Bundesalimentationsgesetz

Begonnen von Admin, 15.04.2026 14:03

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Malkav

Zitat von: MaxBy in Heute um 07:48Gerade als Beamter unterliegt man dem Neutralitätsgebot und es verbietet sich eigentlich als Beamter für oder gegen eine Partei über dem Maße Stellung zu beziehen.[..]

[...] solange sich diese Partei auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes befindet, zu welcher sich jede:r Landesbeamt:in (dienstlich un außerdienstlich) gem. § 33 Abs. 1 S. 2 BeamtStG bekennt und für deren Erhaltung er/sie aktiv eintritt.

Hab den Satz einmal vervollständig  ;)

matthew1312

Zitat von: Rentenonkel in Heute um 09:26Werden sich diese Kinder auch für das Berufsbeamtentum entscheiden, wenn Sie aus erster Hand erlebt haben, wie lange sie in prekären Einkommenssituationen leben mussten, obwohl das oberste deutsche Gericht bereits im Jahre 2020 eine anderslautende Entscheidung getroffen hat?
Meine nicht!

so lala

Zitat von: Rentenonkel in Heute um 09:26Der Anteil der Familien mit drei Kindern beträgt 9,4 Prozent an allen Familien. Das hört sich erstmal nicht nach viel an.

Aus Kinderperspektive sieht die Sache jedoch anders aus. Deutlich mehr als ein Drittel aller Kinder leben in einer kinderreichen Familie.

Können und wollen wir es uns leisten, dass diese Kinder über Jahre hinweg in prekären Einkommenssituationen leben, weil die Politik ein ums andere Mal in einer eigentlich anderen Rechtsfrage keine Einigung erzielen kann?

Kinder aus kinderreichen Familien bringen besondere Fähigkeiten mit. Sie sind z. B. besonders resilient und ihre sozialen Kompetenzen besonders ausgeprägt. Die Kinder verfügen oftmals über ein fundiertes Verhandlungsgeschick und können als Team agieren.

Werden sich diese Kinder auch für das Berufsbeamtentum entscheiden, wenn Sie aus erster Hand erlebt haben, wie lange sie in prekären Einkommenssituationen leben mussten, obwohl das oberste deutsche Gericht bereits im Jahre 2020 eine anderslautende Entscheidung getroffen hat?

Auch wenn man die persönlichen Schicksale nicht an sich heranlassen möchte, sind es doch am Ende Menschen, um die es geht und gehen sollte. Und gerade bei Kindern ist Zeit ein kritischer Faktor. In einer prekären Einkommenssituation wird Zeit zu einer der am härtesten umkämpften Ressourcen, was die Kindesentwicklung über verschiedene Kanäle massiv beeinträchtigt. Während wohlhabendere Familien Zeit ,,kaufen" können (z. B. durch Dienstleistungen oder nähere Wohnorte), geraten armutsbetroffene Familien in ein chronisches Zeitdefizit, welches gerade für die Entwicklung der Kinder fatale Folgen hat.

Daher stelle ich mir die Frage, warum nicht zumindest dieser unstrittige Punkt von dem Referentenentwurf abgekoppelt werden kann und durch den Bundestag gebracht werden kann.


Sehr schön geschriebenen, als dreifacher Familienvater kann ich das mit dem Zeitdefizit nur bestätigen.