Einsicht in PA bei Wechsel

Begonnen von MiaMeyer, 26.12.2025 21:38

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MiaMeyer

Hallo,
Ich war in Berlin als Lehrkraft beschäftigt (Referendariat) und möchte jetzt in ein anderes Bindesamt wechseln. Ich möchte nicht zustimmen, dass der neue Arbeitgeber Einsicht in meine Krankenakte erhält. Ich bin einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt. Habe ich da überhaupt eine Chance und mit welcher Begründung kann ich die Einsicht am besten verweigern?

clarion

Du musst die Verweigerung nicht begründen. Es könnte nur sein, dass Du dann nicht eingestellt wirst.

kittyka

Zitat von: MiaMeyer in 26.12.2025 21:38Hallo,
Ich war in Berlin als Lehrkraft beschäftigt (Referendariat) und möchte jetzt in ein anderes Bindesamt wechseln. Ich möchte nicht zustimmen, dass der neue Arbeitgeber Einsicht in meine Krankenakte erhält. Ich bin einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt. Habe ich da überhaupt eine Chance und mit welcher Begründung kann ich die Einsicht am besten verweigern?

Du musst nicht zustimmen. Jedoch fliegst du dann sehr sicher aus dem Bewerbungsverfahren.

MiaMeyer

Hi,
Ja danke für eure Beiträge.
Ich weiß ja, dass ich nicht zustimmen muss. Die Frage war, gibt es eine gute Begründung mit der ich nicht gleich raus bin, wie zum Beispiel die Gleichstellung oder etwas anderes.
Ich danke euch!

kittyka

#4
Zitat von: MiaMeyer in 27.12.2025 20:13Hi,
Ja danke für eure Beiträge.
Ich weiß ja, dass ich nicht zustimmen muss. Die Frage war, gibt es eine gute Begründung mit der ich nicht gleich raus bin, wie zum Beispiel die Gleichstellung oder etwas anderes.
Ich danke euch!

Kommt halt auf das jeweilige Personalmanagement an.
Bewirbst du dich auf eine Beamtenstelle? Da wollen die die zumindest in Berlin und Brandenburg eigentlich grundsätzlich immer sehen und eine verweigerte Zustimmung wird so interpretiert, als hättest du etwas zu verbergen (Negative Beurteilung, Abmahnung oder so was) was einer Absage gleich kommt, egal welche Begründung du lieferst.

Außer evtl die Aufbewahrungsfristen sind abgelaufen und so wie ich jetzt mit einem bayerischen Amt erlebe, dass die P-Akte einfach nicht gesendet wird und der Mann eben deswegen mittlerweile drauf verzichten will, damit das Bewerbungsverfahren endlich voran kommt.

Bei Tarifangestellten ist es unterschiedlich. Manche wollen gar keine Akte oder nur für Beschäftigte im öD der letzten sechs Monate. Alles schon gesehen.

Kannst du evtl nachfragen?



FearOfTheDuck


Zitat von: MiaMeyer in 27.12.2025 20:13Hi,
Ja danke für eure Beiträge.
Ich weiß ja, dass ich nicht zustimmen muss. Die Frage war, gibt es eine gute Begründung mit der ich nicht gleich raus bin, wie zum Beispiel die Gleichstellung oder etwas anderes.
Ich danke euch!

Wahrscheinlich kaum eine, die nicht durchschaubar ist...

Und wenn es dann vielleicht sogar eine ausgedachte ist, macht man sich m.E. nur unnötig angreifbar.