Irgendein Laberthread über AfD und Co.

Begonnen von SonicBoom, 05.05.2026 12:06

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Organisator

Zitat von: Ozymandias in Heute um 09:24Bestimmt hat das wieder Greenpeace ausgerechnet, die selbst das CERN als Atomsubvention bezeichnen.

Das kannst du überschlägig selber rechnen. Die Kosten für den Bau eines Atomkraftwerks sind genauso öffentlich einsehbar wie die prognostizierte Strommenge über den Betriebszeitraum. Da sieht man schon, dass allein die Baukosten die Kosten pro kW/h die Erzeugungskosten von Solarstrom übersteigen.
Kosten für Brennstoff, Personal, Betrieb, Rückbau, Entsorgung und Störfälle sind darin noch nicht einmal enthalten.

Warnstreik

Zitat von: Ozymandias in Heute um 09:24Bestimmt hat das wieder Greenpeace ausgerechnet, die selbst das CERN als Atomsubvention bezeichnen.
Bei 2 Euro pro kWh wäre Frankreich schon 100mal pleite und würde die ganze Eurozone in die Pleite stürzen.

Ich denke auch, dass 2€ deutlich zu hoch gegriffen ist. Bei Neubauten liegt die USA bei ca. 22Cent/Kwh. Das hängt aber hochgradig an den Projekten und den Finanzierungskosten - versichert sind Unfälle immer noch nicht.

Zitat von: Ozymandias in Heute um 09:24Die Atomkraftgegner sind witzigerweise die größten Klimaverschmutzer der letzten Jahrzehnte.
Naja, die Linksgrünen warten immer noch auf ihren günstigen erneuerbaren Strom, den gibt es allerdings nur wenn die Sonne scheint, tja unseren Steinzeitmenschen fällt halt das Rechnen schwer.

Weil Atomkraftgegner erstmal wenig mit Klimaschützern zu tun haben/hatten. Aber zum Thema Steinzeitmenschen: Es muss NUR in Übertragung und Speichertechnologie investiert werden. Wir liegen jetzt schon bei der Stromerzeugung bei 60-70% regenerativer Energien. Das wird steigen und muss eben nur vernünftig gebackupt werden. Was ist die Alternative? Atomstrom hatte immer nur einen recht kleinen Teil in Deutschland.  Wieder mehr heimische Kohle in die Luft blasen?

Zitat von: Ozymandias in Heute um 09:24Die Amis klatschen übrigens mehrere 5-10 GW Data Center hin. Bei uns in Deutschland mit unserem Zufallsstrom gar nicht mehr betreibbar. Die Gaskraftwerke dafür werden bei den Amis gleich mitgebaut.

=> Der massive Wohlstandsverlust lässt sich in Deutschland gar nicht mehr aufhalten.

Frag mal die Leute in den Staaten, was sie lokal von den riesigen Rechenzentren halten?  Ansonsten baut die Schwarz-Gruppe in naher Zukunft ein großes Rechenzentrum in MV mit einem Investitionsvolumen von ~6Mrd €. Warum dort? Weil dort die erneuerbaren Energien gewonnen werden und günstig zur Verfügung stehen. https://gruppe.schwarz/presse/archiv/2026/mecklenburg-vorpommern-und-unternehmen-der-schwarz-gruppe-schliessen-wegweisende-partnerschaft

Einen Wohlstandsverlust kann (muss aber nicht) es geben - und wenn, dann wird sich das auch irgendwann wieder drehen. Wir kommen aktuell aus einer Phase nie gekannten Wohlstandes - wir hatten mehr als 10 Jahre einen absoluten Arbeitnehmermarkt, die Zinsen sind im historischen Vergleich gering (wer clever war, hat sich Eigentum für <1% angeschafft) und die Lebensmittelpreise im Verhältnis zu den Einkommen sehr gering. Ja, das ändert sich - aber um da rauszukommen sollte man mMn sich nicht zurück in die 2000er wünschen sondern endlich mal das neue Jahrtausend annehmen - die großen Wohlstandsvernichter waren eher die altbackenen Konzernbosse in Deutschland, die ihr konservativen Erfüllungsgehilfen hatte. Wir hätten heute Weltmarktführer in Photovoltaik oder Elektromobilität sein können. Die Vorraussetzungen waren da - man hat es verkackt. Die Wärmepumpenhersteller haben es anders gemacht. Deshalb schaue ich lieber in die Zukunft als zurück.

Hugo Stieglitz

Zitat von: Organisator in Heute um 09:52Das kannst du überschlägig selber rechnen. Die Kosten für den Bau eines Atomkraftwerks sind genauso öffentlich einsehbar wie die prognostizierte Strommenge über den Betriebszeitraum. Da sieht man schon, dass allein die Baukosten die Kosten pro kW/h die Erzeugungskosten von Solarstrom übersteigen.
Kosten für Brennstoff, Personal, Betrieb, Rückbau, Entsorgung und Störfälle sind darin noch nicht einmal enthalten.
Allerdings ist es unfair den Bau eines KKW's ins Verhältnis zum Bau einer vergleichbaren Menge an Wind oder Solaranlagen zu setzen ohne zu berücksichtigen, dass die gesamte Infrastruktur in Deutschland für letztere umgebaut werden muss, diese Kosten aber nicht berücksichtigt.
Die prognostizierte Strommenge ist auch ein relativer Faktor. Sie kann deutlich höher ausfallen, wenn man den Pfad der erneuerbaren Energien verlässt oder deutlich niedriger sein, wenn man beim Ziel 100% erneuerbarer Energien bleibt. Ähnliches gilt für unterstellte Kosten für Kapital und Störfälle (der Stromausfall in Spanien war sicher nicht billig).

Wenn Du willst, rechne ich Dir KKW's preiswerter als Erneuerbare. Wenn Du willst berechne ich Dir auch das Gegenteil.
Zitat von: Warnstreik in Heute um 09:54Wir hätten heute Weltmarktführer in Photovoltaik oder Elektromobilität sein können. Die Vorraussetzungen waren da - man hat es verkackt. Die Wärmepumpenhersteller haben es anders gemacht. Deshalb schaue ich lieber in die Zukunft als zurück
Auch das ist so nicht richtig. Historisch gesehen ist es so, dass Deutschland, den Markt erfunden hat. Wir haben schon in den 0er Jahren enorme Subventionen gezahlt für Photovoltaik. Das hat damals kein anderes Land gemacht. Wenn wir mit dem hohen Lohnniveau in Deutschland weiter produziert hätten, wäre sicher kein anderes Land darauf eingestiegen, weil es sich nicht rentiert hätte und andere Länder deutlich zögerlicher waren Energie zu verteuern.
Gleichzeitig ist es ein Widerspruch, hätten wir die Industrie hierbehalten, wären hier viele gut bezahlte Jobs entstanden, die mit der preiswerten Energie, bezahlt worden wären.

Organisator

Zitat von: Hugo Stieglitz in Heute um 10:20Allerdings ist es unfair den Bau eines KKW's ins Verhältnis zum Bau einer vergleichbaren Menge an Wind oder Solaranlagen zu setzen ohne zu berücksichtigen, dass die gesamte Infrastruktur in Deutschland für letztere umgebaut werden muss, diese Kosten aber nicht berücksichtigt.
Die prognostizierte Strommenge ist auch ein relativer Faktor. Sie kann deutlich höher ausfallen, wenn man den Pfad der erneuerbaren Energien verlässt oder deutlich niedriger sein, wenn man beim Ziel 100% erneuerbarer Energien bleibt. Ähnliches gilt für unterstellte Kosten für Kapital und Störfälle (der Stromausfall in Spanien war sicher nicht billig).

Naja - die gesamte Infrastruktur wohl nicht. Es kommt eher darauf an, an den richtigen Orten zuzubauen, wo auch der Bedarf ist. Siehe das Beispiel vom Rechenzentrum, welches im windreichen Norden gebaut wird. Oder Stromspeicher, die eher an Knotenpunkten des Stromnetzes errichtet werden als irgendwo in der Wallachei.

Zitat von: Hugo Stieglitz in Heute um 10:20Auch das ist so nicht richtig. Historisch gesehen ist es so, dass Deutschland, den Markt erfunden hat. Wir haben schon in den 0er Jahren enorme Subventionen gezahlt für Photovoltaik. Das hat damals kein anderes Land gemacht. Wenn wir mit dem hohen Lohnniveau in Deutschland weiter produziert hätten, wäre sicher kein anderes Land darauf eingestiegen, weil es sich nicht rentiert hätte und andere Länder deutlich zögerlicher waren Energie zu verteuern.
Gleichzeitig ist es ein Widerspruch, hätten wir die Industrie hierbehalten, wären hier viele gut bezahlte Jobs entstanden, die mit der preiswerten Energie, bezahlt worden wären.

Es ist sogar gut, dass die Produktion von PV-Panelen nicht mehr in Deutschland stattfindet. Das ist eine ziemlich simple Angelegenheit und wenn China uns subventionierten Billig-Panels anbietet ist es doch wunderbar! Besser und billiger könnten es wir nicht selber machen. Und wenn der Lieferant ausfällt wäre es ziemlich einfach, eine entsprechende Produktion selbst aufzubauen. Wir sind Hochpreisland, fokussieren wir uns doch auf die Themen, für die wir hohe Preise verlangen können.

Finanzer

Zitat von: Warnstreik in Heute um 09:54Ja, das ändert sich - aber um da rauszukommen sollte man mMn sich nicht zurück in die 2000er wünschen sondern endlich mal das neue Jahrtausend annehmen - die großen Wohlstandsvernichter waren eher die altbackenen Konzernbosse in Deutschland, die ihr konservativen Erfüllungsgehilfen hatte. Wir hätten heute Weltmarktführer in Photovoltaik oder Elektromobilität sein können. Die Vorraussetzungen waren da - man hat es verkackt. Die Wärmepumpenhersteller haben es anders gemacht. Deshalb schaue ich lieber in die Zukunft als zurück.

Als Ergänzung: Die Weltmarktführerschaft in Sachen Photovoltaik etc. wurde nicht verkackt, sie wurde durch die Politik geopfert. Im Gegenzug durfte die deutsche Industrie Autos in China verkaufen.

Hugo Stieglitz

Zitat von: Organisator in Heute um 10:32Naja - die gesamte Infrastruktur wohl nicht. Es kommt eher darauf an, an den richtigen Orten zuzubauen, wo auch der Bedarf ist. Siehe das Beispiel vom Rechenzentrum, welches im windreichen Norden gebaut wird. Oder Stromspeicher, die eher an Knotenpunkten des Stromnetzes errichtet werden als irgendwo in der Wallachei.
Meine Kritik ist, das Außerachtlassen der gesamtgesellschaftlichen Systemkosten. Die gibt es und die müssen mit einberechnet werden, wenn man mit dem Kostenvorteil argumentiert. Wenn ich in einer Studie zwei Kraftwerktypen auf die grüne Wiese stelle und vergleiche greift das zu kurz. Als Habeck noch Wirtschaftsminister war gab es auch eine Anfrage, wie viel Geld in die Energiewende geflossen ist. Das wollte man aber nicht beantworten. Die Antwort könnte uns vermutlich beunruhigen. 😊
Nun so wie ich das verstanden habe ist es so, dass unsere Netze bisher darauf ausgelegt waren gleichmäßige Mengen Energie zu transportieren und die Natur der Erneuerbaren nun mal so ist, dass zu entsprechenden Zeiten ein Vielfaches an Energie transportiert werden muss. So z. B. aus dem windreichen Norden in den Süden des Landes, wo der Großteil der Wertschöpfung stattfindet oder zu den von Dir genannten Knotenpunkten. Diese Kosten müssen in der Vergleichsberechnung berücksichtigt werden. Auch die Kosten, wenn etablierte Unternehmen ihre Standorte verlagern müssen, um an preiswerte Energie zu kommen, müssen mit eingerechnet werden.
Zitat von: Organisator in Heute um 10:32Es ist sogar gut, dass die Produktion von PV-Panelen nicht mehr in Deutschland stattfindet. Das ist eine ziemlich simple Angelegenheit und wenn China uns subventionierten Billig-Panels anbietet ist es doch wunderbar! Besser und billiger könnten es wir nicht selber machen. Und wenn der Lieferant ausfällt wäre es ziemlich einfach, eine entsprechende Produktion selbst aufzubauen. Wir sind Hochpreisland, fokussieren wir uns doch auf die Themen, für die wir hohe Preise verlangen können.
Mich musst Du nicht überzeugen. Das geistert doch, wie man bei Warnstreik sieht, seit Jahrzehnten als urbaner Mythos durch die linke Bubble. Dieser Verrat der CDU an der deutschen Photovoltaikindustrie. Das hätten wir dann geradegerückt. 😊

Petar T.

Man sollte die Aussage von Siegmund nicht aus dem Kontext reißen. Die meisten Menschen haben nur den Ausschnitt gesehen, der den Eindruck erweckt, Siegmund wolle ganz pauschal zurück in die Zeit der 90er Jahre. Die hier erwähnten positiven Entwicklungen seitdem würden in diesem Gedankenspiel dann wegfallen.
Das wäre in der Tat ziemlich dumm.

In Wahrheit bezieht sich die Aussage Siegmunds, das ist im vollständigen Interview schnell zu erkennen, auf das Sicherheitsgefühl zu dieser Zeit. Siegmund behauptet, das Sicherheitsgefühl zu jeder Zeit sei besser gewesen. Es sei dahingestellt, ob das tatsächlich zutrifft oder nicht. Die Rückschau auf die 90er Jahre bezieht sich jedenfalls ausschließlich auf diesen einzelnen Aspekt.


NelsonMuntz

Zitat von: Petar T. in Heute um 08:28... und den gesichert Linksextremen der SED-Nachfolgepartei ...

Quelle?

Ernsthaft: Ich halte persönlich nix von der Linken, kann und werde ich nicht wählen, möchte ich nie in Regierungsverantwortung sehen. Aber dass offiziel das Prädikat "gesichert linksextrem" vergeben wurde, ist mir dann auch neu.

Ansonsten sind alle(!) von Dir als drängend klassifizierten Probleme völlig diffus und komplett ohne Kontext oder valide Zahlen unterfüttert. Das ist nur "Gefühl". Denk mal drüber nach!

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@Ozymandias:

Wie ist es denn jetzt so, das Leben in den einkommenssteuerbefreiten Emiraten? Du hast Deine Ausreise ja vor vielen Wochen genau hier in diesem Faden kundgetan!


Petar T.

Quelle?

Die SED wurde zur SED-PDS, danach ab 1990 zur PDS.
Ab 2005 hieß es dann Linkspartei.PDS. 2007 dann Zusammenschluss mit der WASG unter dem neuen Namen die "Linke".
Die Partei ist unbestritten Rechtsnachfolgerin der Staatspartei im DDR-Unrechtsregime.

NelsonMuntz

Petar, ich helfe Dir noch einmal kurz beim Verstehen der von mir formulierten Frage:

Von welcher die Verfassung schützenden Behörde wird die Linke rezent als "gesichert linksradikal" klassifiziert?

Ozymandias

Zitat von: Organisator in Heute um 09:52Das kannst du überschlägig selber rechnen. Die Kosten für den Bau eines Atomkraftwerks sind genauso öffentlich einsehbar wie die prognostizierte Strommenge über den Betriebszeitraum. Da sieht man schon, dass allein die Baukosten die Kosten pro kW/h die Erzeugungskosten von Solarstrom übersteigen.
Kosten für Brennstoff, Personal, Betrieb, Rückbau, Entsorgung und Störfälle sind darin noch nicht einmal enthalten.

Das ist eine absolute Milchmädchenrechung, da man somit nur die Vorteile von Solar einbezieht, aber die Nachteile außer Acht lässt. Nämlich vor allem massive Überkapazitäten bei Netzen und kostenintensive Speicherung, wenn die Sonne nicht scheint. Sieht billig aus, wenn man diese zwei sehr sehr teuren Faktoren nicht einbezieht, nur zeigt die Praxis etwas anderes.

Außerdem ist Deutschland ca. 4.300km vom Nordpol entfernt, keine gute geographische Lage für Solarstrom.

Mit Atomkraftwerken, die man mühelos jedes Jahr hätte bauen können statt 20-30 Milliarden EEG-Umlage abzuzocken, spart man sich nämlich die gewaltigen Netzkosten. Ein zentrales Netz, welches weiß wann und wo viel Strom produziert wird ist deutlich billiger als ein dezentrales Netz mit Zufallsstrom, welches gewaltige Überkapazitäten benötigt.

Zug ist abgefahren. Die linksgrünen Kommunisten haben gigantischen Wohlstand vernichtet und absolut nichts für ihr heiliges Klima erreicht.

Evonik-Chef Christian Kullmann ,,Die Energiewende hat 1000 Milliarden Euro gekostet – und uns nichts gebracht"

Ozymandias

Zitat von: NelsonMuntz in Heute um 11:26@Ozymandias:

Wie ist es denn jetzt so, das Leben in den einkommenssteuerbefreiten Emiraten? Du hast Deine Ausreise ja vor vielen Wochen genau hier in diesem Faden kundgetan!

Danke der Nachfrage.
Der Lebensstandard ist hier weitaus höher als in Deutschland. Natürlich braucht man auch den passenden Geldbeutel dazu.

0% Einkommensteuer, Sprit kostet ca. 0,90 Euro pro Liter. Taxis sind relativ günstig. Man kann sich alles per App bestellen. U.a. Arzt, Infusion, Essen, Tankwagen um sein Auto aufzutanken, Chauffeur damit man nicht betrunken nach Hause fährt.

Alles sehr sauber und sicher. Das Essen hat eine hohe Qualität, hatte noch keine Bauchschmerzen.

Natürlich haben die UAE auch 4 koreanische Atomkraftwerke.  ;)

Jeder kennt sein Geschlecht, denn es gibt nur 2.

Nachteile:
Luftqualität ist manchmal etwas schlecht, Juli-September sind höllenheiß.

Hoffe habe nichts wichtiges vergessen, jedenfalls kein Bedürfnis zurück nach Deutschland zu kommen. Zu wirtschaftsfeindlich, zu kleingeistig, zu linksgrün und zu viel Gendergaga.

highperformer

Zitat von: Ozymandias in Heute um 09:24Bei 2 Euro pro kWh wäre Frankreich schon 100mal pleite und würde die ganze Eurozone in die Pleite stürzen.

Kann man so sehen, wenn man es unbedingt falsch sehen möchte. Ganz abgesehen davon, dass Frankreich jetzt tatsächlich von der Staatsverschuldung eher schlecht dasteht: Manche der Kosten für Atomstrom entstehen über die nächsten hundert Jahre und werden unsere Kinder belasten. Manche der Kosten wie die Versicherung gegen Unfälle werden einfach weggelassen. Wer braucht schon Rücklagen in angemessener Höhe? Es ist ja nicht so, dass nicht schon Länder fleißig für Unfälle in AKWs zahlen, Ukraine, Japan ...

Zitat von: Petar T. in Heute um 11:05Siegmund behauptet, das Sicherheitsgefühl zu jeder Zeit sei besser gewesen. Es sei dahingestellt, ob das tatsächlich zutrifft oder nicht. Die Rückschau auf die 90er Jahre bezieht sich jedenfalls ausschließlich auf diesen einzelnen Aspekt.

Nun ja, es hindert ja niemanden die AfD und Russland daran, die Hetze gegen die angebliche Masse von messerstechenden Ausländern und das Gejammere über das ach so schlechte Deutschland zu beenden.

Zitat von: Hugo Stieglitz in Heute um 11:02Nun so wie ich das verstanden habe ist es so, dass unsere Netze bisher darauf ausgelegt waren gleichmäßige Mengen Energie zu transportieren

Ja. Aber selbst das wird in Zeiten wie diesen durch bspw. die Klimaanlagen, die alle zur gleichen Zeit viel Strom fressen und in Zukunft noch mehr fressen werden, ebenso ein Problem. Mit zentraler Stromerzeugung übrigens viel größer als bei dezentraler Stromerzeugung.

NelsonMuntz

Zitat von: highperformer in Heute um 15:45Ja. Aber selbst das wird in Zeiten wie diesen durch bspw. die Klimaanlagen, die alle zur gleichen Zeit viel Strom fressen und in Zukunft noch mehr fressen werden, ebenso ein Problem. Mit zentraler Stromerzeugung übrigens viel größer als bei dezentraler Stromerzeugung.

Absolute Zustimmung. Ich hatte in diesem Sommer in meinem unbeschatteten EFH immer <24 Grad. Die Energie für die Klima kam dabei weitgehend kostenfrei vom Dach. Und 2,35€ für den Liter Sprit muss ich auch nicht zahlen. Läuft ;)

Hugo Stieglitz

Zitat von: highperformer in Heute um 15:45Ja. Aber selbst das wird in Zeiten wie diesen durch bspw. die Klimaanlagen, die alle zur gleichen Zeit viel Strom fressen und in Zukunft noch mehr fressen werden, ebenso ein Problem. Mit zentraler Stromerzeugung übrigens viel größer als bei dezentraler Stromerzeugung.
Das war gar nicht die Frage. Die Frage war, ob die gesamtgesellschaftlichen Systemkosten mitberechnet wurden. Meine Vermutung: eher nicht. Ob eine Photovoltaikanlage für den Einzelnen sinnvoll ist, kann und muss der Einzelne entscheiden und dafür kann es gute Gründe geben. Das ist aber ein andere Frage, als die des kostengünstigsten Strommix für ein Industrieland.