

Das andere ist die Stellenbewertung. Dies hängt davon ab, welche Aufgaben übertragen werden (Stichwort KGST-Modell).

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