Auswirkung neues Urteil des BVerfG auf die Besoldung in BW

Begonnen von LehrerBW, 15.01.2026 15:48

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LehrerBW

Zitat von: Ozymandias in 17.01.2026 12:07Neue Schwelle: 2026 bei 3% hochgerechnet 53.745,30

A13 niedrige Erfarungsstufe Netto teilweise 48k. Jetzt mal ohne Kindergeld/PKV was sich quasi aufhebt und Familienzeugs.

Wenn das mit 300 Euro mtl. mehr repariert ist, dann stimmt irgendwas nicht.
Das BVerfG hat im Prinzip gar nicht zum Abstandsgebot geurteilt und die Tabelle ist weiterhin im Arsch, jedenfalls am oberen Ende.

Unten sieht es gut aus besonders mit vielen Kindern, aber mit A13 und Studium wirst du weiterhin nicht wirklich besser bezahlt, als Leute die im Gefängnis Türen auf und zuschließen.

A7/1 ist momentan bei 46794.20 € (inkl. der momentan verfassungswidrigen Abschmelzbeträge für Kind 2)

Ozymandias

Möchte das wie gesagt jetzt nicht alles ausrechnen, aber die Abstände sind weiterhin katastrophal.

Dazu kommen in der Praxis auch folgende Probleme:
Das MÄE in BW wird in Zukunft voraussichtlich stärker steigen als die Tariferhöhungen. Die Tariferhöhungen kommen irgendwann. Siehe Hauptthema in Bund, wo sich darüber gestritten wird. Spitzausrechnung etc. die nicht mal Promovierte ohne sich zu streiten richtig ausrechnen können.

Man kann sich auch darüber streiten, ob A14 E14 entspricht wie es das BVerfG gerne hätte.
Jedenfalls besteht in der Praxis das Problem für die Unendlichkeit weiter. Das MÄE wird erst im darauffolgendem Jahr veröffentlicht. Erst dann kann ein Beamter überprüfen, ob diese Grenze eingehalten wurde.

Die Antragsfrist für die haushaltsnahe Geltendmachung ist dann bereits vorbei.
Es ist eben Rechtsprechung aus dem Elfenbeinturm. Eine zwangsweise Erhöhung zum 1.1 hätte dem zumindest Abhilfe geschaffen. Das wäre eine Einhegung gewesen.

Rheini

Als Folge jedes Jahr Widerspruch einlegen .....

Wenn die Gerichte und DH das so wollen, dann bekommen die das so  8) .

Böswilliger Dienstherr II

Habe den Landtag nochmal drauf Angefragt/Hingewiesen, dass sie die Sitzung vom 22. online stellen. Dann kann ich das auch speichern und für "immer" auf meinem YouTube hinterlegen.

Teacher91

Zitat von: LehrerBW in 16.01.2026 11:56So wie ich das verstanden hab wird das am 22.1. besprochen öffentlich

https://www.landtag-bw.de/resource/blob/614222/bac4e045f08e40de5a76b3cc63731152/2026-01-22_FinA.pdf

17. LANDTAG VON BADEN-WÜRTTEMBERG Stand: 13.1.2026
Ausschuss für Finanzen
E I N L A D U N G
59. Sitzung
des Ausschusses für Finanzen
am Donnerstag, 22. Januar 2026, 14:00 Uhr
Elly-Heuss-Knapp-Saal (BMZ) oder per Videokonferenz

Tagesordnung:
(...)
21. Antrag des Abg. Nicolas Fink u. a. SPD und
Stellungnahme des Ministeriums für Finanzen
– Auswirkungen des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts zur amtsangemessenen Alimentation von Beamtinnen und Beamten sowie des Entgelts der Tarifbeschäftigten in Baden-Württemberg – Drucksache 17/9917


Wurde der Punkt wieder von der Tagesordnung genommen? Ich kann ihn auf der Tagesordnung Stand 16.01. nicht finden oder habe ich ihn einfach übersehen?  :o

Ozymandias

2. Verhandlungsrunde rund 5% über 29 Monate steht im Raum.

Das Medianeinkommen in BW wuchs die letzten 10 Jahre um durchschnittlich 3,152 jährlich%.
Bei dieser Wachstumsrate wären 7,8% in 29 Monaten nötig.

In den letzten 5 Jahren waren es sogar 3,356% durchschnittlich, die das Medianeinkommen gewachsen ist.

Mit den normalen Tariferhöhungen kommt man in Zukunft nur noch hin, wenn die Autoindustrie in BW völlig den Geist aufgibt.

LehrerBW

Zitat von: Teacher91 in Gestern um 08:44Wurde der Punkt wieder von der Tagesordnung genommen? Ich kann ihn auf der Tagesordnung Stand 16.01. nicht finden oder habe ich ihn einfach übersehen?  :o
Tatsache...wurde wohl aus der Tagesordnung gestrichen 😡

LehrerBW

Hab den Herrn Fink mal angeschrieben.
Gibt's eigentlich zufällig schon was vom dbb bw bezüglich AA und Anfragen an Abgeordnete?