AG unternimmt nichts gegen Arbeitszeitbetrug und private Nutzung der DienstPKW

Begonnen von HerrTunichtgut, 27.05.2026 07:58

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MoinMoin

Zitat von: Tagelöhner in 05.06.2026 10:41Weil das beim call nebenbei wahrscheinlich kaum jemand macht, da wird dann eher voller Einsatz und Aufmerksamkeit/Konzentration suggeriert, sondern in den 10-15 Minuten, in denen man unbeobachtet ist. Das Gleiche gilt für sämtliche Haushaltstätigkeiten, die andere auf das Wochenende oder den Feierabend legen müssen.
Strange, also ich erledige ne Menge nebenbei, in den Calls in denen ich bin.
Bin zwar keine Frau, aber kann durchaus meine 100% auf mehrere Jobs verteilen.

Vollstrecker

@MoinMoin: Ich bin wie fast immer bei dir. Ich hätte meine Sätze genauso kommentiert wie du. Die eine Seite ist ja die, wie ich sie mitbekomme oder auch selber mache....und dann gibt es ja noch die Seite, wie ich darüber denke.  ;)

Ich bin bei dem Thema auch hin und her gerissen. Im Homeoffice arbeiten, ist was anderes. Das wissen wir alle und jeder weiß auch, wie es da abläuft. Sorry, aber wer im HO sich über 8 Stunden den Arsch aufreißt, ist selber schuld. Der kann auch im Büro bleiben. Das ist die Realität, da braucht auch niemand entsetzt zu sein.

Und wer sein Tagesziel in 4 Stunden HO erreicht hat, der wird sich natürlich gerne und bereitwillig einen Wolf nach Arbeit für die noch offenen 4 Stunden suchen.  ::) Ich bleibe dabei: Im Büro gibt es genauso viel Nichtleistung, "Arbeitszeitbetrug" und all sowas wie im HO. Nur im Büro muss man etwas mehr aufpassen, sich etwas geschickter anstellen und vielleicht sollte man da nicht unbedingt in Badehose sitzen.

So wie es bei uns läuft, wird es auch bei vielen anderen laufen: Grundsätzlich dürfen alle MA, wo die Tätigkeiten dafür natürlich entsprechend sind, Distanzarbeit machen. Es gibt da einen monatlichen Durchschnitt von 42,irgendwas %. Jeder Distanzarbeitstag wird vom direkten Vorgesetzen genehmigt oder abgelehnt. Ablehnungen müssen vom Vorgesetzten gut begründet sein und zusätzlich dem Hauptamt und dem Personalrat unverzüglich mitgeteilt werden. Nicht selten wurde dann doch aus einer Ablehnung eine Zustimmung.
Ist nachweislich die Arbeitsleistung schlechter als bei Anwesenheit im Büro, öfter die Erreichbarkeit nicht gegeben oder sowas kann dem Arbeitnehmer generell das Recht auf Distanzarbeit gestrichen werden. Das ist auch schon vorgekommen.

Aber wir lassen die Kirche mal im Dorf. Der Hype um Distanzarbeit hat abgenommen. Viele wollen und brauchen die Nähe zum Büro und die Kollegen. Es ist sogar soweit rückläufig, dass die Organisation schon anfängt zu schwitzen, weil der Platz immer weniger wird und man sich schon tolle Gedanken zu Desksharing und sowas gemacht hat. Bei der prozentualen Anzahl der MA mit Distanzarbeit lässt sich das aber scheinbar nicht so locker umsetzen.  :D Nicht, dass hier Distanzarbeit angeordnet werden muss.


MoinMoin

Zitat von: Vollstrecker in 05.06.2026 11:51Sorry, aber wer im HO sich über 8 Stunden den Arsch aufreißt, ist selber schuld. Der kann auch im Büro bleiben. Das ist die Realität, da braucht auch niemand entsetzt zu sein.
Das lass mal nicht meine Gattin hören, die arbeitet komplett stringent im HO ihre 8h runter (ok mit Wäsche aufhängen  8) )
Der Vorteil bleibt: keine Anfahrt, keine lautes Telefonieren der Kollegen, keine Hackfressen anschauen, die nur rum nöhlen.

 

Faunus

Zitat von: Vollstrecker in 05.06.2026 11:51Sorry, aber wer im HO sich über 8 Stunden den Arsch aufreißt, ist selber schuld. Der kann auch im Büro bleiben. Das ist die Realität, da braucht auch niemand entsetzt zu sein.

Mag sein, aber "früher" wurden 2 Klausuren an einem Tag geschrieben (je 50-70 Prüflinge mit durchschnittlich 4-6 Seiten A4). Am Abend einen Prüfungssatz mit genommen, am nächsten Morgen hingesetzt und bis abends/nachts korrigiert. Am nächsten Tag zum Kollegen oder Kollege zu mir und Satz ausgetauscht => Wiederholung der Prozedur. Am Morgen des 3. Tag mit dem Kollegen zusammengesetzt und die Prüfungsnoten, die sich um mehr als 0,3 in der Note unterschieden durchdiskutiert => ab Mittag wurden die Noten bekanntgegeben.
Die ca. 100-140 Studis haben also 2,5 Tage auf Ihre Ergebnisse warten müssen. Wir waren immer der Meinung, dass die Prüflinge ein Recht auf möglichst zeitnah Bekanntgabe ihre Ergebnisse haben, damit Diskussionen/Nachfragen/Einsicht ermöglicht werden.  Mein Kollege ist in Pension gegangen und ich habe mich vom "System" absentiert!
Heute sind es insgesamt keine 50 Prüflinge mehr und der "eine" Prüfer braucht jetzt 3-4 Wochen. Am HO kann das aber nicht liegen!
Ich denke, es ist dem allgemeiner Abwärtstrend in unserer Gesellschaft geschuldet - so wie das HO oder das "aus-dem-Bürofenster-gucken".

Geht es dem Esel zu gut, geht er auf's Glatteis!



Muenchner82

Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant!

Schokobon