Die neue Heizungsgesetz - Diskussion!!!

Begonnen von BAT, 02.03.2026 19:00

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ImöDBeschäftigt

Zitat von: Finanzer in Heute um 11:04Parallel hätte gerade der Dienstherr noch einige weitere Möglichkeiten.
Einfach Homeoffice 100% anbieten in den Bereichen in denen es möglich ist, das würde so einige sinnlose Kilometer sparen.
Würde ich für mich persönlich und meine Kollegen begrüßen. Ich arbeite eh schon 60% im HO und bin entsprechend zu Hause ausgestattet, andere meiner Kollegen ebenso. Unsre Arbeit findet zu 100% am Rechner statt, wir haben keinen Kundenkontakt und selbst die Ausbildung der Azubis lässt sich problemlos online umsetzen. Aber so sieht es ja nicht überall aus.

Warnstreik

Zitat von: Faunus in Heute um 11:50Mit entsprechender Arbeitsleistungsvorgabe oder Software wie z.B. CoPilot im HO kein Thema und einer vom DH gestellter Arbeitsplatzausrüstung - Schreibtisch/Stuhl PC-Perpherie mit Internettelefon und Meetingroom etc. sowie Kostenübernahme des Datenvolumens. Dafür spart sich der DH den Büroarbeitsplatz vor Ort!
Damit entfällt aber auch die steuerliche HO-Pauschale und der DH muss sich Gedanken machen, ob das Sinn macht.

Warum sollte dann die HO-Pauschale entfallen?

Im Grunde geht es ja darum den Spritverbrauch temporär ein wenig zu senken, indem man mehr HO zulässt. Für alle (temporär) eine sinnvolle Sache. Was man dafür an Equipment gestellt bekommt, hat damit aber auch nichts zu tun. Die Kosten für den Internetanschluss oder Schreibtischequipment z.B. kann man auch neben der HO-Pauschale von der Steuer absetzen, wenn auch nur teilweise. 

Faunus

Ich möchte die "Dauersubventionierung" für alles und nix wieder auf 0 - Ausnahme Alte & Kinder, die sich nicht selbst helfen können.
Beim Rest: "Gemeinschaftskredite" = z.B. Arbeitslosenversicherung zahlen wir ein und erhalten Geld raus bei Arbeitslosigkeit. Sobald wir wieder arbeiten, zahlen wir wieder ein, bis wir in Rente gehen. Das ist unser Sozialstaat udn nicht - HO subventionieren. Das soll bitte der AG zahlen, wenn er es beim AN haben will!
Und wenn der AN meint, Bauland 50 km vom Arbeitspaltz entfernt ist so viel billiger, dann muss er entweder den Spritpreis zahlen oder teurer in Arbeitsplatznähe wohnen. Warum soll für private Annehmlichkeiten die Gemeinschaft herhalten?

Wenn jemand eine Oldtimer als Hobby hat, warum soll dessen 20 l-Verbrauch subventioniert werden?
Die Steuern vereinfachen! Dann brauchen wir auch dort weniger Arbeitkräfte (Steuerbeamte, Steuerberater, Steuerurteile...)


BAT

Zitat von: Faunus in Heute um 14:23Ich möchte die "Dauersubventionierung" für alles und nix wieder auf 0


Zumindest sollte es weit weniger sein.

Aber das wird dann konkret immer ein Problem sein, wo man halt stark dran ackern muss. Nur zwei Beispiele:

- Energie: die Dieselsubvention gehört längst weg, aber was machen wir dann über Landesgrenzen? Sonderregelungen für LKW? Oder auch bei Kerosin, da muss man an Chicago 1944 ran. Schwierig.

- nichtmonetäre Subventionen: Ausnahme von Immissionensgrenzen für die Bahn im Stadtbereich abschaffen? Damit ist der Bahnverkehr tot.

Aber es gibt sicher viele leichtere Möglichkeiten. Die Rentner wären ein Anfang. Aber auch hier: die Kohorte der Wähler...

MoinMoin

Zitat von: BAT in Heute um 13:03Und wo ist das die Grenze? Ich habe einen Sechszylinder, der trinkt auch recht ordentlich. Und das sollen andere Steuerzahler mittragen?
Der Porsche wurden dem Zahnarzt auch nicht als Dienstfahrzeug anerkannt.
Solche Dinge sind durchaus alter Hut und schon gelöst.