Workation / Homeoffice / mobiles Arbeiten aus einem nicht EU-Ausland

Begonnen von TH2026, Gestern um 11:04

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TH2026

Guten Tag!

Gibt es hier vielleicht schon jemanden im öffentlichen Dienst der z.B. für maximal 180 Tage im Jahr aus einem nicht EU-Ausland aus dem "Homeoffice" arbeitet?

Zum Beispiel gibt es seit 2024 für Thailand ein sogenanntes DTV-Visum, welches Ausländern ein legales Arbeiten aus Thailand für einen ausländischen Arbeitgeber per Remote ermöglicht.

Über etwaige Erfahrungen, Entscheidungen bzw. Begründungen des Arbeitgebers bei solchen Anträgen oder sonstige Ideen dazu würde ich mich freuen!

Gruß

TH2026

MoinMoin

Unsere Telearbeitsregelung beinhaltet regelmäßige Präsenztage, somit bei uns nicht umsetzbar.

Dann wäre da noch das Datenschutzgeraffel, was die meisten AG einbringen bei solchen fragen und logischerweise die Sozialversicherungspflichten, die offenbar für Thailand geregelt sind.

MeTe

Wäre bie uns aus sehr vielen Gründen völlig unmöglich.

Von fachlichen Gründen wie dass es (auch heute noch!) genug Termine oder Arbeiten gibt die nur in Präsenz zu machen sind über organisatorische wie dass der Chef jederzeit das Recht hat jemanden an den Dienstort zu bestellten bis rechlichte wie dass unsere dienstliche IT nur mit Sondergenehmigung überhaupt ausserhalb Deutschlands betrieben werden darf. Und dazwischen wohl noch 100 weitere Gründe.

Bei uns völlig ausgeschlossen.

Schneewitchen

Zitat von: MeTe in Gestern um 21:21Wäre bie uns aus sehr vielen Gründen völlig unmöglich.

Von fachlichen Gründen wie dass es (auch heute noch!) genug Termine oder Arbeiten gibt die nur in Präsenz zu machen sind über organisatorische wie dass der Chef jederzeit das Recht hat jemanden an den Dienstort zu bestellten bis rechlichte wie dass unsere dienstliche IT nur mit Sondergenehmigung überhaupt ausserhalb Deutschlands betrieben werden darf. Und dazwischen wohl noch 100 weitere Gründe.

Bei uns völlig ausgeschlossen.

Das sieht bei uns ähnlich aus. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass ein derartig ausgestaltetes Homeoffice in einem Behördenumfeld möglich ist. Das scheitert in der Regel tatsächlich an den Präsenstagen und eben an dem Recht des Dienstvorgesetzten, die Dienstkräfte jederzeit in die Diensträume zu beordern. Da haben wir noch nicht von Datensicherheit geredet.

Wir sind schon ziemlich durch digitalisiert. Dennoch haben wir auch noch Papierpost und einige Standardprozesse, die noch "klassisch" abgewickelt werden.Bei uns wäre daher schon deshalb ein vollumfängliches Homeoffice (noch) nicht möglich.

Zudem wird bei uns auch eine gewisse Anwesenheit als notwendig erwartet, damit der Bezug zur Dienststelle, zum Vorgesetzten und zu den Kollegen erhalten bleibt.

Daher wird es das bei uns auch in Zukunft nicht geben.


Vollstrecker

Würde bei uns vermutlich an mehreren Gründen scheitern, wobei mir zwei sofort einfallen: Trotz HO muss der AN jederzeit damit rechnen, doch in Präsenz am Arbeitsplatz erscheinen zu müssen. Der zweite Grund ist der Datenschutz und das einloggen auf den Arbeitsserver aus dem Ausland. Da haben wir schon aus ganz anderen Ländern Probleme gehabt.  ;)

Wie ist es denn in Thailand mit der Zeitverschiebung? Wird schwierig sein.

MoinMoin

Zitat von: Vollstrecker in Heute um 07:58Wie ist es denn in Thailand mit der Zeitverschiebung? Wird schwierig sein.
Ui, stimmt.
Wenn gemeinsame ViKo um 14:00 angesetzt wird, darf man in Thailand (weil nach 20 Uhr) nicht mehr arbeiten  ???

Bubi11

Ich würde es als Vorgesetzter schon ablehnen. Ich möchte meine Mitarbeiter hin und wieder im Büro sehen. Ansonsten darf bei mir jeder so oft er möchte (Wenn es nicht ausgenutzt wird) ins HO