Autor Thema: Wie steht es um die Rückführung der Arbeitszeit auf 38,5 Stunden/Woche  (Read 8548 times)

Rollo83

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Bald wird unsere wöchentliche Regelarbeitszeit 43 Stunden betragen. Hier habt ihr es zuerst gelesen.

Das wird zumindest eher passieren als die Rückführung auf 39h.

Trennung

Ich arbeite jetzt Montag bis Donnerstag von 0600 bis 1530 und Freitags von 0600 bis 1100 und komme so auf meine 41h.
Bei Rückführung auf 39h würde ich also Montag bis Donnerstag schon um 1500 Dienstschluss machen anstatt 1530.
Das wäre toll und vom Arbeitsaufkommen wäre das jetzt auch kein großer  Unterschied muss ich sagen.
Naja, es wird nicht passieren, noch nicht mal eventuell und noch nicht mal zu 1%.
Ich würde dafür sogar auf eine Besoldungserhöhung verzichten, sogar mehrere Runden.

Foxtrott

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Ich vermute, dass die regulären Office-Tätigkeiten in den Ministerien und Verwaltungs-Oberbehörden weniger das Problem darstellen, als die 200.000 Bundespolizisten mit ihren Boots on the ground. Die Quantität ihrer Einsätze ist hoch, die Überstundenkonten würden aus allen Nähten platzen. Dennoch finde ich es natürlich eine Frechheit, diese "temporäre" Maßnahme der Stundenerhöhung auf 41 Wochenstunden nicht wieder zurückzunehmen

flip

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Bald wird unsere wöchentliche Regelarbeitszeit 43 Stunden betragen. Hier habt ihr es zuerst gelesen.

Wenn die rund 5% mehr Arbeitszeit eine ebensolche Besoldungserhöhung nach sich ziehen, natürlich  zusätzlich zur wirkungsgleichen Übernahme des kommenden Tarifergebnisses, dann gerne!

xap

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Natürlich nicht.

Phoenix

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Ich vermute, dass die regulären Office-Tätigkeiten in den Ministerien und Verwaltungs-Oberbehörden weniger das Problem darstellen, als die 200.000 Bundespolizisten mit ihren Boots on the ground. Die Quantität ihrer Einsätze ist hoch, die Überstundenkonten würden aus allen Nähten platzen. Dennoch finde ich es natürlich eine Frechheit, diese "temporäre" Maßnahme der Stundenerhöhung auf 41 Wochenstunden nicht wieder zurückzunehmen

Die Polizeiüberstunden bei Ländern und Bund platzen auch so schon aus allen Nähten

Rudi_Regenbogen

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5% Mehrarbeit über bald 20 Jahre. Macht also fast ein Jahr Mehrarbeit pro Nase. Ob dieses Jahr auf die Pension angerechnet? Ich vermute, dass dem wohl nicht so sein wird. Wäre zumindest interessant für alle, die nicht auf 40 Jahre als Beamte kommen.

Thoth

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An das Einlösen des alten Versprechens glaube ich nicht mehr.
Es ist nunmehr potentieller Bestandteil von Verhandlungen, was sich wie ein Raub anfühlt.
Wenn bei den Bundesbeschäftigten durch Tarifverhandlungen die Arbeitszeit gesenkt wird, kann ich mir eine ernsthafte Debatte hierüber im Rahmen der Besoldungsanpassung vorstellen.
ver.di will wohl bei den anstehenden Tarifverhandlungen Forderungen hinsichtlich der Arbeitszeit stellen.

flip

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5% Mehrarbeit über bald 20 Jahre. Macht also fast ein Jahr Mehrarbeit pro Nase. Ob dieses Jahr auf die Pension angerechnet? Ich vermute, dass dem wohl nicht so sein wird. Wäre zumindest interessant für alle, die nicht auf 40 Jahre als Beamte kommen.
Ich nehme die 5% auch gerne als Erhöhung der Grundbesoldung, damit gleicht sich die Kürzung der Pension, wenn man ein Jahr früher geht, nahezu aus.

flip

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An das Einlösen des alten Versprechens glaube ich nicht mehr.
Es ist nunmehr potentieller Bestandteil von Verhandlungen, was sich wie ein Raub anfühlt.
Wenn bei den Bundesbeschäftigten durch Tarifverhandlungen die Arbeitszeit gesenkt wird, kann ich mir eine ernsthafte Debatte hierüber im Rahmen der Besoldungsanpassung vorstellen.
ver.di will wohl bei den anstehenden Tarifverhandlungen Forderungen hinsichtlich der Arbeitszeit stellen.
verdi verhandelt für TB, auch wenn gerne der (gleich hohe) Mitgliedsbeitrag von Beamten genommen wird.
Die TB haben 39 bzw. 38,5 Stunden und mussten kein "Sonderopfer" über bald 20 Jahre bringen.

Es wird bzgl. Arbeitszeit keine wirkungsgleiche Übertragung des kommende Tarifergebnisses geben.