Änderungsvertrag in der Probezeit

Begonnen von Mölle, Gestern um 19:34

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Organisator

Zitat von: Mölle in Heute um 15:31Meine Frau hat weder Namen noch andere persönliche Daten eingegeben,

Das wäre ein gutes Argument. Und idealerweise auch keine internen Informationen / Inhalte.

Maggus

Ist die angebliche KI-Nutzung wirklich der Grund für die von der Vorgesetzten beabsichtigen Änderung des Arbeitsvertrages?
Wenn der AG den Vorwurf erhebt, dass (vertrauliche) interne Daten/Kundendaten unzulässigerweise in KI eingegeben wurde, dann muss er das arbeitsrechtlich ahnden und innerhalb der Probezeit durch eine Probezeitkündigung.
Somit macht eine Änderung des Vertrages auf einen befristeten Vertrag keinen Sinn.
Oder kann/will die Vorgesetzte grundsätzlich noch keine Entscheidung treffen, ob die Probezeit bestanden wird bzw. nicht bestanden wird und sich durch einen befristeten Vertrag einen verlängerten Entscheidungszeitraum verschaffen?

Die betroffene Mitarbeiterin ist in der schwächsten Position.
Je nach Mitbestimmungstatbestand im LPVG kann ggf. auch der Personalrat nicht viel erreichen.
In Ba-Wü z.B. hat der Personalrat nur ein Anhörungsrecht zur Probezeitkündigung.