Besoldungsrunde 2025-2028 Nordrhein-Westfalen

Begonnen von Admin, 14.02.2026 19:57

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Finanzer

Zitat von: Schneewitchen in Heute um 09:20Mehr Solidarität? Gegenüber all diesen Leuten, die uns mittlerweile offen Hass und Verachtung entgegen bringen, nur weil wir eben nicht in einem prekären Arbeitsverhältnis stehen?

Den Leuten in meinem Umfeld, die mich mittlerweile bei jeder Gelegenheit hart angehen, weil ich für's Nichtstun viel zu gut bezahlt werde und angeblich nichts richtiges gelernt habe, nur weil ich keinen IHK- Abschluss habe, denen soll ich Solidarität entgegen bringen?

Oder vielleicht gegenüber den Leuten, die mich in anderen, wirtschaftlich besseren Zeiten, immer bemitleidet haben, weil es bei mir ja offenbar nicht zu einem richtig guten Job gelangt hat?

Das draussen laufen jede Menge Leute herum, die uns mit den Menschen in der Grundsicherung gleich setzen und uns jeden Euro neiden.

Nein, ich halte nichts von Solidarität. Die gibt es umgekehrt auch nicht!

Wann hat es mal in der Öffentlichkeit einen empörten Aufschrei gegeben, dass es Beamte gibt, die auf dem Niveau der Grundsicherung bezahlt werden? - Es wird doch eher bestritten, dass es überhaupt einen Beamten gibt, der weniger als 6.500€ im Monat verdient.

Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Jetzt gerade schlagen bei den Arbeitnehmern Haltbein paar nachteilige Entwicklungen zu Buche. Dann ist das eben so.

Als vor vielen Jahren das Urlaubsgeld für Beamte gestrichen wurde, hat es da in der Öffentlichkeit Empörung gegeben? Nach meiner Wahrnehmung war das eher Genugtuung.

Ich kann insofern mit dieser Solidarität nichts anfangen....

So ist es.

Max_Muster

Zitat von: Schneewitchen in Heute um 09:20Mehr Solidarität? Gegenüber all diesen Leuten, die uns mittlerweile offen Hass und Verachtung entgegen bringen, nur weil wir eben nicht in einem prekären Arbeitsverhältnis stehen?

Den Leuten in meinem Umfeld, die mich mittlerweile bei jeder Gelegenheit hart angehen, weil ich für's Nichtstun viel zu gut bezahlt werde und angeblich nichts richtiges gelernt habe, nur weil ich keinen IHK- Abschluss habe, denen soll ich Solidarität entgegen bringen?

Oder vielleicht gegenüber den Leuten, die mich in anderen, wirtschaftlich besseren Zeiten, immer bemitleidet haben, weil es bei mir ja offenbar nicht zu einem richtig guten Job gelangt hat?

Das draussen laufen jede Menge Leute herum, die uns mit den Menschen in der Grundsicherung gleich setzen und uns jeden Euro neiden.

Nein, ich halte nichts von Solidarität. Die gibt es umgekehrt auch nicht!

Wann hat es mal in der Öffentlichkeit einen empörten Aufschrei gegeben, dass es Beamte gibt, die auf dem Niveau der Grundsicherung bezahlt werden? - Es wird doch eher bestritten, dass es überhaupt einen Beamten gibt, der weniger als 6.500€ im Monat verdient.

Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Jetzt gerade schlagen bei den Arbeitnehmern Haltbein paar nachteilige Entwicklungen zu Buche. Dann ist das eben so.

Als vor vielen Jahren das Urlaubsgeld für Beamte gestrichen wurde, hat es da in der Öffentlichkeit Empörung gegeben? Nach meiner Wahrnehmung war das eher Genugtuung.

Ich kann insofern mit dieser Solidarität nichts anfangen....
Ich sage es mal so: ich suche seit Wochen einen Handwerker, der bereit ist eines meiner Dachfenster zu reparieren. Eigentlich keine große Sache, aber ich kann es nicht selber.
Dazu habe ich inzwischen zahllose Firmen angeschrieben und angerufen, die alle ablehnten. Einer sagte mir im Vertrauen, Reparatur lohne sich nicht. Die Handwerker machten mit Verkauf und Einbau viel mehr Geld.
Nun habe ich endlich ein Angebot. Teile kosten 188€, die Reparatur ca. 600€ für rund eine Stunde Arbeit. Meine Heizungswartung kostet ca. 600€, ist gesetzlich vorgeschriebenen und dauert ca. 15 Minuten: in den Keller gehen, Gerät anschließen, Werte ausdrucken und mir in die Hand drücken. Pergola: ca. 10.000€, Material ca. 600€, Aufbau der Rest, veranschlagte Arbeitszeit ca. 2 Tage. Ich könnte zahlreiche weitere Beispiele bringen.
Für diese exorbitanten Kosten und Preise gibt es weitreichendes Verständnis, dafür dass der ÖD nun einmal nicht kostenlose Leistungen anbieten kann nicht.
Muss ich mehr sagen (schreiben)?

Robertbob

Zitat von: Max_Muster in Heute um 10:47Ich sage es mal so: ich suche seit Wochen einen Handwerker, der bereit ist eines meiner Dachfenster zu reparieren. Eigentlich keine große Sache, aber ich kann es nicht selber.
Dazu habe ich inzwischen zahllose Firmen angeschrieben und angerufen, die alle ablehnten. Einer sagte mir im Vertrauen, Reparatur lohne sich nicht. Die Handwerker machten mit Verkauf und Einbau viel mehr Geld.
Nun habe ich endlich ein Angebot. Teile kosten 188€, die Reparatur ca. 600€ für rund eine Stunde Arbeit. Meine Heizungswartung kostet ca. 600€, ist gesetzlich vorgeschriebenen und dauert ca. 15 Minuten: in den Keller gehen, Gerät anschließen, Werte ausdrucken und mir in die Hand drücken. Pergola: ca. 10.000€, Material ca. 600€, Aufbau der Rest, veranschlagte Arbeitszeit ca. 2 Tage. Ich könnte zahlreiche weitere Beispiele bringen.
Für diese exorbitanten Kosten und Preise gibt es weitreichendes Verständnis, dafür dass der ÖD nun einmal nicht kostenlose Leistungen anbieten kann nicht.
Muss ich mehr sagen (schreiben)?
Leider hast damit recht.
Von den exorbitanten Handwerkerrechnungen kann ich auch ein Lied singen. Sperrhahn an Wärmepumpe getauscht da undicht. Teil kostet ca. 20 € incl. Tausch 550 €. Eine Stunde Arbeit.

Robertbob

# Casiopeia1981
Ich verstehe nicht, das du hier die AFD anführst. Es sind Millionen Menschen in Deutschland die diese Partei wählen oder wählen wollen und sie deshalb so stark machen. Würden die sogenannten etablierten Parteien gute Arbeit abliefern, gäbe des das Problem mit dieser Partei erst garnicht.

Schneewitchen

Zitat von: Max_Muster in Heute um 10:47Ich sage es mal so: ich suche seit Wochen einen Handwerker, der bereit ist eines meiner Dachfenster zu reparieren. Eigentlich keine große Sache, aber ich kann es nicht selber.
Dazu habe ich inzwischen zahllose Firmen angeschrieben und angerufen, die alle ablehnten. Einer sagte mir im Vertrauen, Reparatur lohne sich nicht. Die Handwerker machten mit Verkauf und Einbau viel mehr Geld.
Nun habe ich endlich ein Angebot. Teile kosten 188€, die Reparatur ca. 600€ für rund eine Stunde Arbeit. Meine Heizungswartung kostet ca. 600€, ist gesetzlich vorgeschriebenen und dauert ca. 15 Minuten: in den Keller gehen, Gerät anschließen, Werte ausdrucken und mir in die Hand drücken. Pergola: ca. 10.000€, Material ca. 600€, Aufbau der Rest, veranschlagte Arbeitszeit ca. 2 Tage. Ich könnte zahlreiche weitere Beispiele bringen.
Für diese exorbitanten Kosten und Preise gibt es weitreichendes Verständnis, dafür dass der ÖD nun einmal nicht kostenlose Leistungen anbieten kann nicht.
Muss ich mehr sagen (schreiben)?

Danke, sehr plastisch und absolut richtig!

Ich habe da im Kreise unserer Bekannten, die alle über ihre Arbeitgeber ganz ordentlich Vorteile einfahren (Heimtrunk, kostenlose- oder verbilligte Warenabgaben, fette Dienstwagen mit inkludierter Privatnutzung, kostenlose Nutzung firmeneigener Transporter, Kaffe und Wasser auf Kosten der Firma, um nur einige Beispiele zu nennen.

Meine Frau arbeitet bei einem Bekannten Großhändler für Industriebedarfe. Holt der Verkauf neue Kunden, dann gibt es nach größe des Kunden Sekt, Champagner bis hin zu kleinen Buffets für alle 200 Mitarbeiter. Es gibt ein großes Sommerfest und ein üppiges Weihnachtsfest jeweils mit den Familien der Mitarbeiter. Das lässt diese Firma immer ordentlich auffahren. Ich staune immer wieder, was die bei diesen Veranstaltungen wohl ausgeben.

Wenn ich meiner Frau dann erkläre, dass es bei uns so etwas nicht in dieser Form gibt, derartige Veranstaltungen immer über Kostenumlagen von den Beteiligten zu zahlen sind und deutlich weniger üppig ausfallen, dann ist sie immer sehr erstaunt.

Diese Leute, die die oben genannten Annehmlichkeiten ganz selbstverständlich mitnehmen, die werfen mir regelmässig meine ganzen Privilegien vor. Wenn ich dann kritisch anmerke, dass man sich bei seinem Arbeitgeber aber auch nicht beschweren müsse und dort ja auch gewisse Privilegien genießen würde,dann bekommt man stereotyp immer die gleiche Antwort: Das sind keine Privilegien, dass wäre alles hart erarbeitet. Man würde ja auch mit seiner harten Arbeit schließlich etwas für die Wirtschaft und damit für die ganze Gesellschaft tun.

Und damit gleitet das Gespräch wieder auf unsere Seite und es wird mir/uns vorgeworfen, dass wir unseren Sold auf Kosten des Steuerzahlers beziehen und man regelmässig beobachten könne, dass wir dafür quasi nichts leisten.

Und solchen Leuten gegenüber soll ich Solidarität zeigen und auf Sold verzichten, der mir nach dem Beschluss des BVerfG zusteht? - Im Leben nicht.....

Deus hic finitur

Schneewitchen

Zitat von: Robertbob in Heute um 11:09Leider hast damit recht.
Von den exorbitanten Handwerkerrechnungen kann ich auch ein Lied singen. Sperrhahn an Wärmepumpe getauscht da undicht. Teil kostet ca. 20 € incl. Tausch 550 €. Eine Stunde Arbeit.

Die Lüftung meines Autos ist defekt. Da muss ein Bauteil ausgetauscht werden, was wohl nur erreichbar ist, wenn man das komplette Armaturenbrett abmontiert hat. Es fallen daher überwiegend Arbeitsstunden an. Das Bauteil kostet wohl um die 150 €. Dazu kommen dann noch ca. 1.500 € für die Montageleistung. Das erzählen die den Leuten und werden nicht einmal rot dabei......
Deus hic finitur

Finanzer

Es geht mir oft ja nicht mal um Annehmlichkeiten. Ein vernünftiges Arbeitsumfeld wäre ja schonmal viel wert, also keine Großraumbüros, Verschattung der Fenster oder, Gott bewahre, vielleicht sogar Klimaanlagen, damit man ab Ende Mai nicht über 35° C im Büro hat.

Schneewitchen

Zitat von: Finanzer in Heute um 11:28Es geht mir oft ja nicht mal um Annehmlichkeiten. Ein vernünftiges Arbeitsumfeld wäre ja schonmal viel wert, also keine Großraumbüros, Verschattung der Fenster oder, Gott bewahre, vielleicht sogar Klimaanlagen, damit man ab Ende Mai nicht über 35° C im Büro hat.

Stimmt, da träumen wir von Basics, die andere eben ganz selbstverständlich haben. Wieder ein Beispiel aus dem wahren Leben: Ich schmore hier auf großer Flamme im Büro. Die Temperaturen steigen hier bedächtig an. Wenn wir wirklich wieder in Richtung 40 Grad gehen, dann wird mir jetzt schon ganz anders. Dafür hat mein DH aber eine ganz einfache, simple und kostengünstige Lösung: Morgens einfach schon um 06:00 Uhr anfangen.

Gegenbeispiel: Meine Frau sitzt bei ihrem AG in der Verwaltung. Alle Räume sind voll klimatisiert. Das funktioniert über eine Fußbodenheizung, die im Sommer eben nicht heizt sondern kühlt. Das ist ein super Raumklima und es zieht nicht. Weil es aber draußen halt sehr warm ist, gibt es noch zusätzlich Mineralwasser "all you can drink", natürlich kostenlos.

Deus hic finitur

Max_Muster

Ich bin Seiteneinsteiger. In der freien Wirtschaft habe ich erstaunlich viel verdient und hatte viele Annehmlichkeiten. Einige habt ihr ja oben bereits beschrieben.
Im Öffentlichen Dienst habe ich weniger Druck, die Bezahlung ist ok und Familienplanung ist einfacher möglich. Da müssen eben Prioritäten gesetzt werden. Das ist für mich persönlich auch völlig ok.
Was nicht ok ist, ist die Arbeitssituation an vielen Schulen (ich bin Lehrer).
Besonders eklatant wurde das in Zeiten von Corona sichtbar, als kaum Schutz vor Ansteckung möglich war. Lüftungsgeräte sind in der Regel nie geliefert worden, im Prinzip herrschte Dienst nach Vorschrift. Heute merken wir es an allen Ecken und Enden. Marode Gebäude, die buchstäblich in sich zusammenfallen oder mit Schadstoffen oder Schimmel verseucht sind. Als Arbeitsgerät habe ich ein 6 Jahre altes iPad mit dem ich alle dienstlichen und pädagogischen Aufgaben erledigen soll. Administration machen wir selbst oder alle paar Wochen mal NetCologne. In vielen Gebäuden lassen sich nicht einmal Fenster öffnen. Sogenannte "Grundreinigung" findet bestenfalls alle 2 Jahre statt. Gar nicht zu sprechen von Sanitäranlagen etc.
Wenn wir um Lösungen bitten hören wir immer das gleiche: kein Geld, lasst euch etwas einfallen.
Also finanzieren wir Arbeitsmittel und Schulmaterial privat. Ich hatte schon öfter Diskussionen mit dem Finanzamt, die das nicht glauben können und daher eine Absetzung von der Steuer nicht genehmigen.
Während der private Bereich jahrzehntelang verhätschelt und subventioniert wurde, wurden öffentliche Aufgaben massiv vernachlässigt und sind inzwischen in vielen Bereichen vollkommen am Ende. Dass auch bei der Besoldung massiv gespart wurde wissen wir nicht erst seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts.
Der einzig richtige Weg darf nun nur sein: entbürokratisieren, Abläufe prüfen und entschlacken. Das kann gerne zu weniger Verwaltungsaufwand und Mitarbeiter:innen führen, aber die im öffentlichen Dienst arbeitenden Personen müssen anständig bezahlt werden und ein anständiges Arbeitsumfeld vorfinden. Eventuell müssen Menschen sich auch daran gewöhnen, dass Dienstleistungen eben Geld kosten.

PierreKe

Zitat von: Schneewitchen in Gestern um 14:21Besagter Bericht ist schon drei Wochen alt. Aus dem Gesamtwerk habe ich herausgelesen, dass in diesem besonderen Geschäft noch Förderungen im 2. Halbjahr beantragt werden (müssen) und hierzu derzeit eben noch keine Zusagen erfolgt sind( wie auch ohne Antrag!?) Das sind sehr spezifische Förderungen auf die nur wenige Institutionen zugreifen können und die aus verschiedenen Gründen regelmässig jeweils erst im 2. Halbjahr beantragt werden können. Daher sollte der diesbezügliche Fördertopf derzeit noch voll sein.

Morgen bin ich klüger, wenn ich mir das Gesamtwerk mal genauer angesehen habe.

Im Übrigen wäre das auch nicht ganz neu, dass Fördertöpfe im laufenden Jahr zusammengestrichen werden...

@schneewittchen: Wir sind gespannt. Liest du noch? 😁

Schneewitchen

Um mal wieder etwas in Richtung Kernthema zu kommen habe ich hier mal die neuesten Einlassungen unseres FM auf "abgeordnetenwatch" verlinkt: https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/marcus-optendrenk/fragen-antworten/wann-wird-endlich-ein-gesetz-zur-verfassungsgemaessen-alimentation-in-den-landtag-eingebracht

Richtig neu ist die eigentliche Aussage nicht. Wenn man sich aber mal die Entwicklung seiner Äußerungen im Zeitablauf ansieht, dann ist festzustellen, dass er anfänglich jede Notwendigkeit einer Anpassung ausgeschlossen hat, um dann später eine Anpassung nicht grundsätzlich auszuschließen. Diese Entwicklung findet jetzt mit dieser Einlassung auf "abgeordnetenwatch" einen vorläufigen Endpunkt. Jetzt räumt er ein, dass es zu einer Anpassung kommen wird....
Deus hic finitur

Schneewitchen

Zitat von: PierreKe in Heute um 13:48@schneewittchen: Wir sind gespannt. Liest du noch? 😁

Jau! Ich bin über das Interesse erstaunt😃! Das mit den Fördermitteln war doch nur der Aufhänger. Ich finde es viel interessanter, dass außerhalb des kommunalen Kernbereiches die Problematik der Herstellung der aA als erwähnenswertes Risiko kommuniziert wird.
Deus hic finitur

JayBrak

Zitat von: Rheini in Heute um 08:21Was schlägst Du genau vor?

Ich würde einen Solidaritätszuschlag der Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung einführen,der sowohl von aktuellen Beamten als auch von Pensionären zu zahlen ist.

Bei den kommenden vier Besoldungsanoassungen würde ich einen Prozentpunkt der Erhöhung in den Solidaritätszuschlag packen, sodass nach etwa 4 Jahren / 4 Erhöhungen dann insgesamt ca. 4 Prozent aller Besoldungen und Pensionen als Solidaritätszuschlag in die Rentenkasse fließen. Zeitgleich würde ich im Grundgesetz festhalten, dass dieser Solidaritätszuschlag bei der antsangemessenen Besoldung dem Nettoeinkommen zuzurechnen ist. Zudem würde ich diesen Solidaritätszuschlag abgestuft ab A7 einsetzen. A5 und A6 zahlen ihn nicht. Ab etwa A12 würde ich die vollen 4 Prozent ansetzen von A8 bis A11 stufenweise erhöhen.

Das würde zu einer echten Entlastung der Rentenkasse führen. Wäre verkraftbar für die Beamten und würde Neid und gegeneinander reduzieren.

Robertbob

Zitat von: JayBrak in Heute um 14:02Ich würde einen Solidaritätszuschlag der Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung einführen,der sowohl von aktuellen Beamten als auch von Pensionären zu zahlen ist.

Bei den kommenden vier Besoldungsanoassungen würde ich einen Prozentpunkt der Erhöhung in den Solidaritätszuschlag packen, sodass nach etwa 4 Jahren / 4 Erhöhungen dann insgesamt ca. 4 Prozent aller Besoldungen und Pensionen als Solidaritätszuschlag in die Rentenkasse fließen. Zeitgleich würde ich im Grundgesetz festhalten, dass dieser Solidaritätszuschlag bei der antsangemessenen Besoldung dem Nettoeinkommen zuzurechnen ist. Zudem würde ich diesen Solidaritätszuschlag abgestuft ab A7 einsetzen. A5 und A6 zahlen ihn nicht. Ab etwa A12 würde ich die vollen 4 Prozent ansetzen von A8 bis A11 stufenweise erhöhen.

Das würde zu einer echten Entlastung der Rentenkasse führen. Wäre verkraftbar für die Beamten und würde Neid und gegeneinander reduzieren.

Du willst das Beamte in die Rentenversicherung einzahlen, ohne das sie dann später aus dieser Versicherung eine Leistung beziehen. Das dies eigentlich unmöglich ist, dessen bist du dir aber schon bewusst, oder? Die Rentenversicherung ist eine Pflichtversicherung und bedeutet, daß der der dort einzahlt, auch Ansprüche daraus hat, wenn er die Voraussetzungen dafür erfüllt. Was du das vorschlägt, kommt den Besoldungskürzungen für die Bildung einer Rücklage für die Pensionen recht nah und was daraus wurde, ist hinreichend bekannt.

blub1984w

Zitat von: Robertbob in Heute um 14:34Du willst das Beamte in die Rentenversicherung einzahlen, ohne das sie dann später aus dieser Versicherung eine Leistung beziehen. Das dies eigentlich unmöglich ist, dessen bist du dir aber schon bewusst, oder? Die Rentenversicherung ist eine Pflichtversicherung und bedeutet, daß der der dort einzahlt, auch Ansprüche daraus hat, wenn er die Voraussetzungen dafür erfüllt. Was du das vorschlägt, kommt den Besoldungskürzungen für die Bildung einer Rücklage für die Pensionen recht nah und was daraus wurde, ist hinreichend bekannt.


Ich hab gerade echt gedacht, ich gucke nicht richtig, als ich diesen "Vorschlag" gesehen habe. Die Rentenkasse wird mit Steuergeldern aufgestockt, also ich habe meine "Schuldigkeit" damit eindeutig erfüllt.