Tipps für den Umstieg von E11 auf E12

Begonnen von PiratJack1991, Gestern um 07:38

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PiratJack1991

Moin zusammen,

ich hatte letztes Jahr ja schon mal ein Thema gestartet.
Zu meiner Kurzvita:
Ich bin aktuell seit 01.06.2023 in der E11 - Stufe 4 und komme somit zum 01.06.2027 in die Stufe 5

Aktuell bin ich mich bei meinem Arbeitgeber (Land NRW) auf E12er Stellen am bewerben.
Dass eine Bewerbung von der E11 Stufe 4 in die E12 natürlich nicht gerade Sinnvoll ist (Rückstufung auf E12 Stufe 3 mit 180 € Garantiebeitrag, anstelle des Wechsels von E11 Stufe 5 auf E12 Stufe 5, wenn ich  ab dem 02.06.2027 wechseln würde) wollte ich mal fragen, ob Ihr irgendwelche Tipps kennt.

Ich lese hier häufiger von vorübergehender Übernahme der Aufgaben, bis man in der entsprechenden Stufe ist und dann die dauerhafte Übertragung der Aufgaben.
Könnt Ihr mir das eventuell einmal genauer erklären, wie ich das ggfs. durchbringen kann?
Kann hier eventuell auch die mögliche Einarbeitungszeit eine Rolle spielen? Ich hatte im letzten Jahr ein Vorstellungsgespräch, da war als Einarbeitungszeit von bis zu 18 Monaten die Rede.

Liebe Grüße
PiratJack1991
Liebe Grüße
PiratJack1991

MoinMoin

Wenn man eine Einarbeitungszeit macht, sprich man wird nicht mit Tätigkeiten vollumfänglich betraut, die zur 12 führen, sondern man "guckt nur" zu, dann heißt es dass man halt erst dann wenn man die 12er Tätigkeiten übertragen bekommt, wenn der AG meint du kannst das.

Wenn man jedoch nur vorübergehend die Tätigkeiten übertragen bekommt zur Einarbeitung, dann ist es wacklig, Insbesondere wenn man sagt, nach 18 Monaten kannst du es plötzlich durch Handauflegen, da sollte man eher einen Sachgrund finden, weswegen man der Meinung ist, das du es jetzt kannst, obwohl du es schon die ganze Zeit machst.
Bei 6 Monaten kann man es noch als "zur Probe" verkaufen, darüber eher schwierig und anfechtbar..

Aber am Ende egal wie man es verkauft, der AG muss es wollen, der AN auch, dann ist alles möglich und man kann sich Unsinn aus den fingern saugen.
Worst Case ist in so einem Scenario, dass der Rechnungshof das anmeckert, weil Geldverschwendung. und nicht sachgerecht.
Kann einem aber Egal sein, weil wenn man die 12 hat, dann hat man sie egal was der RH sagt.


Aber warten wir doch die Tarifverhandlung ab, vielleicht kommt da die stufengleiche Erhöhung aus dem Hut.

PiratJack1991

Hey MoinMoin,

danke für deinen Input. Ich werde dann einfach mit offenen Karten spielen, in welcher Lohngruppe ich bin. Und wenn die neue Stelle mir aktuell nicht zusagt, kann ich immer noch auf meiner alten Stelle bleiben.
So schnell wie die Zeit vergeht ist es bis Mitte 2027 ja auch nicht mehr.  ;)

An eine stufengleiche Höhergruppierung im TVL glaube ich erst wenn ich es sehe. Aber dann wären es Stand jetzt ja auch immer noch 4 Jahre anstatt 1 1/2.
Liebe Grüße
PiratJack1991