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Minusstunden zum 31.03. sollen vom Gehalt abgezogen werden

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CPHE:
Hallo,

laut Dienstvereinbarung ist es bei meinem AG so geregelt, dass wenn man vom 01.04.-31.03. nicht mindestens ein Mal seine Minusstunden ausgeglichen oder seine Überstunden abgebaut hat, dann entweder die Überstunden verfallen oder die Minusstunden vom Gehalt abgezogen werden. (Dazu gleiche eine Frage: Wieso muss der Arbeitnehmer für Minusstunden zahlen aber Überstunden werden ihm nicht ausbezahlt sondern verfallen einfach? Bereichert sich der AG da nicht zu Lasten des Arbeitnehmers? Wieso werden Überstunden und Minusstunden nicht gleich behandelt?)

Ich war laut meinem Arbeitszeitkonto Ende März im Minus und war auch in dem Zeitraum 01.04.-31.03. immer leicht im Minus. Das lag aber nur daran, dass mein Vorgesetzter versäumt hat, eine Krankmeldung von mir einzutragen, ansonsten hätte ich zum 31.03. Überstunden gehabt.

Ich habe dann vor ein paar Tagen meinen Vorgesetzten erneut darauf hingewiesen und er hat meine Krankheit nachträglich eingetragen und die Stunden wurden meinem Arbeitszeitkonto dann auch gutgeschrieben. Einen Tag später habe ich einen Brief erhalten, dass mir die Minusstunden zum 31.03. mit dem nächsten Gehalt abgezogen werden (Der Brief wurde aber auch schon aufgesetzt, bevor mein Vorgesetzter meine Krankheit nachgetragen hat). Erst zu diesem Zeitpunkt habe ich überhaupt davon erfahren bzw. den Sachverhalt / Zusammenhang mit den fehlenden Krankheitstagen bemerkt. Nun hätte ich ja aber eigentlich zum 31.03. gar keine Minusstunden gehabt, wenn mein Vorgesetzter die Krankheit rechtzeitig eingetragen hätte.

Ich habe dann bei meiner Personalsachbearbeiterin angerufen und gefragt, ob das nun wieder rückgängig gemacht wird, was sie aber klar verneint hat. Sie meinte, die Sache ist schon durch und ich hätte ja auch selbst die Krankmeldung machen können, nachdem ich gemerkt habe, dass mein Vorgesetzter das nicht getan hat (allerdings ist es bei uns eigentlich üblich, dass der Vorgesetzte das erledigt).

Meint ihr das Verhalten ist korrekt? Ich sehe eigentlich nicht ein, wieso ich für einen Fehler, den ich nicht selbst verursacht habe, nun auf einen Teil meines Gehalts verzichten soll.

Viele Grüße

2strong:
Dann schreib doch einfach freundlich, dass sich Berechnungsstichtag und Krankmeldung wegen verzögerter Weiterleitung innerhalb des Hauses überschritten haben, Du das Schreiben daher als gegenstandslos erachtest und um Bestätigung dieser Auffassung bittest.

Zeitguthaben bekommst Du nicht ausgezahlt, weil es sich in dem von Dir skizzierten Fall nicht um Überstunden im Tarifsinne handelt (vom AG angeordnet), sondern um Gleitzeitgurhaben, Du Du nach eigenem Ermessen aufgebaut hast.

Casa:
Direkt noch die Vorgesetzten in der Personalabteilung in CC setzen. Falls die Eintragung in der Abrechnungssoftware nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, muss eben eine manuelle Nachzahlung ausgelöst werden.

Capo:
laut Dienstvereinbarung ist es bei meinem AG so geregelt, dass wenn man vom 01.04.-31.03. nicht mindestens ein Mal seine Minusstunden ausgeglichen oder seine Überstunden abgebaut hat, dann entweder die Überstunden verfallen oder die Minusstunden vom Gehalt abgezogen werden.

Ich finde diese Regelung eigentlich nicht so schlecht. wenn man es innerhalb eines Jahres nicht schafft wenigstens ein mal seine Stunden auszugleichen oder wenigstens eine Zeitstunde  abzubauen, drohen Konsequenzen. Ansonsten hätte der notoriesche Langschläfer 100 Minusstunden oder das Arbeitstier 100 Plusstunden. Nach Tarif Verfallen Überstunden übrigens auch. 

CPHE:
Die Regelung an sich ist ja auch nicht das Problem. Aber die Sichtweise, dass Langschläfer weniger arbeiten finde ich auch interessant.

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