Tarifrunde TV-L 2025 - Diskussion III

Begonnen von username, 14.02.2026 09:31

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MoinMoin

Zitat von: KlammeKassen in 24.10.2026 15:11Ich hoffe, dass ich mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehne: Aber wenn jemand wissen muss/müsste, was die Patienten in der PKV bezahlen, dann doch eben wohl der Verband der privaten Krankenversicherung oder nicht?

"Wie hoch sind die Beiträge für Beamte in der Privaten Krankenversicherung?
Als Beamtin oder Beamter profitieren Sie in der PKV nicht nur von hervorragenden Leistungen, sondern aufgrund Ihres Beihilfeanspruchs auch von vergleichsweise geringen Beiträgen.
August 2024

Mit der individuellen Beihilfe kommt Ihr Dienstherr seiner Schutz- und Fürsorgepflicht nach. Er übernimmt einen Teil Ihrer Krankheitskosten. Für Sie als Beamtin oder Beamter bedeutet die Beihilfe, dass Sie sich nur anteilig krankenversichern müssen. Entsprechend geringer fallen Ihre Beiträge aus. Die Kalkulation dieser geringeren Beiträge für Beamtinnen und Beamte erfolgt nach den üblichen Regeln der Privaten Krankenversicherung."

Langsam machst du dich lächerlich!

Ja, der Beamte muss nur 50% versicher und die anderen 50% bezahlt der DH, via Beihilfe und diese 50% sind nur GKV Niveau (war mal anders) gääääähn
Ja, der Angestellte muss  100% Versicherung abschließen, was teurer ist (aber dafür nur 50% bezahlen, weil die anderen 50 der AG trägt) und hat dafür eine Versicherung zu 100% aus einem Pott.

Also welche Binsenweisheit willst du damit verkünden???
Das der Beamte nur 50% so hohe kosten hat wie der Angestellte???

In deinem Tollen "Beweis" Text steht nüscht über die Vergleichbare Höhe der PKV eines Angestellten, also unnütze Seite für diese Fragestellung!

KlammeKassen

#1471
Zitat von: Rheini in 24.10.2026 15:54Falsch. Du bist für mich kein Diskussionspartner mehr, deshalb lebe Du in deiner Bubble und behaupte nichts falsches was mich betrifft.
Ist klar. Würde ich auch immer sagen, wenn ich meine Sachverhalte nicht ein einziges Mal mit Argumenten begründen kann... und diese Falschaussagen aufstelle wie "GKV Arbeitnehmer erhalten in der Regel Gehaltserhöhungen, wenn der Zusatzbeitrag ansteigt"
Dass du nicht einmal zugeben kannst, dass das absoluter Nonsense war, ist schon eine Kunst.

KlammeKassen

#1472
Zitat von: MoinMoin in 24.10.2026 15:31Alternativ, wenn es eine Abklärungs/Anschlussbehandlung ist, besorgt dir dein Arzt einen kurzfristigen Facharzttermin.
So erlebe ich es zumindest seit 30 Jahren im Vergleich mit meiner Frau (die GKV ist).

Wenn er es für superdringlich hält. Wenn es um Rückenschmerzen o.ä. orthopädisches geht, wird kein Dringlichkeitstermin ausgestellt, der das ganze beschleunigen würde. Dann gibt es eine normale Überweisung, die du mit zum Facharzt nehmen darfst, dir aber keinerlei schnelleren Termin gibt.

Beim GKV Spargesetz für nächstes Jahr wird aber auch das wohl nicht mehr wirklich vorkommen, da es keine Vergütungen mehr für diese dringlichen Termine gibt. Also die Option dürfte auch schwieriger werden...

https://www.krankenkasseninfo.de/ratgeber/nachrichten/kein-termin-beim-facharzt-warum-2027-laengere-wartezeiten-fuer-hno-neurologie-oder-orthopaedie-geben-koennte-62748.html

KlammeKassen

Zitat von: Rheini in 24.10.2026 18:04Falsch. Du bist für mich kein Diskussionspartner mehr, deshalb lebe Du in deiner Bubble und behaupte nichts falsches was mich betrifft.


Nö, du hast halt nicht einmal eine Frage beantwortet. Von Anfang an nicht.
Hast immer nur etwas geschrieben, wenn ein neues Argument kommt, dann hat dir jemand (das war nicht immer ich) gesagt, dass das nicht stimmt und dann war auch da ruhe bei dir bis zum neuen Argument, bei dem du wieder erst was gesagt hast.

Ist ein sich drehender Kreislauf.

KlammeKassen

#1474
Zitat von: MoinMoin in 24.10.2026 15:52Langsam machst du dich lächerlich!

Ja, der Beamte muss nur 50% versicher und die anderen 50% bezahlt der DH, via Beihilfe und diese 50% sind nur GKV Niveau (war mal anders) gääääähn
Ja, der Angestellte muss  100% Versicherung abschließen, was teurer ist (aber dafür nur 50% bezahlen, weil die anderen 50 der AG trägt) und hat dafür eine Versicherung zu 100% aus einem Pott.

Also welche Binsenweisheit willst du damit verkünden???
Das der Beamte nur 50% so hohe kosten hat wie der Angestellte???

In deinem Tollen "Beweis" Text steht nüscht über die Vergleichbare Höhe der PKV eines Angestellten, also unnütze Seite für diese Fragestellung!

Ja ist doch gut, dass es eine Binsenwahrheit ist. Warum gehst du denn von Anfang an dagegen so aggressiv vor?
Habe ich irgendwie behauptet, dass es keine triviale Sache ist?
Du warst es, der das Fass hier aufgemacht hat, dass dem nicht so sei....

Um jetzt doch zu der Erkenntnis zu kommen, dass es eine allgemein bekannte Tatsache ist.

Dafür hättest du mich nicht die ganze Zeit angreifen müssen?!

Keine Ahnung, warum du bei dem Thema so abgehst wie Schmidts Katze und so aggro wirst....

Da steht im Übrigen - was auch schon vorhin in meinem Beitrag stand -
"Der zentrale Grund, warum die private Krankenversicherung für Beamte deutlich günstiger ist als für Angestellte oder Selbstständige, liegt im Beihilfeanspruch. Der Dienstherr übernimmt je nach Status, Familienstand und Bundesland zwischen 50 und 80 Prozent der anfallenden Krankheitskosten.

Beamte müssen daher nicht den vollständigen Krankenversicherungsschutz absichern, sondern lediglich den verbleibenden Restkostenanteil. Die private Krankenversicherung kalkuliert folglich nur diesen Teil, was wiederrum die monatlichen Beiträge deutlich reduziert. Je höher der Beihilfesatz, desto geringer der PKV-Beitrag."

Und "Mit der individuellen Beihilfe kommt Ihr Dienstherr seiner Schutz- und Fürsorgepflicht nach. Er übernimmt einen Teil Ihrer Krankheitskosten. Für Sie als Beamtin oder Beamter bedeutet die Beihilfe, dass Sie sich nur anteilig krankenversichern müssen. Entsprechend geringer fallen Ihre Beiträge aus. Die Kalkulation dieser geringeren Beiträge für Beamtinnen und Beamte erfolgt nach den üblichen Regeln der Privaten Krankenversicherung."

Diese Sätze sagen aus, dass die PKV für Beamte oftmals günstiger ist als für Angestellte. Finde die Sätze jetzt recht eindeutig...

Und ich habe gesagt, dass es für Beamte oftmals günstigere Tarife als für Angestellte gibt. Deckt sich hiermit. Und deckt sich auch damit, dass es eine "Binsenweisheit" ist.

Ich verstehe gerade überhaupt nicht, worüber/weshalb du dich so aufregst?

Ursprünglich ging es eigentlich darum, dass der EG10-12er in den oberen Stufen 500 Euro blechen muss (ab Januar etwa 550) und die PKV oftmals (nicht immer, ja) für 300-400 Euro zu haben ist für Beamte, (die dieselben Aufgaben erledigen). Also nicht nur  weniger zahlen, sondern  weniger zahlen + Vorteile


Was habe ich jetzt behauptet, was dir nicht passt?

Ich habe nichts davon gesagt, dass Beihilfe Luxus ist, sondern nur, dass die Kosten geringer sind. Und wenn es, wie du sagst, GKV Niveau ist, ist doch okay. Aber dennoch ja IN DER REGEL günstiger zu haben als wenn man GKV versichert wäre

EDV Sachverständiger

Zitat von: MoinMoin in 24.10.2026 15:52Ja, der Angestellte muss  100% Versicherung abschließen, was teurer ist (aber dafür nur 50% bezahlen, weil die anderen 50 der AG trägt) und hat dafür eine Versicherung zu 100% aus einem Pott.
Es ist aber schon bekannt daß der "AG Anteil" voll vom Arbeitnehmer erwirtschaftet werden muss? Zumindest in der Privatwirtschaft. Da legt niemand irgendwelche Anteile drauf. "AG Anteil" klingt halt nur besser.

KlammeKassen

Zitat von: Rheini in 24.10.2026 18:04Falsch. Du bist für mich kein Diskussionspartner mehr, deshalb lebe Du in deiner Bubble und behaupte nichts falsches was mich betrifft.


Ich behaupte nichts falsches,

Die Aussage steht für sich:

"Rheini 18.10.2026 13:20

Bei dem Beamten wird die PKV sigar teurer, wenn er keine Besoldungserhöhung erhält. Ein Angestellter bekommt i. d. R. zeitgleich ein erhöhtes Entgelt."


Kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand hier bestätigen kann, dass die Aussage stimmt.
Es wäre natürlich schön, wenn das so wäre, ist aber leider nicht so.
also BBG Steigerung + Zusatzbetragssteigerung unabhängig von Einkommenserhöhung + Steigerung, wenn das Gehalt steigt


KlammeKassen

Zitat von: MoinMoin in 24.10.2026 15:27Grundsätzlich halte ich eine ZwangsGKV für alle durchaus für die beste Variante.
Wer bessere Versorgung will (Chefarzt quark, einzelzimmer gedöns) der soll es sich dann dazu buchen (so wie es jetzt ja auch schon für alle geht.)

Beide abschaffen und neu von vorne beginnen, so wie von Baas gefordert
https://www.deutschlandfunk.de/chef-der-techniker-krankenkasse-private-und-gesetzliche-kassen-abschaffen-neues-system-mit-bestem-au-100.html

KlammeKassen

Zitat von: MoinMoin in 24.10.2026 15:34und sehr schön ist es, dass endlich dieser - in meinen Augen- illegale Terminvergabepolitik vieler KV Ärzte ein Riegel vorgeschoben werden soll (zumindest wird erstmalig darüber geredet) begrüße ich sehr.

ich hoffe es, dass sich etwas tut.
Die Diskussion nimmt zumindest Fahrt auf...

https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_2319232.jsp

KlammeKassen

Zitat von: Rheini in 24.10.2026 20:04Falsch. Du bist für mich kein Diskussionspartner mehr, deshalb lebe Du in deiner Bubble und behaupte nichts falsches was mich betrifft.
Falsch wäre es erst, wenn einer deine Aussage als richtig einstuft. Das glaube ich aber nicht, weil sie einfach falsch ist. Und alle anderen, die deine Meinungen kritisch hinterfragt haben, sind dann wohl auch keine Diskussionspartner mehr. Weil du dazu nie eine Rückantwort gegeben hast.
Wirkt nach "Wenn ich nicht Recht habe, der andere aber schon, wird er ignoriert, weil ich das sonst eingestehen müsste"

Warnstreik

Zitat von: MoinMoin in 24.10.2026 15:27Du findest den Ansatz falsch, dass man alle SVler ohne Ausnahme in die GKV müssen falsch?
Der Rest waren nur Fragen, die geklärt werden müssen, wie man die anderen in die GKV überführt.

Da habe ich dich falsch interpretiert. Für mich hörte es sich so an, als wenn das deine Hauptmaßnahme wäre. Als eine von umfangreichen Maßnahmen aber natürlich gut und wichtig.
Als Gedankenexperiment könnte man könnte es auch weiter separieren: Die GKV wird eine Angestelltenversicherung, in der alle Angestellten (zwangs-)versichert sind - aber sonst niemand: Keine Beamten, keine Selbstständigen, keine Grundsicherungsempfänger, keine Arbeitslosen und auch keine Hausfrauen/Männer. Ob Kinder kostenfrei versichert bleiben müsste man hier mal schauen - wahrscheinlich aber schon. Alle Bedürftigen werden aus Steuermitteln versorgt, arbeitsfähige Ehepartner müssen sich grundsätzlich (wie jeder Privatier) selbst versichern.
Ich denke, das würde die Beiträge ziemlich drücken.
Wie gesagt: Ein Gedankenexperiment, defintiv nicht meine favorisierte Lösung. Am Ende aber eben eine Senkung der Lohnnebenkosten und ein Ende des Cherrypickings für wenige.

Umlauf

Ich schlage vor, das infantile Ping-Pong nun zu beenden.

MoinMoin

Zitat von: KlammeKassen in 24.10.2026 18:33Ja ist doch gut, dass es eine Binsenwahrheit ist. Warum gehst du denn von Anfang an dagegen so aggressiv vor?
Die Behauptung, dass ein Beamter bessere PKV Tarife hat als eine Angestellter ist schlicht und ergreifend falsch. Und du hast dafür noch nirgends einen Nachweis erbracht.

Zitat von: KlammeKassen in 24.10.2026 18:33Diese Sätze sagen aus, dass die PKV für Beamte oftmals günstiger ist als für Angestellte. Finde die Sätze jetzt recht eindeutig...
Nein, diese Sätzen sagen nichts darüber aus, ob der Beamte für die ärztliche Leistungen einen höheren Preis als der PKV Angestellte bezahlt.
Sie sagen nur: 50% ist kleiner 100% Ist ein genauso intelligente Aussage wie: Vollkasko ist teurer als Teilkasko.


Der Beamte hat er eher einen teureren Tarif als der Angestellte bei der gleichen Versicherung und der gleichen Leistung.
Daher behaupte ich, dass die PKV für den Beamte etwas teurer ist, als für den Angestellten (wenn beide 50% selber tragen) - Diese Differenzierung willst du anscheinend nicht begreifen und gehst null auf dieses Fragestellung ein, sondern kommst mit einem ganz anderen Binsenthemakram daher.

Meine Vermutung habe ich mit den den Angeboten die man im Netz findet untermauert.

SantaClaus

Zitat von: KlammeKassen in 24.10.2026 14:42Das war nun auch wirklich das "Geringste Beispiel". Wie viele A3er gibt es denn noch? Wird sowas aktiv noch eingestellt?

Auf kommunaler Ebene wird ohnehin nur noch ab gehobenen Dienst ausgebildet (also A9), früher gab es noch mittleren Dienst ab A6, das gibt es glaube ich beim Finanzamt noch, dürfte aber auch abnehmen sein oder nicht? Kommunal gibt es diese Laufbahn (1. Einstiegsamt, 2. Laufbahngruppe) nicht mehr.
Kann beim Bund aber anders sein; zeigt nur auf, dass es an Bedeutung verliert. Dürfte kaum eine Rolle spielen.

Wie der Quelle entnommen werden kann, spielt A3-A5 nahezu gar keine Rolle mehr.
A6- A8 auch relativ wenig, ist aber noch vertreten, ab A9 dann deutlich mehr.

https://www.dbb.de/fileadmin/user_upload/globale_elemente/pdfs/2026/Monitor_oeffentlicher_Dienst-2026__5_.pdf


Musst aber gucken, ob die Quelle vernünftig ist, weil sie von einer Gewerkschaft stammt. Ohjeee würde der daher wahrscheinlich nicht trauen

Warum ruderst du so? Das war dein Beispiel. Ist halt nicht schlau gewählt, darf man sich wohl eingestehen. Ach passt ja nicht ins narrativ.

Auch der Verweis auf A9 macht es nicht besser, da wird der mittlere dienst einfach komplett gestrichen, who cares um die Sorgen der Unterschicht, macht der Dienstherr genauso.
Wusstest du, die Steigerung von A6 auf A9 im mD sind auf 40 Jahre mal gerade erst 800€ netto. Glaubst du, wenn du bei 2,2-2,4 netto bei a6 startest diese Gehaltsteigerung die PkV Steigerungen in den 40 Jahren übersteigt? Oder könnte es vielleicht viel eher sein, dass die PKV wesentlich teurer wird für die Beamten im mD?