Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (2 BvL 5/18 u.a.)

Begonnen von SwenTanortsch, 11.10.2025 18:29

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simon1979

Zitat von: HumanMechanic in Heute um 11:07Also für mich entsteht da langsam eine Dynamik. SH hat jetzt sogar mal zahlen geliefert, MV ist jetzt unter Zugzwang.
Keiner sagt sowas wie "findet nicht statt" (von Bayern mal abgesehen).
Die CDU in MV sagt ja auch nur "Ich hoffe der Finanzminister hat vorgesorgt. Falls nicht: keine neuen Schulden, keine Steuererhöhungen! - stattdessen müsse die Regierung sparen..." Der Zwang, das umsetzten zu müssen ist also anerkannt.

Jetzt müsste man die Länderbesoldungen mal nebeneinander legen, dann lässt sich evtl. langsam erkennen, wo die Reise hingeht.

So in etwa hatte ich es im Dezember vermutet. Mit dem Urteil des BVerfG für Berlin wurde der Stein ins Rollen gebracht und nach und nach fallen die Steine (Besoldungsgesetzgeber) um und müssen handeln.
Bayern und NRW (glaube ich) hatten damals recht schnell reagiert und das Partnereinkommen eingeführt, weshalb sie jetzt erstmal raus sind, weil dadurch die Berechnungen der Mindestbesoldung anders dargestellt werden.

Ob die Ergebnisse dann zufriedenstellend und Verfassungskonform sind, steht natürlich auf einem anderen Blatt Papier.

Rheini

Ich denke das alle DH reagieren und die Besoldung um geringe x Prozente anheben werden.

Dann weden die WS der vergangenen Jahre und Jahrzehnte beschieden. Und dann mal abwarten wer klagen wird.

Wenn dann in einigen Jahren festgestellt wird das das Partnereinkommen und die (zu) geringe Erhöhung verfassungswidrig war, ist der Betrag der dann zu leistenden Nachzahlungen, stark gesunken.

Finanzer

Zitat von: Rheini in Heute um 12:11Ich denke das alle DH reagieren und die Besoldung um geringe x Prozente anheben werden.

Dann weden die WS der vergangenen Jahre und Jahrzehnte beschieden. Und dann mal abwarten wer klagen wird.

Wenn dann in einigen Jahren festgestellt wird das das Partnereinkommen und die (zu) geringe Erhöhung verfassungswidrig war, ist der Betrag der dann zu leistenden Nachzahlungen, stark gesunken.

Genau so wird es laufen. Und genügend Gewerkschaften werden kein Sterbenswörtchen dazu sagen.

DeltaR95

Zitat von: matzeso in Heute um 11:00Das Brutto Medianeinkommen für Deutschland lag 2025 bei 46800€. Im Jahr 2024 bei 52159(~2600€Netto)
Es schrumpft also?
Hab gestern mal Google gefragt. Ist schon erstaunlich

Dafür bedarf es einer Quellenangabe. Das Statistische Bundesamt hat nach meiner Kenntnis noch keine Werte für 2025 veröffentlicht.

https://www.statistikportal.de/sites/default/files/2026-02/AR.8%20Median%20und%20Durchschnitt%20des%20Netto%C3%A4quivalenzeinkommens%2C%20Bundesl%C3%A4nder.xlsx

Nach dieser Tabelle ist es von 2024 auf 2025 gestiegen, nicht gesunken.

matzeso


Durst1989

Zitat von: matzeso in Heute um 14:04Auf der Seite:

https://www.sdworx.de/de-de/blog/lohn-und-gehaltsabrechnung-outsourcing/gehaltsreport-2025-allgemein

Der Beitrag ist aus Februar 2025, das kann nicht stimmen. Bei Stepstone stehen 53900€ Brutto-Median im Gehaltsreport 2026 für das Jahr 2025. Ich fürchte, da gibt es noch keine verlässlichen Zahlen.

NvB

Zitat von: matzeso in Heute um 14:04Auf der Seite:

https://www.sdworx.de/de-de/blog/lohn-und-gehaltsabrechnung-outsourcing/gehaltsreport-2025-allgemein

Irgendwo hat da mal wieder jemand nicht richtig gelesen, oder ne KI hat es mal wieder verkacht.
Sdworx hat ihre Daten von Stepstone. Und das Medingehalt bei Stepstone sagt:

"Das Brutto-Mediangehalt in Deutschland 2025 beträgt 53.900 €."

Und das macht auch Sinn, es gab keinen Grund für eine starke Schwankung nach unten.

Skywalker2000

In einigen Wochen, er hat sich versprochen. In einigen Jahren war wohl gemeint gewesen...

matzeso

Zitat von: NvB in Heute um 14:25Irgendwo hat da mal wieder jemand nicht richtig gelesen, oder ne KI hat es mal wieder verkacht.
Sdworx hat ihre Daten von Stepstone. Und das Medingehalt bei Stepstone sagt:

"Das Brutto-Mediangehalt in Deutschland 2025 beträgt 53.900 €."

Und das macht auch Sinn, es gab keinen Grund für eine starke Schwankung nach unten.
Ok, dann wird das wohl verlässlicher/ realer sein.
Demnach wären 43120€ 80% des Bruttomedian von 53900.
43120x2.3=99.176
99176 - ?= da bin ich drauf gespannt ( alles Brutto )
Ich gehe vom Medianwert von ganz Deutschland aus denn ich glaube nicht das ein anderer( Bayern?) genommen wird der noch höher wäre.



Hans Werner Mangold

https://www.nordkurier.de/regional/mecklenburg-vorpommern/einige-beamte-verdienen-kaum-mehr-als-buergergeld-empfaenger-dem-land-drohen-neue-mega-kosten-4416661

,,Nach Nordkurier-Informationen ist am kommenden Mittwoch ein Krisengespräch zwischen Minister Geue und Gewerkschaften vereinbart. Wie aus der Landespolitik zu hören ist, sei man in MV nicht erbaut über den Alleingang Schleswig-Holsteins zum jetzt eingeplanten Millionen-Nachschlag für Beamte. Dies sei mit Schwerin nicht abgestimmt gewesen."

Rheini

Oh in welchem Gesetz steht das mit der Abstimmung zwischen den Ländern?

Ryan

Der Stepstone-Gehaltsreport spielt bei der Ermittlung der der Mindestbesoldung keine Rolle.

Es geht um den Median des Nettoäquivalenzeinkommens.

Die bundesweiten Werte sind in der Tabelle hier
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Lebensbedingungen-Armutsgefaehrdung/Tabellen/armutsschwelle-zvgl.html
in der zweiten Zeile von unten zu finden. 2025: 28.913 Euro

Die Prekariätsschwelle ist dann für einen Vier-Personen-Haushalt: 28.913 Euro x 2,3 x 0,8 = 53.200 Euro


DrStrange

Es ist wunderbar mit anzusehen. Überall wird gerechnet, rausgeredet, gewarnt, gewartet...
Wir haben das Berliner Urteil bis 2020
Was ist denn mit den Jahren 2020 bis heute? Diese massiven Steigerungen der Preise von einfachen Allem!! Wenn da mal Zahlen vorliegen, wird wieder gerechnet, rausgeredet....
Wie soll man damit als Beamter umgehen?