[Allg] PKV - Beitragserhöhungen

Begonnen von LehrerinRLP, 27.09.2024 08:45

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pfalzdumal

Zitat von: Schmitti in 29.09.2024 09:14
Zitat von: pfalzdumal in 27.09.2024 16:02Er konnte mich beruhigen, DBV Tarifgruppe B wird für 50 Prozent Beihilfe in RLP wohl nur minimal hochgehen, bei mir ausgerechnet etwa 3 Euro.
Die Debeka, hat er aber gemeint, weil wir damals überlegt hatten, dass ich mich dort versichere, wird um 10 bis zu 18 Prozent aufschlagen je nach Alter, Tarif, Bundesland und Beihilfesatz
Die Medien sind, woher auch immer, in Teilen informiert, die Kunden zum allergrößtenteil offenbar noch nicht, aber die Berater wissen schon soweit Bescheid das sie es einzelnen Kunden grob vorrechnen können.

Vielleicht kostet gar nicht die Gesundheit so viel Geld, sondern eher das System was sich die Deutschen, wie nur die Deutschen es können, inzwischen drumherum gezimmert haben.

Gut, wenn mein Berater das nicht vorrechnen können würde, wäre ich auch arg enttäuscht - die DBV hat wohl intern ein System, in dem bis zu 6 Monate im Voraus der Tarif berechnet werden kann. Ist wie ich gesehen habe dort sofort und transparent auch für jeden auf der Website machbar.

Ein Grund, warum ich mich - außer schlechteren Leistungen - gegen die Debeka entschieden habe. Dort kann man nicht den Beitrag berechnen, den man als Neukunde zahlen würde im Volltarif, wohl nur bei den Anwärtern und Anwärterinnen. Die Debeka entzieht sich auch dem Vergleich, wenn man Otto-Normal-Beamter ist und keinen unabhängigen Berater hat, da sie auf einen eigenen Vertriebsweg setzt. Fand diese Intransparenz nicht gut. Alternative zur DBV wäre die Barmenia gewesen, aber dort soll wohl die Beitragsstabilität nicht so gut sein wie bei der DBV. Was nützen mir jetzt 20 Euro weniger, wenn dafür über den Zinseszins in 30 Jahren auch moderate Mehrerhöhungen am Ende auf einen höheren Beitrag rauslaufen?

pfalzdumal

Zitat von: Versuch in 29.09.2024 08:22
Zitat von: clarion in 29.09.2024 00:15
Die letzte Erhöhung der Debeka ist aber auch schon eine Weile her.
Und weiter?
2-3 Prozent im Jahr im Schnitt wären o.k.

Dann wären sie ca. 10 Jahre nicht erhöht worden...das ist aber bei weitem nicht der Fall.

Das eine wäre ja nicht schlechter als das andere, wenn in der Summe nach x Jahren um den gleichen Prozentsatz erhöht würde. Kann natürlich jetzt nur von der DBV reden, aber da wird bei mir immer nur sehr moderat erhöht, einmal ist der Beitrag zum Jahresende sogar recht deutlich reduziert worden. Steigerungen über die Jahre gesehen im Schnitt etwa 1 bis 2 Prozent, damit kann ich leben und auch meine Ausgaben kalkulieren und die Besoldungserhöhungen und das Aufsteigen in den Stufen allein reicht schon, um die Mehrausgaben zu kompensieren... Beförderungen mal außen vor. Finde es bei befreundeten Lehrern, die in der Debeka sind, befremdlich, dass immer 2-4 Jahre nichts passiert und dann 20 Prozent oder mehr draufgehauen werden. Das macht die Ausgabenplanung nicht gerade leichter. Die Debeka hat sicher auch ihre Vorzüge aber für mich wäre das nichts.

eros

Heute gabs Post von der Debeka.

Beitragserhöhung um rund 50 Euro und das bei nur 30% mit den beiden Kindern macht der Spass nun rund 70 Euro mehr im Monat^^

Somit bleiben von der Lohnerhöhung zum 01.11 noch minus 20 Euro übrig....

Ich liebe es....

Egge2206

Also ich hab am Dienstag eine Erhöhung seitens der Debeka erhalten

Knackige 60 €

Grisupoli

Ich habe heute auch Post von der Debeka bekommen.
Bisher habe ich für mich, meine Frau und unsere Tochter 574,23 Euro bezahlt. Daraus werden zum 01.01.2025 sage und schreibe 696,93 Euro. Ich könnte kotzen. Das sind 21,5% mehr.
Und es gibt keine Chance auf einen Versicherungswechsel da jeder Wechsel automatisch teurer wäre.
Im Jahr sind das 1.440 Euro mehr Versicherung und zwei Wochen Urlaub mit Ferienwohnung in Italien weniger.
Die Erhöhung zum 01.02.2025 in Bayern wird damit zu 100% aufgefressen.
Ich bin gespannt was die Gewerkschaften bei der nächsten Verhandlungsrunde damit machen.

Fragmon

Zitat von: websgeisti in 29.09.2024 12:25
Ich bin 2019-2023 bei der Allianz PKV gewesen und hatte jedes Jahr Erhöhungen, obwohl mir der Versicherungsmakler versprochen hat, dass der Beitrag ,,stabil" bleibt. Ich war am Ende irgendwie bei 370€/Monat. Bin dann 2024 zur HUK gewechselt und zahle jetzt 280€/Monat und die haben Anfang 2024 sogar die Beiträge reduziert. Und außerdem wollte die HUK im Gegensatz zur Allianz keinen Risikozuschlag für Heuschnupfen, obwohl ich exakt das gleiche angegeben hatte.

Bin daher auf 2025 gespannt. Einziger Nachteil bei der HUK: Die Rechnungserstattung dauert 3-14 Werktage länger.

Nichts, da es deine freie Entscheidung war dich privat zu versichern. Warum sollte es die Gewerkschaften aufnehmen? Wenn du denkst, dass damit deine Alimentation aufgrund dieser Fixkosten verfassungswidrig ist, dann kannst du Klagen. Ich glaube nicht, dass ein zweiwöchiger Italienurlaub vom Grundgesetz geschützt wird.

Snowdy

Ich bin seit 30 Jahren bei der DEBEKA. Alle Bereiche von Krankenhaus bis Zahnarzt top versichert.
Erhöhung kam gestern - 93€ im Monat. (25%)
Kfz wird wohl auch deutlich teurer. (20%)

Muenchner82

Mir hat mein Berater auch schon ~70€ Erhöhung avisiert; Debeka B Tarif mit Beihilfeergänzung

:kotz:

Grisupoli

Zitat von: Fragmon in 24.10.2024 14:51
Zitat von: websgeisti in 29.09.2024 12:25
Ich bin 2019-2023 bei der Allianz PKV gewesen und hatte jedes Jahr Erhöhungen, obwohl mir der Versicherungsmakler versprochen hat, dass der Beitrag ,,stabil" bleibt. Ich war am Ende irgendwie bei 370€/Monat. Bin dann 2024 zur HUK gewechselt und zahle jetzt 280€/Monat und die haben Anfang 2024 sogar die Beiträge reduziert. Und außerdem wollte die HUK im Gegensatz zur Allianz keinen Risikozuschlag für Heuschnupfen, obwohl ich exakt das gleiche angegeben hatte.

Bin daher auf 2025 gespannt. Einziger Nachteil bei der HUK: Die Rechnungserstattung dauert 3-14 Werktage länger.

Nichts, da es deine freie Entscheidung war dich privat zu versichern. Warum sollte es die Gewerkschaften aufnehmen? Wenn du denkst, dass damit deine Alimentation aufgrund dieser Fixkosten verfassungswidrig ist, dann kannst du Klagen. Ich glaube nicht, dass ein zweiwöchiger Italienurlaub vom Grundgesetz geschützt wird.
Die Klage läuft schon längst. Und die Kosten für die Pkv sind ein Bestandteil der in die Alimentation einbezogen werden muss. Und nein, ich habe mich nicht wirklich freiwillig für die Pkv entschieden. Als Beamter hast man kaum eine andere Chance. Die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung kann man kaum in Betracht ziehen.

foo

Bei mir: + 35%

Wie handhabt Ihr das eigentlich, legt Ihr die Beitragsbescheinigungen immer Euren Dienstherrn zur Berücksichtigung im Lohnsteuerabzugverfahren vor oder regelt Ihr das über die Einkommensteuererklärung im Nachgang?

Umlauf

Zitat von: foo in 24.10.2024 18:18
Bei mir: + 35%

Wie handhabt Ihr das eigentlich, legt Ihr die Beitragsbescheinigungen immer Euren Dienstherrn zur Berücksichtigung im Lohnsteuerabzugverfahren vor oder regelt Ihr das über die Einkommensteuererklärung im Nachgang?

Meine Frau legt es immer vor, da das ca. 50 € im Monat sind.

Man muss aber im Hinterkopf haben, dass beim ziehen der BRE das Finanzamt, dann für 2 bis 3 Monate (je nach Länge der BRE) diese Brücksichtigung zurück haben möchte.

Elur

Zitat von: foo in 24.10.2024 18:18
Bei mir: + 35%

Wie handhabt Ihr das eigentlich, legt Ihr die Beitragsbescheinigungen immer Euren Dienstherrn zur Berücksichtigung im Lohnsteuerabzugverfahren vor oder regelt Ihr das über die Einkommensteuererklärung im Nachgang?

Ich leg sie regelmäßig vor und erhöhe mein Nettogehalt so schon jeden Monat.

Elur

Meine Debeka-Erhöhung kam gestern. Ca 18,5 % mehr (von 364 auf 432 Euro für 50 % PKV).

cyrix42

Und meine Erhöhung der GKV kommt in zwei Schritten: Durch die Erhöhung der BBG steigt sie schon mal von 434 auf 462€; und dann kommt noch der wahrscheinliche Anstieg des Zusatzbeitragssatzes oben drauf (was bei einer Steigerung um 0,2%-Punkte weitere 55€ monatlich wären; also dann in Summe über 500).

Merke: Auch dann ist die PKV für die meisten hier weiterhin billiger als der Maximalbetrag in der GKV — bei besserer Leistung.

Dass die Gesundheitskosten teurer werden, ist jedenfalls keine Sonderstellung der Privatversicherten.

Reisinger850

Und wer hat danach gefragt? Diese exorbitanten Erhöhungen führen jedenfalls dazu, dass die Besoldung immer stärker ins illegale rutscht, da Bürgergeldempfänger keinerlei Erhöhung bei den Krankenkassenbeiträgen spüren...