Bundesalimentationsgesetz

Begonnen von Admin, 15.04.2026 14:03

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Libor

Zitat von: AltStrG in Heute um 11:51Mutmaßlich keiner, wenn wir von 14 (13?)-18 Punkten reden.
14 bis 18 Punkte? Das ist lustig.

Mal zur Einordnung: Das ist die Note "Sehr gut". Diese Note hat in NRW im Zweiten Examen beispielhaft im Jahr 2022 genau ein Absolvent erreicht. Im Jahr 2023 keiner. Das Bewerberfeld wäre dann tatsächlich ziemlich überschaubar...  ;D

https://www.justiz.nrw.de/sites/default/files/imported/files/2024-09/2023.pdf

Man muss schon weit weg von den formalen Einstellungsanforderungen für den Richterdienst oder für eine Stelle in der Großkanzlei sein, um überhaupt nur auf die Idee zu kommen, die Justiz oder Großkanzleien könnten mind. 14 Punkte voraussetzen. Sehr weit weg.

Ich hatte mich hinsichtlich des Users AltStrG eine Zeit lang etwas gewundert. Mit dieser Geschichte (Rechtsanwalt in einem anderen Rechtsgebiet, der sich hier hobbymäßig die Zeit nimmt, um den Leuten aus dem öffentlichen Dienst zu erzählen, wie der Hase juristisch läuft), einem offenkundig forschen und betont selbstgewissen Auftreten. Der dann aber immer mal wieder ziemlich eklatante fachliche Böcke einbaut, und zwar gerade bei absoluten Jura-Basics. Mittlerweile habe ich eine ganz gute Erklärung dafür...

Südwestler

Zitat von: Libor in Heute um 14:5614 bis 18 Punkte? Das ist lustig.

Mal zur Einordnung: Das ist die Note "Sehr gut". Diese Note hat in NRW im Zweiten Examen beispielhaft im Jahr 2022 genau ein Absolvent erreicht. Im Jahr 2023 keiner. Das Bewerberfeld wäre dann tatsächlich ziemlich überschaubar...  ;D

https://www.justiz.nrw.de/sites/default/files/imported/files/2024-09/2023.pdf

Man muss schon weit weg von den formalen Einstellungsanforderungen für den Richterdienst oder für eine Stelle in der Großkanzlei sein, um überhaupt nur auf die Idee zu kommen, die Justiz oder Großkanzleien könnten mind. 14 Punkte voraussetzen. Sehr weit weg.

Ich hatte mich hinsichtlich des Users AltStrG eine Zeit lang etwas gewundert. Mit dieser Geschichte (Rechtsanwalt in einem anderen Rechtsgebiet, der sich hier hobbymäßig die Zeit nimmt, um den Leuten aus dem öffentlichen Dienst zu erzählen, wie der Hase juristisch läuft), einem offenkundig forschen und betont selbstgewissen Auftreten. Der dann aber immer mal wieder ziemlich eklatante fachliche Böcke einbaut, und zwar gerade bei absoluten Jura-Basics. Mittlerweile habe ich eine ganz gute Erklärung dafür...
Es geht um die Summe aus 1. und 2.tem Staatsexamen......Da sollten es 14 bis 18 Punkte sein.
Irgendwie ist die ganze Diskussion mit den Einstellungsvoraussetzungen an mir vorbeigegangen... son Mist.
Na ja kann man nichts machen , nur ein kurzes Statement dazu. Der Artikel der LTO beschreibt natürlich nicht die ganze Wahrheit, auch die Interessenten bei Großkanzleien haben Probleme.
Grund?
KI.
Die Recherche macht kein Einsteiger mehr, sondern die KI.
So kann ich als Kunde den um 30% günstigeren Vertrag annehmen, wenn ich KI in der Recherche akzeptiere.
Aber zum Richterdienst. Hier wird seit Jahren an der Einstellungsvoraussetzung nach unten geschraubt. Es gibt nur wenige bis keine brauchbaren Bewerber. Das mit dem OLG Bezirk D halte ich für ein Gerücht, ich frage heute nochmal nach....schlimmer noch im Osten in den sogenannten neuen Bundesländern. Hier gab es ab 1990 die große Einstellungswelle.
Da man in den Ländern jedoch so kurzsichtig war, hat man sich nahezu immer geweigert fähige Leute an Bundesgerichte oder Ministerien abzugeben, so dass es eigentlich keine neuen Leute gibt.
Heißt in den nächsten fünf Jahren gehen 2/3 der Richterschaft in Pension. Das wird lustig, die alle nachzubesetzen.  BRandenburg hat sich vielleicht auch aus diesem Grund in Stellung gebracht.
Noch schlimmer ist es, wenn dann die gerade noch so einstellbaren Bewerber irgendwann hoch kommen. Die Fähigkeiten sind oft....überschaubar. Ein Grund mehr für eine ordentliche aA, oder anders wie schon erwähnt irgendwo vorher, wenns so bleibt, sehe ich schwarz für unseren Rechtsstaat