Umfrage Tarifergebnis TV-L

Begonnen von Admin, 15.02.2026 15:59

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Sind Sie mit dem Tarifergebnis TV-L zufrieden?

ja
19 (6.8%)
nein
234 (83.6%)
unentschieden
27 (9.6%)

Stimmen insgesamt: 280

Umfrage schließt: 22.02.2026 15:59

TVöder

Also ehrlich, ich bin mit den TV-L Tarifrunden nicht zufrieden. 😅 Ich überlege echt mal, zu ner Kommune zu wechseln, die können irgendwie immer besser verhandeln.

AVP

Zitat von: Sithlord in 18.02.2026 08:08Es hängt davon ab, wie sich das im Lebensunterhalt auswirkt.
Für mich ist es optimal so. Ob es nun 5 % oder 7 % sind, spielt keine große Rolle.
Wir bekommen immerhin jedes Jahr eine Gehaltserhöhung.
85 % der anderen Firmen haben ihren Mitarbeitern oder Angestellten seit Jahren keine Lohnerhöhung gegeben.

Mich stört, dass die JSZ seit 2018 nicht geändert wurde.


Hier siehst du die Entwicklung des Durchschnittentgeltes.

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/anlage_1.html

Da sich der TV-L von dieser Entwicklung stark entkoppelt hast wirst du relativ immer ärmer in Relation zum Rest der Bevölkerung und erhälst auch jedes Jahr weniger Rentenpunkte, da sich diese aus deinem Einkommen in Relation zum Durchschnittsverdienst errechnet.

In den letzten 10 Jahren ist die Rente in E10 relativ zum Durchschnitt deswegen um ~0,12 Rentenpunkte pro Jahr gesunken. Das bedeutet mit Stand 2026 gibt es zB in E10 TV-L 175 € weniger Rente als es dies zum Stand 2026 gegeben hätte.

speedy7

Es macht keinen Sinn mehr in einer Gewerkschaft zu sein.
Wo ist da der nutzen heutzutage von?


Weiß jetzt nicht wie die Kosten dafür sind, aber ob sich das wirklich lohnt bzw. sich irgendwann rechnet ?

Außerdem bleiben die bei den Verhandlungen immer unter ihrem Soll.

JahrhundertwerkTVÖD

Zitat von: speedy7 in Heute um 07:41Es macht keinen Sinn mehr in einer Gewerkschaft zu sein.
Wo ist da der nutzen heutzutage von?

Das ist so auch nicht ganz richtig.
Gewerkschaften und Tarifverträge sind wichtig, da es sonst keinen Gegenpart zu den Arbeitgebern gibt.
Das Problem ist im aktuellen Fall die interne Richtung von Verdi.
Die Gewerkschaft kann m.E. nur dann wieder mehr Mitglieder erhalten wenn sie ihren (sozialistischen) Kurs verlässt und ihrem Auftrag "für alle Angestellten" des öffentlichen Dienstes zu verhandeln gerecht wird.
Wenn die Gewerkschaft allerdings immer wieder bewusst gegen die Angestellten ab E9 agiert, ist es doch völlig logisch dass diese sich nicht vertreten fühlen und die Gewerkschaft verlassen.
Ich erinnere z.B an die Verhandlungen VKA wo gegen den Willen der Gewerkschaft die AG auf eine Angleichung der JSZ gedrängt haben.

MoinMoin

Zitat von: Sithlord in 18.02.2026 08:0885 % der anderen Firmen haben ihren Mitarbeitern oder Angestellten seit Jahren keine Lohnerhöhung gegeben.
Mit welchen Würfel hast du die Zahl gewürfelt?

Selbst wenn 85% der anderen Firmen ohne Tarifvertrag wären.
Kann ich nur sagen:
100% meiner Mitmenschen, die ich so gut kenne, dass ich weiß wie das so läuft bei denen, haben in den letzten Jahren eine Lohnerhöhung bekommen, davon sind ungefähr 85% nicht tariflich organisiert und 50% haben die Erhöhung bekommen, ohne das sie irgendwas dazu beitragen mussten, sie kam einfach so....

Warnstreik

Zitat von: AVP in Gestern um 23:16In den letzten 10 Jahren ist die Rente in E10 relativ zum Durchschnitt deswegen um ~0,12 Rentenpunkte pro Jahr gesunken. Das bedeutet mit Stand 2026 gibt es zB in E10 TV-L 175 € weniger Rente als es dies zum Stand 2026 gegeben hätte.

Diese Rechnung verstehe ich nicht. Kannst du hier den Rechenweg mal ausführen?

AVP

Zitat von: Warnstreik in Heute um 09:07Diese Rechnung verstehe ich nicht. Kannst du hier den Rechenweg mal ausführen?


Mit Tarifvertrag ab 01.03.2016 hat E10 Stufe 3 verdient:

- Jahresbrutto: 44.793 €

Mit dem neuen TV wird ab 01.04.2026 in E10 Stufe 3 verdient:

- Jahresbrutto: 58.612 €

Dies ist eine Steigerung von 30,85 %

das Durchschnittsentgelt nach SGB 6 ist von 36.187 € auf 51.944 € angestiegen.

Dies ist ein Anstieg von 43,54 %

Ein Rentenpunkt wird aus dem Verhältnis des eigenen Einkommens zum Durchschnittsentgelt berechnet.

Während E10 Stufe 3 2016 also noch 1,2378 Rentenpunkte erwirtschaftet hat, sind es mittlerweile nur noch 1,1284.

Durch die noch geringeren Steigerungen des neuen TV-L Abschlusses von 2% (2027) und 1% (2028) wird dieser wert wahrscheinlich weiter sinken.

Ein Rentenpunkt ist derzeit 40,79 € wert. Die Entkopplung des TV-L von der allgemeinen Wohlstandsentwicklung hat auf der Basis von E10 in den letzten 10 Jahren bei einer durchschnittlichen Beschäftigungsdauer von 40 Arbeitsjahren in Vollzeit die Reduzierung der gesetzlichen Rente von 178,50 € zur Folge.

Im TV-L ist die letzten 10 Jahre der Anspruch in der GRV also um 178,50 € relativ zu den Verhältnissen aus 2016 gefallen. Tendenz weiter sinkend.

Welche Auswirkungen hatte der Mindestlohn:

Rechnung: Wenn 12 % der Leute +63,5 % (Mindestlohnempfänger) bekommen haben, aber der Gesamtschnitt um 43,5 % stieg, müssen die restlichen 88 % der Arbeitnehmer  immer noch um ~41 % zugelegt haben.

Selbst ohne den Mindestlohnsektor ist die Privatwirtschaft der E 10 meilenweit entflohen.

Eigentlich müssen wir aber auch noch den TV-L (ca. 8 % der Erwerbstätigen inkl. Beamte) herausrechnen, denn diese 30% Steigerung ziehen ja auch das gesamte Durchschnittsentgelt etwas nach unten.

• Rechnet man diese "TV-L-Bremse" aus der Statistik raus, liegt die Lohnsteigerung im gesamten Rest der Republik ohne TV-L, Länderbeamte und Mindestlohnempfänger bei knapp 42 %.

also:

- TV-L: 31 %
- Mindestlohn: 63%
- Rest: 42 %


Maggus

Zitat von: speedy7 in Heute um 07:41Es macht keinen Sinn mehr in einer Gewerkschaft zu sein.
Wo ist da der nutzen heutzutage von?


Weiß jetzt nicht wie die Kosten dafür sind, aber ob sich das wirklich lohnt bzw. sich irgendwann rechnet ?

Außerdem bleiben die bei den Verhandlungen immer unter ihrem Soll.

Man darf nicht vergessen, dass wir alle von den gültigen Tarifverträgen profitieren, die es aber ohne Gewerkschaften nicht geben würde - und ohne Mitglieder keine Gewerkschaften.

Wochenarbeitszeit, Tabellenentgelte, Jahressonderzahlung, Zuschuss zum Krankengeld ab 7. Woche, Urlaubstage, Zuschläge für Überstunden und Feiertage, 24. + 31.12. als bezahlte freie Tage, Zusatzversorgung, uvm.
Das alles ist nicht vom Himmel gefallen, wird aber oft als selbstverständlich angesehen.

Und auch die Kolleginnen und Kollegen, die z. B. noch eine Zulage bei ihrem Arbeitgeber herausverhandeln können, verhandeln auf Basis des Tarifvertrages.
Wo würdest Du bei komplett eigenen Verhandlungen landen, wenn die Basis dafür nur die gesetzlichen Regelungen (Mindestlohn / Bundesurlaubsgesetz / Entgeltfortzahlung) wären und nicht ein vorhandener Tarifvertrag?

AVP

Zitat von: Maggus in Heute um 09:21Man darf nicht vergessen, dass wir alle von den gültigen Tarifverträgen profitieren, die es aber ohne Gewerkschaften nicht geben würde - und ohne Mitglieder keine Gewerkschaften.

Wochenarbeitszeit, Tabellenentgelte, Jahressonderzahlung, Zuschuss zum Krankengeld ab 7. Woche, Urlaubstage, Zuschläge für Überstunden und Feiertage, 24. + 31.12. als bezahlte freie Tage, Zusatzversorgung, uvm.
Das alles ist nicht vom Himmel gefallen, wird aber oft als selbstverständlich angesehen.

Und auch die Kolleginnen und Kollegen, die z. B. noch eine Zulage bei ihrem Arbeitgeber herausverhandeln können, verhandeln auf Basis des Tarifvertrages.
Wo würdest Du bei komplett eigenen Verhandlungen landen, wenn die Basis dafür nur die gesetzlichen Regelungen (Mindestlohn / Bundesurlaubsgesetz / Entgeltfortzahlung) wären und nicht ein vorhandener Tarifvertrag?


Man darf aber auch nicht vergessen, dass jeder Arbeitgeber eine gewisse Attraktivität braucht um Personal zu gewinnen. Du könntest dich auch morgen selbstständig machen mit einer Firma, Akademiker versuchen einzustellen und ihnen Mindestlohn nur anbieten. Das verbietet dir niemand, du wirst aber halt kein Personal finden. Die aktuellen Abschlüsse sorgen schon zu einer massiven Abwanderung zu den Kommunen oder anderen öffentlichen Trägern. Je schlechter die Länder bezahlen, desto mehr Personal wird gehen.

Die Rentner streiken übrigens nie, haben keine Gewerkschaft und erhalten jährlich deutlich mehr Steigerung als die TV-L Beschäftigten. Die Rente ist nämlich an den Nominallohnindex gekoppelt während die TV-L Erhöhungen die letzten Jahre deutlich darunter lagen.

Jede Kommune zahlt nach TVöD. Die Konkurrenz existiert überall und die suchen alle Personal. Für die allgemeine Verwaltung gibt es also eine einfache Lösung.

Warnstreik

Zitat von: AVP in Heute um 09:19Mit Tarifvertrag ab 01.03.2016 hat E10 Stufe 3 verdient:
...

Danke für die ausführliche Rechnung. Ich stimme auch zu, dass die allgemeine Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst im Verhaltnis negativ ist.

Mein Problem ist das Hochrechnen auf einen bestimmten Wert. Renten werden doch in Punkten gerechnet, da man eben nicht auf das letzte oder durchschnittliche Gehalt abstellt sondern jedes Jahr "sein" ganz persönliches Verhältnis ausrechnet und erhält. Da spielen eben dann noch andere Faktoren mit hinein: Wirtschaftskraft des Landes, allgemeine Lohnentwicklung aber eben auch die persönliche Entwicklung. Viele Stellen - z.B. in der IT sind mittlerweile schlicht höher bewertet als vor 10 Jahren.

Am Ende bekommt man die Rente, für die man eben auch eingezahlt hat. Man kann es auch umdrehen: Wegen der größeren Lohnsteigerungen in anderen Branchen sind die bisher angesammelten Rentenpunkte jetzt deutlich mehr Wert. Abgestellt auf die letzten 10 Jahre heißt es aber erstmal nüchtern: Hätte man jedes Jahr dieselben Rentenpunkte bekommen wie 2016 würde man Stand heute weniger als einen halben Punkt mehr haben. Bedeutet ca 19€ im Monat. Ob man das wieder aufholt weiß man nicht - schaut man sich die Tabelle genau an sieht man aber auch, dass es bis 2012 im Verhältnis stabil blieb und sogar bergauf ging mit den Punkten. Erst während Corona und der Hochinflationsphase hat sich (insbesondere) der TV-L ein Stück abhängen lassen.
Ich habe keine Glaskugel, aber gerade in Zeiten von wirtschaftlicher Stagnation und Neuaufstellung (wo wir uns in Deutschland grade befinden) kann sich das ganze aber auch wieder drehen.


MoinMoin

Zitat von: Maggus in Heute um 09:21Wo würdest Du bei komplett eigenen Verhandlungen landen, wenn die Basis dafür nur die gesetzlichen Regelungen (Mindestlohn / Bundesurlaubsgesetz / Entgeltfortzahlung) wären und nicht ein vorhandener Tarifvertrag?
Die einen würden 10% mehr bekommen die anderen 10% weniger.
Die einen mit einer 41h Woche die anderen mit 35h.

Es kommt da dann doch immer darauf an, ob man verhandlungsfähig ist oder Bittsteller.

Deswegen gibt es Tarifverträge auch in der pW. Allerdings sind dies dort eben die unterste Grenzen und darüber geht es auf Basis der individuellen Verhandlung oder der kollektiven "Großzügigkeit" des AGs.
Während es im öD auch die obergrenze darstellt und nicht über die tarifliche Grenze hinaus verhandelt werden kann/darf. Und es natürlich sehr viele öD-AGs gibt, die selbst die variablen Grenzen als nicht anwendbar ansehen.

MoinMoin

Zitat von: Warnstreik in Heute um 09:53Ob man das wieder aufholt weiß man nicht - schaut man sich die Tabelle genau an sieht man aber auch, dass es bis 2012 im Verhältnis stabil blieb und sogar bergauf ging mit den Punkten.
Kann ich nicht so bestätigen.
2000 1,788 RP bekommen
2007 1,707
2023 1,682
2024 1,651
2025 1,624
2026 1,623

Warnstreik

Zitat von: MoinMoin in Heute um 11:24Kann ich nicht so bestätigen.
2000 1,788 RP bekommen
2007 1,707
2023 1,682
2024 1,651
2025 1,624
2026 1,623

Es sollte 2022 heißen - sorry für den Verschreiber. Für die EG10/3 gab es von 2016 bis 2026 diese Entwicklung:

2016 1,237820212
2017 1,232273377
2018 1,223729195
2019 1,223429429
2020 1,263589246
2021 1,237970492
2022 1,191163532
2023 1,15116695
2024 1,1477753
2025 1,129186224
2026 1,128369013

2025 und 2026 sind noch nicht fest. Es bleibt abzuwarten, wie sich das alles entwickelt. Wenn z.B. viele gut bezahlte Industriearbeitsplätze abgebaut werden, dann steigt natürlich auch wieder der eigene Rentenwert.

Ich bin auch nicht sicher, ob und wie man das sauber vergleichen sollte. Im Vergleich zur Metall- und Elektroindustrie sind die Abschlüsse seit 2020 im TV-L sogar leicht besser.

AVP

Zitat von: Warnstreik in Heute um 09:53Am Ende bekommt man die Rente, für die man eben auch eingezahlt hat. Man kann es auch umdrehen: Wegen der größeren Lohnsteigerungen in anderen Branchen sind die bisher angesammelten Rentenpunkte jetzt deutlich mehr Wert. Abgestellt auf die letzten 10 Jahre heißt es aber erstmal nüchtern: Hätte man jedes Jahr dieselben Rentenpunkte bekommen wie 2016 würde man Stand heute weniger als einen halben Punkt mehr haben. Bedeutet ca 19€ im Monat. Ob man das wieder aufholt weiß man nicht - schaut man sich die Tabelle genau an sieht man aber auch, dass es bis 2012 im Verhältnis stabil blieb und sogar bergauf ging mit den Punkten. Erst während Corona und der Hochinflationsphase hat sich (insbesondere) der TV-L ein Stück abhängen lassen.
Ich habe keine Glaskugel, aber gerade in Zeiten von wirtschaftlicher Stagnation und Neuaufstellung (wo wir uns in Deutschland grade befinden) kann sich das ganze aber auch wieder drehen.



Die Rechnung mit der Rente verstehe ich nicht. In Relation zu 2016 bekommt man in E10 Stufe 3 0,1094 Rente punkte pro Jahr weniger. Das sind nur in den 10 Jahren schon 1,1 Rentenpunkte und mit diesem Stand hochgerechnet auf 40 Arbeitsjahre knapp 4,4 Rentenpunkte. Also knapp 180 € im Monat weniger Rente.

Es gab vor 1-2 Monaten einen Artikel von Dr. Thorsten Schwan in dem er die Nominallohnentwicklung mit der Gehaltsentwicklung in A14 BBesO seit 1980 verglichen hat. In dieser Zeit hatte sich A14 um 34% vom Nominallohn entkoppelt. Und der TV-L wird sehr wahrscheinlich da noch weiter abgeschlagen sein, die BBesO orientiert sich ja am besseren TVöD bzw. bis 2006 eh alle einheitlich BAT.

Das ganze sieht im Betrachungszeitraum 2014 - 2024 übrigens noch düsterer aus.

Durchschnittsentgelt ist hier um 36,4% gestiegen, der TV-L um 24%.

Jeuni

Zitat von: JahrhundertwerkTVÖD in Heute um 08:12Das ist so auch nicht ganz richtig.
Gewerkschaften und Tarifverträge sind wichtig, da es sonst keinen Gegenpart zu den Arbeitgebern gibt.
Das Problem ist im aktuellen Fall die interne Richtung von Verdi.
Die Gewerkschaft kann m.E. nur dann wieder mehr Mitglieder erhalten wenn sie ihren (sozialistischen) Kurs verlässt und ihrem Auftrag "für alle Angestellten" des öffentlichen Dienstes zu verhandeln gerecht wird.
Wenn die Gewerkschaft allerdings immer wieder bewusst gegen die Angestellten ab E9 agiert, ist es doch völlig logisch dass diese sich nicht vertreten fühlen und die Gewerkschaft verlassen.
Ich erinnere z.B an die Verhandlungen VKA wo gegen den Willen der Gewerkschaft die AG auf eine Angleichung der JSZ gedrängt haben.

Das Wort "aktuell" kannst du streichen. :P
Der Kurs der Verdi ist schon immer so, zumindest seit meiner fast 20 jährigen Dazugehörigkeit im TVL.
Da ist sehr viel Politik dabei, ein wenig Aktionismus und noch weniger Rückgrat.

In punkto Tariferhöhung habe ich nichts anderes erwartet, das ist ok für mich.
Was ich sehr unfair finde, dass die Arbeitszeit bis heute zwischen Ost und West nicht gleich ist. Und das knapp 36 Jahre nach der Wende... und dann will einem die Verdi was von "fair" und/oder von "fairen Löhnen" erzählen.....

Wo ist es denn fair, die höheren Lohngruppen nicht gleich den etwas niedrigeren prozentual anzuheben? Oder wo ist es denn fair, dass die Arbeitszeiten noch immer unterschiedlich sind? Oder wo ist es denn fair, keine stufengleiche Höhergruppierung wie im TVÖD zu verhandeln?