[TH] Besoldungsrunde 2025-2028 Thüringen

Begonnen von unnamed, 17.02.2026 06:24

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Pyrokar

Hey, das ist doch die Wertschätzung, über die im Zusammenhang mit unserem Dienstherren immer gesprochen wird ;)
...kann man sich echt nicht ausdenken so was... :/

unnamed

Na dann möchte ich aber auch sehen, wie VIEL MEHR Geld es denn werden soll...

Hat jemand schon was von der Antwort zur Dringlichkeitsanfrage gehört?

phantomghost

Zitat von: Satoshi in 05.05.2026 08:37Man munkelt, dass in TH über eine Anhebung der wöchentlichen Arbeitszeit nachgedacht wird. Schließlich bekommen die Beamtinnen und Beamten ja jetzt VIEL MEHR. Kann man sich nicht ausdenken....

Um eine etwaige Erhöhung politisch verkaufen zu können durchaus plausibel. Zumal einige Bundesländer und der Bund die 41h ja schon haben.

Pyrokar

In Zeiten in denen die Privatwirtschaft reihenweise Wochenarbeitszeiten von < 40 Std. (vielfach sogar nur 37,5 - 39 Std.) hat und teilweise sogar eine 4-Tage Woche zur Diskussion steht, wäre eine AZ Erhöhung sicherlich total förderlich, um auch in Zukunft genügend Fachkräfte für den öD zu gewinnen :D
Man kann nur hoffen, dass die Bezüge-Erhöhung dann tatsächlich eine ordentliche Höhe hätte.

unnamed

Konnte jemand bereits eine Antwort auf die Dringlichkeitsanfrage finden?

CK7985

Zitat von: Satoshi in 05.05.2026 08:37Man munkelt, dass in TH über eine Anhebung der wöchentlichen Arbeitszeit nachgedacht wird. Schließlich bekommen die Beamtinnen und Beamten ja jetzt VIEL MEHR. Kann man sich nicht ausdenken....

Quelle?
Flurfunk und "trust me bro"?  ;D
Unabhängig davon: Sonderlich abwegig ist das (leider) nicht.

CK7985

Zitat von: Pyrokar in 05.05.2026 14:17In Zeiten in denen die Privatwirtschaft reihenweise Wochenarbeitszeiten von < 40 Std. (vielfach sogar nur 37,5 - 39 Std.) hat und teilweise sogar eine 4-Tage Woche zur Diskussion steht, wäre eine AZ Erhöhung sicherlich total förderlich, um auch in Zukunft genügend Fachkräfte für den öD zu gewinnen :D
Man kann nur hoffen, dass die Bezüge-Erhöhung dann tatsächlich eine ordentliche Höhe hätte.

Dass man keinerlei Probleme hat, ausreichend Nachwuchs und Personal zu finden, kann man am Aufwuchs der Beschäftigten im ö.D. (insb. der Beamten) in den letzten Jahren erkennen, insbesondere bei den Bundesbeamten.
Daran ändern auch 40 / 41 Stunden wenig, wenn Menschen nach Sicherheit und einem weitgehend sorgenfreien Berufsleben streben.
Im Gegensatz zum ö.D. ist die Privatwirtschaft eben nicht durch Steuergelder finanziert und hat sich damit nicht gegenüber dem Steuerzahler und der Öffentlichkeit zu rechtfertigen.
Dort hat man allerdings auch begriffen, dass Anwesenheit mit Produktivität nicht korreliert und ein erheblicher Teil der Beschäftigten in 35 Stunden genauso produktiv und sogar motivierter ist als in 38 oder 40 Stunden.
Das werden die verantwortlichen Entscheidungsträger im ö.D. wohl nie begreifen.
Denn sind wir ehrlich: Die eine Stunde mehr sitzen Beamte ja letztlich eh nur ab.
Vermutlich würden alle Beamten ihr Arbeitsvolumen locker auch in 35 Stunden bewältigen.
In Thüringen soll der ö.D. ja auch ein Spiegel der Bevölkerung sein.
Mit beschleunigtem Rückgang der (überalterten) Bevölkerung Thüringen wird auch der ö.D. in Thüringen tendenziell kleiner.
Eine unentgeltliche Erhöhung der Arbeitszeit wäre ein weiterer Schritt dorthin.

Barret

Überlegungen einer möglichen Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 41 Stunden habe ich ebenfalls gehört, von jemandem, der wohl den Gesetzesentwurf schon in den Händen hatte. Zudem gab es wohl Überlegungen zur Abschaffung des AZV-Tages.

Laut seiner Aussage wird der Entwurf aber derzeit nochmal überarbeitet.

Zudem soll wohl eine Jahressonderzahlung geplant sein, wie auch immer die aussehen soll - also eine Art Weihnachtsgeld.

Was im Endeffekt rauskommt steht natürlich in den Sternen.. Bin auf jeden Fall zuversichtlich, wieder mal enttäuscht zu werden.

unnamed

Inwiefern man auf solche aktuellen Informationen vertrauen kann ist zwar fraglich, aber weiß diese Person denn allgemein noch weiteres zur Anpassung?

Wenn es zur Einführung einer Jahressonderzahlung kommen sollte, könnte ich mir auch vorstellen, dass der Tarifabschluss übernommen wird und sonst obendrauf keine weitere Erhöhung folgt, da die Jahressonderzahlung dann als Ausrede für mehr Gehalt genommen wird.

accipiter

Der Presse ließ sich heute entnehmen, dass der CDU Fraktionsvorsitzende Bühl die Altersgrenze für Frühpensionierung von 62 auf 63 Jahre anheben will, der AZV Tag wird gestrichen, Wegfall freier Tage für Dienstjubiläum, Reduktion von freien Tag bei Erkrankung des Kindes und man will sich stark dafür machen, dass die Fortzahlung der Dienstbezüge im Krankheitsfall abgeschafft bzw. an den Tarifbereich angeglichen wird.

Ich gehe davon aus, dass das in den GE eingearbeitet wird / worden ist.

@Barret
Das mit der Jahressonderzahlung hab ich auch  vernommen. D.h. an der Tabellenstruktur ändert sich bis auf die Tarifübernahme nichts.

@unnamed
Das dürfte es dann auch gewesen sein.

Steuer88

Es kann doch nicht einfach die Fortzahlung im Krankheitsfall abgeschafft werden. Das ist doch verfassungsrechtlich geschützt oder?

accipiter

@Steuer88

In der Presse stand das man sich bzgl der Angleichung bei Fortzhlg im Krankheitsfall als CDU dafür stark machen will den Beamtenbereich an den Tarifbereich anzugleichen. Das wurde in den 90 igern schon einmal versucht. Ist aber damals im Bundesrat gescheitert.

ME müsste man an das Beamtenstatusgesetz ran.

BPist

Es nervt mittlerweile, dass immer nur über die Privilegien diskutiert wird.
Das man für diese Privilegien auch andere Abstriche macht, wird nicht gesehen. Mit manchen Wissen würde man außerhalb des ÖD deutlich besser wegkommen. Weniger Stress ist das dann auch nicht mehr bei der aktuellen Personaldecke.

Nichtsdestotrotz denke ich persönlich nicht, dass an die Lohnfortzahlung im Krankenfall gegangen werden kann. Da hängen dann doch zu viele Hürden und Gesetze dran.

Zusammenfassend ist es dennoch erschreckend, wie sich das Thüringer Finanzministerium generell positioniert.
Seit Monaten schreiben die Personen dort an Entwürfen rum und bekommen es nicht auf die Reihe, nörgeln dann aber am Beamtentum rum? Eine Farce.

Schneewitchen

Zitat von: accipiter in 08.05.2026 19:25@Steuer88

In der Presse stand das man sich bzgl der Angleichung bei Fortzhlg im Krankheitsfall als CDU dafür stark machen will den Beamtenbereich an den Tarifbereich anzugleichen. Das wurde in den 90 igern schon einmal versucht. Ist aber damals im Bundesrat gescheitert.

ME müsste man an das Beamtenstatusgesetz ran.

Na, da wird man sich als Polizist oder Feuerwehrmann aber zukünftig genau überlegen, wie man in gefährliche Einsätze geht....

accipiter

Nachstehend der von mir geinte Presseartikel (ohne Bezahlschranke)

https://archive.ph/IdAYs

@BPist
Diese Ideen kamen diesmal wohl nicht vom TFM. Sonder aus dem pol Raum CDU, wie man dem Artikel entnehmen kann. Ja wg der Besoldungsfortzhlg im Krankheitsfall kann man das nicht einfach solitär landesrechtlich regeln. Aber man kann eine Bundesratsinitiative anstoßen bzw starten. Das ist wohl das was Herrn Bühl von der CDU vorschwebt.